Das Epos neigt sich dem Ende zu... Die AIDA sind vernichtet, die »Nichtheimkehrer« konnten gerettet werden. Doch die hinter alldem stehende dämonische Macht, Cubia, das sagenhafte Monster aus dem »Epitaph des Zwielichts« ist zurückgekehrt und zwingt Haseo und seine Mitstreiter zum ultimativen Kampf! Bereits vor sieben Jahren gelang es dem legendären Helden Kite, dem scheinbar übermächtigen Feind eine Niederlage beizubringen. Der Schlüssel zum Sieg war ein magischer Armreif, der beim Kampf gegen die »Anti-Existenz« zerstört wurde. Wird es den Freunden gelingen, das in der digitalen Welt lauernde Böse endgültig zu vernichten? Das letzte Kapitel hat begonnen!
Ich war schon immer ein großer Fan der Reihe und besonders liebe ich es wie die verschiendenen Mangas, Spiele und Animes mit einander verknüpft sind. Das Spiel G.U. habe ich leider nur einmal sehr kurz gespielt, werde es mir aber auf jeden Fall noch zulegen. Der Manga dazu gehört natürlich auch in meine kleine Sammlung.
Nun, es weder auch hier wieder typische Muster aufgegriffen, die für .hack so üblich sind. Gefährlicher Virus, Menschen die im Game getötet werden und auch in der Realität ins Koma fallen und ein paar Helden, die alles wieder in Ordnung bringen müssen. Ich muss gestehen, dass ich diesen Ablauf inzwischen etwas ermüdend finde, auch wenn sich diese Story eben super für die Spiele eignet. Für einen Manga ist es eben nicht 100%ig optimal.
Das Lesen hat trotzdem Spaß gemacht, weil es viele neue Rätsel und Erkenntnisse gab. Ich liebe es, wie groß The World ist und was man immer wieder Neues über dieses Spiel erfahren kann. Besonders interessant fand ich hier den Hauptcharakter Haseo, den berühmten Playerkillerkiller (Ja, er tötet die Spieler, die Spieler töten x)) Er ist im Grunde eigentlich der absolute anti-Held, mag "The World" nicht und treibt sich dort nur herum, um seine Freundin Shino zu retten, die Opfer des berühmten Playerkillers "Tri Edge" wurde und seitdem auch im realen Leben im Koma liegt. Haseo ist das typische Beispiel für einen Kerl, der im RL eigentlich ganz nett ist, aber im Spiel seine "böse" Seite nach außen kehrt und allen anderen nur mit Abneigung und dummen Sprüchen entgegnet und manchmal dachte selbst ich "woah, was für ein Arsch." Das fand ich aber plotmäßig sehr interessant, weil es trotzdem Spaß machte, seine Geschichte und seine charaterliche Entwicklung zu verfolgen.
Schade war, dass einfach alles sehr schnell ging. Kaum war man in The World drin, wurde man mit Tri Edge konfrontiert und es gab einen kurzen Kampf und so weiter. Es geht einfach alles sehr rasant, das hätte ich mir einfach viel ausgebauter gewünscht, weil echt geniale Ansätze mit drin waren. Für meinen Geschmack hätten 10 Bände der Reihe besser getan, es war vieles wirklich zu kurz.
Man muss dazu natürlich sehen, dass es eben der Manga zu einem Spiel ist, da ist es schon verständlich, dass man sich nicht einfach willkürlich 1000 Dinge dazu ausdenken kann, von daher schon vertretbar, trotzdem eben etwas schade. Dass dieser Manga zu einem Spiel gehört ist auch der Grund für meinen nächsten Kritikpunkt, den ich aber bei den anderen Mangas auch hatte: Die Kampfszenen sind einfach seltsam. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden. Im Game hat man eben verschiedene Skills, die man aufrufen muss, um bestimmte Attaken auszuführen, im Manga sind diese Attaken eben immer bildlich dargestellt und groß darüber steht dann der Name. Also "Data Drain" oder so, ich finde, das wirkt dann immer etwas albern leider.
Trotz der Kritikpunkte hatte der Manga aber auch viele gute Momente. Was ich sehr geliebt habe und wofür ich dem Team echt dankbar bin, ist das einführen einiger RL Szenen. Besonders die zwischen Haseo und Atoli war schön und total traurig. Das gibt dem Ganzen noch eine vollkommen andere Ebene.
Toll war auch die Beziehung der Charaktere zueinander, genial war, dass am Ende die beiden, von denen man eben dachte, sie würden zusammen kommen, eben nicht zusammen kommen, das war toll und nicht vorhersehbar, echt super. Die Liebesgeschichten waren eben sehr sanft eingewoben und nicht so vordergründig, das mochte ich sehr. Was mich dahingehend aber sehr verwirrt und amüsiert hat:
Es waren aber auf jeden Fall viele überraschende Wendungen drin. Besonders das Einbauen eines Charas, der aussieht wie eine krass kranke Form des Helden Kite, fand ich gruselig aber auch richtig toll.
Am Ende dieser langen Rezension kann ich aber noch eins festhalten: Der Manga ist nichts für .hack Anfänger, man sollte sich in "The World" schon etwas auskennen, um die Sachen zu verstehen, einiges wird einfach gar nicht erklärt. Zum Einsteigen ist .hack//Legend of the Twilight ganz gut (auch wenn dieser Manga eher kindlich angelegt ist), ansonsten sollte man eins der Spiele gespielt haben. Ich finde es an den Mangas eben immer so toll, dass man Orte aus dem Spiel wiedererkennt. Beispielsweise alle Root-Towns und auch den Ort des Denkmals. Sogar die Feldbezeichnung war hier gleich, das war toll. Man muss sich aber eben damit auskennen, um diese Details auch verstehen zu können, um zu wissen, was "Net Slum" und "Cubia" und eben alle sind.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ein ganz guter Manga. Gibt bessere, aber da ich ein unerschütterlicher Fan der .hack Saga bin, war ich auch hiervon wieder mitgerissen. Hätte auf jeden Fall länger sein müssen, dann wäre es richtig, richtig gut gewesen, denn interessante Ansätze gab es hunderte.
The concept is ridiculous. A MMORPG that goes haywire, gets hacked, and teenagers who don't like reality are the ones who are supposed to save the world. There is so much ridiculous drama and it is impossible to follow. I was definitely unimpressed.