Grandiose, objective and transparent introduction to the matter, including an overdose of wisdom
Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.
This member of the very good "Dummies" family comes along as an overview providing both the historical and philosophical aspects of well-balanced unifying advisers. As established as part of the brand name and recognition value, some pictograms adorn the pages for added clarity, to pick out the subjectively relevant aspects more easily.
It highlights mainly fundamental or potentially misunderstood explanations, quotes, and guidance for better understanding. To be able to internalize the quintessence in the form of distilled teachings more easily, for example, with repeated reading. The introduction explains the fundamental difference to other religions, the central meaning of reflection, mindfulness and goodness, the interaction of action and thinking, the discovery of one's states of consciousness and the acceptance of one's inadequacy and ignorance.
This as a fundamental requirement for future, positive changes and the liberation from avoidable suffering. In the historical part of the book, an immense collection of narratives and traditions is dedicated to the life of the eponymous founding father before it goes to the description of the emergence of the different schools and their emphasis. Due to the underlying tolerant paradigm, various forms of interpretation of the doctrine could establish themselves, which by their diversity should correspond in some way to the needs and ideas of almost every seeker of meaning. If he is willing to spend the time and effort required to find the right school.
Besides, in the course of its expansion beyond India, the particular mentality and cultural uniqueness of the populations of other states has been used as an additional boost for the promotion of diversity. Instead of putting variety in a tight corset of ready-made rules, as in other religions. This openness and ongoing development to this day are one of the significant differences between separate strictly hierarchical and dogmatic beliefs.
These differ slightly in their interpretation from each other, but would never dare to deviate from the fundamental maxims. Even though a bit of effort may be made in the face of a flood of technical terms in this chapter, the ideas behind the almost ineffable names justify a closer look. Practice, traditional training of a Buddhist and meditation are explained in short sections. In the case of specific interest in this regard, however, it would be advisable to read a book focused on the individual field.
The sheer abundance of manuals and practices that are still growing will hardly ever be mastered by a library, let alone a bookshelf. The meditation increases with the practitioner, as opposed to reciting commandments and biblical texts. It can, therefore, be slightly modified, varied and developed according to its individual preferences after obtaining the necessary knowledge. Thus, each person tends to have the potential to build their capacity to design unique meditation practices.
The Buddhist Pathway chapter focuses more on the theoretical aspects of enlightenment, dealing with transience and death, unfolding one's potential, karma, and the life stories of Buddhist masters. However, it also offers eye-opening insights and touches, as exemplified by the example of death meditation, profoundly.
To accept these sometimes unpleasant truths and to venture the attempt of the integration into the own life, represents another milestone of the path there. Very good and suitable for the case of reluctance and emergence of distaste for reading as a preventive measure for a reading crash is the last chapter.
In this short and concise, by the mention of prejudices and utilizing simple ways for implementation in everyday life, interest is stirred up. For advanced to professionals, there is little new knowledge because of the full range of topics focused on understanding and thus not so many subject-specific explanations. Which is why the reading would instead be recommended to interested non-specialists. However, they find a work that is rarely written in this clarity and user-friendliness that may be considered as one of the best possible starting points for a potential budding Buddhist career.
Grandioser, objektiver und übersichtlicher Einstieg in die Materie samt einer Überdosis Weisheiten
Als Überblick verschaffender und sowohl die geschichtlichen als auch philosophischen Aspekte gut abgewogen vereinigender Ratgeber kommt dieses Mitglied der durchwegs sehr guten „Dummies“ Familie daher.
Wie als Teil des Markenzeichens und des Widererkennungswerts wegen etabliert, zieren einige Piktogramme zur zusätzlichen Gabe von Übersichtlichkeit die Seiten, um die subjektiv relevanten Aspekte leichter herauspicken zu können. So werden besonders grundlegende oder möglicherweise leicht falsch zu verstehende Erklärungen, Zitate und Anleitungen zum besseren Verständnis hervorgehoben. Um etwa beim wiederholten Lesen die Quintessenz in Form destillierter Lehren wieder leichter verinnerlichen zu können.
Die Einführung erläutert den grundlegenden Unterschied zu anderen Religionen, die zentrale Bedeutung von Reflektion, Achtsamkeit und Güte, die Wechselwirkung von Handeln und Denken, das Entdecken der eigenen Bewusstseinszustände und die Akzeptanz der eigenen Unzulänglichkeit und Unwissenheit. Das als grundlegende Voraussetzung für zukünftige, positive Veränderungen und die Befreiung vom vermeidbaren Leiden.
