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Vierzig Jahre: Ein Lebensbericht

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German

264 pages, Paperback

First published January 1, 1996

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Günter de Bruyn

66 books5 followers

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Dan Richter.
Author 13 books48 followers
March 5, 2015
Trockenes Bekenntnis über die Jahre der DDR. De Bruyn versucht, sich so weit wie möglich herauszuhalten aus allem Politischen, muss aber erkennen, dass es das System nicht zulässt. Als Schriftsteller ist er nun mal exponiert. Begegnungen mit der Stasi. Teilweise getrübte Erinnerungen zu seinen Gunsten werden schockartig durch Stasi-Akten korrigiert. Erinnerung ist seine Stärke jedenfalls nicht. Der Text beispielhaft zum Thema Zivilcourage und Reflexion. "Das Beispiel Biermanns und Kunzes erwägend, schwankte ich zwischen Visionen von heldenhaften Protestaufrufen und Albwachträumen, die mit Schreibverboten und Haftstrafen endeten. Ich machte mir Vorwürfe, weil ich Fluchtmöglichkeiten versäumt hatte, träumte von zensurlosem Schreiben in Westberlin oder Hamburg und fand es gleichzeitig widersinnig, ohne Lebensbedrohung aus einer Gegend, die die meine war, wegzugehen. Ich war stolz darauf, aller Bedrückung zum Trotz auszuhalten, und verachtete mich meiner Seßhaftigkeit wegen, an deren Ende womöglich die provinzielle Verblödung stand". Das schlechte Gewissen bleibt seltsam abstrakt und eher ans Selbstbild gekoppelt. Eigentlich will er ja nur ein einfacher Schriftsteller im märkischen Dorf bleiben, den man in Ruhe lässt. Aber selbst die hat man nicht in Ruhe gelassen.
Profile Image for Jimmy Scheich.
50 reviews1 follower
September 5, 2025
3,5 ⭐️
in diesem buch schildert de bruyn 40 jahre seines lebens in der DDR, die seine arbeit als autor, der mit dem staat überhaupt nicht d'aacord ging, durch zensur, diktatur und gängelung durch die SED sehr erschwert hat.
in einer wunderbaren ironisch-lakonischen art und nüchternen sprache kann er einem die intrigen, die bespitzelung und die falschheit dieses staatsapparates sehr gut nahebringen.
die letzten kapitel zogen sich leider etwas und es ging sehr viel um autoren- und schriftstellerverbands-querelen, das war sehr lang ausgeschlachtet und nicht so spannend.
ich hätte mich sehr gefreut mehr alltäglich-bildhaftere kapitel zu lesen, so wie am anfang des buches, wo er freundschaften schildert, wie es war in der DDR wanderungen zu unternehmen und dabei für verrückt gehalten zu werden oder wie der pferdehandel im osten so ablief.
ich habe es sehr gern gelesen, und besonders seinen umgang mit der hoffnungslosen politischen situation verstehen können. am ende fand ich jedoch schade, wie er sich über leute lustig macht, die kurz vor der wende aktivismus für eine demokratische sozialistische DDR machten und befürworteten. er war auf jeden fall kein sozialist, aber leider auch nicht interessiert an einem demokratisch umgesetzten oder an grundideen des sozialismus. kann man ihm vielleicht aber auch nach der tortur dieses staates nicht verübeln.
Profile Image for Jacques.
492 reviews9 followers
June 19, 2018
Günter de Bruyn (Thomas Mannpreis - Heinrich Böllpreis - Lion Feuchtwagenpreis) over veertig jaar leven in Duitsland. Veertig jaar onder het fascisme, later het socialisme om uiteindelijk de hereniging van beide Duitslanden mee te maken. In een soms nogal uitvoerige, complexe stijl vertelt hij over zijn ontmoetingen met Böll, Biermann en Christa Wolff. Over zijn keuze om in Oost Berlijn te blijven. De Bruyn werkte in de Nationale Bibliotheek aan o.a. het systeem van de 'open-bibliotheek', gaf regelmatig lezingen tijdens (buitenlandse) congressen en kwam op die manier in contact met het Westen en regelmatig in conflict met de staatsveiligheid. Zijn literaire succes en zijn diplomatie behoedden hem voor grote moeilijkheden.
'Voor de tweede keer in mijn leven kende ik het geluk te mogen meemaken dat een staatsmacht ineenstortte die zichzelf had wijsgemaakt dat ze voor de eeuwigheid was gevestigd'.
Profile Image for Gisela Hafezparast.
646 reviews62 followers
July 27, 2020
This is an interesting telling of the author's 40 years in the DDR, i.e. East Germany. Gunther de Bruyn clearly is quite a private man, which is a bit of a shame as he is very selective about his private life during this period and the day-to-day struggles he faced, which would have made it to me more interesting. However, the juggling act he had to perform as a non-party man to first get into the state library service and then to become as independent an author as the regime permitted is very interesting. He doesn't spare himself and is often very self-depreciating.

Very interesting, but I would have liked more "Butter bei den Fischen", i.e. more real life as lived by him and his contemporaries.
Profile Image for Evalitera.
679 reviews12 followers
April 17, 2020
Wer Bücher liebt und von Günter de Bruyn über seine Bibliothekarsdasein in der DDR seine ersten Erfolge als Autor auch im Westen lesen möchte ist hier richtig.
Profile Image for Karen Butter.
61 reviews
February 5, 2024
Mooi inkijkje in een schrijversleven achter de muur. Wel enigszins saai geschreven.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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