Julia Schwarz kennt sich aus mit dem Tod. Die Rechtsmedizinerin ist in ihrem Institut auch als Eislady bekannt. Nichts kann sie so schnell aus der Bahn werfen. Jedenfalls nicht, solange sie es schafft, ihre düstere Vergangenheit in Schach zu halten. Als Kriminalkommissar Florian Kessler sie zu einem Tatort in einem nahe gelegenen Moor ruft, sieht alles zunächst nach einem einfachen Fall aus. Aber dann verschwindet die Leiche und Julia macht sich auf die Suche nach dem toten Mädchen. Doch statt der Leiche stößt sie auf ein weiteres Opfer. Erst jetzt begreift Julia, dass sie es mit einem gefährlichen Serientäter zu tun hat, der einen perfiden Plan verfolgt. Ein sonderbares Tattoo auf dem Bauch der Frauen scheint die einzige Verbindung zwischen den Fällen zu sein. Aber die Zeit läuft gegen Julia und sie ahnt nicht, dass sie selbst bereits viel zu tief in den Strudel des Bösen geraten ist.
Bestselling German author Catherine Shepherd lives with her family in the small town of Zons on the river Rhine. She originally moved to Zons to be near her place of work at a major German bank in Düsseldorf. However, the medieval atmosphere of the town and the advent of self-publishing soon combined to stir the writing spirit that had lain dormant in her for many years. She began to write again, weaving together the threads of medieval and present time. The result? A series of four crime novels set in Zons, each a mixture of an exciting thriller and a mysterious story from the Middle Ages. The first ("Der Puzzlemörder von Zons") as well as the third ("Kalter Zwilling") and fourth ("Auf den Flügeln der Angst") hit #1 on the German Kindle charts.
Im Moor wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Schnell ist klar, dass das Mädchen keines natürlichen Todes gestorben sein kann. Bald darauf wird eine zweite weibliche Leiche entdeckt, die zwar eine andere Tötungsart aufweist, trotzdem aber eine Verbindung zur ersten Leiche zu haben scheint. Gibt es einen Serienmörder in Köln? Kriminalkommissar Florian Kessler und Gerichtsmedizinerin Julia Schwarz arbeiten zusammen und verfolgen die Spur des Täters. Als ein junges Mädchen als vermisst gemeldet wird, drängt die Zeit…
Mein Leseeindruck:
Ich habe ein bisschen geschwankt, ob ich dem Buch drei oder vier Sterne geben soll. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten, daher habe ich dem Buch letztendlich vier Sterne gegeben. Ich hatte Spaß beim Lesen. Allerdings empfand ich den Schreibstil teilweise als ein wenig zu einfach und zu leicht und die Geschichte stellenweise auch nicht ganz glaubhaft, aber das ist mein subjektives Empfinden. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten können. Die Charaktere waren mir sympathisch, sind aber ein wenig zu oberflächlich geblieben für meinen Geschmack. Trotzdem bin ich aber neugierig auf den zweiten Band und den nächsten Fall für Florian und Julia.
Spannende Story von der ersten bis zur letzten Seite.
Erzählt wird aus mehreren Perspektiven - Kommisar, Pathologin, Opfer, Täter... Dadurch entwickelt sich eine tolle Spannung, die dafür sorgt, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann, da man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Auch das Ende ist nicht gerade alltäglich und kam schlussendlich doch etwas überraschend - ich habe bis zu den letzten ca. 30 Seiten keine Ahnung gehabt, wer es denn nun ist - Vermutungen ja, aber die wurden durch die Autorin vernichtet :)
Alles in allem wirklich ein toller Thriller - unbedingt lesen.
Spannender Auftakt von Chatherine Shepherds neuer Reihe
Julia Schwarz ist Rechtsmedizinerin und versucht durch ihre Arbeit den Toten zu ihrem Recht zu verhelfen. Sie arbeitet eng mit Kriminalhauptkommissar Florian Kessler zusammen. Als eine Moorleiche gefunden wird, scheint es sich zuerst um einen einfachen Mordfall zu handeln. Doch dann verschwindet die Leiche und eine weitere taucht auf. Julia Schwarz erkennt, dass es sich um einen Serienkiller handeln muss und das er nicht bereit ist, mit seinem Handeln aufzuhören.
Mich hat an diesem Buch wirklich der Klappentext neugierig gemacht. Klar kannte ich die Autorin schon von den Zons-Krimis und eigentlich wollte ich erst einmal die Reihe zu Ende lesen. Doch das Cover sprang mir ins Auge und der Klappentext klang so spannend, dass ich zuschlagen musste. Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe. Mich hat an dem Buch besonders interessiert, das es der erste Teil einer neuen Reihe ist und dass es sich um eine Rechtsmedizinerin dreht. Ich habe in letzter Zeit so viele Bücher von Ermittlern gelesen, dass ich begierig auf Abwechslung war. Die Charaktere sind wirklich sympathisch. Sonst sind die Ermittler in Thrillern immer total hart und unnahbar oder haben super viele persönliche oder psychische Probleme. Das ist hier nicht der Fall. Julia kämpft zwar immer noch damit, dass ihr Bruder vor vielen Jahren getötet wurde aber dieses Detail erklärt viel über ihre Person und dominiert sie nicht. Gut gefallen hat mir, dass man beiden Ermittlern die Gefühle angemerkt hat. Die Morde haben sie nicht kalt gelassen. Julia und Florian wirkten menschlich. Und auch das ganze Zwischenmenschliche hielt sich hervorragend in der Waage mit den Ermittlungen. Diese wurden gut dargestellt. Die Art und Weise, wie sie auf Beweise und neue Fährten stoßen wirkte nicht gestellt oder übertrieben und konnte gut nachvollzogen bleiben. Dabei blieb die Spannung konstant und für mich hat es dann doch eine überraschende Richtung genommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf baldige Fortsetzungen.
