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Jerusalem Schmitt #1

Die letzte Farbe des Todes: Jerusalem Schmitt ermittelt

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Aus dem Berliner Westhafen wird die Leiche eines Hotelchefs geborgen. Der Tote ist merkwürdig kostümiert, sein Nacken wurde mit einem lilafarbenen Punkt markiert. Ein Fall für die neu gegründete Neunte Berliner Mordkommission, eine Sondereinheit für außergewöhnliche Fälle. Ihr Jerusalem „Jay“ Schmitt, Polizei-Elite, international ausgebildet. Doch bald wird die nächste Leiche gefunden, wieder mit einem farbigen Punkt im Nacken. Und schon lange Vergangenes wird plötzlich aktuell. Jay vermutet einen Masterplan, sucht nach der Gemeinsamkeit hinter den in Szene gesetzten Morden. Langsam kommt er seinem Gegenspieler immer näher. Oder ist es am Ende umgekehrt?

Paperback

First published March 20, 2017

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About the author

Philipp Reinartz

9 books4 followers
Philipp Reinartz, 1985 in Freiburg geboren, studierte Theater, Film und Fernsehen, Germanistik, Geschichte, Journalismus und Design Thinking in Köln, Saragossa und Potsdam. Macht auch sonst komische Sachen und gründete daher vor kurzem mit Freunden eine Firma für Smartphonespiele. Er hat bislang keinen Bestseller, Sendeplatz oder Grimme-Preis, dafür aber im Urlaub 2003 am Strand von Side Andi Brehme getunnelt.

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Profile Image for Mik Cope.
508 reviews
September 27, 2025
This was pretty good. A believable Kommisar with the predictable baggage, but this time not a depressed, alcoholic, world-weary cynic. The motives and identity of the killer kept me guessing, as did the shifts in narrative perspective, where it only became clear late on in the story who was being described. And these sub-plots suddenly made the main story a lot clearer. I'll have to see if the series continues.
Profile Image for Estrelas.
1,019 reviews
August 29, 2025
„Doppelmord war scheiße, alles darüber hinaus war eine Serie, und das war richtig scheiße.“

Was auf jeden Fall fehlte, war die erhoffte Berlin-Atmosphäre. Zudem habe ich etwas mit dem Schreibstil gehadert.
Profile Image for Uwe Tächl.
341 reviews9 followers
April 9, 2017
Ein außergewöhnlicher Fall, der die Berliner Ermittler beschäftigt. Rasant erzählt, mit überraschenden Wendungen gespickt und voller persönlicher Momente, die man nicht missen möchte. Der erste Fall für Jerusalem Schmitt, dem hoffentlich noch einige folgen werden.

Inhalt:
Die neu gegründete Sondereinheit der Berliner Mordkommission soll sich mit außergewöhnlichen Fällen beschäftigen. Der erste kommt ihnen in Form der Leiche eines in einen Matrosenanzug gekleideten Hotelchefs auf den Tisch, auf dessen Nacken ein auffälliger Punkt aufgemalt wurde. Jerusalem „Jay“ Schmitt übernimmt als Leiter der Einheit die Ermittlungen, doch bevor sie zu Ergebnissen führen können, taucht schon die nächste Leiche samt andersfarbigem Punkt auf. Der Täter scheint einen Plan zu verfolgen und nur Jay und seine Leute können ihn stoppen.

Setting und Stil:
Berlin hat so viele Seiten, dass sich dort das Verbrechen ohne weiteres austoben kann. So nutzt auch Philipp Reinartz die Chance, den Leser kreuz und quer durch die Stadt zu jagen. Die Sondereinheit und ihre Ermittlungsmethoden sind glaubhaft, die Beschreibungen spannend und leicht nachvollziehbar. Das Hotel, dessen Eigentümer und das Umfeld sind interessant und bieten eine gute Möglichkeit, den Fall immer größere Kreise ziehen zu lassen.
Als Leser schaut man vor allem Jay über die Schulter, wobei schon früh der mutmaßliche Täter zu Wort kommt.

Charaktere:
Jerusalem „Jay“ Schmitt ist ein Charakter, der einem schnell ans Herz wächst. Seine professionelle Seite könnte kaum professioneller sein, was ihn zum ideale Kandidaten für die Leitung der Einheit macht. Privat hat er gerade mit dem weiblichen Geschlecht etwas Probleme gehabt, die erst einmal aufgearbeitet werden müssen und durch die sich einige spannende Reibungspunkte ergeben.
Ergänzt wird er durch die unterschiedlichen Fähigkeiten seines Teams, auf das er sich immer verlassen kann.
Seine Ex-Frau und die Tochter des Hotelbesitzers sorgen dafür, dass Jays private Seite Spielraum erhält. Insgesamt ist es kompliziert, für ihn anstrengend und im Endeffekt wohl nicht ganz befriedigend. Ein Bereich, an dem Jay noch arbeiten kann.
Bleibt noch der Täter, in dessen Leben wir als Leser schon früh kleine Einblicke erhalten. Eine gute Chance zum Miträtseln und sich schließlich doch überraschen lassen, da der Autor es geschickt schafft, Ermittler und Leser im Unklaren zu lassen.

Geschichte:
Die Idee, verschiedenfarbige Punkte als verknüpfendes Element zu wählen, hat mir sehr gut gefallen. Der dazugehörige Ausflug in den Farbkreis darf natürlich nicht fehlen. Die kurzen Kapitel treiben die Handlung gehörig voran und so kommt man als Leser nicht zum durchschnaufen, bevor nicht das Ende der spannenden Handlung erreicht ist. Die Mischung aus Fall und Privatleben des Ermittlers stimmt hervorragend, die Charaktere sind stimmig und die unterschiedlichsten Handlungsorte passend und interessant.

Fazit:
Philipp Reinartz ist es gelungen mit Jerusalem Schmitt einen Ermittler zu erschaffen, dessen Erlebnisse mir durchgehend sehr gut gefallen haben. Eine ideale Ausgangssituation, um sich auf weitere Abenteuer mit ihm zu freuen. Eine Krimi, der durchgehend fesselt, immer wieder überrascht, dabei gleichzeitig schlüssig und nachvollziehbar bleibt. Ich kann ihn jedem Krimifan empfehlen und hoffe bald wieder von Jay zu hören.
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