Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.
Auf zwei Sterne wollte ich dann doch nicht rungtergehen, aber das Gesamturteil ist schon in der unteren Region der Drei-Sterne-Wertung angesiedelt.
Darum geht’s:
Die Polizei ist sich ziemlich sicher, dass Falk Sandmann mehrere Frauen auf dem Gewissen hat, doch man kann ihm nichts nachweisen. Die letzte Möglichkeit ist, Targa Hendricks einzusetzen, die sich in Falks Nähe begibt und ihn glauben lässt, sie könne so skrupellos morden wie er. Kann sie den Psychopathen überzeugen, dass sie auf seiner Seite ist und er gefahrlos die Maske fallen lassen kann?
So fand ich’s:
Die beiden Kontrahenten sind uns von Anfang an bekannt. Targa Hendricks ist Undercover-Ermittlerin und dass Falk Sandman der Frauenmörder ist, wissen wir auch sicher – wir begleiten ihn bei seinen Morden. Sogar sein Motiv liegt von vorne herein auf der Hand, denn er betreibt einen Blog, auf dem er die letzten Worte Sterbender verewigt und er scheint besessen von dem Augenblick des Sterbens zu sein.
Dieser Thriller lebt also nicht wie die meisten anderen davon, herauszufinden, wer der Mörder ist und was ihn zu seinen Taten bewegt, sondern die Inhaltsangabe verspricht ein Psychoduell darum, ob Targa die eiskalte Killerin glaubhaft vorspielen kann oder ob Falk sie durchschaut. Ich habe mir ein gegenseitiges Abtasten, Versteckspiele, Taktieren und Schauspieleinlagen erhofft, aber nicht in dem Ausmaß bekommen, wie ich mir das vorgestellt habe.
Leider konnte ich niemals die Distanz zur Erzählung überbrücken. Die Schilderungen packten mich zu keiner Zeit emotional. Ich habe nur mäßig neugierig weitergelesen in der Hoffnung, dass sich das doch noch ändert.
Für meinen Geschmack erzählt das Buch auf eine viel zu nüchterne und distanzerte Weise über schlimme Dinge. Es handelt von einem besessenen Mann und einer Frau, die ihre innere Mitte noch nicht gefunden hat. Dabei versucht uns das Buch einzureden, diese Personen wären emotionslos, doch sie sind es nicht, nur die Erzählung über sie ist es. Sandman ist gefangen in seiner fixen Idee, die letzten Worte Sterbender hören und dokumentieren zu müssen, wobei ich das einfach mal als Tatsache hinnehmen musste, denn es wurde mir nicht nahegebracht, wie es zu dieser merkwürdigen Fixierung kam. Targa ist verbissen, traurig, irritiert, liebt ihren Hund, ihren Freund und dessen Sohn und ist voller Rachegelüste, aber nicht im Entferntesten enotionslos. Dieses Buch kokettiert zwar damit, dass Targa keine Emotionen empfinden könnte, doch auch wenn mir das regelmäßig erzählt wurde, konnte ich es an ihr nicht feststellen, es bestätigt sich in Targas Verhalten und Gedanken überhaupt nicht. Sowohl Sandman als auch Targa blieben mir fremd und damit wurden die Möglichkeiten, die sich durch die an und für sich spannende Auswahl der Haupt-Charaktere eröffneten, in meinen Augen verschenkt.
Und am Ende bleiben wir auch etwas ratlos mit einem Cliffhanger, offenem Mund und den Schlussworten „Fortsetzung folgt“ zurück.
Insgesamt fand ich die Story zu lauwarm, zu konstruiert und nicht packend genug erzählt. Die Figuren waren zwar exotisch, aber die Charaktere waren für mich nicht greifbar, schlüssig und nachvollziehbar, deshalb blieb eine emotionale Distanz zum Buch. So ganz hat mich der Start in eine neue Serie trotz routinierten Schreibstils nicht überzeugt.
Nachdem ich bereits viele positive Bewertungen zu "TARGA - Der Moment, bevor du stirbst" gelesen habe, hat das Buch schnell mein Interesse wecken können, sodass ich diesem sehr gerne eine Chance gegeben habe. Hier habe ich mich auf eine ereignisreiche und spannende Geschichte gefreut und diese auch letztendlich erhalten.
B.C. Schiller ist das Sammelpseudonym von Barbara und Christian Schiller, die die Geschichte rund um Targa Hendricks sehr ereignisreich und flüssig geschrieben haben. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, man lernt diese ausreichend kennen und auch an Spannung mangelt es der Geschichte nicht, sodass die Geschichte leider viel zu schnell ausgelesen war.
Erzählt wird hierbei die Geschichte von Targa Hendricks, die als Undercover-Ermittlerin für das BKA arbeitet und bislang immer sehr erfolgreich in ihrem Job war und sich mit Mördern und Serienkillern bestens auskennt. Da Targa ein eher einsamer Mensch ist, der sich von den Menschen abschottet, hat sie nicht viel im Leben zu verlieren, sodass sie in ihrem Job oftmals über die Stränge schlägt und sich gerne gewissen Gefahren aussetzt. So wie jetzt auch, denn Targa soll sich dem Serienkiller Falk Sandman annähern, der Menschen umbringt, weil er geradezu süchtig nach den letzten Worten von sterbenden Menschen ist. Hierbei soll sich Targa Sandmans Vertrauen erarbeiten, damit sie ihn auf frischer Tat ertappen kann.
Interessant ist dabei nicht nur der Fall an sich, sondern die Tatsache, dass man hier auf zwei Figuren trifft, die eigentlich gegeneinander arbeiten müssten, aber auch zusammen trotz aller Straftaten miteinander harmonieren, denn während Falk Sandman ein waschechter Psychopath ist, ist Targa eiskalt und zwangsneurotisch, sodass hier von den Autoren eine explosive Mischung geschaffen wurde.
Das Cover ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass man auch aufgrund des Bildes direkt erkennt, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.
Kurz gesagt: "TARGA - Der Moment, bevor du stirbst" ist ein spannender Thriller mit interessanten Figuren, die nicht nur für eine Gänsehaut bei mir gesorgt haben, sondern die mich mit ihrer dunklen Seite gleichzeitig faszinieren und abschrecken konnten. Ich bin somit begeistert und kann diesen Thriller nur wärmstens empfehlen.
4,5 von 5 Sternen. Wahnsinnig packender Thriller mit einer Protagonistin, deren Geschichte selbst ein einziges Mysterium ist. Grandios! Freue mich schon sehr auf den zweiten Band. 😄
Vorab möchte ich sagen, dass dies mein allererster Thriller war und ich somit ohne große Erwartungen auch das Buch gestartet habe. Ich war interessiert, wie mir Thriller gefallen und im Folgenden könnt ihr dann natürlich auch herausfinden, ob es mir gefällt oder nicht.
Die erste Protagonistin ist natürlich Targa Hendricks. Sie ist die Beste in ihrem Job, denn sie hat vor nichts und niemanden Angst. Sie ist die Lösung, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Denn sie hat auch nichts mehr zu verlieren. Sie lebt in ihrem VW-Bus zusammen mit Hund, ihrem Hund. Und genau weil sie die Beste ist, soll sie auch einen Verdächtigen Mörder überführen, Falk Sandman, der die letzten Worte seine Opfer sammelt. Denn sie brauchen Beweise und da man hierfür in seiner Nähe sein muss, ist Targa genau die Richtige. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Gefühle gemacht. Denn bis sie Falk Sandman begegnet war, fühlte sie sich emotionlos. Sie wusste weder, was Liebe oder Leben noch was Angst bedeutete. Es reichte schon, dass er unglaublich gutaussehend war, nein, er weckt in Targa auch Emotionen, von denen sie glaubte, das sie vollkommen abgestumpft war. Doch sie muss sich auf ihre Job konzentrieren, ohne dass sie ahnt, dass sie dadurch ihrem eigenen Tod in die Augen sieht.
Targa war mir trotz ihrer Trostlosigkeit und Emotionslosigkeit unglaublich sympathisch. Denn sie ist stark, tapfer und kennt das Böse in und auswendig. Doch sie entwickelt sich wesentlich weiter, man kann sogar sagen zu einem neuen Menschen und dies dank Sandman, der mir komischerweise ebenso sympathisch war, obwohl man schließlich recht zu Anfang schon weiß, dass er der Mörder ist. Jedoch seine Entwicklung ist hier auch deutlich, denn auch Targa verändert ihn, beide müssen mit den Konsequenzen leben.
Auch weitere Personen wie Lundt, Targas sogenannter "Chef", Matti, Targas Affäre und auch weitere Charaktere begegnen dem Leser, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen und Targa dorthin bringen, wo sie zum Ende ist.