2,5 Sterne Ach wenn man deutsche Krimis auf amerikanischen "Niveau" schreiben will, muss man einen dann mit solchen Plattitüden erschlagen? 08/15 Handlung, 08/15 Charaktere - alles wirkt vom Reißbrett und irgendwo anders geklaut. Das hat man leider schon zig mal besser woanders gelesen. Die "Eislady" Dr. Schwarz, echt jetzt? Es liest sich wie ein Tess Gerritsen Rip-Off.
Precis lyssnat klart på Myrsvärta. Rikigt bra deckare. Ingen suput till polis, ett tragiskt förflutet hos rättsläkaren som kommer igen men det är inget som stör eller gör så att hon är instabil och /eller knaprar piller.. Det är direkt pluspoäng i min bok. Bra uppläsare i form av Emma Peters. Lyssnat på 1,4 i hastighet och hennes röst passar för det utan att bli kalle anka.
Enormt spændende handling, men utroligt dårligt sprog (eller oversættelse?). Nogen gange er det næsten svært at forstå hvad der menes, pga manglende ord og underlige sætningskonstruktioner og klicheerne står på række. Øv for det er en virkelig spændende historie.
ser at 2eren er oversat af en anden. så skal den have en chance 😁
Celkom dobra kriminalka, kde v hlavnej ulohe posobi sudna lekarka, ktora sa okrem prace v pitevni venuje aj vysetrovaniu. Pribehu nechyba napatie, je dobre vystavany, ale kto ma rad briskne krimi typu Hercules Poirot, moze byt sklamany. Pribeh ma niekolko skratiek, ktore nebudem rozvadzat, aby som neprezradila dej. Inak je pribeh pomerne originalny, kniha je napisana putavo, trocha mi vadil kostrbaty cesky preklad. Celkovo tato kniha moze posluzit ako prijemna oddychovka, ak nemate nic lepsie po ruke.
Zum Buch: „Mooresschwärze“ von Catherine Shepherd ist ein Thriller, der am 26.10.2016 im Kafel Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Mooresschwärze-...
Klappentext: Manchmal ist es besser, auf die innere Stimme zu hören, bevor sich die Nacht unwiderruflich über die Sinne legt. Julia Schwarz kennt sich aus mit dem Tod. Die Rechtsmedizinerin ist in ihrem Institut auch als Eislady bekannt. Nichts kann sie so schnell aus der Bahn werfen. Jedenfalls nicht, solange sie es schafft, ihre düstere Vergangenheit in Schach zu halten. Als Kriminalkommissar Florian Kessler sie zu einem Tatort in einem nahe gelegenen Moor ruft, sieht alles zunächst nach einem einfachen Fall aus. Aber dann verschwindet die Leiche und Julia macht sich auf die Suche nach dem toten Mädchen. Doch statt der Leiche stößt sie auf ein weiteres Opfer. Erst jetzt begreift Julia, dass sie es mit einem gefährlichen Serientäter zu tun hat, der einen perfiden Plan verfolgt. Ein sonderbares Tattoo auf dem Bauch der Frauen scheint die einzige Verbindung zwischen den Fällen zu sein. Aber die Zeit läuft gegen Julia und sie ahnt nicht, dass sie selbst bereits viel zu tief in den Strudel des Bösen geraten ist. Catherine Shepherds neuer Thriller ist dunkel, rasant und lässt Sie garantiert nicht mehr los!
Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in einen Prolog in der Ich-Form sowie 50 Kapitel und einen Epilog in der dritten Form verfasst.
Zum Autor: Die Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) lebt in Zons und ist 41 Jahre alt. Nach Abschluss des Abiturs begann sie zunächst ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und im Anschluss hieran arbeitete sie jahrelang bei einer großen deutschen Bank. Bereits in der Grundschule fing sie an, eigene Texte zu verfassen und hat sich nun wieder auf ihre Leidenschaft besonnen. Ihren ersten Thriller veröffentlichte sie im April 2012. Als E-Book erreichte “Der Puzzlemörder von Zons” bereits nach kurzer Zeit die Nr. 1 der deutschen Amazon Kindle-Bestsellerliste. In den Halbjahrescharts 2012/1 von Amazon-Kindle belegte sie mit dem Thriller Platz Nr. 7. Im März 2013 erschien der Nachfolger “Der Sichelmörder von Zons”. Am 01.12.2013 ist der dritte Band der Reihe mit dem Titel “Kalter Zwilling” erschienen. “Kalter Zwilling” war das bisher erfolgreichste Buch von Catherine Shepherd und wurde auf der Leipziger Buchmesse mit dem Indie-Autor-Preis Belletristik (Platz 2) ausgezeichnet. (Quelle: http://www.catherine-shepherd.com/aut...)
Meine Meinung: Wie schon vorangegangene Thriller dieser Autorin, so hat mich auch dieser Thriller begeistert. Er ist absolut fesselnd, und man wird mitgerissen von einer Story, die erschreckend und faszinierend ist, aber gleichzeitig auch sehr undurchschaubar, so dass man nicht erahnen kann, was passiert. Schlussfolgerungen, die man beim Lesen trifft, wirft man schnell wieder über Bord, da viele überraschende Ereignisse die Grundlage verändern. Langweilig wird diese Lektüre nicht eine Sekunde, eher im Gegenteil. Man wird schon im Prolog, der einen sehr interessanten Beginn darstellt, eingefangen von einer entstehenden Spannung, die sich dann im Verlaufe des Buches immer mehr steigert und dafür sorgt, dass man das Buch verschlingt, weil man es nicht weglegen mag. Dramatisch, fesselnd, und dabei oft überraschend sind die Begriffe, die das Buch in Kurzform am Besten beschreiben. Wie immer ist der Schreibstil flüssig und sehr angenehm zu lesen, und die Autorin schafft es wirklich, den Leser mit ihrer Art einzufangen und zu begeistern. Von mir bekommt dieser Thriller 5 Sterne.
