VERY GOOD ++ HARDCOVER CLEAN AND TIGHT BOOK. ILLUSTRATED. DUST JACKET ISSUED. SHIPS FROM WA- USPS. EXPEDITED SHIPPING AVAILABLE. . Leopold Stocker Verlag, 2004. A delightful recounting of Sepp Holzer's journey into Perma Culture. Easy to read filled with many insights. Agriculture; General; Non-Fiction; Technology & Engineering, Farming,Ecological Relationships; environment; Ecological cycles, Agricultural Research
I was so impressed by Sepp that I studied German (online and with library books and CDs) for a few months so I would be able to competently travel to the Krameterhof (Sepp's farm) to meet him.
I was only at the Krameterhof for one day. But that one day was so worth all the money that the trip cost me. Sepp has created paradise in the Austrian Alps. I could speak at some length about that, but lets get back to the book and Sepp.
I only gave it four stars because I wanted so much more information (thus the reason I went to Austria). There isn't enough of his methods explained in this book.
Sepp reminds me of Monty Roberts. Monty can speak with horses, but Sepp can speak with plants and animals of all kinds. He was involved in many court cases (even more than Monty from what I can gather), but he too ultimately triumphed.
Good read if you want to see a real person put Permaculture to amazing use in a place of the world where you wouldn't expect things to grow at all, not alone successfully. It really turns the view of traditional farming on its head and gives us all hope for the future.
However, it doesn't give much detail on the hows and lingers too much on the court cases brought against him by neighbours who didn't understand or believe such methods could work so, although a good read for the most part, it did get a bit slow in places.
The English translation is a bit rough at points, but I definitely enjoyed reading this as a complement to his technical book on permaculture. It gets you into his headspace a lot better, which is very important when you're dealing with techniques that are less about formal design and much more about observation and choosing approaches based on the situation.
It is as interesting to read about his interest, education and experiments with agriculture as it is to learn about the challenges he faced. I was surprised at all of the political and cultural barriers he encountered each time he tried something new.
Couldn't put this bio down. It really provided a lot of context as to who Sepp is, as well as a good overview of where we went wrong with modern agriculture and how we can turn it around with a little creativity, cleverness and a willingness to experiment without fear. Highly recommend this book.
Mein Leben lang habe ich mir gewünscht, einen eigenen Garten zu haben, um dort Gemüse, Kartoffeln, Beeren usw. anbauen zu können. Ich finde es total spannend, wie aus kleinen Samenkörnchen riesige Pflanzen wachsen. Seit 2010 haben wir eine Wohnung mit Garten. Im ersten Jahr habe ich klein angefangen und nur auf dem Balkon Tomaten, Radieschen und Salat angebaut. Der Garten war sehr verwildert und ich musste die alten Beete erstmal freilegen. Außerdem wuchsen da diverse Pflanzen, die ich wegen der Kinder beseitigen wollte. Nebenbei wollten die Kinder aber natürlich im Garten spielen, sodass wir erst einen Sandkasten und später ein Trampolin aufbauten. Im Sommer kam immer noch das Planschbecken dazu. Nur im allerersten Jahr hatte ich einen Sack Blumenerde gekauft. Alle Garten- und Küchenabfälle warfen wir in den Thermokomposter, den die Vorgänger zurück gelassen hatten. Den alten Inhalt hatten wir entsorgt und den Komposter an einen anderen Ort gestellt, sodass wir quasi bei Null anfangen konnten. Die Würmer haben ihn gefunden und fleißig ihren Job gemacht. Im zweiten Jahr hatte ich schon eigene