Der 1938 während der ›Großen Säuberungen‹ in der Sowjetunion erschossene Artjom Wesjoly hat mit ›Blut und Feuer‹ einen der beeindruckendsten Berichte der Russischen Revolution und des dazugehörigen Bürgerkriegs verfaßt. Als anfänglicher Sozial-Revolutionär und späterer Rot-Armist kämpfte er an zahlreichen der hin und her wogenden Fronten: an der Grenze zu Persien, in der Ukraine und im russischen Kernland zwischen südlicher Wolga, Samara und West-Sibirien. Es gibt keinen mir zugänglichen Text, der das Grauen der vermeintlichen Emanzipation deutlicher macht.–