"Mooresschwärze" ist ein temporeicher Thriller mit Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Mit ihrem neuen Roman lässt Catherine Shepard Sie in die düstere Dimension der Maya Opferungen eintauchen. Sie gewährt einen intensiven Einblick in alle Psychogramme, von Opfern und Hinterbliebenen, Täter und Ermittlern. Und die Autorin zeigt auch wie gefährlich das Internet für Jugendliche sein kann. Es kann tödlich sein. Halten Sie sich fest, denn dieser Thriller ist dunkel, rasant und lässt Sie garantiert nicht mehr los! Ich muss sagen, dass der Autorin wirklich ein Bravourstück gelungen ist, das man unter deutschen Thrillerautoren nicht häufig findet. Im Zentrum der Handlung, steht die Rechtsmedizinerin Dr. Julia Schwarz, die es in diesem Fall mit einer mysteriösen Leiche in einem nahe gelegenen Moor zu tun bekommt. Der Thriller ist fantastisch erzählt und bietet für den Leser einige Rätsel, welche die Lektüre extrem spannend machen. Dr. Julia Schwarz kennt sich aus mit dem Tod. Die Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei und die Aufklärung von gewaltsamenTodesfällen waren an derTagesordnung. Sie ist in ihrem Institut auch als Eislady bekannt, nichts kann sie so schnell aus der Bahn werfen, jedenfalls nicht, solange sie es schafft, ihre düstere Vergangenheit in Schach zu halten. Als Kriminalkommissar Florian Kessler sie zu einem Tatort in einem nahe gelegenen Moor ruft, sieht alles zunächst nach einem einfachen Fall aus. Eine junge Frau wird geschändet und verstümmelt aufgefunden. Offensichtlich war sie Opfer des Rituals eines perversen Mörders geworden. Aber dann verschwindet die Leiche und Julia macht sich auf die Suche nach dem toten Mädchen. Doch statt der Leiche stößt sie auf ein weiteres Opfer. Erst jetzt begreift Julia, dass sie es mit einem gefährlichen Serientäter zu tun hat, der einen perfiden Plan verfolgt. Ein sonderbares Tattoo auf dem Bauch der Frauen scheint die einzige Verbindung zwischen den Fällen zu sein. Es beginnt eine verbissene, verzweifelte Suche und ein Gedanke lässt sie nicht los, werden sie es schaffen diese „Bestie“ zu stoppen, ehe noch mehr junge Mädchen sterben? Ein bis zur letzten Seite spannender und fesselnder Thriller der in atemberaubendem Tempo Vergangenheit und Gegenwart zu einer einzigen packenden Geschichte verschmelzen lässt und durch eine eindrucksvolle Sprache, tolle Charaktere und eine spannende Handlung überzeugt. Offensichtlich ist der Mörder ein kaltblütiger Psychopath, der ein perverses Machtspiel mit seinen Opfern treibt. Obwohl der Leser einen Wissensvorsprung hat, gibt es einige verwirrende Spuren sowie so manche Ungereimtheit, die zu einer nicht vorhersehbaren Auflösung des Falls führen. Den Leser erwartet ein raffiniert inzeniertes Spannungsfeld, welches tiefe Einblicke in die menschliche Psyche des Täters vermittelt. Das schlichte aber mysteriöse Cover des Buches, junge Frau ala Schneewittchen in schwarz weiss in der nebligen Einsamkeit eines Moors mit blutrotem Titel, trägt seinen Teil dazu bei und macht schon ein wenig Gänsehaut. Im höchsten Maße spannend und fesselnd. Catherine Shepard zieht die Schlinge um den Hals des Lesers immer weiter zu. Luftholen unmöglich. Spannend bis zur letzten Seite errät diesmal auch der geübte Krimileser nicht sofort, was Sache ist. Fies, fies, fies. Und seien Sie gewarnt: Sie werden das Buch nicht wieder aus der Hand legen, bevor Sie das Ende kennen. Hochspannung pur und erschreckend realistisch... Absolut lesenswert!
Hodnocení: 3,5/5 ✩ Tato série mě zaujala díky recenzi, i tak jsem ale, v době, kdy jsem ji rozečetla, neměla žádná velká očekávání. Vražda na blatech, mě však velice příjemně překvapila. Příběh je to poutavý, zajímavý, závěr překvapivý a vývoj samotného pátrání rozhodně upoutá. Julia, jako forenzní specialistka, je příjemným zpestřením. I tak ale bohužel není vše tak růžové, jak se na první pohled zdá. I ona patří do kategorie "vyšetřovatel se stigmatem", i když v tentokrát, to naštěstí není čtenáři otloukáno o nos, tak často. Celkově se tato detektivka čte dobře, i když bych ji řadila spíše do kategorie nenáročných příběhů. Což ale není nic proti ničemu, ráda si občas přečtu zajímavou, ale nekomplikovanou knihu. Uvidíme, co přinesou další díly, v každém případě tato série, svojí první knihou, upoutala moji pozornost.
Dies ist mein erster Thriller von Catherine Shepherd und ich bin total begeistert. Der Durchbruch gelang der Autorin, die 1972 in Greifswald geboren wurde, mit ihren Zons-Thrillern, von denen bisher 6 Bände erschienen sind. „Mooresschwärze“ ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe um Dr. Julia Schwarz, einer Rechtsmedizinerin, die in Köln lebt.
Doch worum geht es in „Mooresschwärze“? Eine junge Frau wird im Moor tot aufgefunden. Kriminalkommissar Florian Kessler bittet die Rechtsmedizinerin Dr. Julia Schwarz um Hilfe, da er ihrem Urteilsvermögen komplett vertraut. Doch nachdem sie den Tatort begutachtet haben, verschwindet die Leiche auf dem Weg zum Rechtsinstitut. Kessler und Schwarz versuchen alles, um die verlorene Moorleiche wiederzufinden, doch dann taucht eine zweite Leiche auf. Wieder ein junges Mädchen, wieder mit einer seltsamen Tätowierung unterhalb des Bauchnabels. Was steckt hinter den Tötungen? Alles deutet darauf hin, es mit einem psychopathischen Mörder zu tun zu haben und Julia und Florian versuchen alles in ihrer Macht stehende, um diesen Wahnsinnigen zur Strecke zu bekommen.