Die Handlung war sehr spannend gehalten. Nicht durchgehend geschehen spannende Dinge, sodass man auch eine Verschnaufpause bekommt, und diese braucht man in diesem Buch definitiv, vor allem am Ende. Man fiebert mit, ärgert sich, wird ängstlich. Es ist somit eine richtige Achterbahn der Emotionen. Ich war durchgehend unglaublich gespannt, wie es weiter geht. Die Autoren haben sich mit den wesentlichen Dingen sehr viel Zeit gelassen, wie zum Beispiel die erste Begegnung von Targa und Falk, es war jedoch überhaupt nicht langatmig, da man somit einiges an Hintergrundinformationen gewinnen konnte.
Auch der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Er war sehr angenehm und flüssig, zudem auch deutlich detailliert beschrieben und dennoch nicht abschreckend, was ich von einem Thriller eher erwartet hatte. Da es sich hier um zwei Autoren handelt, war dies im Buch nicht anzumerken, sie haben wirklich hervorragende Leistung gebracht. Die Kapitellänge wechselt immer mal wieder zwischen ziemlich kurz und lang, was auch sehr angenehm zu lesen war, und ich somit viel schneller durch die Kapitel kam. Geschrieben wurde außerdem in der Erzählerperspektive von 4 Protagonisten. Targa, Falk Sandman, Erik Holm und Carlos Schmidt, die eine bedeutende Rolle spielen. Ab und zu gibt es auch mal die Sichtweisen von anderen Personen, sodass man auch diese Handlungen nachvollziehen konnte. Trotz der Erzählerperspektive habe ich mich als Leserin ziemlich nahe am Geschehen gefühlt und dennoch Distanz behalten, vor allem am Ende hätte es mich sonst ziemlich zerstört.
Auch so war das Ende unglaublich überraschend und zerstörend zugleich. Ich wusste nicht, wohin ich meine ganzen Emotionen packen sollte. Ich bin mir auch relativ unschlüssig, ob ich mit diesem Ende so zufrieden bin, obwohl es eigentlich ein sehr gutes Ende war, auch wenn ein kleiner Cliff-Hanger vorhanden ist. Deshalb erwarte ich umso mehr einen 2. Teil! Bitte!
Fazit:
Ein sehr fesselnder Thriller, von dem man auch Tage nach dem Lesen kaum noch den Kopf frei kriegt. Es konnte mich vollkommen überzeugen und hat mein Interesse an Thriller geweckt!
Es bekommt dementsprechend 5 von 5 Krönchen!
Vielen Dank an vorablesen.de und den Peguin Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!
Targa Hendricks ist eine Undercoverermittlerin bei der BKA und diesmal muss sie das Vertrauen eines sehr cleveren und charismatischen Serienkiller gewinnen. Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Thriller, da man von Anfang an weiß, wer der Serienkiller ist. Bei solchen Büchern kann man als Leser nicht mitraten, wer der Killer ist, deswegen ist es, meiner Meinung nach, für solche Bücher extrem wichtig, die Spannung aufzubauen und auch aufrecht zu erhalten und/oder sehr interessante, außergewöhnliche Charaktere zu haben. Spannung: B. C. Schiller ist es gelungen, die Spannung aufzubauen, doch leider lässt die Spannung nach einiger Zeit nach. Es gibt dann immer wieder spannende Momente, doch auch sie lassen dann nach. Charaktere: Man merkt, dass die Autoren es gewollt haben, die erschaffenen Charaktere außergewöhnlich und besonders zu machen, doch leider scheinen solche Charaktere heutzutage im Trend zu liegen, es gibt also sehr viele ähnliche Protagonisten und leider hat das gewisse Etwas sowohl bei Targa als auch bei Falk gefehlt. Insbesondere bei Falk: er wird oft als sehr charismatisch beschrieben, kann (fast) alle Frauen schnell für sich gewinnen - leider konnte ich das kaum nachvollziehen. Die Handlung fand ich ok - nicht schlecht, aber auch nichts außergewöhnliches. Und so fällt auch meine Bewertung aus - das Buch ist ok, aber nichts besonderes, deswegen 3 Sterne.
Falk Sandmann arbeitet als Professor an einer Universität. Er ist nicht nur äußerst attraktiv und charmant, sondern auch von den letzten Worten Sterbender besessen und führt darüber einen Blog. Das Ungewöhnlichste an ihm dürfte allerdings sein, dass er Verdächtiger in einer Reihe von Morden an Frauen ist - was ihn nicht sonderlich schert.
Targa Hendricks ist in mehrerlei Hinsicht ungewöhnlich, denn sie hat im Grunde keine Freunde, lebt mit ihrem Hund namens Hund als Einsiedlerin in ihrem Wohnwagen und empfindet keine Emotionen. Die perfekten Voraussetzungen für eine verdeckte Ermittlerin der Sonderheit K2 des BKA, die auf Serienkiller angesetzt wird, könnte man meinen. Und der, der nun im Visier ist, verlangt Targa einiges ab...
Eher ungewöhnlich ist die Variante, dass der Leser bereits von Anfang an weiß, wer der Serienmörder ist. Dadurch wird nicht nur einen voll umfänglicher, detaillierter Blick auf die Taten selbst ermöglicht, sondern auch darauf, wie bedroht sich der Täter durch die Ermittlungen fühlt - oder eben auch nicht. Denn dieser hat ein nahezu perfektes System geschaffen und ist sich seiner Sache sehr sicher... Targa wird schnell klar, dass ihr nicht viele Optionen bleiben, um den Serienkiller zu entlarven - sie muss sich in seine direkte Nähe begeben, um sein Vertrauen zu gewinnen. Doch wie weit wird sie wirklich dafür gehen müssen?
Targa ist ein interessanter Charakter, Typ "Einsame Wölfin". Gerade ihre Vergangenheit hat mich sehr neugierig gemacht, aber der Fokus liegt dann doch weniger auf den Geschehnissen rund um ihre Herkunft - ich denke, hier soll verständlicherweise noch Potential für weitere Fälle bleiben. Auch verblasst die ungewöhnliche Heldin gegenüber dem unfassbar perfiden Egozentriker, der weiter mordet und sich nach Schlagzeilen sehnt... Überhaupt hat mir die düstere Sprache und die rasch voranschreitende Handlung gefallen - aber beides kann in meinen Augen die Mängel in der Story nicht aufwiegen. Zu konstruiert wirkt alles - allen voran die Wirkung des Psychopathen auf Frauen und die angebliche Emotionslosigkeit Targas, die immer wieder Lügen gestraft wird. Das BKA und die Staatsanwaltschaft geraten gegenüber dem Mörder derart ins Hintertreffen, dass er im Grunde schalten und walten kann wie er möchte. Da benötigt es schon sehr unerwartete Hilfe... Gegen Ende wird es derart dramatisch und gleichwohl vorhersehbar, dass ich froh war, dass sich alles rasant lesen lässt. Um die Neugier auf den zweiten Band zu befeuern, wird schnell noch ein Cliffhanger eingebaut - mich wird er aber leider nicht locken können.
Ja, es ist ein flüssig zu lesender Thriller, der mit einer eher ungewöhnlichen Herangehensweise punktet, dann aber leider unter zu einfach gestrickten Charakteren (vor allem die Frauen, die sich blenden lassen) und der sehr konstruierten Handlung, die die Zusammenhänge sehr gut ölt, aber leider auch die Spannung ad absurdum führt, in meinen Augen enorm leidet. Hier fehlt die Raffinesse und das Fingerspitzengefühl für einzelne Charaktere.
Hmmm Jakože se mi konečně vyplatilo me vystupování z mé komfortní zóny a čtení i toho, co primárně není mou parketou. Knihu jsem si vybrala v rámci objednávky jako bonus. A zhltla jsem ji jako malinu. Je to psychothriller s detektivní zápletkou. Hltala jsem knihu od první do poslední stránky. Bavila mne. Je čtivá, napínavá, originální, dobře promyšlená. Nemá chybu. Rozhodně doporučuji a chci další díly.
Knihu jsem dostala v Dobrovským jako dárek a musím říct, že bych ji byla bývala přečetla jedním dechem, nebýt tě nechutných a surových scén. Bylo mi z ní často až zle a musela jsem ji hodněkrát odložit a jít se rozptýlit. Tolik zloby na jednom místě jsem už dlouho nečetla. Na druhou stranu, čtivý to bylo, ne že ne.