Im geschichtlichen Teil des Buches widmet sich ein breites Sammelsurium an Erzählungen und Überlieferungen dem Leben des namensgebenden Gründervaters, bevor es an die Schilderung der Entstehung der unterschiedlichen Schulen samt deren Schwerpunktsetzung geht. Bedingt durch das tolerante Grundparadigma konnten sich vielfältige Auslegungsformen der Lehre etablieren, die durch ihre Verschiedenheit den Bedürfnissen und Vorstellungen fast jedes Sinnsuchenden in irgendeiner Art entsprechen dürften. Wenn dieser die für die Findung der passenden Schule erforderliche Zeit und Mühe aufzubringen bereit ist.
Auch wurde im Zuge der Ausbreitung über Indien hinaus die jeweilige Mentalität und kulturelle Einzigartigkeit der Bevölkerungen anderer Staaten noch als zusätzlicher Schub für die Förderung der Vielfalt genutzt. Anstatt wie in anderen Religionen üblich die Diversität in ein enges Korsett vorgefertigter Regeln zu stecken. Diese Offenheit und bis heute andauernde Entwicklung ist einer der großen Unterschiede zu anderen streng hierarchisch und dogmatisch geprägten Religionen. Diese unterscheiden sich in der Auslegungsform leicht voneinander, würden es jedoch niemals wagen von den Grundmaximen abzuweichen. Auch wenn angesichts einer wahren Flut an Fachausdrücken in diesem Kapitel ein wenig Mühsamkeit aufkommen mag, so rechtfertigen die Ideen hinter den fast unaussprechlichen Namen doch eine genauere Betrachtung.
Praxis, traditionelle Schulung eines Buddhisten und Meditation werden in kurzen Kapiteln erläutert. Bei spezifischem diesbezüglichen Interesse wäre aber die Lektüre eines auf den einzelnen Bereich fokussierten Buches anzuraten. Die schiere Fülle an Anleitungen und Praktiken zu bändigen, die noch immer im Wachsen begriffen ist, wird kaum je eine Bibliothek, geschweige denn eine Bücherregal Herr werden können. Die Meditation wächst, im Gegensatz zu auswendig zu rezitierenden Geboten und Bibeltexten, mit dem Praktizierenden mit. Sie kann daher nach dessen individuellen Präferenzen nach Erlangung der Grundkenntnisse leicht abgewandelt, modifiziert und weiterentwickelt werden. Somit trägt tendenziell jeder Mensch ein Potential zur Entfaltung seiner Kapazitäten in der Gestaltung einzigartiger Meditationspraktiken in sich.
Das Kapitel zur Beschreitung des buddhistischen Weges ist stärker auf die theoretischen Aspekte wie Erleuchtung, Umgang mit Vergänglichkeit und Tod, Entfaltung des eigenen Potentials, Karma und den Lebensgeschichten buddhistischer Meister konzentriert. Es bietet aber auch Augen öffnende Erkenntnisse und berührt, wie am Beispiel der Todesmeditation veranschaulicht, zutiefst. Diese mitunter unangenehmen Wahrheiten zu akzeptieren und den Versuch der Einbindung in das eigene Leben zu wagen, stellt einen weiteren Meilenstein des Pfades da.
Sehr gut und für den Fall von Durchhängern und Aufkommen von Leseunlust als Präventionsmaßnahme für Leseabbruch geeignet ist das letzte Kapitel. In diesem wird kurz und prägnant, anhand von der Erwähnung von Vorurteilen und mittels einfachen Möglichkeiten zur Implementierung im Alltag, Interesse geschürt.
Für Fortgeschrittene bis Profis bietet sich ,wegen des breit gestreuten und auf Verständnis und damit wenig allzu fachspezifische Erläuterungen fokussierten Themenkreises, wenig neues Wissen. Weswegen die Lektüre eher interessierten Laien anzuraten wäre. Diese finden dafür aber ein in dieser Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit selten geschriebenes Werk, dass als einer der durchaus bestmöglichen Startpunkte für eine potentielle, angehende Buddhistenkarriere bezeichnet werden darf.