Mein Eindruck vom Buch:
Schon der Prolog war mega spannend und ließ mich nicht mehr los! Der Schreibstil von Catherine Shepherd hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und Dr. Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler waren mir von der ersten Sekunde an total sympathisch. Ich fand es schön, dass man auch gleich zu Beginn die Gründe erfährt, warum Julia Rechtsmedizinerin wurde und ihre Vergangenheit hat mich richtig berührt. Auch die Darstellung von Hannah, einer Jugendlichen, die von Herzen gerne tanzt, fand ich sehr authentisch und ich habe mich gleich in meine Jugend zurück gesetzt gefühlt. Hannah lernt im Internet Tobi kennen, verliebt sich schon online in ihn und auch da wurden einige Erinnerungen in mir wach. Die Kapitel haben eine perfekte Länge und wurden immer so beendet, dass ich einfach nicht aufhören konnte und ich mir sagte, „nur noch ein Kapitel“. Natürlich blieb es nie dabei ;-) Unglaublich, wie grandios es Catherine Shepherd schafft, die Spannung aufzubauen und dieses Buch wurde für mich zum richtigen Pageturner. Fesselnd auch die Kapitel aus Sicht des Täters. Diese sorgten für Gänsehaut-Feeling pur :-) Für mich war das ganze Buch über nicht klar, wer nun wirklich dahinter steckt und genau das macht für mich einen perfekten Thriller aus.
Fazit:
Wie ich eingangs schon erwähnte, ist dies mein erster Thriller von Catherine Sheperd, aber definitiv nicht mein letzter! Ich freue mich schon sehr auf einen weiteren Fall für Dr. Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler. Und bis dahin hole ich die Zons-Thriller nach. Für jeden Thriller-Fan ist dieses Werk ein absolutes Muss!
Buchinfo Mooresschwärze - Catherine Shepherd Taschenbuch - 340 Seiten - ISBN-13: 978-3944676067 Verlag: Kafel Verlag - Veröffentlichung: 26. Oktober 2016 EUR 9,99 Kurzbeschreibung Manchmal ist es besser, auf die innere Stimme zu hören, bevor sich die Nacht unwiderruflich über die Sinne legt. Julia Schwarz kennt sich aus mit dem Tod. Die Rechtsmedizinerin ist in ihrem Institut auch als Eislady bekannt. Nichts kann sie so schnell aus der Bahn werfen. Jedenfalls nicht, solange sie es schafft, ihre düstere Vergangenheit in Schach zu halten. Als Kriminalkommissar Florian Kessler sie zu einem Tatort in einem nahe gelegenen Moor ruft, sieht alles zunächst nach einem einfachen Fall aus. Aber dann verschwindet die Leiche und Julia macht sich auf die Suche nach dem toten Mädchen. Doch statt der Leiche stößt sie auf ein weiteres Opfer. Erst jetzt begreift Julia, dass sie es mit einem gefährlichen Serientäter zu tun hat, der einen perfiden Plan verfolgt. Ein sonderbares Tattoo auf dem Bauch der Frauen scheint die einzige Verbindung zwischen den Fällen zu sein. Aber die Zeit läuft gegen Julia und sie ahnt nicht, dass sie selbst bereits viel zu tief in den Strudel des Bösen geraten ist. Catherine Shepherds neuer Thriller ist dunkel, rasant und lässt Sie garantiert nicht mehr los! Bewertung „Mooresschwärze“ von Catherine Shepherd ist der Auftakt einer neuen Reihe um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, und dem Kommissar Florian Kessler. Catherine Shepherd gelingt es von Anfang an die Spannung aufzubauen und kontinuierlich zu steigern. Sie hat einen tollen Schreibstil und lässt einen damit regelrecht durch die Seiten fliegen. Die plötzlichen Wendungen baut sie gekonnt ein und macht so die Geschichte noch fesselnder. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Hiermit sorgt die Autorin zusätzlich für Abwechslung. Begeistert haben mich auch die einzelnen Charaktere, die detailliert beschrieben werden. Man kann sich ein super Bild von ihnen machen. Auch kommen sie wirklich authentisch und nicht übertrieben beim Leser an. Ich freue mich auf weitere Bücher mit den beiden interessanten Charakteren Julia und Florian. Fazit: Gelungener Start einer neuen Reihe. Spannend bis zur letzten Seite! Absolute Leseempfehlung!
Inhalt (Klappentext um nicht zu viel zu verraten):
Manchmal ist es besser, auf die innere Stimme zu hören, bevor sich die Nacht unwiderruflich über die Sinne legt.
Julia Schwarz kennt sich aus mit dem Tod. Die Rechtsmedizinerin ist in ihrem Institut auch als Eislady bekannt. Nichts kann sie so schnell aus der Bahn werfen. Jedenfalls nicht, solange sie es schafft, ihre düstere Vergangenheit in Schach zu halten. Als Kriminalkommissar Florian Kessler sie zu einem Tatort in einem nahe gelegenen Moor ruft, sieht alles zunächst nach einem einfachen Fall aus. Aber dann verschwindet die Leiche und Julia macht sich auf die Suche nach dem toten Mädchen. Doch statt der Leiche stößt sie auf ein weiteres Opfer. Erst jetzt begreift Julia, dass sie es mit einem gefährlichen Serientäter zu tun hat, der einen perfiden Plan verfolgt. Ein sonderbares Tattoo auf dem Bauch der Frauen scheint die einzige Verbindung zwischen den Fällen zu sein. Aber die Zeit läuft gegen Julia und sie ahnt nicht, dass sie selbst bereits viel zu tief in den Strudel des Bösen geraten ist.
Mein Fazit: Das ist für mich das erste Buch der Autorin gewesen - und es hat mich überzeugt. "Mooresschwärze" ist das erste Buch einer neuen Reihe, und ich kann mir durchaus vorstellen, weitere Bücher dieser Reihe zu lesen.
Das Buch bietet viel Spannung, ich finde aber, dass diese zum Schluss (im letzten Drittel) etwas abgeflacht ist. Das könnte im nächsten Buch noch etwas verbessert werden.
