Zum Schwelgen und Genießen: Die erfolgreiche Saga um den legendären Aufstieg des Feinkostladens Dallmayr geht weiter!
München 1905. Mit ihrem Gespür für Delikatessen hat Therese Randlkofer Köstlichkeiten aus aller Welt nach Deutschland gebracht. Handverlesene Früchte von den Kanaren, feinster Blätterkrokant aus der Schweiz und goldgelber französischer Lavendelhonig zieren die Auslage des Dallmayr. Doch ihr missgünstiger Schwager und größter Kontrahent Max versteht sich darin, Zwietracht in der Familie zu säen – besonders bei ihren eigenen erwachsenen Kindern. Dabei bräuchte Therese deren Hilfe dringender denn je. Denn um das Unternehmen in die Zukunft zu führen, hat sie einen folgenschweren Entschluss gefasst. Einen Entschluss, der sie alles kosten könnte … Akribisch recherchiert und mitreißend geschrieben – auch mit dem 2. Band der Reihe rund um den Feinkostladen Dallmayr entführt uns Bestsellerautorin Lisa Graf ins München der Jahrhundertwende.
Das kann man lesen....eine durchaus interessante Frauen/Historien Reihe....mit wenig Überraschendem...doch flüssig geschrieben und wirklich unterhaltsam....
Die Geschichte um das Traditionshaus Dallmayr in München und seine geschäftstüchtige Matriarchin Therese geht in die zweite Runde.... Am Anfang des 20. Jahrhunderts stehen dem Delikatessen Geschäft Veränderungen bevor....doch der Schwager Max ist nach wie vor missgünstig...und versucht, Therese auszubremsen....
Etwas flach, etwas vorhersehbar...und trotzdem stimmungsvoll....
Ein guter Roman, mitreißend und detailreich erzählt, aber nicht ganz so fröhlich zu hören, da er zur Zeit des ersten Weltkriegs spielt. Themen wie Emanzipation, Wahlrecht, Demokratie und Fortschritt sind spannend in die Geschichte eingebaut.
Ich habe mich ein wenig an die Charaktere gewöhnt, aber irgendwie kommen wir immer noch nicht so ganz zusammen und die Konstellation ist auch wirklich schräg. Der Schreibstil ist gut lesbar und auch wenn es nicht immer die leichteste Lektüre war (immerhin begleiten wir Paul in die Gräben des ersten Weltkrieges), hat mich das Buch die letzten Wochen immer ganz gut ins Bett gebracht.
Worum geht’s? München 1905: Theresa Randlkofer will immer höher hinaus mit ihrem Dallmayr Delikatessenhaus. Nicht nur die Vergrößerung des Geschäftes strebt sie an, sondern auch einen eigenen Bauernhof soll es sein. Doch dann beginnt der Krieg und es sind nur noch deutsche Waren erhältlich. Alles wird auf Kriegswirtschaft umgestellt. Das Ende für Dallmayr?
Meine Meinung: Auch im zweiten Teil der Dallmayr-Saga „Dallmayr – Der Glanz einer neuen Ära“ war ich sofort drin im München Anfang 1900. Lisa Graf beweist auch hier wieder einen lebendigen und bildhaften Schreibstil, der die Gefühle der Menschen und das Sein der damaligen Zeit treffend darstellt und nimmt ihre Leser mit auf eine unglaubliche Zeitreise.
Wo es im ersten Band noch mehr um Therese selbst, Hermann, Balbina und Ludwig ging, kommt in diesem Teil neben Therese und Hermann auch Paul und Elsa eine größere Rolle zu. Überhaupt fand ich es schön, alle wiederzusehen und mitzuerleben, wie sich jeder weiterentwickelt hat. Max war ebenfalls wieder mit dabei und immer noch genauso missgünstig und intrigant, wie im ersten Teil.
Die Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Zwang von Therese, immer weiter und weiter zu kommen und wie sie irgendwann einsieht, dass sie nicht alleine ist, diese Entwicklung war schön dargestellt. Irgendwann kann man eben nicht mehr alles alleine und muss akzeptieren, dass die jüngere Generation auch eine Daseinsberechtigung hat. Dann der Beginn des Krieges und wie auf Kriegswirtschaft umgestellt wurde. Die Gedanken und Gefühle der Menschen hierbei, nicht nur in der Großstadt München, sondern auch auf dem Land. Besonders getroffen haben mich die Szenen an der Front, auch wenn diese kurz waren, so waren sie doch sehr intensiv. Genauso Ludwig im Internierungslager. In diesem Band hat die Autorin den Glanz vor und das Leid während und nach dem Krieg unglaublich real dargestellt. Außerdem die politische Situation. Interessant waren auch die Kapitel mit Elsa und Alexej. Auch hier hat die Autorin wieder Geschichte lebendig werden lassen und anhand ihrer Charaktere war es unglaublich bildhaft und authentisch zu lesen und mitzuerleben. Es war emotional, spannend, mitreißend und wieder ein absoluter Pageturner. Ich freue mich schon sehr auf den Abschluss der Trilogie!
