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Espresso mit dem Teufel: Wie er mir seine Tricks offenbarte, um die Welt zu retten. Ein Wegweiser durch das Labyrinth des Lebens

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Ein Weckruf für die Seele Der Teufel hat echt ein Problem mit den Menschen. »Ihr macht es mir zu leicht!«, gesteht er seinem Gegenüber. Denn wenn die Menschheit ihre ganze Existenz an die Wand fährt, ist er, der große Verführer, arbeitslos. In dem folgenden Gespräch in einer denkwürdigen Nacht legt er seine Karten offen und verrät all seine Tricks. Thomas Poppe packt in diesen außergewöhnlich tiefgründigen und dabei stets greifbaren und amüsant-provokanten Dialog die großen Themen an, die uns Menschen zutiefst bewegen. Er zeigt, wie ein nachhaltiges, spirituell erfülltes Leben im Einklang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und der Natur gelingen kann.

Hardcover

Published March 8, 2021

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About the author

Thomas Poppe

99 books11 followers
Große Abenteuer nehmen manchmal ihren Anfang in kleinen, unscheinbaren Dingen - zum Beispiel im Klingeln eines Telefons im Jahre 1988."Du, ich habe da eine Frau kennengelernt, die für Dich bestimmt sehr interessant sein könnte. Vielleicht schreibt Ihr gemeinsam ein Buch. Sie heißt Johanna Paungger. Ich habe von Dir erzählt und sie möchte Dich kennenlernen..." "Buch schreiben? Worüber?", antwortete ich leicht gereizt, weil ich mich gerade mit einem ungeliebten Buch herumschlug und die Inspiration mich verlassen hatte. "Warte es ab, das ist nicht so einfach zu erklären." Auch das noch.
Nun, von Natur aus neugierig - und in meiner Eitelkeit gekitzelt, weil meine Freundin zuerst an mich gedacht hatte - sagte ich zu. Ich ahnte damals nicht, was auf mich zukommen sollte. Sowenig wie Columbus geahnt hatte, was auf der anderen Seite des Meeres auf ihn wartete. Als er die Neue Welt als braunen Streifen am Horizont erspähte, muß er sich so gefühlt haben wie ich, als ich erstmals in Ansätzen die Tragweite dessen ahnte, was wir in unseren Büchern festgehalten haben.

Viele Ereignisse und Erfahrungen in meinem Leben verdienen die Beschreibung "außergewöhnlich, seltsam, erhebend, bereichernd", doch das Treffen mit Frau Paungger passte in keine dieser Kategorien. Die Qualität der Begegnung mit ihr war mir so neu, daß ich mir selbst keine Maßstäbe anbieten konnte, um sie in irgendeine "Ecke" meines Denkens und Fühlens zu stellen. Dabei passierte nichts Ungewöhnliches oder Spektakuläres: Wir trafen uns in einem Waldcafé, sprachen nur wenig über das Thema eines gemeinsam zu erarbeitenden Buches, tauschten Freundlichkeiten und Anekdoten aus, um die anfängliche Distanz zu überwinden und philosophierten über dies und das. Sie habe eines meiner Bücher gelesen, sagte sie, und das Gefühl gewonnen, ich sei der Richtige, um mit ihr gemeinsam ein altes Wissen aufzuschreiben. Sie erzählte von ihrer Heimat Tirol, von ihrer Kindheit als eines von zehn Kindern einer Bergbauernfamilie, von ihrem Umzug nach München, - und immer wieder, fast wie nebenbei, flossen Andeutungen über ein besonderes Wissen ein, das in ihrer Heimat noch weit verbreitet sei und das sie von ihrem Großvater vermittelt bekommen habe, das Wissen um die Rhythmen des Mondes und ihren Einfluß auf die Natur, auf Mensch, Tier und Pflanze.

