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Zum Wilden Mann

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Zum wilden Mann wurde in der gesamten Menschheitsgeschichte als bedeutendes Werk angesehen, und um sicherzustellen, dass dieses Werk niemals verloren geht, haben wir Schritte unternommen, um seine Erhaltung zu gewährleisten, indem wir dieses Buch in einem zeitgemäßen Format für aktuelle und zukünftige Generationen neu veröffentlichen. Dieses gesamte Buch hat wurden neu abgetippt, neu gestaltet und neu formatiert. Da diese Bücher nicht aus gescannten Kopien bestehen, ist der Text lesbar und klar.

109 pages, Paperback

First published January 1, 1884

2 people are currently reading
13 people want to read

About the author

Wilhelm Raabe

380 books17 followers
Wilhelm Raabe (1831 - 1910) was a German novelist. His early works were published under the pseudonym of Jakob Corvinus.

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Community Reviews

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1 star
4 (5%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Armin.
1,209 reviews35 followers
February 22, 2022
Impression, muss gleich abreisen.

Zutiefst pessimistische um einen privilegierten Außenseiter, der sich komplett neu erfindet und seine finanziellen Mittel einem Bekannten zwecks Existenz- und Familiengründung zur Verfügung stellt.
Als es über 30 Jahre später um die menschlichen Zinsen geht Bei der ersten Lektüre war ich ziemlich verstört, aber die Auflösung ist absolut schlüssig. Im wilden Mann ist Raabe konstant auf der Höhe und verpatzt nicht das Ende. Reclam kaufte die Erzählung zu Recht für das Jubiläumsheft 2000.
Profile Image for Isabella Collins.
45 reviews3 followers
February 9, 2023
stop trying to implicate me in your narrative for reader engagement Wilhelm Raabe i was not there. i hate you and i don’t understand you.
Profile Image for pia.
42 reviews
December 1, 2023
Leichter zu Lesen als „Stopfkuchen“, inhaltlich aber etwas mauer und vom guten Dunker herausgegeben (er hat es bis an die AU in Dänemark geschafft)
PS sprachlich stößt mir Raabe manchmal sehr auf, nicht gut gealtert
270 reviews
April 7, 2019
Als großer Fan von Wilhelm Raabe fühle ich mich sprachgewaltigen Erzählstil Raabes sofort wohl und nehme auch seine typische Verspieltheit in der Erzählperspektive mit geradezu notwendigen Binnenerzählern wohlwollend zur Kenntnis. Nur leider mangelt es "Zum wilden Mann" etwas an einer schlüssigen Komposition: Das Treffen im Hinterzimmer einer Apotheke ist durch und durch skurril und die begleitenden Hintergrundgeschichten ganz besonders, aber mehr noch als eine Ahnung von Melancholie und später von der Verderbtheit des ganzen Menschengeschlechts, hinterlässt es eine nicht zu vernachlässigende Portion Ratlosigkeit. Zu dick sind die Geschichten von Augustin/Agostin aufgetragen, um mich als Leser wirklich zu überzeugen. Trotzdem kommt dabei - wie fast immer bei Raabe - eine angenehme Lektüre heraus.
Profile Image for Ruth PdSM.
Author 2 books21 followers
March 1, 2018
Siendo sinceros no me ha gustado mucho, la verdad, por lo que espero encontrar otra cosa más para el TFG 😐.
Profile Image for Dan Richter.
Author 13 books49 followers
August 7, 2017
Nachdem ich den ordentlichen Schinken Dekameron hinter mir hatte und dieses Jahr mir eine ganze Reihe angefangener und nach wenigen Seiten unzufrieden zugeschlagener Bücher serviert hatte, freute ich mich doch ein wenig auf die Zum Wilden Mann, da mir doch die deutschen Novellen des 19. Jahrhunderts sehr am Herzen liegen. „Zum wilden Mann“ stand nun auch schon seit zwei Jahren auf der Liste, seit ich bei meiner Harzreise an dem Haus vorüberkam, in dem die Novelle angeblich geschrieben wurde.
Es beginnt, wie auch bei meinem geliebten Storm so oft mit Wetterbeschreibung und einer Story-Plattform, in der wir der nüchternen, protestantischen Rechtschaffenheit begegnen. Der Beginn auch nicht unoriginell: „Wir“ – also der Erzähler und der Leser – gehen durch den Regen und das Dorf, bis wir im Haus des Apothekers landen, eine Art Kamerafahrt. Das Innere des Hauses wird auch ausführlich beschrieben, gut, ich nehme es hin. Aber bis dann der Apotheker endlich seine Geschichte erzählt, muss man sich noch dreizehn der nur 71 Seiten gedulden, in denen der Alte immer nur bedeutungsschwer vor sich hin jammert. Überhaupt wird immer wieder gejammert: „Mein Bruder, o, mein Bruder!“ „Meine Johanne, ach, meine liebe Johanne.“ „Mein lieber, lieber Freund, o, mein Freund.“ Die Story des Apothekers endet recht bald, um sich schon dann mit der Rahmenhandlung zu vermengen.
Die Redundanzen der Erzählung sind eigentlich unerträglich. Immer wieder benennt Raabe den Effekt, den er durch sein Erzählen (oder besser: sein Zeigen) selber Herstellen müsste. Gepflegte Langeweile.
Profile Image for Kalkwerk.
97 reviews22 followers
May 27, 2017
"Zum wilden Mann", das ist der Name einer Apotheke, die Herrn Philipp Kristeller gehört.
Bei gemütlicher Kaminatmosphäre und stürmischem Herbstwetter gibt dieser zum dreißigjährigen Jubiläum des Geschäfts eine Geschichte zum besten: Sein verschollener Jugendbekannter August und ein unerwartetes Geldgeschenk spielen die tragenden Rollen in der nostalgischen Erzählung, mit der Kristeller nicht nur den Besitz seiner Apotheke, sondern auch die Beziehung zu seiner inzwischen verstorbenen Frau begründet.
Je später der Abend, desto unerwarteter die Gäste. Frisch aus Brasilien eingetroffen beehrt Oberst Dom Agostin Agonista die heimelige Kamingesellschaft mit seiner Anwesenheit und entpuppt sich kurzerhand als Kristellers abgängiger Freund August. Dieser bringt aus Südamerika nicht nur schädlichen Geschäftssinn, sondern auch eine Geschichte mit, die Kristellers Erzählung vom unverhofften Glück in ein anderes Licht rückt.
Ein kleiner gemeiner Text über brüchige Idyllen, Kapitalismus und Kolonialismus, dem ein bitterböses Menschenbild zugrunde liegt.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Hannah.
69 reviews1 follower
October 18, 2023
"Nicht wahr Doktor, wer noch keinen Menschen umgebracht hat, der wird sich nur schwer in die Gefühle eines, der's bereits fertig brachte, hineinfinden. Erschrecken Sie nur nicht zu arg, meine Herrschaften; ich habe mich allmählich hineingefunden; — es lernt sich alles in der Welt und wird zur Gewohnheit, das Hängen und Erschießen wie — das Köpfen."
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