Komposterde zum Düngen der Gartenerde und wir mussten auch keine kostenpflichtigen Säcke mehr mit Gartenabfällen füllen. Wir hatten einen Kreislauf geschaffen. Hinter der Hecke ist ein Totholzhaufen für grobes Material, das ich in die Hochbeete fülle. Dünne Äste werden gehäckselt und als Mulch auf die Beete gelegt. So müssen wir nicht ständig Säcke mit Zeug in den Garten hinein und andere heraus schleppen. Das spart Geld und eine Menge Energie. Vor drei Jahren etwa habe ich die Gartenkanäle auf Youtube entdeckt und dort tauchte immer wieder der Begriff "Permakultur" auf. Es geht dabei um Kreislaufwirtschaft, Mischkultur, Nachhaltigkeit usw. Also genau mein Ding! Auf der Suche nach Lektüre bin ich immer wieder auf Sepp Holzer gestoßen, deshalb habe ich jetzt dieses Buch gelesen. Ich bin von diesem klugen Mann sehr beeindruckt. Er hat schon als kleiner Junge eigene Schlüsse aus den Beobachtungen von Tieren und Pflanzen gezogen und z.B. Erdbeerpflanzen vorgezogen und verkauft, um sein Taschengeld aufzubessern. Er schaut immer, wie die Bedingungen um ihn herum sind und nutzt sie. Er arbeitet nicht gegen die Natur, sondern mit ihr. Er bereist Länder in Mittel- und Südamerika, um den Menschen dort zu helfen, ihr eigenes Essen anzubauen und sauberes Wasser zu haben. Er schimpft auf Pestizide, Massentierhaltung und Monokulturen. Sein Ziel ist eine Erde, auf der Pflanzen, Tiere und Menschen würdevoll miteinander umgehen und leben können. Dem ist doch wirklich nichts mehr hinzuzufügen.
Als große Freundin des Lebensstils der Suffizienz als solchem und der weitgehenden Selbstversorgung im Besonderen, hat mich das Thema Permakultur schon interessiert, bevor Sepp Holzer es durch seine Erfolge auf dem Kameterhof weltweit bekannt gemacht hat. Und dass Holzer ein Grantler und Sturkopf reinster Manier ist, hat sicher zu seinem Erfolg beigetragen, denn seine Ideen und praktischen Versuche konnten nur von einem durch- und umgesetzt werden, der damit leben kann, bei der Mainstream-Gesellschaft ständig anzuecken.
Leider erhellt das Buch nur diesen letzten Aspekt, denjenigen des Quer- und Sturkopfes, und zwar unerfreulicherweise auf sehr larmoyante Art und Weise. Die Bürokratie, der Nachbar, der Bauernverband, der Jagdpächter - die "Anderen" hält sind dumm, borniert, ignorant und somit die Nemesis des Sepp Holzer, dem Mutter Erde persönlich das Einzig Wahre und Richtige geflüstert hat.
Holzer hat mit seinem Lebenswerk einen nicht gering zu schätzenden Beitrag zur ökonomisch auskömmlichen ökologischen Bewirtschaftung von selbst schwierigstem Boden geleistet.
Ein Buch über sein "Rebellentum" hätte es dagegen nicht gebraucht.
Es gibt mehrere Schwerpunkte in dem Buch: Privatleben, Entwicklung des Kramterhofs und die Versuche eine Idee profitabel umzusetzen und warum es erfolgreich bzw. woran es gescheitert ist. Bei vielen Projekten stand nicht die Wirtschaftlichkeit, sondern die Vereinigungen der Forstwirtschaft und der Fischwirtschaft und die Bürokratie im Weg. So etwas hab ich das als absoluter Laie noch nie mitbekommen und fand die Vorgänge sehr spannend und teilweise sehr absurd.
Spannend fand ich auch die Berichte, wie er etwas erfolgreich anbaut und die Biotope für die Fische etc. anlegt, sodass sich die Systeme selbst erhalten. Ich brauch einen Garten zum Testen.:) Insgesamt fand ich das Buch sehr gut. Wer eine Mischung aus Biografie, Anbautipps und für die verschiedenen Nutzungsformen (von Wäldern) interessiert, sollte mal einen Blick reinwerfen.
Sepp Holzer gibt einen umfassenden Einblick in sein Leben und wie er zu dem geworden ist, der er ist. Mir gefallen die vielen praktischen Beispiele und Anekdoten, von denen man auch ein paar Infos mit in den Gartenalltag integrieren kann. Literarisch ist das Buch nicht besonders, trotzdem würde ich es empfehlen.