Donde estan? Por que no dan la cara? Son timidos? Nos tienen miedo? Les damos asco? Cualquiera que observe un cielo estrellado puede hacerse una idea del asombroso numero de mundos existentes en la galaxia. Incluso dando por descontado que la gran mayoria son planetas en los que la vida no seria posible tal y como la entendemos, es dificil creer que entre todos ellos no exista al menos uno similar a la Tierra. Podemos ser tan presuntuosos como para pensar que nosotros y nuestro planeta representamos una excepcion en la infinita inmensidad del cosmos? Y, sin embargo, existe la posibilidad nada remota de que los extraterrestres hayan sido creados por nosotros y que no sean mas que una proyeccion de nuestra angustia frente a ciertas creaciones cientificas que son los verdaderos monstruos. Solo hay que pensar en la bomba atomica. Los miedos y las angustias de nuestro tiempo a traves de un mito que nos sigue los extraterrestres.
Tommaso Pincio, pseudonimo di Marco Colapietro, è uno scrittore italiano. Il suo pseudonimo è la traslitterazione italiana del nome dello scrittore postmoderno Thomas Pynchon.
Dopo aver frequentato l'Accademia delle Belle Arti, ha esordito come fumettista, ha diretto per dieci anni una galleria d'arte internazionale e vissuto tra la fine degli '80 e l'inizio dei '90 a New York come assistente di un famoso pittore; è in questo periodo che ha cominciato ad approcciarsi alla scrittura. Ha esordito come romanziere nel 1999 con M.. Successivamente ha pubblicato Lo spazio sfinito (2000) e Un amore dell'altro mondo (2002), un libro che ha diviso la critica letteraria e con il quale l'autore ha acquistato una certa notorietà. Vi si narra la vita di Kurt Cobain, leader del gruppo rock Nirvana, attraverso lo sguardo di un suo amico immaginario. La ragazza che non era lei, pubblicato nel 2005, traccia un bilancio su ciò che è andato perduto e ciò che è rimasto dei sogni di amore e libertà degli anni Sessanta. È invece del 2006 Gli alieni, un'indagine su come l'ipotesi dell'esistenza di civiltà extraterrestri sia diventata uno dei grandi miti dell'era moderna. Di più recente pubblicazione è il quinto romanzo dell'autore, Cinacittà.
Tommaso Pincio collabora regolarmente alla rivista Rolling Stone e alle pagine culturali de la Repubblica e il manifesto, occupandosi perlopiù di letteratura statunitense.
Der Untertitel verrät es schon. Die Außerirdischen sind der Mythos des 20. Jahrhunderts. Ein Mythos ist ein Gedankengebäude, eine Vorstellung von etwas, dass es nicht geben muss, aber eine innere Wahrheit hat, die sie für viele Menschen attraktiv macht und an sie glauben lässt. Und die Außerirdischen sind als Ideengebäude in vielfältiger bildlicher und schriftlicher Ausgestaltung omnipräsent, und doch gibt es sie vermutlich gar nicht wirklich. Der Einstieg ist gut. Pinicio lässt Enrico Fermi als Naturwissenschaftler und Carl Gustav Jung als Tiefenpsychologe zu Wort kommen. Fermi fragte: Wo sind sie denn, die Außerirdischen? Warum haben sie sich noch nicht bemerkbar gemacht? Das kann doch nur bedeuten, dass es sie so zahlreich nicht geben kann. Jung hält sie auf der anderen Seite für die Manifestationen von Archetypen, die aus dem kollektiven Unbewussten stammen. Das heißt, UFOs und die möglicherweise gesichteten Insassen sind zu 99 Prozent irdischen Ursprungs. Pincio zitiert Jungs Analyse ausführlich, und sie ist bis heute auch die fundierteste des UFO-Phänomens. Die Außerirdischen, sie waren schon da, als sie noch keinen Namen hatten, sprich als solche erkannt worden sind. Himmelserscheinungen, fliegende Untertassen oder besser Scheiben sind zum Beispiel auf Bildern der Renaissance zu sehen. Die Vorstellung außerirdischer Wesen beginnt auch mit der Renaissance, als das alte Bild von den kristallinen