Zusammengefasst Targa ist eine eiskalte Kämpferin. Dies musste sie vom Moment ihrer Geburt an unter beweis stellen. Ihre Mutter und auch ihre Zwillingschwester konnte sie nie kennenlernen, doch als sie einen Hinweis auf ihren möglichen Vater erhält ist ihre Lust auf Rache geweckt. Doch dies ist nur ein Teil ihrer Geschichte. Den Targa arbeitet auch für die BKA als Undercover-Ermittlerin. Und dort wird sie mit einem speziellen Fall beauftragt. Ein Serienmörder treibt in Berlin nämlich sein Unwesen und lässt viele weibliche Leichen in einem Boot über die Spree fliessen. Doch niemand kann beweisen, dass er für die Morde verantwortlich ist. Nun liegt es an Targa hautnah zu ermitteln und den Mörder in eine Falle zu locken. Doch womit sie nicht rechnen konnte; der Mörder weckt in der sonst so eiskalten Targa flammende Gefühle! Darüber Gedanken gemacht Die Geschichte umfasst zwei Erzählstränge und so wusste ich zu Anfangs nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben sollte. Doch zum Glück wird dies im letzten Drittel geklärt und alles ergibt einen Sinn. Besonders grausam waren in diesem Buch die Beschreibungen der Morde – so grausam, dass ich öfters eine Gänsehaut bekam und einige Stellen überfliegen musste. Von dem her war dies auf jeden Fall ein gelungener Thriller. Gefiel mir sehr Obwohl Targa die Unnahbare gibt war sie für mich als Leser doch sehr nahbar. Man konnte ihren Schmerz mitfühlen und viele Gedanken die sie hatte waren zwar verwirrend machten aber ihre Persönlichkeit aus. Auch ihre Ticks waren mir nicht unangenehm und ich fand sie als Protagonistin wirklich gelungen. Genau so erging es mir auch mit Sandman, der mich in gewissen Momenten seltsamerweise an Grey erinnerte doch eben mehr die mörderische Version von ihm. Besonders interessant war es hier auch einen Einblick in sein Denkmuster zu erhalten und obwohl er abgrundtief böse ist konnte man einige seiner Taten plötzlich doch nachvollziehen. Für mich ein gelungener Mörder! Gefiel mir nicht Obwohl die beiden Erzählstränge am Ende zusammen kommen fand ich sie zu Anfangs doch eher störend und teilweise nicht wirklich passend. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war mir an manchen Stellen zu abgehackt und konnte mich somit nicht zu 100% überzeugen. Das Cover finde ich super toll und finde auch den Namen gut gewählt. Fazit Ein spannender Thriller mit bösem Charme, den ich gerne weiterempfehle. Auch wenn einige Stellen auch für mich zu heftig waren blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Und der Cliffhanger am Ende des Buches ist wirklich richtig fies aber macht grosse Lust auf’s weiterlesen! Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥♥ (4/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Serienmörder faszinieren, nicht umsonst gibt es so viele Bücher über sie und nicht umsonst verkaufen sich diese wie warme Semmeln und geschnitten Brot. Im wahren Leben gibt es weit weniger Serienmörder als uns die Bücher glauben machen wollen. In Österreich gab es zum Beispiel Jack Unterweger,.er ermordete zunächst eine Frau, saß im Gefängnis, kam frei und mordete angeblich weiter; da er sich vor der Urteilsverkündung umbrachte, darf er aber lediglich als „mutmaßlicher Serienmörder“ bezeichnet werden – die Indizien waren damals allerdings erdrückend. Das C von B.C. Schiller durfte sich damals mit ihm im Gefängnis unterhalten und nahm die Erfahrung daraus als Inspiration für den ersten Teil der Targa-Reihe, den er gemeinsam mit seiner Frau, dem B von B.C. Schiller, geschrieben hat.
Targa Hendricks ist Undercover-Agentin im Sonderdezernat K2 in Berlin. Der Name K2 leitet sich vom gleichnamigen Berg ab, dessen Besteigung ebenso hart ist wie der Job im Sonderdezernat. Targa wurde einst mit ihrer Zwillingsschwester in einer kalten Winternacht kurz nach ihrer Geburt ausgesetzt. Heute, 30 Jahre später, lebt sie gemeinsam mit ihrem Hund, der ebenso heißt, nämlich Hund, auf einem Campingplatz in einem alten VW Bus. Das wirkt Hippie-mäßig, ist aber einfach nur pragmatisch, genau wie Targa selbst, die keine langen Reden hält – generell nur das nötigste redet –, sondern ihren Job erledigen will. Diesmal soll sie „hautnah“ ermitteln, wie es ihr Kollege Volker Lundt bezeichnet – doch das versteht Targa anfangs nicht, was uns zu ihren Charakterzügen bringt. Wie oben geschrieben ist Targa sehr pragmatisch, aber auch sehr gefühlskalt, sie kennt keine Liebe, keine Freude, was sie zeitweise auch ziemlich naiv erscheinen lässt, weil sie manche Dinge nicht nachvollziehen kann; insgesamt ist mir Targa aber sehr sympathisch. In ihrer Freizeit trägt sie zum Beispiel gerne Kröten von einer Straßenseite auf die andere oder spricht mit ihrer toten Zwillingsschwester Yella.
Auf der anderen Seite ist Falk Sandman, bei dem ich anfangs nicht wusste, ob man ihn aufgrund der Schreibweise seines Nachnamens deutsch oder englisch ausspricht – ich hab mich irgendwann für Letzteres entschieden. Er ist Psychologie-Professor auf einer Privatuni in Berlin und der Antagonist von Targa; er ist überdies gutaussehend, charismatisch und manipulativ. In seiner Freizeit ist er Apnoetaucher, er taucht also ohne Sauerstoff ziemlich tief. In seiner Villa hat er eine Dekompressionskammer, in der er seine Opfer – vornehmlich Frauen – tötet; ihre letzten Worte nimmt er auf und stellt sie auf seinen Blog „Famous Last Words“.
In einem dritten Strang lernen wir Eric Holm kennen, der sich für ein Jahr verpflichtet hat, auf einer Gefängnisinsel nahe Norwegens als Gefängniswärter zu arbeiten. Von Anfang an kam mir dieses Setting bekannt vor, bis mir einfiel, dass es dieses schon in Andreas Grubers „Todesmärchen“ gab. Holm ist von seinen Charakterzügen ein ziemlich schwacher Mensch, fehleranfällig und dadurch leicht erpressbar; das nützt der vermeintlich gefährlichste Häftling auf der Insel, Carlos Schmid, eiskalt aus.
Der erste Teil der „Targa“-Serie beginnt ziemlich rasant, wird dann vom Erzählstil langsamer, um dann wieder rasant zu werden. Die Schillers spielen bei der Thematik mit einer menschlichen Urangst, dem Erstickungstod; dabei sind die Schilderungen rund um Sandman wenn er tötet so plastisch erzählt, dass man beim Lesen selbst glaubt, zu wenig Luft zu bekommen. Die Charaktere sind alle sehr klar und prägnant, vor allem Targa, bei der man von Anfang an nachvollziehen kann, warum sie so ist wie sie ist – wenn ich als Baby in einer Winternacht ausgesetzt worden wäre und nur knapp überlebt hätte, hätte ich wohl auch berechtigte Zweifel an der Menschheit.
Mit der Protagonistin sprechen die Schillers auch ein politisches Thema an, das uns tagtäglich direkt oder indirekt begegnet, nämlich dem Feminismus, und mit ihm die Message, dass das „schwache Geschlecht“ auch verdammt stark und tough sein kann – mehr als die meisten Männer. Da eine Mehrzahl der Leser von Kriminalliteratur Frauen sind, appellieren sie an diese und sagen ihnen zwischen den Zeilen „Lass dich nicht unterkriegen in dieser männerdominierten Welt, du bist mindestens genau so stark!“. In Zeiten, in denen Parteien an die Macht oder in Parlamente drängen, die eine rückwärtsgewandte Meinung über Frauen haben und „Frauen zurück an den Herd!“ schreien, ist es umso wichtiger, sich die feministische Agenda auf die Fahnen zu heften – ein Roman, auch wenn er primär unterhalten soll, ist dafür geradezu prädestiniert.
Auch gut gezeichnet ist Falk Sandman, wenngleich er in der Szene, in der er Targa zum ersten Mal begegnet, etwas Skepsis vermissen lässt – vor allem, wenn man sie der Szene direkt davor gegenüberstellt, als er ein Hörgerät einer Nebenfigur für einen Peilsender hält. Generell weist die Geschichte ein paar Defizite beim Storytelling auf, einzelne Szenen leben nur von dem Spannungselement, haben mit der Geschichte selbst aber nur wenig zu tun. Auch wie man erfährt, dass Targa kein Handy hat, hätten die Autoren besser lösen können, denn ich bezweifle, dass Targas Kollegin, die sie anscheinend schon länger kennt, das nicht weiß – in einer Szene mit Sandman hätte man es besser und überzeugender einbauen können.
Nach dem Ende habe ich mich gefragt „Wieso sollte ich jetzt heiß auf den zweiten Teil sein“? Die Geschichte selber hat mir zwar gut bis sehr gut gefallen und ich war ziemlich schnell durch, aber die Erzählstränge wurden alle abgeschlossen und mir fehlt irgendwo der Anreiz, dem zweiten Teil entgegenzufiebern. Andersrum haben es Hjorth und Rosenfeldt beim ersten Teil ihrer Sebastian-Bergman-Reihe gemacht – da fand ich die Geschichte eher mau, aber durch den Cliffhanger am Ende bin ich zum Fan der Reihe geworden.
