Thomas Manns Zauberberg ist einer der eindrucksvollsten Romane der deutschen Literatur. Der Band erläutert in einem Zeilenkommentar die vielfältigen Bezüge, schlüsselt u. a. mythologische oder musikalische Anspielungen auf, bezieht sich auf die Zauberberg-Verfilmung (1982) und die Hörspielfassung (2000) und bringt neben Selbstaussagen Manns zum Text eine Auswahl der wichtigsten Forschungsstimmen.
Ich fand die Lektürehilfe sehr passend zum Buch. Besonders die Auszüge aus Tagebucheinträgen Manns ließen mich Dinge besser einordnen oder nachvollziehen. Jedoch habe ich mir an manchen Stellen auch hier wieder nicht den philosophischen Teil so ganz erschließen können. Auch hierzu gibt es Erläuterungen, Bezüge zu Philosophen und deren Ansätzen. Manches war mir dann aber eben zu wissenschaftlich oder abstrakt. Trotz allem, habe ich mittlerweile eine grobe, gute Übersicht über bestimmte Leitmotive, Parallelen zu Manns persönlichem Leben und Denkanstöße durch den Zusatz der Lektürehilfe gewonnen. Selbst Mann rät dem/der Leser:in , das Werk öfter zu lesen und bei der Wiederholung verspricht er dann einen intensiveren Genuss. Das glaube ich auch und werde mich dem Werk bestimmt wieder widmen. Doch nun muss ich vorerst etwas pausieren und mal alles sacken lassen. Ich bin froh, mich dem „Zauberberg“ gewidmet zu haben und freue mich nun, auch noch weitere Werke Manns zu entdecken.
Sufficient annotation, but too much arbitrary information on adaptions to stage and screen. Background information is far too little, it’s mostly Mann’s own quotes from letters and his diary. Interpretations and thoughts on bigger topics and ‚Leitmotive‘ were short, only a few pages each. To me it means that next time I’ll need more additional literature!
Ich lese hier ab und an mal quer rein, ich bin kein großer Freund von Erläuterungen und Erklärungen, aber da es nach vielen Jahren für mich ein reread des Zauberbergs ist , dachte ich, kann ja nicht schaden…
Hat es mir viel gebracht, eigentlich nicht. Einige Daten vor Augen zu haben, in komprimierter Form war aber nicht verkehrt.