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Die Bettelprophetin

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Als Theres Ludwig dem charismatischen Pfarrer Patriz Seibold zum ersten Mal begegnet, hat sie eine Jugend hinter sich, die geprägt ist von Armut und Elend, von Einsamkeit und Lieblosigkeit, von bitterbösen Schicksalsschlägen. Es ist die Zeit der Hungerjahre und der Volksaufstände überall in Deutschland. Theres ist am Ende ihrer Kräfte, sie verflucht Gott und die Kirche. Aber anstatt sie für dieses unerhörte Sakrileg zu strafen, nimmt Patriz Seibold sie in seinem Pfarrhaus auf. Als die beiden sich näherkommen, begeben sie sich in große Gefahr. Denn mächtige Menschen versuchen mit aller Gewalt, das Unbotmäßige zu verhindern.

Hardcover

First published March 12, 2010

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About the author

Astrid Fritz

30 books18 followers
Geboren und aufgewachsen bin ich im nordbadischen Pforzheim, zusammen mit zwei älteren Geschwistern, einem Hund, zwei Meerschweinchen und einer Goldhamsterzucht.

Nach dem Abitur folgte eine eher unruhige, wenngleich spannende Zeit: Nach einem dreimonatigen Praktikum auf einem Biobauernhof im idyllischen Emmental studierte ich zunächst Tiermedizin, dann Theaterwissenschaft, Literatur und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Danach brachte mich meine erste Arbeitsstelle als Fachzeitschriften-Redakteurin nach Darmstadt, später ging es wieder zurück nach Freiburg, wo ich insgesamt die meisten Jahre verbracht habe.

In diese Zeit Ende der Achtziger fielen auch mehrere Monate der Arbeitslosigkeit, in denen ich mich mit Literaturbesprechungen und Korrekturarbeiten für einen Verlag sozusagen geistig über Wasser hielt. Und es entstand das erste Buch: Mein Studienfreund Bernhard Thill und ich verfassten einen Stadtführer der etwas anderen Art, der sich unter dem Titel „Unbekanntes Freiburg“ bis heute verkauft.

Bei der Recherche hierzu bin ich auf die Lebensgeschichte der Catharina Stadellmenin gestoßen, die 1599 als vermeintliche Hexe verbrannt wurde. Sie sollte später zur Protagonistin meines ersten historischen Romans „Die Hexe von Freiburg“ werden.

Nach einer zweijährigen Ausbildung zur EDV-Kauffrau arbeitete ich mehrere Jahre in einem Freiburger Softwarehaus als Schulungsreferentin und technische Redakteurin – bis es dann 1994, zusammen mit meiner Familie, für drei spannende Jahre nach Santiago de Chile ging. Neben der Kindererziehung, der freien Mitarbeit für eine deutsch-chilenische Wochenzeitung und den ersten inhaltlichen Entwürfen zu meiner „Hexe“ erkundete ich Land und Leute. Dabei wunderte ich mich immer mehr über die zahlreichen deutschen Spuren in Chile. Ich begann über die Einwandererströme hundertfünfzig Jahre zuvor zu recherchieren, woraus die Idee zu meinem Roman „Der Ruf des Kondors“ entstand.

Zurück in Deutschland, ging es über die Stationen Worpswede, Ravensburg und abermals Freiburg ins Schwäbische, in die Nähe von Stuttgart. Meine nicht gerade bahnbrechende Karriere als Texterin für Web und Werbung beendete sich von selbst, als im November 2003 bei Rowohlt meine „Hexe von Freiburg“ erschien. Seither lebe ich als freiberufliche Autorin vom Schreiben historischer Romane.

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Feyre.
1,425 reviews134 followers
August 19, 2022
Am Anfang tat mir Theres noch leid. Dazu kam, dass ich einfach Lust auf einen historischen Roman hatte und die Trilogie um die Hexe von Freiberg von der Autorin ganz gut fand. Daher kam ich ganz gut durch und hatte echt Mitleid, dieses Kinderheim war echt schlimm. Wenn man den Titel betrachtet und sich dann ansieht, was wann im Buch passiert, handelt es sich leider um eine ewig lange Einleitung, zumindest habe ich das so empfunden. Ich weiß nicht, ob das schon als Spoiler zählt, aber der "Prophetinnenteil" des Buches beginnt quasi erst kurz vor Schluss. Ich habe die ganze Zeit drauf gewartet, dass etwas in die Richtung passiert, aber erst kommt der Part mit dem Heim, dann bekommt sie ihre ersten Anstellungen als Magd, was alles sehr ausführlich beschrieben wird. (Und ab jetzt wird es spoilerig, wer also nichts weiter wissen will, scrolle weiter.) Zwischendurch hatte ich dann das Gefühl, das Buch abbrechen zu müssen, weil sie immer mehr abrutschte und immer mehr schlimme Dinge passieren. Das hat meiner Psyche in dem Moment echt nicht gut getan. Als es dann halbwegs wieder aufwärts ging, habe ich dann doch weitergemacht. Nur um mitten in einem Exorzismus zu landen, der auch noch mehrfach durchgeführt wird. Dass ein Dämon ihr entweicht, wird hier als Fakt dargestellt und da fing es schon an, dass ich Muskelkater von Augenrollen bekam, wenn ich wieder ein Stück gelesen hatte. So wie es dargestellt wird, ging mir persönlich einfach quer. Natürlich verliebt sie sich auch noch in den Exorzisten und wird dann von allen als Prophetin gefeiert, weil ihr die Jungfrau Maria erscheint. Das alles aus ihrer Perspektive und als so faktisch dargestellt, das war in dem Moment nicht das, was ich erwartet hatte und was ich in dem Moment hätte für gut befinden können. Ich will nicht über Religion diskutieren, aber das hat mir das Buch total verleidet. Aber lass sie und Patriz mal in Amerika glücklich werden. Wenn ich die Anmerkungen richtig verstanden habe, dann beruht das Buch auf einer historischen Person. Ein wenig anders verpackt und dargestellt, hätte ich das Buch durchaus ganz anders erleben können und bin ein wenig enttäuscht. Ich habe noch ein Buch der Autorin auf meiner Liste, ich werde es aber wohl vorerst auf Seite legen und irgendwann frisch starten, wenn die Eindrücke von diesem nicht mehr ganz so frisch sind.
Profile Image for Svea Epe.
63 reviews
October 14, 2024
Es hat mich am Anfang wirklich noch nicht so mitgerissen, die "Einleitung" war irgendwie viel zu lang. Aber gegen Ende/Mitte wurde es dann gut. Aber ich hätte gerne diese zwischenzeitlichen Ereignisse etwas weniger detailliert beschrieben gehabt und dafür das Ende noch mehr miterlebt. Das wurde schließlich nur mit ein/zwei Seiten beschrieben und ich hätte gerne mehr gewusst.
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