Das Kasermanndl ist eine beliebte Hochlandgeschichte von Ludwig Einst ein liederlicher Bauer, treibt das Kasermanndl nun in Wintertagen als Berggeist sein Unwesen in den verlassenen Sennhütten. Nur wenn jemand den üblen Brei des Kasermandls verspeist, kann es erlöst werden. So heißt es in der Sage. Als der Bauer Rossmooser beim Weihnachtsschmaus unter seinem Gesinde einen hohen Preis auslobt für den, der sich zum Kasermanndl wagt und einen Muslöffel zum Beweis erbringt, geht niemand auf den Handel ein. Da meldet sich Mali, die neue Haushälterin des Hofes, die mit dem Preis ihre schwer kranke Mutter gesund pflegen möchte. Niemand, nicht einmal der Bauer, kann sie vom Aufbruch abhalten. Als die verstörte Mali wieder zum Hof zurückkehrt, wendet sich wenig später alles zum Besten. Ludwig Ganghofer wird in seiner Geschichte seinem Ruf als Heile-Welt-Schreiber gerecht und nutzt hierzu eine alte Berglegende, die auch heute noch auf der Alm gegenwärtig ist und die heimischen Bräuche bereichert. Buch kommt in großer Schrift.