Sphären von einem neuen, offenen Bild des Kosmos abgelöst wurde. Das Weltall ist unendlich groß und eine Vielzahl von Welten ist möglich. Die anderen Planeten stellte man sich in Philosophie und Naturwissenschaft ganz selbstverständlich wie die Erde bewohnt vor. Das führte dazu, dass noch um 1900 der Mars als von Lebewesen bewohnt galt. Dem Mars kommt nach Pincio auch eine bedeutende Rolle in der Popularisierung von Außerirdischen zu. Hier kommen die SF-Pioniere H.G. Wells und Kurd Laßwitz ins Spiel. Erstaunlich, dass Laßwitz‘ Roman „Auf zwei Planeten“ hier erwähnt wird, aber laut Pincio ist er in viele Sprachen, auch ins Italienische, übersetzt worden. Die beiden Autoren geben auf die Frage, wie denn die Außerirdischen sind, wie sie sich uns gegenüber verhalten, unterschiedliche Antworten. Während bei Laßwitz die Marsianer sowohl ethisch als auch technologisch höher entwickelt sind, und somit den Menschen im Grund wohlgesinnt sind, sind Wells‘ Marsianer rationale Wesen, die aus egoistischen Gründen unsere Erde in Besitz nehmen wollen und deswegen mit ihrer überlegenen Technologie die Menschheit auszurotten beginnen. Pincio und allen Wells-Nachfolgern und Lesern erscheinen sie deswegen als „böse“. Und Wells war in dieser Hinsicht viel wirkungsmächtiger als Laßwitz, wie man an der SF-Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkennen kann. 50 Jahre herrschte dieses Bild der bösen Marsianer vor. Für Pincio ist 1947 das „Jahr des Big Bangs“, in dem die UFO-Sichtungen von Kenneth Arnold erstmals außerirdischen Besuchern zugeschrieben wurden. Das Bild der Außerirdischen wandelte sich, denn diese Besucher zeigen keine Aggressionen, sondern allenfalls Neugier. Zudem sind UFOs, Flying Saucers und andere Himmelserscheinungen „real“ und deswegen authentischer. Pincio macht noch einen kleinen Schlenker zu det Verknüpfung von Hitler mit UFOs, die bekanntermaßen ja bis in die Gegenwart forterzählt wir. Da dieses Kapitel aber nicht in die Vertiefung der Materie, möchte ich es als Rezensent mit dieser Erwähnung belassen. Pincio schweift gerne ab, als Leser empfinde ich das eher störend, der Autor hat aber da andere Absichten, denn er sieht sich auch so etwas wie ein Geschichtschreiber, mit besonderen Gewicht auf die US-amerikanische Mentalitätsgeschichte. Ende der Vierziger Jahre machte der Fall Roswell Schlagzeilen. Ein UFO soll abgestürzt und tote Insassen geborgen worden sein – von Regierungsstellen und dem Militär, die dies aber geleugnet haben. Seither hält sich der Mythos, dass die US-Regierung in der Area 51 Außerirdische gefangen hält und sich die UFO-Technologie zu Nutze macht. Mehr noch, diese Verschwörungstheorie geht davon aus, dass die Regierung Kontakt mit den Aliens aufgenommen hat. Darauf reagierte die Regierung mit der Kommission Robertson, die sich der UFOs auf wissenschaftlich-analytischer Basis annahm. Sie untersuchte die UFO-Sichtungen und fast erwartungsgemäß ist das Ergebnis mehr als ernüchternd, die allermeisten Sichtungen haben einen höchst irdischen Ursprung. Aber inzwischen hatte sich ein UFO-Glaube herausgebildet, der alle wissenschaftlichen Anfechtungen überlebt. Und zu diesem „Glauben“ gehören auch die "Männer in Schwarz", die immer nach der Begegnung mit Außerirdischen auftauchen und „aufräumen“. Pincio räumt ihnen ein ganzes Kapitel ein, hier liest man von Augenzeugenberichten und davon, was die Medien daraus machten. Die UFOs, die Flugscheiben inspirierten die technologisch orientierten Amerikaner zu schnittigen Limousinen und auch der Frisbee, diese Wurfscheibe, soll in der Idee auf die Fliegenden Untertassen, die sich ja bekanntermaßen zu drehen scheinen, zurückzuführen sein. Es gab hinsichtlich der UFOs eine regelrechte Hysterie, die Erzählungen und Sichtungen lösten sowohl Ängste