Jump to ratings and reviews
Rate this book

Leimen

Rate this book
Frans Laarmans hat den grauen Büroalltag gründlich satt. Da tut sich ihm unverhofft die Chance zu einer glanzvollen Karriere Der Herausgeber der »Allgemeinen Weltzeitschrift für Finanzen, Handel, Gewerbe, Kunst und Wissenschaft« bietet ihm eine Stelle als Sekretär an und führt ihn in die hohe Kunst der Kundenwerbung ein, des »Leimens«. Laarmans merkt zu spät, wem er seine Seele verkauft hat.

Paperback

First published January 1, 1981

5 people are currently reading
50 people want to read

About the author

Willem Elsschot

43 books111 followers
Willem Elsschot is het pseudoniem van Alfonsus Josephus de Ridder, een Vlaamse dichter en schrijver.

Willem Elsschot in de Nederlandstalige Wikipedia

Willem Elsschot in de Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren

Willem Elsschot bij "Schrijversgewijs"

Willem Elsschot is the pseudonym of Alfonsus Josephus de Ridder, a Flemish poet and writer.

Willem Elsschot in the English Wikipedia

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
31 (17%)
4 stars
68 (38%)
3 stars
60 (33%)
2 stars
18 (10%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
2 reviews
May 7, 2021
Lijmen, de klassieker van Willem Elsschot, is een ouder boek. Het taalgebruik dat wat voorbijgestreefd is, maakt het boek met momenten moeilijker om te lezen en dan gebeurt het wel eens dat je even een aantal pagina’s terug moet om weer helemaal mee te zijn. Elsschot heeft een eigen manier van schrijven waarin hij ook de Franse taal gebruikt. Je komt ook te weten hoe de mensen leefden aan het begin van de 20e eeuw, de tijd waarin het boek geschreven werd. Hij beschrijft hoe de tijdschriften vervoerd werden, de hoeveelheid brieven die er verstuurd werden, de munteenheid, kledij,… Tijdens het lezen van het boek merk je hoe beïnvloedbaar mensen zijn. Boorman kan mensen zo goed overtuigen waardoor de zakenmannen waarmee hij handelt, bedrogen uitkomen. De zakenmannen worden gemanipuleerd waardoor ze in financiële moeilijkheden komen.
Profile Image for Simon Vanherpe.
38 reviews
March 28, 2023
Dit boek gaat over oplichterij
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Klaus Mattes.
723 reviews10 followers
August 22, 2025
Elsschot war Besitzer einer Werbeagentur in Antwerpen, schrieb, ohne dass seine Familie etwas erfuhr, elf Romane und zählt, obwohl im deutschen Sprachraum noch nie ein Begriff, längst zu den Klassikern der niederländischen Literatur. Im Buch bekommen wir es im Wesentlichen nur mit zwei Männern zu tun, von denen der eine den anderen schon in sein Schwindlergeschäft einzuführen trachtet, als dieser und wir Leser noch nicht mal verstanden haben, was das werden soll.

Als ein Alter Ego des Autors Willem Elsschot kann der großspurige Betrüger Boorman verstanden werden. Aber auch im Ich-Erzähler Laarmans, diesem Unglücksraben, ein immer wieder scheiternder Angestellter, spiegelt sich das Leben Elsschots. Herrn Laarmans könnte der Leser schon aus dem etwas komischeren, wie aber auch traurigen und noch besseren Roman „Käse“ (Unionsverlag Zürich) kennen. Dort hatte Laarmans, weil ihm der Generalvertrieb für Belgien und Luxemburg angeboten worden war, eine Halde Edamer Käselaibe aufgekauft, die dann nicht so schnell an den Mann zu bringen war, wie er sich es vorgestellt hatte.

In „Leimen“ sind es nun Boormans Kunden, die auf unbrauchbaren Bergen sitzen bleiben. Boorman betreibt Public-Relations-Journalismus. Er verlegt seine „Weltzeitschrift“ für alles Mögliche, in Wahrheit den immergleichen Vorrat von Textbaustein-Artikeln, die immer nur ein wenig umgemodelt werden, damit eitle Kleingewerbetreibende sich gebauchpinselt fühlen und für ihre Werbung (und weil es Mengenrabatt gibt) gleich 100.000 Exemplare ordern. Auf denen sie dann sitzen bleiben. Weder Lager noch Vertrieb will Boorman den Geleimten abnehmen. Also wird „Vertreiben“ durch „Verschenken“ ersetzt.

Aber es stellt sich heraus, der arme Laarmans hat sein Schicksal an ein Blatt geknüpft, das niemand geschenkt haben möchte.

„Es ist erst Viertel nach neun. Er muss einen dicken Fisch an der Leine haben. Sie sind sicher sein Angestellter?“, fragte er und sah mich von der Seite an.
Zum ersten Mal in meinem Leben war mir bei dem Wort „Angestellter“ unbehaglich zumute.
„Verzeihung“, wies ich ihn zurecht, „ich bin Sekretär und Chefredakteur der Weltzeitschrift.“
Und kaum hatte ich es gesagt, wurde mir bewusst, in welchem Maß Boormans Leimen sich bereits in meine dürftige Persönlichkeit hineingefressen hatte.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.