Fazit: „TARGA – Der Moment, bevor du stirbst“ ist ein verdammt guter Thriller, mit einer starken Protagonistin, einem nicht minder starken Antagonisten, einem top Thema und der Aufbringung eines politischen Themas, das uns letztendlich alle betrifft; aber mit leichten Schwächen im Storytelling. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!
Barbara und Christian Schiller versprechen mit Targa, eine neue Reihe um eine etwas andere Ermittlerin aufzubauen – und in meinen Augen ist das tatsächlich gelungen. Ich liebe Bücher, die sich mit dem Abgründigen und Abseitigen der menschlichen Psyche beschäftigen, so dass die Prämisse dieses neuen Thrillers mich sofort angesprochen hat.
> Stimmige Charaktere mit spannender Dynamik
Sowohl Falk Sandmann als auch die titelgebende Targa Hendricks werden schnell eingeführt und es ist von Beginn an klar, dass beide besondere Menschen sind. Bei Targa ist es offensichtlicher, sie hat Zwangsstörungen und gibt unumwunden zu, dass sie wenig Emotionen verspürt, insbesondere Liebe ist ihr fremd. In vielen Büchern sind es männliche Charaktere, die diesen speziellen psychischen Defekt erhalten, hier aber haben sich die Autoren eine Frau ausgesucht und es funktioniert wunderbar. Besonders gefällt mir, wie mühelos die Autoren ihre Emotionslosigkeit darstellen, während man gleichzeitig aus dem Subtext heraus liest, dass Targa sehr wohl Gefühle hat und menschlich reagiert. Das macht sie nur noch interessanter, da man ahnt, dass sie früher oder später einen Zusammenbruch erleiden wird. Als Hauptfigur war sie mir von Beginn an sympathisch, auch wenn sie nicht zur Identifikation taugt. Sie ist cool, ohne übermenschlich gut in ihrem Job zu sein. Ich bin mir sicher, dass auch weitere Romane über sie Anklang finden werden.
Auf der anderen Seite steht Sandmann, ein gutaussehender und charismatischer Mann, der genau weiß, wie man Frauen verführt und hörig macht. Seine Faszination mit jenem Moment, in dem ein Mensch stirbt, ist genau jene Art von psychischem Abgrund, die ich bei Serienmördern in Thrillern liebe. Er lebt seine Bösartigkeit aus, ohne sich zu verstellen. Der Tod durch Ersticken ist extrem grausam, gleichzeitig ist Strangulation ein recht klassischen Element von Fetisch-Sex, das zumindest mir schon öfter über den Weg gelaufen ist. Das Gefühl, dem Tod nahe zu kommen, kann in sonst eher apathischen Menschen ungekannte Lebendigkeit auslösen – weswegen sich Targa augenblicklich von ihm angezogen fühlt. Die Dynamik stimmt. Er lässt sie fühlen. Er sieht in ihr eine verwandte Seele. Sie ist interessant, das wichtigste Merkmal an Frauen, wenn es nach Sandmann geht. Ich war beim Lesen begeistert, nicht nur zwei stimmige Charaktere zu haben, sondern auch eine passende Dynamik in ihrer Beziehung vorzufinden.
> Handwerkliche Schwierigkeiten im Schreibstil
Der Plot selbst ist stringent aufgebaut und temporeich erzählt. Ehe man es merkt, sind die 400 Seiten auch schon wieder vorbei. Einige Szenen mit Figuren, die man nicht einordnen kann, sind trotzdem spannend und am Ende versteht man, was man da über wen gelesen hat. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Sandmann und Targa macht Spaß, auch wenn die Auflösung am Ende vergleichsweise zu actionlastig war und ich nicht in jedem Absatz verstanden habe, was genau gerade geschieht.
Was mich auch zu meinem Kritikpunkt führt: So flüssig der Schreibstil sich auch liest, handwerklich ist hier nicht alles im Reinen. Wir haben verschiedene Charaktere, aus deren Perspektive wir die Geschichte verfolgen. In manchen Szenen ist aber überhaupt nicht klar, wessen Perspektive wir gerade verfolgen, was aber gerade bei diesem Thriller wichtig ist, da die Einschätzung kleiner Details je nach Figur verschieden ist und Spannung erzeugen kann. Oft genug dachte ich, dass ich gerade etwas durch die Augen von Sandmann verfolge, weil die Autoren Formulierungen wie „die Frau“ benutzen, wenn sie über Targa sprechen. So würde aber Targa auch in der dritten Person nicht über sich sprechen. Es sind Kleinigkeiten, die anderen Lesern vielleicht gar nicht auffallen, mich aber doch immer wieder massiv gestört haben. Wenn ich von Absatz zu Absatz verwirrt bin, wessen Perspektive ich gerade verfolge und ob ich nervös sein sollte, dass Sandmann gerade intime Einblicke in Targas Leben erhält, reißt mich das aus dem Fluss heraus. Gleichzeitig macht es besonders die Actionszenen unübersichtlich, weil kein richtiger Fokus herrscht und man zwischen Wasser und Blut verloren geht.
> Ein Cliffhanger, der es spannend macht
Trotz der Schwierigkeiten im Schreibstil gerade zum Ende hin hat mir der Abschluss gefallen. Die Geschichte um Sandmann findet ein Ende, insofern ist der Roman abgeschlossen, doch die Hintergrundgeschichte um Targa geht weiter, in der Hinsicht ist das Ende offen. Ich war davon zunächst ein wenig überrascht, weil ich beim Lesen tatsächlich vergessen hatte, dass es nur der Auftakt zu einer Reihe ist, doch wenn man daran denkt, ergibt dieses Ende sehr viel Sinn und ist ein guter Cliffhanger.
Vor dem Hintergrund hoffe ich auch, dass einige der anderen Figuren, die wir hier kennengelernt haben, auch in den künftigen Bänden wieder auftreten werden. Auch, wenn einige davon nur kurze Auftritte hatten, sind sie doch spannend genug, dass ich mehr von ihnen lesen will. Auch das spricht für die Kunst der Autoren, gute Charaktere zu erschaffen.
FAZIT:
Der Thriller „Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ von B. C. Schiller ist ein sehr gelungener Auftakt zu einer Reihe rund um die titelgebende Heldin Targa Hendricks. Sowohl sie als auch der Serienmörder Falk Sandmann, um den es in diesem Band geht, sind spannende Charaktere, die in ihrer Andersartigkeit faszinierend zu beobachten sind. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, auch wenn handwerkliche Schwächen manchmal zu Unübersichtlichkeit führen. Plastische Darstellungen des Erstickens und die funktionierende Dynamik zwischen Ermittlerin und Mörder machen diesen Thriller trotzdem zu einem großen Lesevergnügen.
Targa Hendricks ist Undercover-Ermittlerin bei der Polizei und eine absolute Einzelgängerin. Sie hat keine Freunde, keinen Partner und keine Gefühle, also auch keine Angst. Denkt sie zumindest. Ihr neuster Auftrag ist es, einen Serienmörder auf frischer Tat zu überführen. Dafür muss sie ihm ganz nah kommen und sein Vertrauen gewinnen. Dieser Killer ist Falk Sandman, ein attraktiver und charismatischer Hochschuldozent und Hobbytaucher, der auf seinem Blog die letzten Worte Sterbender veröffentlicht. Er ist von diesem Moment, in dem die Luft wegbleibt, dem Moment, kurz vor dem Tod besessen, so sehr dass er immer häufiger selber tötet, um seine Opfer dabei zu beobachten und ihre letzten Worte aufzuzeichnen. Er glaubt in Targa endlich eine Ebenbürtige gefunden zu haben, jemanden, der genauso böse und gefühllos ist wie er.