Kurz zum Inhalt: Mooresschwärze handelt von einer Leiche, eine junge Frau, die im Moor gefunden wird. Dr. Julia Schwarz wird zu diesem Fall hinzugezogen - sie ist Rechtsmedizinerin. Die Leiche weist seltsame Tattoos um den Bauchnabel auf -was haben diese zu bedeuten? Und dann verschwindet auf einmal die Leiche... und eine weitere Leiche taucht auf. Ist hier ein Serientäter am Werk?
Mein Fazit: Das ist für mich das erste Buch der Autorin gewesen - und es hat mich überzeugt. "Mooresschwärze" ist das erste Buch einer neuen Reihe, und ich kann mir durchaus vorstellen, weitere Bücher dieser Reihe zu lesen.
Mit Dr. Julia Schwarz hat die Autorin meiner Meinung nach eine sehr interessante Figur erschaffen - auch wenn ich mich nicht immer ganz mit ihr authentifizieren kann. Mein erster Eindruck von ihr war eher "kühl", aber man merkt bald, dass hier etwas dahintersteckt.
Das Buch bietet viel Spannung, ich finde aber, dass diese zum Schluss (im letzten Drittel) etwas abgeflacht ist. Das könnte im nächsten Buch noch etwas verbessert werden.
Nachdem ich so viele Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt bekommen habe, war mir mal wieder nach einem "eigenen" Buch :) Catherine Shepherd ist eine meiner Lieblingsautoren und so freute ich mich sehr auf ihr Buch "Mooresschwärze", welches den Auftakt der Reihe "Julia Schwarz" eröffnet. Die anderen beiden Teile, die es bislang zu dieser Reihe gibt, habe ich bereits gelesen und so interessierte mich auch dieses Buch sehr. Hier zog mich vor allem der spannend klingende Klappentext in seinen Bann, aber auch das Cover passt sich der Reihe und auch Shepherds Büchern allgemein sehr gut an und schafft somit einen Wiedererkennungswert. Gespannt und erwartungsvoll startete ich mit dem Lesen der Geschichte.
Die Story dreht sich um die Rechtsmedizinerin und "quasi-Ermittlern" Julia Schwarz, die sich mit Kriminalkommissar Florian Kessler zusammentut. Gemeinsam ermitteln sie an einem Fall, der sich an einem nahe gelegenen Moor zugetragen hat. Julia bringt nichts so leicht aus der Fassung, hat sie eine ziemlich düstere Vergangenheit hinter sich. Seitdem ist sie nicht mehr die selbe. Doch eins ist ihr klar: sie möchte alles dafür geben, Verbrechern das Handwerk zu legen und den Opfern, insbesondere den Toten, eine Stimme zu geben. Daraus schöpft sie ihre Kraft. Doch ehe die Leiche vom Moor bei ihr auf dem Seziertisch zur Obduktion landet, verschwindet sie auf rätselhafte Weise spurlos. Julia macht es sich zur Aufgabe die junge Tote zu finden. Doch schnell wird klar, dass sie es hier mit einem Serientäter zu tun hat, der nicht eher ruht, bis er sein Werk vollendet hat. Die Dinge spitzen sich immer mehr zu und weitere Mädchen sind in Gefahr...
Da ich Julia Schwarz bereits aus den anderen Teilen kannte, war sie mir auch hier direkt sympathisch, trotz ihrer "Abgestumpftheit". Der Leser bekommt Einblicke in ihre Vergangenheit und lernt sie dadurch besser zu verstehen. Außerdem hat sie ihr Herz am rechten Fleck und kann durchaus noch Gefühle zulassen. Ich mag sie! Auch Florian wächst mir schnell ins Herz, er ergänzt Julia sehr gut und dringt vielleicht sogar irgendwann zu ihr durch.
Der Leser liest aus den Sichtweisen verschiedener Protagonisten, wie Julia selbst, dem Täter und eines bestimmten Opfers, zu dem er eine persönliche Bindung aufbaut. Bevor sich die Ereignisse bei diesem, einem jungen, naiven Mädchen, zuspitzen und überschlagen, wird der Leser langsam aber sicher auf das Gräuel vorbereitet, was auf es wartet. Am liebsten würde ich das Mädchen schütteln und von ihrem Weg in die Falle abbringen, doch leider kann ich nichts tun und verfolge dem Verlauf gebannt und schockiert. Doch das Ende ist zum Glück erleichternd! Es lohnt sich also dran zu bleiben! Oft werde ich in der Geschichte auf die falsche Fährte gelockt und werfe meine eigenen Vermutungen wieder und wieder über den Haufen, das ist das tolle an einem guten Thriller, die vielen Wendungen, die uns Catherine Shepherd auch hier wieder bietet. Es geht rasant zu schlussendlich fügt sich alles zu einem klaren Bild zusammen.
Ich hoffe, dass die Autorin noch weitere Teile zur Protagonistin Julia Schwarz herausbringt, da ich nun Teile von ihr ausgelesen habe und diese eine starke Sogwirkung auf mich ausüben!
Eine klare Lese- und Kaufempfehlung von meiner Seite und 5 gelungene Sterne *****
Kirjat 24/2023 🌟🌟 luin 4.9.2023 vaihteeksi uuden dekkarin: Catherine Shepherd: Suon synkkyydessä
Kirjat 24/2023 🌟🌟 luin 4.9.2023. Pidin aineksista, en niinkään toteutuksesta. Muttei se estä lukemasta lisää. Aloitin 29.08.2023 vaihteeksi uuden dekkarin, koska saksalainen synkkä rikostarina, ilmestyi mm Nextoryllä eilen sähkökirjana. Catherine Shepherd: Suon synkkyydessä, Saga Egmont 2023. Kääntäjänä Anne Kilpi. Sarja: Julia Schwarz, eka osa.
Kirjan runollisessa, silti kovassa alussa on tuttu asetelma, kuollut tyttö rannalla, ts suolla, kuten Twin Peaksissa, Poen tarinoissa, Lumikki, Ruusunen, nordic noirin Sillalla.
Mutta tytöllä on ääni. Hän kertoo. #sarjamurhaajakeissi
Runollisuus ja kovuus ei välttämättä sulje toisiaan pois. Olisi kiva välillä lukea kuinka dekkareissa ja trillereissä syötäisiin kasvisruokaa ellei peräti vegaanista.