Eine Anekdote, die die Lehrzeit bei ihrem Großvater beleuchtet, blieb mir im Gedächtnis: Sie erzählte, daß die langen Jahre des Lernens fast ohne Worte verlaufen seien - nur im Schauen, Beobachten, Anfassen, Durchleben, Erfahren. Eines Tages habe sie doch einmal eine Frage gestellt, ich glaube, in Zusammenhang mit dem Sammeln eines bestimmten Heilkrauts. Der Großvater habe ihr geantwortet: "Schau nur genau hin."

Viele weitere Begegnungen mit Johanna Paungger folgten und immer mehr Menschen besuchten ihre Vorträge, begannen sich zu interessieren für das alte Wissen um die Mondrhythmen und bedrängten sie, doch alles einmal aufzuschreiben. Dennoch dauerte es noch zwei Jahre, bis wir die Gewißheit spürten: Jetzt ist die Zeit reif, mit einem Buch zu beginnen. Vor allem, weil Johanna großen Wert darauf legte, dass ich das Mondwissen selbst erfahre und seinen Wert selbst fühlte. Erst wenn ich wirklich weiß, wovon ich schreibe, hat das Schreiben einen Sinn. Und so kam es auch.

Unsere Bücher sind das Ergebnis einer harmonischen Teamarbeit, eines Miteinanders, das ich nur als glücklich bezeichnen kann. Wie denn unsere Zusammenarbeit funktioniert, wurden wir oft gefragt. Die einfachste Antwort lautet: Johanna denkt und fühlt, wie ich schreibe. Und ich denke und fühle, wie meine Frau spricht. Johanna steuerte ihr Wissen und ihre Erfahrung bei, ich meine Feder und meine Erfahrung.

Sogar das Schreiben selbst ist für mich zum Lernprozeß besonderer Art geworden. Ich hatte anfangs das alte Sprichwort vergessen, daß "Begeisterung für den Lernenden dasselbe ist wie der Schlaf für den Jäger". Nach und nach

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Profile Image for Aneesha Shewani.
94 reviews5 followers
June 26, 2021
A title as interesting as Espresso with the Devil keeps up to its promise of being an engrossing read. Tom, a writer, is approached at the airport, by Fred, who introduces himself as the Devil. The Devil is worried and he needs Tom to carry his message to mankind. The premise reminds me of two popular renderings on modern television – Lucifer on Netflix and Crawley from Good Omens on Prime Video – and Fred seems as intriguing and entertaining as these televised characters.

Soon, the writer and Devil are engaged in contemporary discourse on the nature and purpose of modern life. The discussions elaborate how the Devil can allure humans to go against their basic instincts and indulge in complex and artificial living that exacerbates the struggles of humanity.

The onslaught of technology diminishes mental faculties. Ease, convenience leads to decay. As fake news, deep fake, permeate our lives, the conscientious can identify the perils of idolizing achievers and creating role models, without knowing the whole truth.

The discussion delves into the competition, materialism, commercialization, scientific and medical advancements, as concepts that imply success but actually are instruments of destruction. Harmony and equality perturb negative forces, hence, rivalry and envy are created in the Devil’s workshop.

The contemplation provides advice to free oneself of the rat race and reclaim the simplicity of a hard-working life for a fulfilling existence. Impulsiveness in thought and action, quick fixes, and striving for the luxurious leads to many of our daily as well as long-term problems. These are just some of the intriguing topics touched upon in this engrossing read.

The conversation is light, yet the message is deep. A book to be relished in one go and then picked up in moments of deliberation, making an impact one passage at a time. It is a self-help book but for humanity. It puts in words all our scattered thoughts on what is wrong with our world.

Practical insights, spiritual messages, anecdotes, and Devil Hacks may help us reset, recover, renew, or leave us wondering at the impending fate of humans. A book that makes one think is worth the time and attention. I am glad to have discovered it. It pulsates with the anguish of our modern lives and how we are in self-destruct mode. Is there a way to turn away from the abyss? Let the book reveal.
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