Meine Meinung
Dieser Thriller macht seiner Genre-Bezeichnung wirklich alle Ehre. An Spannung fehlt es diesem Buch wirklich nicht, was dazu führte, dass die Seiten beim Lesen nur so dahinflogen. Etwas, das diesen Eindruck jedoch gebremst hat und mich durchweg immer wieder etwas gestört hat, war der für meinen Geschmack sehr einfache und oftmals geradezu plumpe Schreibstil. Dazu trug wahrscheinlich auch die Zeitform Präsens, die die Autoren gewählt haben, bei, die mich immer irgendwie irritiert. Es wirkt auf mich als sollte eine Geschichte damit zwanghaft dramatischer dargestellt werden. Die Dialoge wirkten für mich ebenfalls oft oberflächlich und aufgesetzt. Beschreibungen wurden sehr knapp gehalten, sodass ich auch manchmal Schwierigkeiten hatte, Szenenwechsel nachzuvollziehen. Zwar lässt sich der Thriller so schnell und einfach lesen, mir fehlte jedoch einfach etwas Substanz in der sprachlichen Umsetzung dieser von der Grundidee her wirklich originellen Story. Was mich ebenfalls von Anfang an irritierte und weshalb die Story für mich stark an Glaubwürdigkeit einbüßen musste, war die Tatsache, dass die Polizei von Anfang an sicher war, dass Sandman der Killer ist, aber immer wieder, wenn es neue Indizien und Beweise gab, hieß es, dass das noch nicht reiche, nur damit Targa noch weiter – noch näher – an ihn heran musste? Ich hoffe ganz ehrlich, dass niemand einfach frei herumläuft, gegen den man schon so viel in der Hand hat, wenigstens für eine Hausdurchsuchung hätte es doch reichen müssen und dann hätte man ihn sehr schnell überführen können. Alleine die Figur Targa macht dieses Buch jedoch lesenswert. Insgesamt besticht dieser Thriller durch sehr spannende Charaktere. Targa wurde als Neugeborenes gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester in einer eiskalten Winternacht vor einer Klinik ausgesetzt – nur sie überlebte. Sie verlor in dieser eisigen Nacht nur einen kleinen Zeh und ihr Herz, wovon sie jedenfalls fest überzeugt ist. Targas Kollege Lundt lebt offenbar in einem Hinterzimmer eines zwielichtigen Lokals und hat selbst eine sehr schwierige Vergangenheit, von der wir aber noch nicht viel erfahren. Ja und dann gibt es da noch Carlos Schmidt, einen Insassen im Hochsicherheits-Gefängnis, der regelmäßig mit jemandem skypen darf…Hier wird man lange auf die Folter gespannt, bis man erfährt, was dieser Erzählstrang mit der restlichen Geschichte zu tun hat. Die Erzählperspektive springt immer zwischen Targa, Falk Sandmann und Carlos Schmidt hin und her, was der Story viele Facetten verleiht und dadurch einen guten Spannungsbogen aufbaut. Die Spannung beruht aber nicht wie bei den meisten Thrillern auf der unbekannten Gefahr, die hinter jeder Ecke lauert, sondern auf diesem Katz- und Maus Spiel zwischen Targa und Sandman. Dieser ständigen Frage, wie weit sich Targa auf ihn einlassen kann, ohne eine gefährliche Grenze zu überschreiten und inwiefern Sandman ihr wirklich vertraut… Auch das Thema an sich ist sehr interessant: Ein Mörder auf der Jagd nach diesem Augenblick kurz vor dem Tod seines Opfers und den berühmten letzten Worten. Das ist irgendwie pervers, unheimlich und originell…Alleine bei diesem Namen „Sandman“ sträuben sich mir die Nackenhaare. Immerhin sieht er seinen Opfern beim Sterben zu…bringt ihnen nicht den Schlaf sondern den Tod…
Fazit
Trotz einiger Schwächen ist „Targa – der Moment, bevor du Stirbst“ ein unterhaltsamer Thriller und überzeugt vor allem durch seine interessanten Charaktere. Richtig umgehauen hat er mich jedoch nicht. Als Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe macht er aber auf jeden Fall Lust auf mehr, denn gerade Targas Geschichte endet mit einem dramatischen Cliffhanger. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit dieser interessanten Protagonistin weitergeht und freue mich schon auf den Folgeband.
Der Klappentext versprach eine ungewöhnliche und neue Geschichte mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin. Diesem Versprechen wollte ich nachgehen, vor allem, da ich B.C. Schiller von Namen her bereits kannte, aber dies mein erstes Buch von Ihnen werden sollte. Umso gespannter war ich auf TARGA, die eiskalte Frau mit diesem eigenwilligen Namen und den etwas autistischen Zügen.
B.C. Schiller haben mit "TARGA" einen spannenden und interessanten Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe geschaffen. Doch der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht. Zu Beginn habe ich ein klein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Schlussendlich lag es am Schreibstiel, der am Anfang etwas holprig war. Ich hatte das Gefühl, dass die Autoren sich auch erst in die Story hineinschreiben mussten. Aber je länger ich las, desto flüssiger wurde erzählt und ich konnte glücklicherweise in einen angenehmen Lesefluß hineinfinden.
TARGA und Falk Sandmann sind zwei Gegner in einem gefährlichen Spiel, in dem vorerst nur einer weiß, wer der Böse und wer der Gute ist. Es sind ergreifende und vielversprechende Charaktere, die sich während der Handlung sehr gut entwickeln. Sie sind vielschichtig und ungewöhnlich, zwei ebenbürtige Kontrahenten, die es dem Leser leicht machen, an ihnen dranbleiben zu wollen.
Im Laufe der Geschichte gibt es einige tolle Wendungen, die mir großen Spaß gemacht haben, da sie völlig unerwartet kamen und mich so überraschen konnten. Es gibt zwei Handlungssträngen, die sich unabhängig voneinander entwickeln und erst gegen Ende wird klar, wie sie miteinander zusammenhängen. Dabei spielen weitere sehr gut ausgearbeitete Charaktere eine wichtige Rolle. Auffallend ist, dass B.C. Schiller nicht nur ein Herz für ihre Protagonisten haben. Auch die Nebenfiguren tragen deutlich zur Haupthandlung bei und wurden nicht nur zum Auffüllen des Buches lieblos hineingeschrieben.
Je näher man dem Ende kommt, desto rasanter wird die Handlung vorangetrieben und es kommt zu einem gelungenen Showdown, der in einem Cliffhanger endet. Jedoch ist dieser nicht auf die eigentliche Story bezogen sondern dient der Reihenfortsetzung und der Herkunft TARGAs. Diese Herangehensweise finde ich toll, da ich als Leser zufrieden das Buch zuklappen und mich gleichzeitig auf das nächste freue kann.
TARGAs Herkunft und die Suche nach ihrer Vergangenheit wird über das Buch hinweg sehr schön verteilt. Das führt dazu, dass man TARGA mehr und mehr kennenlernt und sehr gerne wissen möchte, wie es mit dieser verloren erscheinenden Frau, die meint, keine Gefühle zu haben, weiter geht.
Nicht ganz überzeugen konnte mich die schnell aufgebaute Vertrauensbasis zwischen TARGA und Falk Sandmann. Dies hätte sicherlich besser gelöst werden können, insbesondere etwas glaubwürdiger. Das fühlte sich für mich ein bisschen zu konstruiert an. Zudem gab es vereinzelte Dialoge, die mir zu abgehackt und zu simpel vorkamen.Doch im Großen und Ganzen konnte ich gut darüber hinwegschauen und den Thriller mit seinen großartigen Ideen genießen.
[Normalerweise spreche ich in meinen Rezensionen nicht über die Namen von Haupt- und Nebenfiguren, doch hier möchte ich sie zusätzlich aktiv erwähnen, da sie mir alle, ohne Ausnahme, gefallen haben. Sie sind so stimmig und tragen für mich deshalb auch einiges zur gelungenen Stimmung der Story bei. Nicht selten passiert es mir, dass ich mir manche Namen nicht merken kann, da sie zu schwierig geschrieben sind oder irgendwie nicht zur Geschichte passen oder dass es Namen sind, die innerhalb der Geschichte sehr ähnlich klingen, sodass ich sie und die Figuren immer wieder verwechsle. Für Namen hatten die Autoren in diesem Buch ein außerordentlich gutes Händchen!]
Fazit: TARGA ist ein Reihenauftakt für Thrillerleser, die sich auf eine etwas andere Ermittlerin einlassen wollen und dabei nicht ganz so zart besaitet sind. Und für alle, die wissen wollen, wie und warum eine Zigarette einer Raucherin das Leben retten konnte.
„Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ ist mein erstes Buch des Autoren-Duos B.C. Schiller, obwohl ich festgestellt habe, dass die beiden schon einige Bücher geschrieben und veröffentlicht haben. Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass „Targa“ ein Einzelband sein wird – ich habe schon so viele (Thriller)Reihen angefangen und unbeendet – aber nach dem Lesen bin ich wirklich begeistert von der Geschichte und von der etwas anderen Ermittlerin, so dass ich mich doch auf den zweiten Teil freue.
Allerdings hat es mir die Geschichte nicht immer besonders einfach gemacht. Gerade den Einstieg in das Buch empfand ich als schwierig, denn die Kapitel sind eher kurz gehalten und wechseln am Anfang auch dauernd die Perspektive. Mir persönlich fällt es immer schwer, leicht in ein Buch zu starten, wenn es keinen Protagonisten oder einen roten Faden gibt, an dem ich mich orientieren kann. Ich habe mich lange gefragt, was Luisa und der mysteriöse Mann, was Erik und der Häftling Carlos Schmidt mit der eigentlichen Handlung zu tun haben. Später ergibt das natürlich alles einen Sinn und ich war dankbar für die Hintergrundinformationen; den Einstieg hat es mir trotzdem nicht leichtgemacht.
