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Chen: Living Taijiquan in the Classical Style

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Chen style Taijiquan is the oldest of the five main Taijiquan styles. In this book, Master Jan Silberstorff, a leading Chen practitioner, shares his expertise and insights. He explains the background to Taijiquan, and its key principles, and gives the reader a true insight into the Chen system. Master Silberstorff sets this within the historical context of Taijiquan in China, its country of origin, and explains the martial, health and spiritual aspects of traditional Chen Taijiquan. He discusses the different Chen forms and the importance of each, as well as the place of competition and the effect on participants. The book also contains the complete sequences for both the empty hand and weapon forms. This accessible and comprehensive guide to Chen style Taijiquan is ideal for beginners and will also be useful to advanced practitioners wanting to deepen their practice

320 pages, Paperback

First published January 1, 2003

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Jan Silberstorff

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3 reviews
May 7, 2026
Tldr: Das Buch ist ok, aber wirkt extrem biased und wirft einige red-flags auf. Außerdem ist es als Lehrbuch unbrauchbar. 2/5 da es ein oker Startpunkt ist, WENN man bereit ist sich auch viel mit anderen Quellen auseinander zu setzen.

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Ich sollte vorweg sagen, dass ich am Anfang meiner Taiji Reise stehe, und dafür nun alle möglichen Quellen, von akademischen bis hin zu simplem googlen verwendet habe um mich zu informieren. Vor diesem Hintergrund:

Die Stärke des Buches sind die ersten Hundert Seiten, auf denen es eine grobe Einführung in die Geschichte von Taiji und der damit verknüpften Taoistischen Philosophie gibt. Aber selbst dieser Einstieg ist höchsten als Startpunkt nutzbar. Er ist didaktisch unfokusiert und unterschlägt eine Menge relevanter historischer Fakten.

Ein Beispiel: Der Autor kritisiert oft, dass Taiji heutzutage zu oft nur als Gesundheitsanwendung und nicht aus einer Kampfsport perspektive betrachtet wird. Er unterschlägt dabei komplett die Begründung dafür. (Die Chinesische Regierung hat anscheinend in den 50ern Taiji stark vereinfacht um dem Kampfsport "die Zähne zu ziehen". Eine interessante Information, die ich aus anderen Quellen ziehen musste.)

Als Lehrbuch ist das Buch grenzwertig nutzlos. Der Autor selbst betont regelmäßig, dass man Taiji nicht aus einem Buch lernen könnte und tatsächlichen Unterricht braucht. Dem mag so sein, aber man gewinnt den Eindruck, dass er es auf Grund dieser Tatsache garnicht erst Versucht hat.

Abschließend gibt es mehrere Redflags in dem Buch. Zu viele Annekdoten über die kämpferischen Fähigkeiten des Autors, betonen der einzigartigkeit von Taiji, Nebensätze über die Wirkung von Chi auf Sexualität und "Kurse". Kampfsportarten die einen Sifu (Master mit auch fast schon familiärer Funktion) beinhalten haben immer die Gefahr in kultähnliche Strukturen zu rutschen, erst recht wenn es mit spirituellen Komponenten wie Taoismus einhergeht. Ich möchte dem Autor nichts unterstellen, aber mich hat es ausreichend abgeschreckt.


Apropos: der Autor ist anscheinend eine Koryphäe auf dem Gebiet in Deutschland, wenn nicht Weltweit und hat auch mit dem Zdf/Arte zusammengearbeitet. Sicherlich hat er ein immenses wissen über Chen-Taiji. Die 2/5 (egtl 1.5/5) Bewertung ist sozusagen eine Mischung von "benefit of the doubt" und der Tatsache, dass das Buch zumindest als ein sehr grober Startpunkt für Taoismus taugt.
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