Eine Leiche hinter der Kirche. In einem idyllischen Dorf in den Tiroler Bergen. Und auf der Stirn des Toten: eine Zwölf. Chefinspektor Morell, 40 Jahre, 1,95 m groß, passionierter Hobbykoch und Gärtner, hat sich von Wien in die Provinz versetzten lassen, um keine Gewaltverbrechen mehr bearbeiten zu müssen. Doch mit seinem beschaulichen Leben ist es jäh vorbei, als eine schrecklich zugerichtete Leiche gefunden wird. Morell ist erschüttert und beginnt fieberhaft zu ermitteln. Doch dann wird die nächste Leiche gefunden - wieder mit einer Zwölf....
Chefinspektor Otto Morell hat sich von Wien nach Landau versetzen lassen. Er hoffte, hier keine Gewaltverbrechen mehr bearbeiten zu müssen. Aber mit der Ruhe ist es nun vorbei: Hinter der Kirche wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Wie sich herausstellt, war der Tote nur ein Opfer eines Serienmörders; weitere Opfer folgen... ** Von mir bekommt das Buch volle fünf Sterne. Es ist von der ersten Seite an fesselnd. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Außerdem sind die verschiedenen Charaktere so anschaulich und "menschlich"; ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich hoffe sehr, dass noch weitere Romane von der Autorin folgen werden!
Das Krimidebut der Autorin Daniela Larcher spielt in Landau, einem österreichischen Kaff in den Tiroler Bergen. Dorthin hat sich Chefinspektor Otto Morell versetzen lassen, um den brutalen Verbrechen, die er in der Großstadt untersuchen musste, zu entkommen. Das ging auch eine Zeit lang gut, bis eine übel zur Schau gestellte Leiche alle Leichtigkeit nimmt. Als klar wird, dass es nicht bei dieser einen bleibt, drängt die Zeit, den Mörder zu fassen, der eine 12 auf der Stirn des Opfers eingeritzt hinterlassen hat. Bei der Entschlüsselung des Rätsels um die Bedeutung dieser Zahl bekommt Morell Unterstützung von der Pathologin Dr. Capelli, die im eingeschneiten Landau festsitzt. Fesselnd ist Die Zahl geschrieben, man legt das Buch nur ungern zwischendurch aus der Hand. Auch Längen gibt es nicht, die Spannung wird ständig aufrecht erhalten. Allerdings hadere ich etwas mit dem Schreibstil der Wiener Autorin. Manches wirkt zu aufgesetzt, viele Nebensächlichkeiten werden zu sehr in den Mittelpunkt gestellt, seien es der Körperumfang bzw. die Essgelüste des Inspektors oder die pubertären Anwandlungen der Gerichtsmedizinerin, weniger davon hätte der Geschichte in meinen Augen gut getan. Zumal oftmals das Gefühl entsteht, als ob die Charaktere sich von der Bedrohung durch den Killer nur wenig in ihrer guten Laune stören lassen. Dadurch verliert die eigentlich gute Handlung an Authenzität, was nicht sein müsste, denn in den wirklich düsteren Kapiteln packen einen die Sätze, die dann auf einmal passender und glaubwürdiger wirken. Die Spannung jedoch, die bis zum Schluss hin aufrecht gehalten wird, entschädigt, auch wenn es ganz am Ende noch ein Stirnrunzeln durch die etwas weit hergeholte Auflösung des Falles gab. Ich bin noch unschlüssig, ob ich die Fortsetzung, an der schon gearbeitet wird, lesen werde. Auch wenn diese Rezension sehr kritisch ist, so war das Buch dennoch sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen. Allerdings eben nicht der Knaller, den ich mir erhofft hatte. Auch wenn der teilweise durchschien.
a fairly good crime novel. made me turn the pages quick and wanting to know who it was (in the end disappointing though, it did not feel right, hardly enough justification for all the murders anyway). also the characterisations were just a bit if not stereotypical fairly one dimensional. the language however was nice as was the whole structure and the keeping up of suspense. liked it overall, hence the three stars but did not make me buy the next one.
Extrem gut gemacht. Steckt viel Recherche drin, die auch gut eingebaut worden. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet worden und insgesamt fühlt es sich real an. Man hat nicht das Gefühl, das die Storyline komplett aus dem nichts geholt wurde wie es bei manch anderen Büchern der Fall ist.
Die Sprache ist einfach, mit vielen umgangssprachlichen Formulierungen und erinnert sehr an einen Regionalkrimi. Aber alles in allem ist der Krimi spannend und gut durchdacht. Mir hat er trotzdem gefallen. Kein Buch dass beeindruckt und nachhallt, aber ein "Fresserchen" für ein verregnetes Wochenende.
Die Geschichte ist sehr spannend, sprachlich ist es aber eher sehr schwach, die Dialoge sind nicht wirklich lustig, aber trotzdem, alles in allem: unterhaltsam!