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crystal.klar: ORIGINALAUSGABE

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Als Dominik Forster zum ersten Mal durch die Tore der Nürnberger Herschel-Schule tritt, beginnt sein Leben als Underdog. Erst Crystal Meth macht den ängstlichen Jungen zu dem Menschen, der er immer sein möchte, und mit dem Einstieg ins Drogengeschäft beginnt der vermeintliche Aufstieg, umgeben von vermeintlichen er wird zum Topdog. Dieser Weg führt ihn ins Gefängnis, in eine Welt aus Brutalität, die einzig zwischen „Mann“ und „Opfer“ unterscheidet und in der die Zeit nur genutzt wird, um den nächsten Coup zu planen… Entzug und Therapie helfen Dominik Forster aus diesem Teufelskreis auszubrechen und das selbstbestimmte Leben zurückzugewinnen, das er heute führt. Dieses Buch markiert einen Teil seines Weges. Ein Roman, ein Bekenntnis, eine Bewältigung der Vergangenheit, die dem Leser rückhaltlos die zerstörte Welt einer Jugend vorführt, die im Bann von Crystal Meth steht, der Droge Nummer 1 einer egomanischen Leistungsgesellschaft. Ein Vorstoß, wie es ihn seit Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo nicht mehr gegeben hat. Dominik Forster arbeitet heute als Fachverkäufer in Nürnberg und engagiert sich gegen Drogen, vor allem Crystal Meth, im Bereich Prävention und Suchtbekämpfung.

Mass Market Paperback

Published February 27, 2017

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About the author

Dominik Forster

4 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
20 (19%)
4 stars
43 (42%)
3 stars
30 (29%)
2 stars
8 (7%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Kerstin Herbert.
67 reviews17 followers
March 25, 2016
„crystal.klar“ ist ein schonungslos ehrlicher autobiografischer Roman über eine steile Drogenkarriere und den sich anschließenden beinahe unvermeidlichen Absturz. In einer erschütternden Offenheit berichtet Dominik Forster seinen langsamen aber stetigen Weg in die Abhängigkeit und ihre Folgen. Die Ich-Erzählerperspektive und direkte Alltagssprache machen „crystal.klar“ zu einem intensiven und authentischen Leseerlebnis, das mir gleich ein paar Mal tief unter die Haut ging.

Besonders gut gefiel mir, dass „crystal.klar“ tatsächlich ganz ohne Rechtfertigungen, Schuldzuweisungen oder moralische Belehrungen auskommt. Nahezu ungefiltert schildert Dominik Forster aus der Sicht seines damaligen Ichs seine Erlebnisse, Gefühle und Gedanken. Das ist bisweilen zwar nur schwer zu ertragen, verfehlt aber nicht seine Wirkung. Selten habe ich eine Autobiografie gelesen, bei der der Autor den Leser so nah an sich heran lässt.

Es ist nicht nur eine schöne Floskel, wenn ich schreibe, dass ich dieses Buch erst einmal sacken lassen musste. Dominik Forster führt seine Leser tatsächlich so weit und nachdrücklich in seine ehemalige Junkiewelt, dass es ein paar bewusste Atemzüge brauchte, um wieder ganz bei mir selbst anzukommen. Ich bin dem Autor sehr dankbar für seine schonungslos klaren Worte und die großen Offenheit, mit der er über seine eigene Vergangenheit berichtet, nötigt mir großen Respekt ab. Für seine Arbeit in der Drogenprävention wünsche ich Dominik Forster alles Gute.

(ausführliche Rezension: kerstin-scheuer.de)
Profile Image for Kallista.
243 reviews
November 16, 2019
2.5 ⭐

Nicht so schlecht, aber mich hätte die persönliche Geschichte von Dominik noch mehr interessiert als die sich ständig wiederholenden Drogenexzesse.
Profile Image for MeinLesezeichenBlog.
93 reviews5 followers
July 24, 2018
Ich habe mich seit Langem nicht mehr so viel mit dem Thema Drogen beschäftigt. Das letzte Mal war, als ich das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (von Christiane F.) gelesen habe. Und davor habe ich mal mit meiner Schulklasse (in der 6. oder 7. Klasse) einen Vortrag zum Thema Suchtprävention in Bezug aufs Rauchen besucht. Dominik Forsters Buch ist nicht nur eine Autobiographie, es ist ein Aufklärungsversuch und eine Warnung, ein abschreckendes Beispiel und trägt seinen Teil zur Suchtprävention bei.