Julian sukunimi on suomeksi Musta, kaunis sana Schwartz, joka kuulostaa ja näyttää lakritsinauhalta, kauniilta kiemuralta, ja melkein arvaa, mitä musiikkia kovaäänisistä pauhaa. Hän on uusi tuttavuus deckarikentällä, kuolemansyyntutkija.
Rikoskomisario Florian Kessler vei aatokset heti Kraftwerkiin, mutta luen kuitenkin kirjaa normaalina. On jännitystä, on ihastumista, turhautumista... Mahdollista romantiikkaa työpaikalla. Florian nimenä on runollinen, hopeinen miekka ja tulee mieleen myös Angelika. Siis miehen nimestä. Romaanihan tapahtuu nykyajassa. Julia taas on Viljami Säkinperän tragediasta se nuori tyttö. Julia on myös jouluinen karkki, jonka kääreessä loistaa kulta ja kuninkaallinen väri. Se on myös julma nimi, Julmia Juoninen. Tietenkään mikään mielleyhtymät nimistä eivät pidä paikkaansa, se on tämän mielen kuvitusta.
Laadullisesti ollaan, ainakin alussa, kuten Simone Buchholzin romaaneissa : dekkari, jännäri tai sarjamurjaajaromsku voi olla myös hyvin kirjoitettu, siis kauniisti kirjoitettu, runollisesti kirjoitettu.
Kirjassa on useita kertojia päähenkilön Julian ja työtoverinsa Florianin lisäksi myös teinityttö netti-ihastumisensa kanssa pääsee ääneen. Lahjakas urheilullinen tanssiva treenaava tyttö joka kuitenkin ihastuu netissä söpöön poikaan, jolla on pyykkilautavatsa.
Kirjailijan nimi on hyvin epäsaksalainen. Tuli ilmi tänä vuonna että polveudumme 1400-luvun lyypekkiläisestä aristokraattisuvusta. Paitsi että se olikin 1500-luku ja ei niin aristokraattia. Mutta että olemme saksalaisia! Tätä on vaikea käsittää, varsinkin Lapin sodan suhteen. Silloin isä oli niin pieni, ja saksalaiset tuhosivat Lappia, monin tavoin. Sisu elokuva oli mainio, kun näin ihan puskista sen trailerin ekaa kertaa kun edes ei oltu lehdisdä kirjoitettu elokuvasta. Myös Liksomin romaani Everstinna osuu arkaan paikkaan, kirjailija ja suuri persoona Annikki Kariniemi oli perhetuttu paikallisista taidepiireistä. Lukiossa valitsin saksan kielen, koska Laibach, Einstürzende Neubauten, Nina Hagen, Die Ärzte jne oli hyvää saksankielistä musiikkia. Ja nykyään vaivaa ostalgia mm Babylon Berlinin ja Rammsteinin merkeissä.
Siksi saksalaisilla tarinoilla on jokin erityinen merkitys näinä kuukausina.
Pathologin Julia Schwarz ist die Hauptfigur in diesen Ermittlungen, die sich um den Fund einer frischen Moorleiche ergeben – ein wenig entspricht sie wegen eines traumatischen Ereignisses, das ihrer Familie in ihrer Kindheit widerfuhr, dem Klischee der traumatischen Ermittlerin, aber immerhin fühlt man sich angesichts ihrer Essensgewohnheiten gleich viel vorbildlicher. Ich mag ja die ermittelnden Pathologen des Genres und mit ihr findet ihre Schöpferin, Autorin Catherine Shepard, auch eine Gelegenheit, deren gelegentliche Anwesenheit außerhalb von Leichenfundort, Seziertisch und Bericht an die eigentlichen Ermittler zu begründen: „Nur wenn man den Tatort kannte, sich plastisch vorstellen konnte, wie ein Täter vorgegangen war, konnte man die vielen Zeichen auf einem toten Körper richtig interpretieren.“ S. 243
Zeichen auf einem toten Körper gibt es hier viele – wenn man sie den interpretieren könnte und wenn, ja wenn man etwas zum Interpretieren hätte… Doch es wird nicht bei einer Leiche bleiben. Polizist Florian übernimmt hier nicht nur das „Catering“ für seine medizinische Kollegin, er bindet sie auch ungewöhnlich stark in die Ermittlungen ein. Und welche Bedeutung hat die stets eingeschobene Nebenhandlung um das junge Mädchen, das sich auf einen Chatpartner einlässt, bei dem beim Leser alle Alarmglocken schrillen?
Der Autorenname Catherine Shepard ist das Pseudonym für den deutschen Namen der Autorin in direkter Übersetzung, sie hat als Selfpublisherin begonnen und so erscheint dieser Roman als Taschenbuch im von ihr gegründeten Verlag; mit einigen Werken ist sie inzwischen zu Piper gewechselt. „Mooresschwärze“ ist mein erstes Buch von ihr, ich fand das Taschenbuch und die Handlung im Großen und Ganzen ordentlich, dabei, hm, durchaus spannend, aber nicht immer „thrillend“. Sprachlich ist das Buch vernünftig lektoriert bis auf gelegentliche, seltene Anwandlungen wie die Baumwurzeln, die „…jetzt quer über dem Weg lagen wie knorrige Störenfriede, die jeden Besucher des Waldes verweisen wollten.“ S. 159. Wenn die Autorin da ihren gezeichneten Bildern vertrauen würde, statt sich zu erklären, wäre ihr der gleiche Effekt besser gelungen, aber, da selten, Schwamm drüber.
Die übliche Warnung bei jedem Buch dieses Genres: nein, es geht hier nicht um einen Sadisten oder Sexualsadisten; ich mag jedoch für die, die diese Art von Buch meiden wollen, dennoch keine Entwarnung geben, da die spezielle Ausrichtung der Taten bestimmte Untersuchungen und Handlungen beinhaltet, die für hier empfindliche Personen eher grenzwertig sein dürften (das klingt umständlich, weil ich sonst „spoilere“). Die eigentliche Handlung hat hier übrigens „nur“ 320 Seiten, der Rest bezieht sich auf weitere Bücher im Sinne von „Werbung“ (gerne, aber hier ein Tick zu viel).
