Band 1 dieser Reihe hat mich total umgehauen und dieser zweite Band steht dem in nichts nah. Es geht hier um einen introvertierten Autor (Subaru), der eine Streuner-Katze (Haru) aufnimmt. Von Katzenhaltung hat er genauso wenig Ahnung, wie von Katzen allgemein. Die Geschichte bzw. die Szenen werden einem sowohl von Subarus Seite als auch von Harus Seite geschildert und das ist einfach der Hammer. Es ist so unglaublich lustig und oft auch einfach nur süß zu sehen, welche Missverständnisse es zwischen den beiden Spezies gibt. Natürlich ist es für einen Katzenliebhaber und Jemanden der selbst Katzen hält bzw. gehalten hat, noch witziger dieses Manga zu lesen. Man findet einfach so viele Eigenschaften der eigenen Fellknäule in denen von Haru wieder.
In diesem Band geht es unter anderem weiter um Harus Wiedervereinung mit ihrem Bruder. Subar kämpft weiter gegen sein Sozial-Ängste an und es geht dieses Mal auch mehr um sein aktuelles Buch. Haru wird ebenfalls wieder mit einigem konfrontiert, was sie vorher nicht kannte. Zum einen fällt eine ganze Kinderhorde in Subarus Wohnung ein und wollen sie alle streicheln, zum anderen kommen wieder Verlassensängste auf als Subaru für längere Zeit das Haus verlässt. Die etwas missverständliche Kommunikation zwischen Mensch und Tier spielt wieder eine große Rolle aber auch die Kommunikation von Tieren untereinander. Es war wieder richtig unterhaltsam.
Subarus Freunde ziehen ihn immer mehr aus seiner Isolation und spielen eine immer größere Rolle.
Es gab neben den vielen witzigen Momenten aber auch immer wieder melancholische, sowohl was Harus Trauer um ihre Geschwister geht, als auch um Subarus Trauer, um seine Eltern. Das wird immer wieder eingeworfen, teilweise nur durch dezente Bilder. Das finde ich unglaublich emotional und packend. Ich habe wieder richtig mitgefühlt.
Band 4 und 5 habe ich mir gleich bestellt.
Story 5,0/5
Charaktere 5+/5
Zeichenstil 5,0/5
Emotionen 4,6/5
Gesamt 5,0/5