Ich finde es sehr mutig von dem Autor, auf diese öffentliche Art und Weise über sein Leben zu sprechen und somit viele intime Details preiszugeben. Schon deswegen gebühren ihm meine Anerkennung und mein Respekt. Dominik Forster ist ehrlich, und das erkennt man bereits an seinem Schreibstiel: er nimmt kein Blatt vor den Mund. Das sieht man schon auf den ersten Seiten. Das kann gefallen, oder auch nicht. Mich hat es nicht gestört, denn so unterstreicht der Autor die Authentizität des Erlebten oder besser, des Erlittenem. Er beschreibt den Einfluss der Drogen und ihre Nebenwirkungen, sowohl physische als auch psychische, sehr detailliert (an alle etwas zarteren Gemüter: stellt euch darauf ein auch über Blut und Erbrochenes zu lesen).

Besonders betroffen gemacht, haben mich seine Schilderungen zum Intelligenztest, das Kapitel „Im Dreck“ und einige Seiten des Kapitels „Todesschwelle“. Erschrocken habe ich mich auch über die Angaben der Konsummengen.

Mit diesem Buch verarbeitet Dominik Forster einen Teil seines Lebens auf literarische Weise: manchmal ist Schreiben eben doch die beste Therapie. Den Titel finde ich gut gewählt: Crystal.klar. Ein klarer Einblick in die Drogenszene und in das Bewusstsein eines Drogensüchtigen. Doch eben diese, von Drogen beeinflussten Bewusstseinszustände, die Dominik Forster in seinem Buch beschreibt, stehen im krassen Gegensatz zum Titel. Je weiter der Autor im Drogensumpf versank, umso mehr breitete sich in mir eine gewisse Beklommenheit aus, und die Frage: wie kommt er da nur wieder raus? Aber er hat es geschafft; zum Glück.

Seine Schlussworte haben mich sehr berührt, weil ich mich in Teilen auch angesprochen fühle. Auch ich bin vor Kurzem von einem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt, habe viel erlebt und viele Erfahrungen gesammelt und habe mich, um es in Dominik Forsters Worten auszudrücken, „auf das Spiel, das Leben heißt“ (Crystal.klar S.334), eingelassen. In den Schlussworten steckt sehr viel Wahrheit. Dass Drogen schlecht und böse sind, wissen wir alle. Dieses Buch ruft uns nochmal in Erinnerung warum.

Mein Fazit
Für dieses Buch kann ich ganz klar eine Empfehlung aussprechen. Ich empfehle die Lektüre allen Jugendlichen; denn Suchtprävention ist in diesem Alter ein nicht zu vernachlässigendes Thema. Aber die Lektüre dieses Buches ist nicht nur den Jugendlichen zu empfehlen, sondern schlichtweg allen. Wie gesagt, eröffnet das Buch einen Einblick in die Drogenszene, man begegnet verschiedenen Drogen (manchmal musste ich auch googeln: es gibt ja die unterschiedlichsten Bezeichnung für ein und dieselbe Droge. Da kann man schon mal durcheinander kommen), man lernt ihre Neben- und Auswirkungen kennen und erfährt, was sie mit dem Körper machen. Auch den (jungen) Erwachsenen schadet die Lektüre ganz und gar nicht. Denn Bücher richten keinen Schaden an, Drogen aber schon.
Profile Image for Tante Prüsseliese.
2 reviews
June 2, 2017
Schonungslos geschrieben - ich muss das Buch des öfteren weg legen, weil ich die direkte Sprache erst mal verarbeiten muss und den Inhalt sacken lassen muss. Diese Art von sehr authentischer Beschreibung lässt den Leser ganz nah an den Ich-Erzähler und sein Erleben heran. Alles andere als leichte Kost, aber ich bin Dominik Forster sehr dankbar für seine Schilderungen.
Profile Image for Milo.
23 reviews
March 18, 2023
Ein unglaubliches Buch, dass sehr gut zeigt, wie schnell es bergab gehen kann. Müsste viel bekannter sein! Habe mir gleich den zweiten Teil bestellt.
Ich war auch sehr überrascht wie gut das Buch geschrieben ist. Manchmal haben Menschen eine wichtige Geschichte zu erzählen, aber können nicht wirklich schreiben und dann sind die Bücher sehr trocken, obwohl es eigentlich eine wichtige Geschichte ist, aber Dominik Forster hat wirklich Talent. Ich war positiv überrascht.
Profile Image for Euryale.
52 reviews25 followers
Did Not Finish
November 19, 2017
Sehr hart und schonungslos. Zog mich zu sehr runter, daher abgebrochen.
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