Cover: Dunkle is schwarze Schatten umranden den weißen Innenraum, es sieht aus, als wandele eine junge Frau in weißem Nachthemd oder Abendkleid im Schnee in die Dunkelheit hinein. Fanz oben in großen weißen Lettern der Name der Autorin Cathrine Shepherd, ganz unten in Rot und ebenfalls in großen Lettern der Titel des Thrillers "Mooresschwärze".
Julia Schwarz wurde wegen einer Tragödie um ihren kleinen Bruder Rechtsmedizinerin. Sie wird von Kommissar Florian Kessler zu einem Tatort im Moor bestellt. Es sieht so aus, als sei sie ertränkt worden. Doch das wird zuletzt die Autopsie zeigen. Aber daraus wird erstmal nichts, denn die Leiche kommt nicht in der Rechtsmedizin an. Wer hat ein Interesse an einer Leiche? Der Täter? Julia wird unruhig und sucht noch einmal die Gegend um den Tatort auf. Sie wird fündig, statt des verlorengegangenen Leichnams findet sie nahe eines Parkplatzes blutige Wäsche. Dann taucht eine weitere Leiche auf. Auffallend hierbei sind seltsame Tatoos auf den Leichen. Handelt es sich um einen Serientäter? Was bedeuten die Tatoos, die die einzige Gemeinsamkeit der Toten sind? Sind es tatsächlich Zeichen der Mayas?
Dieser Thriller macht von Anfang an sehr neugierig. Man kann sich alles gut vorstellen. Die Autorin hat die Charaktere sehr gut herausgearbeitet. Kriminalkommissar Kessler und Julia Schwarz sind bereits ein eingespieltes Team, sie können sich aufeinander verlassen. Die Spannung steigt und wir ermitteln mit, bis sich die Ereignisse überschlagen und es auch für die Protagonisten sehr brenzlig wird.
Die Autorin schreibt sehr authentisch und lässt sich gut lesen. Da wir auch andere Teilnehmer dieses Falls begleiten, aus deren Sicht berichtet wird, werden das Lesen und die Handlung nie langweilig.
Der Thriller ist der erste der dritten Reihe (Julia Schwarz - Thriller) von Cathrine Shepherd. Er erscheint im Kafel Verlag. Er bekommt von mir 4 Sterne.
Das Buch ist keine Katastrophe, aber auch kein Krimi-Hochgenuss. Was schon ganz am Anfang ein Störgefühl verursacht, ist die Vermischung der Begriffe Pathologe und Rechtsmediziner. Beides wird in der Alltagssprache oft genug nicht auseinandergehalten, in diesem Buch jedoch bezeichnet sogar die Rechtsmedizinerin sich selbst bisweilen als Pathologin, obwohl sie eindeutig Rechtsmedizinerin ist. Nach dem Aufbau der Figur als einer ehrgeizigen und intelligenten Frau ist diese fehlende Differenzierung äußerst unpassend. Nicht sehr fantasievoll ist zudem der Spitzname „Eislady“ für die pathologische Rechtsmedizinerin. Die Passagen, in denen der Leser in die Welt der jungendlichen Hannah eingetaucht wird, sind sicherlich Geschmackssache. Wer froh ist, der eigenen Pubertät entwachsen zu sein, wird an den unreifen Gedanken eines Teenagers nichts Erbauliches finden. Eine auktoriale Perspektive wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen.
Die Geschichte als solche ist für meine Begriffe Standardware, die zugegebenermaßen geschickt mit falschen Fährten gespickt wird, letztlich aber ein schmalziges Ende am Krankenbett bekommt. Ein wenig mehr Kontur und Tiefe und weniger Klischee hätten die Rechtsmedizinerin und der Ermittler vertragen können. Sie, das nimmermüde Arbeitstier, getrieben von Schuldgefühlen und ohne nennenswertes Privatleben; er, der emsige Polizist, der privat darauf aus ist, sich die Hörner unverbindlich abzustoßen. Zwischen den beiden wird eine emotionale Ebene angelegt, die mit Sicherheit in den folgenden Bänden noch zunehmend eine Rolle spielen soll.
Handwerklich ist das Werk recht solide. Rechtschreibung und Zeichensetzung sind ohne Fehl und Tadel. Sätze mit einer Struktur wie „Ich traf gestern den Mann, mit dem ich schon oft im Aufzug gestanden habe, wieder.“ sollten einer versierten Autorin indessen nicht passieren.
Nachdem mir der aktuellste Band der Reihe („Düsteres Wasser“) so gut gefallen hat, bin ich nun mit Band 1 richtig in die Reihe eingestiegen. Im Moor wird die Leiche einer jungen Frau mit einem ominösen Tattoo gefunden, was den Kommissar Florian Kessler und sein Team, allen voran die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, auf den Plan ruft, die mit ihrer eigenen Vergangenheit hadert. Große Verwunderung entsteht, als die Leiche plötzlich verschwindet und während der fieberhaften Suche eine weitere Leiche auftaucht. Es handelt sich ebenfalls um eine junge Frau mit einer ähnlichen Tätowierung und es gilt, einen Serientäter zu stoppen…
Wieder ein spannender Thriller mit Überraschungsmomenten, den ich kaum aus der Hand legen konnte!
Gekonnt wird hier ein Kriminalfall geschildert, der unglaubliche Wendungen nimmt und den sympathischen Ermittlern keine Ruhe lässt. Es wird sehr deutlich, wie wichtig die unterschiedlichen Aspekte einer Kriminalermittlung sind, wie die einzelnen Teilgebiete, vor allem die Recherche und das Zusammentragen der Fakten seitens der Kommissare und die Erkenntnisse aus der Rechtsmedizin ineinanderlaufen und Hinweise geben, die sich ergänzen. Kluge Schlussfolgerungen und Teamarbeit stehen im Vordergrund und leiten die sympathischen Protagonisten durch die Handlung.