Aber je mehr Seiten ich gelesen habe, desto besser kam ich mit der Handlung und den Personen klar. Das Besondere an dem Thriller ist, dass man den Täter bereits kennt. Das klingt vielleicht gar nicht mal so spannend: war es aber. Denn die Strategie, mit der die Ermittler Lundt und Targa an die Sache herangehen, um Falk Sandmann zu überführen, war wirklich sehr interessant aufgebaut. Die verschiedenen Spannungsbögen und unerwartete Wendungen in der Geschichte, das Geflecht zwischen den verschiedenen (anfangs verwirrenden) Protagonisten und Perspektiven, Targa als Hauptcharakter, ihre Beziehung zur Zielperson und die rasante, temporeiche Erzählung lassen die Geschichte durchgehend spannend wirken und haben mich gefesselt. Ich habe während des ganzen Buches auf den Showdown zwischen Targa und Sandmann gewartet und war ein bisschen überrascht, dass es doch so lange gedauert hat. Aber dennoch hat mich das Zusammentreffen und die Auflösung überzeugt und zufrieden zurückgelassen. Und auch das Ende gibt sehr viel Stoff für den zweiten Band und hat mich mit dem Cliffhanger doch sehr überrascht.
Einen besonderen Reiz hat aber ohnehin Targa bei mir ausgelöst. Sie ist ausgesprochen schwierig einzuschätzen, weil sie einerseits sehr stark und clever ist, gute Ideen und Methoden hat, aber andererseits auch durchgehend so wirkt, als brauche sie Schutz, als müssen man sie in den Arm nehmen und vor all dem Bösen da draußen behüten. Sie ist ein sehr sehr besonderer Charakter, ein bisschen eigenbrötlerisch und auch eigenartig, aber auch Lundt, Rita und Pierre (das Team rund um Targa) sind nicht langweilig ausgearbeitet oder Stereotypen und daher tolle Nebenfiguren. Das ganze Team ist faszinierend und interessant.
Anfangs wirkte der Schreibstil ein bisschen befremdlich auf mich. Mir fiel es schwer, mich in Targa hineinzuversetzen, weil die Art und Weise, wie B.C. Schiller schreiben, teils sehr distanziert und abgeklärt wirkt. Ich habe mich allerdings daran gewöhnt und ich finde es auch passend zu dem Thriller und zur Hauptprotagonistin. Vieles über ihre Person liegt da im Argen und ich hoffe, dass man im zweiten Teil mehr über ihre Vergangenheit und über den Cliffhanger erfährt.
Fazit „Targa – Der Moment bevor du stirbst“ ist ein sehr starker Thriller-Auftakt, der rasant und spannend erzählt ist und meiner Meinung nach keine einzige langweilige oder träge Stelle aufweist. Ich habe zwar eine Weile gebraucht, um in der Handlung anzukommen, allerdings ist diese spannend, faszinierend und fesselnd aufgebaut und machen das Buch zu einem sehr empfehlenswerten Thriller.
Targa Hendricks arbeitet als Undercover-Agentin für eine Spezialeinheit der Polizei. Dank ihrer besonderen Charaktereigenschaften - sie hat nicht nur einen brillianten Verstand sondern ist auch komplett furchtlos und frei von normalen menschlichen Emotionen - wird sie für besonders schwierige und gefährliche Fälle auserwählt, an denen sich die Ermittlungsbehörden die Zähne ausbeißen. Doch als sie auf den ebenso intelligenten wie narzistischen und skrupellosen Hochschuldozenten Falk Sandman angesetzt wird, der verdächtigt wird, mehrere junge Frauen umgebracht zu haben, läuft sie nicht nur Gefahr, dem unleugbaren Charme des Mörders zu verfallen sondern gar sein nächstes Opfer zu werden. Ein Kräftemessen beginnt, das mal zu Gunsten des einen, mal des anderen ausgeht. Wer aber wird am Ende die Oberhand behalten in diesem grausamen Katz-und-Maus-Spiel zweier gesellschaftlicher Außenseiter? In einem spannenden Finale muss die Entscheidung fallen....
Ja, er ist außerordentlich spannend und darüberhinaus stilistisch elegant dieser Thriller, den sich das Autorenpaar Barbara und Christian Schiller ausgedacht hat! Er ist von geradezu nervenzerreißender Spannung bis zum Schluss, schwächelt in keinem Moment, ist schnell, unheimlich und grausam. Und das, obwohl die Rollenverteilung von Anfang an klar ist! Der Leser kennt den Mörder, sieht ihm bei seinen bizarren Morden, die durch die völlige Abwesenheit von Empathie abstoßen und erschrecken, über die Schulter, blickt ihm direkt in seine rabenschwarze Seele. Er ist böse, dieser Mann, von dem dennoch eine unfassbare Faszination ausgeht, dem Frauen auf eine Art verfallen, wie man es sich nur schwer vorzustellen vermag. Und natürlich ist er krank, er ist eine Bestie in Menschengestalt, ein Mörder der Superklasse, sich seiner Überlegenheit sicher.
Wo er in all seiner Grausamkeit dennoch ein klar fassbarer Charakter ist, so ist seine Gegenspielerin Targa ein Rätsel bis zum Schluss! Zu ihrer Seele hat der Leser nur punktuell Zugang, was sie nicht greifbar macht. Bis zum Ende des Thrillers bleibt unklar, auf welche Seite sie eigentlich gehört, denn in ihr kämpft das Gute mit dem Bösen. Beide Hauptfiguren polarisieren, sie haben keine Grauzonen wie die meisten Menschen, sie sind radikal in ihren jeweiligen Persönlichkeiten.
Und obwohl meines Erachtens ein wenig zu detailreich auf die Tötungsszenen, deren Notwendigkeit ich grundsätzlich und hier im besonderen in Frage stelle, eingegangen wird, ist den beiden Autoren ein in jeder Hinsicht ungewöhnlicher Thriller gelungen, ein finsteres Kammerspiel beinahe, das dem inneren Kämpfen und Ringen ebensoviel Raum gibt wie dem äußeren, - und den ich deshalb bereits den Psychothrillern zurechnen möchte.
Doch es gibt nicht nur die eine, die Haupthandlungsebene, auf der die Ermittlerin und der Psychopath agieren! Mit dieser verwoben sind einige wenige Nebenschauplätze, deren Bedeutung sich erst allmählich erschließt. Und auf diesen Seitensträngen sind Charaktere unterwegs, deren Beziehung zur Haupthandlung und deren Akteuren nach und nach ans Licht tritt, bis zum Schluss die Puzzleteile soweit eingesetzt sind, dass ein klares Bild entsteht. Wobei das Ende mit einem wahren Paukenschlag daherkommt und wieder neue Fragen aufwirft - die einen Folgeband versprechen, auf den man mit Recht gespannt sein darf!
Targa Hendricks wird von dem Leiter der Sonderabteilung K2 Volker Lundt zu einer seltsamen Mordserie hinzugezogen. Vier tote Mädchen wurden elend erstickt und im Abstand von mehreren Wochen trieben ihre leblosen Körper in Holzkähnen auf der Spree. Auf den ersten Blick wirken sie, als würden sie schlafen. Die vier Mädchen waren zudem alle Studentinnen einer privaten Universität, an der Falk Sandman Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer, doziert. In seinem Bootshaus konnten Spuren von ihnen nachgewiesen werden und zwei der Boote gehörten Sandman. Er steht im Verdacht mindestens diese vier jungen Frauen offenbar durch Ersticken getötet zu haben, leider sind die Indizien nicht ausreichend, da Alibis vorhanden sind. Die polizeiliche Strategie ist, das Einschleusen einer vermeintlich ebenso gefährlichen Partnerin nähmlich Targa Hendricks, Undercover Ermittlerin der BKA-Sondereinheit K2, um ihn zu überführen. Targa lebt mit Hund in einem VW Bus auf einem gottverlassenen Campingplatz, hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er. Also, höchste Einsatzstufe 5, undercover mit direktem Kontakt zur hochgefährlichen Zielperson. Dabei droht das Risiko eine zu starke Faszination für die Zielperson zu entwickeln. Und tatsächlich sie sieht sich plötzlich einer Situation gegenüber, mit der sie nicht gerechnet hat und gerät selbst in den Strudel des Verbrechens: Sie könnte das nächste Opfer sein! Nervenkitzel pur. Ein herausragender Psychothriller, fesselnd und schockierend zugleich. Ich liebe den Roman dieses Autorenpaares Barbara und Christian Schiller, denn das ungleiche Paar Hendricks und Lundt ergänzen sich einfach großartig. Ein Serienmörder, Targa in Gefahr, aber es folgen ja noch mehr da es am etwas mysteriösen Ende des Buches heißt 'Fortsetzung folgt', nehme ich mal an dieser Roman ist der Auftakt zu einer fantastischen Reihe um Targa Hendricks und den hoffentlich bald wieder genesen Leiter der Sonderabteilung K2 Volker Lundt. Tolle Ermittlerarbeit und ein mehr als gruseliger Fall sorgen für schlaflose Nächte. Top! Ein extrem spannendes Buch. Gehört definitiv zu meinen Lieblingsthrillern.