Fazit: In „Dallmayr – Der Glanz einer neuen Ära“ begleiten wir nun auch etwas intensiver die jüngere Generation. Lisa Graf lässt ihre sympathischen Charaktere um den Weltkrieg lebendig werden und mit ihnen erleben wir diese unglaubliche Zeit – den Glanz vor und das Leid während und nach dem Krieg – absolut realistisch mit. Der Schreibstil hat mich auch diesmal total gefesselt und ich war sofort drin in München, Frankreich und in der Schweiz um das Jahr 1900. Die Protagonisten sind mir noch mehr ans Herz gewachsen und ich freue mich bereits jetzt auf den Abschluss der Reihe.
Lebendig und authentisch mit viel historischem Hintergrund
Covertext: München 1905. Mit ihrem Gespür für Delikatessen hat Therese Randlkofer Köstlichkeiten aus aller Welt nach Deutschland gebracht. Handverlesene Früchte von den Kanaren, feinster Blätterkrokant aus der Schweiz und goldgelber französischer Lavendelhonig zieren die Auslage des Dallmayr. Doch ihr missgünstiger Schwager und größter Kontrahent Max versteht sich darin, Zwietracht in der Familie zu säen – besonders bei ihren eigenen erwachsenen Kindern. Dabei bräuchte Therese deren Hilfe dringender denn je. Denn um das Unternehmen in die Zukunft zu führen, hat sie einen folgenschweren Entschluss gefasst. Einen Entschluss, der sie alles kosten könnte.
Dallmayr – Der Glanz einer neuen Ära“ ist der 2. Band der Dallmayr-Saga von Lisa Graf. Der zweite Band umfasst die Jahre 1905-1920.
Nach dem Tod ihres Mannes führt Therese Dallmayr ihr Geschäft erfolgreich weiter. Ihr Traum ist es, das Geschäft noch größer und glanzvoller werden zu lassen. Ihr Vorbild ist das luxuriöse Kaufhaus Tietz.
Hermann und Paul sind mittlerweile erwachsen und arbeiten im Familienunternehmen mit. Besonders Hermann ist es ein Dorn im Auge wenn seine Mutter ihn vor vollendete Tatsachen stellt. Auch Paul fordert mehr Mitspracherecht. Schließlich werden die Brüder einmal das Geschäft übernehmen. Doch Therese ist noch nicht bereit das Ruder aus der Hand zu geben.
Elsa ist als Anwältin in der Schweiz tätig. Sie hat wenig Interesse am Geschäft und genießt das freie Leben in der Schweiz.
Balbina lebt in Lindau am Bodensee und ist mit einem Hotelier verheiratet. Die Beiden haben eine Tochter. Doch so richtig glücklich ist Balbina nicht geworden. Ob sie und Therese sich wieder annähern und das Kriegsbeil begraben können?
Alle Charaktere werden sehr lebendig dargestellt und sind mir im 1. Band schon sehr ans Herz gewachsen. Es macht Freude sie alle wieder ein Stück ihres Weges zu begleiten. Doch gibt es auch wehmütige Augenblicke. Die LeserInnen erleben mit den Charakteren zusammen den 1. Weltkrieg. Hunger und Entbehrung sind angesagt. Statt Kaviar gibt es Gemüse in Aspik bei Dallmayr zu kaufen.
Auch die Zeit der Handlung mit den geschichtlichen Hintergründen wird sehr authentisch und sehr lebendig vermittelt. Hier muss ich Lisa Graf ein großes Kompliment für ihre genaue Recherche machen.
Mir ist klar, dass Lisa Graf und Therese Randlkofer sich nie begegnet sind, doch liest sich die Geschichte so, als hätte Therese selbst ihr Leben der Autorin anvertraut. Eine Geschichte so den LeserInnen zu vermitteln ist schon eine Kunst.
Jetzt habe ich den zweiten Band ausgelesen und bin richtig wehmütig. Ich hoffe sehr, dass es noch einen 3. Band geben wird.
Das Tempo in Teil 2 hat mir nicht so gut gefallen wie im ersten Teil. Leider waren wichtige Dinge rund um die liebgewonnenen Figuren nur in kurzen Randbemerkung erwähnt. Unvorbereitet haben mich die Kriegsdetails getroffen. Zwischendurch musste ich Pause machen, weil ich es - bedingt durch die aktuelle Situation in der Welt - manchmal nicht gut ertragen konnte.
Ok, sometimes a bit cheesy! But a nice portrait of Munich and of Dallmayr through very difficult years this time. A must for every Munich-fan. I enjoyed the book and can’t wait to read the last part of the novel.
I osa oli kõvasti parem ja huvitavam. II osa kannatas sõjakirjelduste tõttu. Sinnamaani oli huvitav, siis läks allamäge. Siiski - hea teada kuidas elas Müncheni rahvas I maailmasõja ajal.
Leider kommt es an den ersten Teil nicht ran. Die Geschichten und Beschreibungen sind kürzer und haben mich nicht immer ganz erreicht. Gleichwohl lesenswert und berührend.