Besonders gefällt mit der Stil der Autorin, auch Nebenhandlungen oder weitere Vorkommnisse einzuflechten, die immer wieder die Frage in den Raum werfen, ob alles zusammen hängt oder ob einzelne Geschehnisse in einem anderen Zusammenhang stehen.
Die Handlungsstruktur ist echt gut. Wechsel der Perspektiven zwischen verschiedenen Personen von Ermittelnden über Täter bis hin zum den anderen an der Geschichte beteiligten Personen. Es folgt natürlich in erster Linie die Geschichte der behandelnden Pathologin/Hilfssheriff. Dumbed down Sherlock Holmes, in naiver. Es führt Geschichte immer wieder an mehr oder weniger offensichtlichen Fährten in Flasche Richtungen. Die Twists, sowie die Charaktere, sind fast ausnahmslos alle sehr eindimensional und überzeichnet. Manche Momente sind so an den Haaren herbeigezogen. Wie z.B. (Achtung Spoiler). Die jungen Mädchen, die gefunden werden, wurden alle kurz vor der ihren jeweiligen Toden tattoowiert. Der Kommentar der Ermittler:innen dazu ist jedeglich das es ungewöhnlich sei das die alle so jung tattowiert werden. Und nur über die Kombination mehrerer Opfer wird durch die Symbolik eine Verbindung gezogen. Die erfahren Pathologin erkennt dort kein frisch gestochenen Tattoo? Und sowas passiert andauernd. Hat dennoch Spaß gemacht zu lesen. Was mir das ganze Buch wirklich versauert hat sind die grafischen Darstellung von Kindesmisshandlung, Folter und sexueller Kindesmisshandlung. Hat für mein Gefühl gar nicht reingepasst. Halt Shocker value, der billig die gut und böse Seite klar macht. Wirkt aber eher Geschmacklos, das es mir wirklich den Rest des Buches, was bis dahin wirklich durchschnittlich war. Schade.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Der Auftakt der Reihe bringt uns nicht nur in die Nähe Kölns, sondern auch in die Rechtsmedizin und lässt uns zusammen mit Julia Schwarz und Florian Kessler an einer Ermittlung teilnehmen, die interessante Hintergründe hat.
Nicht nur die Rechtsmedizinerin ist sehr gut dargestellt, so dass sich frau gut mit ihr identifizieren kann, durch die Sprünge zwischen den einzelnen Handlungssträngen erfahren wir auch eine Menge über eines der Opfer. Und die Darstellung der Stimmungslage einer Jugendlichen in diesem Alter ist wirklich sehr gut nachempfunden. Und auch die Idee, dass eine Leiche auf dem Weg in die Rechtsmedizin verlorengeht, empfand ich als wirklich spannend.
Die Blicke in das Ermittlungsteam selbst sind ein bisschen dürftig, normalerweise haben es die Ermittler nicht nur mit einem einzigen Fall zu tun, und üblicherweise sind auch viel mehr Personen innerhalb des Polizeiapparates involviert, aber das sind auch die einzigen Mängel, die ich bemerkt habe, so dass ich gern 86/100 bzw. 09/10 Punkte vergebe und mir auch den 2. Fall auf den Kindle laden werde 😉
Mein erstes Buch von Catherine Shepherd und gleichzeitig ist "Mooresschwärze" auch der 1. Band der "Julia Schwarz"-Reihe.
Dieses Buch verschlingt man einfach in kurzer Zeit. Das liegt an den kurzen Kapiteln, an die Schreibweise und an die Spannung. Die Spannung, kann ich euch sagen, ist fast zum greifen nahe.
Kurz zur Story: Pathologin Julia Schwarz liebt es auch nebenbei mit zu ermitteln. Jetzt taucht eine Leiche im Moor auf und verschwindet aufeinmal wieder. Dafür tauchen andere Leichen auf.
Der Thriller ist rasant und düster. Die Atmosphäre ist super. Die Protagonisten toll beschrieben. Nur mir nervt manchmal dieses, ob Julia und Florian (Der Ermittler) aufeinander stehen. Das nimmt manchmal etwas die düstere Atmosphäre raus.
Ansonsten kann ich nur sagen, ein mehr als gelungener Anfang der Thrillerreihe. Von mir eine klare Leseempfehlung und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht😁
Oh naja. Schon eher ein Krimi, wenn auch mit Thriller-mäßiger Grundstory. Plottwist zum Schluss was gut, die Durchführung eher so lala. Die Charaktere sind aber gut geschrieben, sowohl Ermittler als auch Gerichtsmedizinerin sind gut konzipiert und vor allem sympathisch. Keine edgy Klischees oder so, einfach Menschen mit thematisch passender Backstory, die zusammenarbeiten und endlich mal ihre Ermittlungen kommunizieren. Quasi keine nervigen Alleingänge, was mir echt positiv aufgefallen ist.
War halt nicht sooo spannend und mir hat nicht gefallen, dass der Täter am Ende mal wieder schizophren und wahnhaft war, was nur SUPER kurz erläutert wurde und dabei nur oberflächlich und ungenau war. Gibt halt ein falsches Bild von der Krankheit, deshalb ein Stern Abzug.
Es fällt mir schwer eine vernünftige Bewertung abzugeben. Es war mein erster Krimi. Teilweise war es mir zu vorhersehbar zumindest was die Art der Morde anging. Während der Ermittlungen gab es meiner Meinungen mehrere Logiklöcher. Wenn ich überlege wie oberflächlich hin und wieder kommuniziert wurde. Kriminalarbeit hab ich mir dann doch detaillierter vorgestellt. Immerhin hab ich ja doch schon den einen oder anderen Tatort gesehen 😅Aber wenn ich das Buch rein als Thriller bewerte und die Art der Ermittlungen außen vor lasse, ist es klasse geschrieben. Diese greifbare düstere Atmosphäre. Wenn es um die beschriebenen Emotionen, gerade von den Opfern, der kranken Psyche des Täters und Dr. Julia Schwarz ging, zog es mich jedes Mal mit.