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.
Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?
Meine Meinung:
Ich bin ja schon vor einiger Zeit auf das Schriftstellerpaar B.C. Schiller durch die Tony Braun Reihe aufmerksam geworden. Nachdem ich gesehen hatte, dass sie neues Buch herausbringen, war mir klar, dass ich dieses auch lesen möchte. Freundlicherweise wurde mir das Buch zu Rezensionszwecken vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Der Einstieg in das Buch ist mir anfangs nicht so ganz leicht gefallen, das hat sich aber glücklicherweise schnell gelegt.
Die Geschichte rund um die ausgesetzten Zwillinge fand ich schon sehr interessant, dadurch wurde direkt Spannung aufgebaut. Je weiter das Buch vorangeschritten ist, umso spannender fand ich es.
Der Klappentext hat ja schon verraten, dass die Hauptcharaktere etwas speziell sind. Dem kann ich nur zustimmen. Das hat es mir manchmal etwas schwer gemacht, ihre Gedanken und ihre Taten nachzuvollziehen. Ausserdem fand ich es leider in weiten Teil doch etwas unrealistisch.
Ich habe mir aufgrund der anderen zuvor bereits gelesenen Thriller des Autorenduos ein wenig mehr von diesem Buch versprochen. Ausserdem finde ich es auch schade, dass nirgendwo erkennbar ist, wann in etwa mit der Fortsetzung nach diesem fiesen Cliffhanger zu rechnen ist.
Alles in allem bin ich auf diesem Buch ein wenig hin und hergerissen. Auf eine Art bin ich enttäuscht, auf der anderen Seite war es teilweise aber auch recht spannend, so dass ich das Buch schlussendlich mit 3,5 Sternen bewerten möchte.
Targa Hendricks ist nach außen hin eine gefühlskalte, emotionslose junge Frau. Beste Voraussetzungen für ihren Job. Denn Gefühle und Emotionen bedeuten Verletzbarkeit. Und das kann sich Targa nicht leisten. Als ein junges Mädchen in der Öffentlichkeit Selbstmord begeht setzt ihr Chef sie auf Falk Sandman an. Denn alle Indizien deuten darauf hin, dass er der Grund für diese Tat war. Der Hochschuldozent strahlt etwas aus, das Frauen und Mädchen offenbar anzieht und er nützt dies um sich sie zu Willen zu machen und zu manipulieren. Ihm werden zahlreiche Morde nachgesagt, doch nachgewiesen werden konnte ihm bisher nichts. Durch Targa erhoffen sich die Ermittler dem gutaussehenden, charismatischen und intelligenten Sandman endlich überführen zu können. Doch auch Targa begibt sich in Gefahr, denn Sandman schafft es, das ans Licht zu führen, was sie eigentlich glaubt nicht zu haben – Emotionen und Gefühle zu anderen Menschen….
Die Handlung ist recht spannend und gut erzählt. Sie ist aber auch sehr weitläufig und bezieht sich nicht immer um das eigentliche Geschehen rund um Sandman und Targa. Das ist erstmal verwirrend, klärt sich aber allmählich und ist wichtig um gewisse Dinge aus der Vergangenheit zu erfahren. Leider sorgt diese Nebenhandlung aber auch dafür, dass gewisse Vorkommnisse in der Haupthandlung zu wenig hinterfragt werden. Es passiert so viel und nie scheint rechte Polizeiarbeit getan zu werden, auch nicht im Hintergrund. Targa ist auch keine Einzelkämpferin, sie hat durchaus ein Team um sich, mit dem sie sich immer mal wieder abspricht. Spannungsmomente gibt es durchaus gute. Als Leser kennt man den Täter natürlich schon, seine abartigen Vorlieben sind aber so dargestellt, das man doch Gänsehaut bekommt. Das er aber immer wieder davonkommt erscheint mir zu einfach gestrickt und nicht ganz nachvollziehbar. Auch fand ich zu viel um Sandmans Person verarbeitet. Über Targa selber erfährt man recht viel. Sie ist jetzt aber auch keine Ermittlerin, die man so oder so ähnlich nicht schon mal irgendwo gehabt hätte. Einiges an der Handlung wirkte doch zu konstruiert und verlief für den Täter zu einfach. Übertrieben Action geladen war dann auch noch der Schluss. Wobei ich Action durchaus mag, ich kann nur nicht verstehen, dass da aus einer taffen Ermittlerin dann noch Superwoman werden muss.
Mein Fazit:
Ein ganz guter Thriller mit einem guten Plot, der aber auch einige Schwächen aufweist, was die Charaktere und den Ablauf der Handlung anbelangt. Mir gefällt aber der Schreibstil und das Tempo. Die Ermittlungen sind in sich abgeschlossen, doch das Ende ist offen, also heißt es warten auf den nächsten Teil, den würde ich auf jeden Fall lesen wollen!
-- Worum geht’s? -- Falk Sandmann ist Professor Psychologie – und ein aktiver Serienmörder. Die Polizei ist ihm bereits seit längerem auf der Spur, konnte ihn bisher aber nicht überführen. Dass soll mit Hilfe von Targa, einer in Ungnade gefallenen Polizistin, nun gelingen. Ihre besondere Gefühlskälte soll es ihr ermöglichen, dem eiskalten Psychopathen nahezukommen und ihn zur Strecke zu bringen. Schon bald stellt sich die Frage, wer wem zu nahe kommt.
-- Wie war’s? -- Es ist mal ein anderer Ansatz, bereits von Anfang an zu wissen wer der Mörder ist, ihn bei seinen Taten zu begleiten und zu sehen, wie nah oder fern die Polizei ist.
Falk Sandmann ist ein durch und durch gelungener Serienmörder: Charmant, intelligent, eiskalt, grausam aber nicht blutig-brutal. Mit der Zeit offenbart sich sein riesiges Netz, das er gesponnen hat, und in dem viel mehr Menschen hängen als man glauben mag.
Neben Sandmann verblasst die titelgebende Protagonistin Targa. Angeblich spürt sie keinerlei Angst oder andere Emotionen. Das wird allerdings in jedem Kapitel widerlegt, was Targa eher unausgereift wirken lässt.
Insgesamt bin ich weder mit ihr noch mit dem Thriller insgesamt warm geworden. Einige Handlungsstränge wollen nicht ganz zum Rest der Geschichte passen, trotz der Erklärungen, und gerade beim Showdown wirken einige Ereignisse schlicht zu konstruiert für meinen Geschmack.
Ich hätte gerne mehr von Sandmann gelesen, denn sowohl von seiner Geschichte als auch von seinem Vorgehen her ist er hoch interessant. Er ist einer der spannendsten Serienmörder, die mir bisher untergekommen sind, gerade weil er nicht so brutal und blutig vorgeht, sondern eher kühl und berechnend.
Doch auch der Charakter Sandmann hilft nicht, ich kann diesem Thriller nicht genug abgewinnen um ihn empfehlen zu können.
Von melail Vorab: auch wenn der Titel kritisch klingt, bin ich dem Buch doch recht wohl gesonnen, kann aber die Mankos nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.
Targa. Meiner Meinung nach kein "Wow!"-Charakter. Man kennt sie. Vielleicht nicht unbedingt DIESE Targa, aber doch Targa im Allgemeinen. Sie ist komisch, kalt, sehr rational, hat ihre Probleme, sinnt nach Rache, ist aber natürlich wunderschön und jung. Klingt bekannt? Finde ich auch. Aber: es funktioniert eben doch irgendwie. Also warum böse sein, wenn sich der Autor eines Charaktermodells bedient, das so schon sehr lange erfolgreich ist? Böse vielleicht nicht, aber etwas gelangweilt.
Sandmann. Den kennt man so auch. Ein wunderschöner Bösewicht mit einer harten Kindheit, der doch nur ein bisschen Liebe will - und nebenbei eben Frauen umbringt. Klingt bekannt? Wundert mich nicht.
Aber dennoch hat mich irgendwas an dieser Geschichte gefesselt, auch wenn ich meinen Finger nicht exakt darauf legen kann. Ich schätze, es ist dieser altbekannte Kampf zwischen Gut und Böse. Es ist alles nichts neues, aber die Geschichte geht dennoch runter wie Wasser. Sie ist stellenweise etwas absurd - ja. Aber kann man heutzutage noch Krimis und Thriller schreiben, ohne etwas "über das Ziel hinauszuschießen" und den Leser trotzdem zu fesseln? Ich befürchte nicht.