als auch Sehnsüchte aus. Diese Ambivalenz hält sich bis in die Gegenwart. Ein weiterer Aspekt kommt hinzu, als immer mehr Menschen behaupteten, sie seien von UFOs entführt worden. In den Sechziger Jahren gab es einige berühmte Falle, die sorgfältig dokumentiert sind, da die Betroffenen ausgiebig untersucht und befragt wurden. Bis in die 90er Jahre nahmen diese fast epidemisch zu, aber davon schreibt Pincio leider nicht. Mit dem Aufkommen von halluzinogenen Drogen vermischen sich Trips mit den UFO Erfahrungen und verbreitern das Spektrum der Begegnungen mit den vermeintlich Außerirdischen. Und es bildeten sich vor diesem Hintergrund UFO-Sekten heraus, von denen „Heaven‘s Gate“ durch den Massenselbstmord ihrer Mitglieder in den 90ern traurige Berühmtheit erlangen sollte. Doch in den Siebziger Jahren wurde man sich des Umstandes bewusst, dass noch kein UFO wirklich gelandet ist. Was für viele eine herbe Enttäuschung war. Der Tod von Elvis Presley ist für Pincio ein markantes Datum. Und wie es so kommt, so wird auch Elvis in den Mythos eingebunden, denn er ist nicht tot, sondern nur in einem UFO entführt worden, quasi eine Himmelsfahrt der besonderen Art. Auch die steigende Computerisierung hat das Bild von den Außerirdischen nicht unberührt gelassen. Es ist nicht mehr notwendig, dass UFOs bemannt sein müssen, sie könnten selbst fliegen. Die Bedrohungen und die Außerirdischen werden immer technologischer, was sich auch in den Filmen aus Hollywood wiederspiegelt. So behauptete ein ehemaliger Luftwaffen-Offizier, dass die Halbleitertechnik von der UFO-Technologie abgeschaut wurde. Pincio verknüpft alles mit allem, was in den letzten Kapiteln weit hergeholt erscheint. So wird 1977 auch der erste Apple Computer erfunden und der erste Prozess um eine fehlgeschlagene Brustvergrößerung mit einem Silikonbrustimplantat geführt. Die Verkünstlichung der Welt führt ja zur Virtualisierung der Welt insgesamt, die im Film Matrix einen filmischen Höhepunkt findet. Die Außerirdischen sind längst unter uns, in den 90er Jahren ist das der vorherrschende Glaube, und der medial-künstlerische Ausdruck dafür ist die Serie Akte X. Aber gerade dieses populäre Kompendium von Ideen rund um die außerirdische Präsenz auf der Erde wird von Pincio kaum erwähnt. Dieser Aspekt der Unterwanderung ist auch eine Reaktion auf die ausbleibende Landung eines UFOs, wie natürlich auch auf die noch nicht erfolgreiche Suche nach Intelligenzen im All mittels Radioastronomie. Und schließlich Pincios Epilog zur Situation im 21. Jahrhundert. In einer Welt ohne Wirklichkeitsanspruch ist es ganz selbstverständlich geworden von Außerirdischen zu reden, sie als Metapher zu verwenden. Man darf behaupten, von Außerirdischen abzustammen wie die Raeliten eine neue UFO-Sekte. Es ist gleich-gültig, ob das nun Wahrheit oder nur Bluff ist. Die Außerirdischen sind wirklich in unserem Leben, in der Realität angekommen. Vielleicht und das ist mein Nachwort als Rezensent, sind sie zur Metapher für das entfremdete Leben an sich geworden. In dem Buch stecken viele Ideen drin, aber das Thema ist längst noch nicht erschöpfend erklärt. Pincio erzählt locker, gelegentlich sogar flapsig und wie oben schon angesprochen, seinen Abschweifungen und Gedankensprüngen kann man nicht immer folgen, weil die Argumentation eben zu assoziativ ist. Aber er erzählt immer wieder lebhaft von den Menschen, die UFO-Sichtungen haben und die sich mit Außerirdischen beschäftigen, das gleicht in meinen Augen so manche Schwäche oder Lücke aus. "Die Außerirdischen" ist ein unterhaltsames und anregendes Buch.
Una obra sin gran profundidad, diría que incluso un poco hueca, pero que me entretuvo lo suficiente como para acabármela. Muy buena la edición en español. Su título: "Aliens, ¿hay alguien ahí fuera?".