Mit seinen Kolumnen, die im so genannten "Einserkastl" auf dem Titelblatt des österreichischen Standard erscheinen, "versüßt Daniel Glattauer seinen Lesern zweimal die Woche den Morgenkaffee" (Chilli). Sie behandeln jene unspektakulären Ereignisse, zwischenmenschlichen Unzulänglichkeiten und alltäglichen Pannen, die uns täglich beschäftigen. Was wir sagen, wenn uns die Worte fehlen? Ups und O-o! Woran man erkennt, dass man nicht mehr so jung ist wie früher? Richtig, mit dem Schuhlöffeltest. Zu welcher Arbeit Männer, die heutzutage ja sehr viel zerbrechlicher sind, im Haushalt überhaupt noch herangezogen werden dürfen? Nur noch für leichte Tätigkeiten im Küchen- und Sanitärbereich. es sind "Geschichten, die das Leben nur deshalb nicht schreibt, weil das Leben nicht schreiben kann", sagt Daniel Glattauer, und spießt sie an spitzer Feder auf, liebenswürdig und voller blitzender Ironie.
Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, studierte Pädagogik (Diplomarbeit “Das Böse in der Erziehung”). Zunächst Hobby-Literat, -Liedermacher und Kellner, später Journalist, zuerst Redakteur bei der Presse, dann zwanzig Jahre Autor bei der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Zwischendurch und jetzt erst recht: Schriftsteller. Verheiratet, ein großes Kind, leider keinen Hund mehr, dafür fünf indische Laufenten im Landhaus im niederösterreichischen Waldviertel.
Mit seinen beiden Romanen „Gut gegen Nordwind“ (2006) und „Alle sieben Wellen“ (2009) gelangen ihm zwei Bestseller, die in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch zum Erfolg wurden. „Mama, jetzt nicht!“ (2011) ist ein Band mit Kolumnen aus dem Alltag, die über viele Jahre im „Standard“ erschienen sind.
Kurze Texte mit humorigen Anmerkungen und Sprachspielereien über Alltagssituationen. War ok, aber hat mich nicht wirklich besonders vom Sessel gehauen.