Deswegen würde ich dennoch sagen, dass man hier eine solide Geschichte vor sich hat, die durchaus Spaß macht zu lesen, wenn man sich auf altbekanntes einlassen kann.
Targa Hendriks, die neue Ermittlerin des Autoren-Duos B.C. Schiller, arbeitet undercover für die Sonderabteilung K2, Leiter Volker Lundt, und wird in den schwierigsten Fällen eingesetzt. Wieder eine Ermittlerin mit einer sehr eigenwilligen Persönlichkeit, geprägt durch Erfahrungen, mit Ecken und Kanten und weit entfernt von der oft üblichen schwarz-weiß-Denke, aber mit solchen Ermittlern würden sich B.C. Schiller ohnedies nie abgeben. Ich mochte Targa vom ersten Augenblick an, denn sie ist das ganze Buch hindurch authentisch und absolut stimmig. Dies kann man so auch von diesem Buch insgesamt sagen: glaubhaft, authentisch, da wirkt nichts konstruiert. Die neuen psychologischen Thriller arbeiten schon länger mit den Effekt, Szenen und Gedanken aus der Sicht des jeweiligen Mörders einzublenden, jedoch meistens nur mit „er“ oder „sie“. Hier wird man bereits auf dem Buchcover mit Falk Sandman, Hochschuldozent, charismatisch, clever, bessessen, bekannt gemacht – dem Mörder. Wer nun denkt, wie kann das denn noch spannend sein, dem sei gesagt: es kann, und wie. Ein rasanter, spannender Thriller, die Morde sind entsprechend dem Denken des Mörders wieder heftig, aber keineswegs unerträglich bluttriefend – man muss beim Lesen nicht sozusagen „die Augen schließen“. Am Ende des Buches ist der Fall gelöst und abgeschlossen, aber, wie heißt es auf der letzten Seite: Fortsetzung folgt – und darauf freue ich mich schon jetzt. Meine Bewertung in Goodreads: 5 Sterne (mehr gibt es nicht).
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst- und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job.Denn als Undercover-Ermittlerin ist es ihre Aufgabe Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern - oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender- seiner Opfer. Als er eine junge Frau trifft, die sich für seine dunkle Seite interessiert, ist er zunächst skeptisch. Doch Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Allmählich vertraut er ihr- und sie kommenn sich näher.
Wir wissen in diesem Buch von Anfang an wer gut und wer böse ist. Das Autorenduo hat einen Thriller über die menschlichen Abgründe geschrieben. Auf der einen Seie haben wir Targa, die zu Beginn auf den Leser merkwürdig wirkt. Targa hat eine komplexe Vorgeschicte, die dem Leser erst zum Schluss ganz offenbart wird. Diese Vorgeschichte macht sie jedoch zu dem was sie ist- eine kaltblütige Undercover Ermittlerin. Auf der anderen Seite ist Falk Sandman, ein komplett normaler Typ auf den ersten Blick. Doch der Anschein trügt. Ich kann nur sagen, dass Sandman ein Psychopath ist. Doch was passiert wenn diese beiden sich treffen? Dass müsst ihr selber herausfinden.
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.
Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?
Meine Meinung:
Ich bin im Genre Thriller noch totaler Neueinsteiger, aber dieses Buch hat mich dann doch gepackt und umgehauen. Die Kälte, die von Targa ausgeht ist schon in den ersten Kapiteln spürbar und bewirkt in Kombination mit der schon im Prolog hoch angelegten Spannung ein sehr starkes Gänsehautgefühl. Auch würde ich (obwohl ich nicht allzu viel davon verstehe) das Buch eher in die Kategorie "Psychothriller" einordnen, da sehr viel auf Psychospielchen basiert.
Fazit: Ein mitreißender Thriller und ein packender Auftakt für die kommende Serie um Targa.
Targa je tajná agentka, která je moc dobrá v tom, co dělá. Má za úkol dostat univerzitního profesora psychologie, který si nahrává poslední slova svých obětí, proniknout do jeho života jakožto další oběť a usvědčit jej.
Nečekala jsem nic vyloženě skvělého a také jsem nic skvělého nedostala. Relativně průměrný (možná i krapítek podprůměrný) thriller, s přenádhernou "badass" hlavní hrdinkou, která může všecko, protože je prostě ve všem nejlepší :-D a navíc má za sebou velice krušnou minulost, jak už to tak poslední dobou v thrillerech bývá. Jak už z těchto řádků vyplývá, Targa mi nebyla vůbec sympatická.
Infiltrace k vrahovi mi přišla úsměvná, stejně jako drtivá většina scén. Repetetivní děj nezachránilo ani pár rádoby šokujících zvratů. Musím se přiznat, že jsem v knížce přeskakovala a ani tak jsem o nic nepřicházela.
Na druhou stranu, díky velkému fontu, poloprázdným stránkách a tomu, že je kniha čtivě napsaná (přemýšlím, kdy jsem o nějaké napsala, že není čtivě napsaná... :-D ) stránky docela ubíhají. Prostě celé to bylo takové zvláštní, překombinované pravděpodobně zaujmout co nejširší okruh čtenářů a šokovat, bohužel se to podle mého názoru nepovedlo.
Malé varování - konec je otevřený a kdoví, jestli vyjde další díl, tak pokud toto nemáte rádi, tak se možná do knihy raději nepouštějte :-D
Targa, der Moment bevor du stirbst, lässt einem auch bei heißem Wetter die Kälte den Rücken runterlaufen. Man taucht langsam und tief in die Gedankenwelt des Serienmörders unter und lernt ihn und seine Methoden näher kennen als einem lieb ist. Dabei muss ich zugeben, dass ich die Beweggründe von Sandmann sehr interessant finde. Ich finde es besser, wenn Killer durch etwas anderes als Geld motiviert werden, und wenn sie Spaß an ihrem Werk haben. Je gefühlsintensiver Falk Sandmann ist, desto kälter und distanzierter ist Targa. Gerade in den ersten Kapiteln wusste ich nicht so recht was ich mit ihr anfangen soll. Das man nicht so sehr mit ihr warm wird, ist eine Wiederspiegelung ihrer emotionalen Involviertheit innerhalb der Handlung. Wie diese beiden widersprüchlichen Charaktere aufeinander reagieren und miteinander interagieren, belebt die Handlung ungemein. Allerdings finde ich es einfach putzig wie sich Lundt um Targa kümmert und sich sorgt. Die Verbrechen sind grausam und schaurig. Der Roman ist sehr unterhaltsam und nach einer Eingewöhnungsphase nur sehr schwer wieder aus der Hand zu legen.
Hautnah - Targa muss den Killer unter die Haut lassen. Frank Sandmann ist ein Serienkiller mit der Leidenschaft zum Apneotauchen. Mit seinen Opfern hat er ein morbides Spiel vor. Er bringt die jungen Mädchen zu sich nach Hause und nimmt ihnen die Luft weg - Wie er das macht, erfährt ihr im Ersten Fall für Targa Hendricks.
Wie bereits in Buch zwei auf den Punkt gebracht ist Targa Hendricks die Beste in Ihrem Job. Eiskalt und präzise wie ein Auftragskiller arbeitet sie für die Spezialeinheit K2 des BKAs. Diesmal kommt sie aber dem Killer zu Nahe und vielleicht ist sie doch nicht so eiskalt wie sie dachte. - Ein gefährliches Spiel beginnt, in dem Targa sich mit ihrer dunklen Seite auseinander setzen muss und nur eine Seite kann dieses Spiel gewinnen.
Auch im ersten Fall erhöht sich die Spannung sehr konstant und die kurzen Kapitel machen es uns leicht, das Buch nicht aus der Hand zu legen. B. C. Schiller schaffen es mit wenigen Details eine tolle Atmosphäre zu schaffen, so dass man gefesselt wird und in die Charaktere eintauchen kann. Es hat ungemein geholfen bereits Fall zwei gelesen zu haben, aber ich hätte Targa gerne unvoreingenommen kennen gelernt.
Ein solider Thriller, der in einer packenden Szenerie spielt und dessen Protagonist, das Leserherz im Sturm erobert!
Meinung: Dieser Thriller ist wirklich außergewöhnlich, nicht nur seine hervorragende Sprache, sondern auch die perfekt gezeichnete Szenerie sind beeindruckend. spannender Plot + cooler Protagonist = sehr guter Thriller ! So einfach kann das sein und so einfach ist das nach diesem Thriller auch, für mich einer der besten dieses Genres in diesem Jahr und absolut überzeugend für mich. Dies ist mein erstes Buch von Schiller, aber sicherlich nicht mein letzter Thriller des Ehepaares!
Fazit: Ein Thriller mit einem klasse Stil, überzeugend gezeichneten Protagonisten und einem hervorragenden Plot, absolut lesenswert !