Aus der Reihe "KOPFKINO IN SPIELFILMLÄNGE" , ideal für all die mittellangen zeitlichen Zwischenräume, die das Leben bereithä Bahn-, Bus-, Flug- und Autoreisen, die Zeit in Wartezimmern, am Strand oder im Freibad, als Gute-Nacht-Geschichte, einfach so für Zwischendurch oder auch zum gegenseitigen Vorlesen statt Fernsehen. ca. 120 Minuten
Romantische Ben verliert seine Schwester Kristin an den Krebs. Vor ihrem Tod hatte sie für ihn heimlich einen Urlaub in ihrem geliebten Irland gebucht, weil sie ahnte, dass Ben dort zu sich selbst finden könne. Obwohl er keinen Bezug zu Irland hat, lässt er sich darauf ein und fährt nach Kerry. Dort begegnet er der Irin Hanna, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Aber sie verbirgt ein Geheimnis und hält Ben ein wenig auf Abstand, sucht aber auch seine Nähe. Ben verliebt sich in dieses wildromantische Land und verliert an Hanna sein Herz. Dann wird sie plötzlich vermisst, und Ben setzt alles daran sie zu finden ...
"Eine romantische Geschichte fürs Herz. Ich war begeistert, wie die Autorin es geschafft hat, den Figuren so viel Charakter zu geben" Bücherblog "Cinema in my head"
"Diese Geschichte ist von einem besonderen Zauber geprägt, der stets zu spüren war. Ich kann gar nicht anders, als ihr 5 von 5 möglichen Sternen zu geben" Claudias Bücherhöhle
"Ich verfolgte das Geschehen mit Herzklopfen" Bücherblog "BuchZeiten"
"Eine mitreißende Romanze. Die Sehnsucht nach Irland spürt man in jeder Zeile" Bücherblog "Literaturdinge"
"Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Diesen Kauf habe ich nicht bereut" Melli's Bücherblog
"Es ist eines jener Bücher, die man genießt und an die man am nächsten Tag noch denkt" Bücherblog "Fairy-book"
"Die Autorin kann hier ihre Charaktere mit kleinen Gesten mehr beleben, als manch ein anderer auf 200 Seiten" Ka-Sa's Buchfinder
"Die Liebe zum Detail ist in jeder Zeile spürbar. Sehr überzeugend geschrieben" Bücherblog "JanasBookLook"
Tanja Bern lebt mit ihrer Familie in Gelsenkirchen und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Sie liebt die nördlich gelegenen Länder und verweilt gerne am Meer oder im Wald, was sich in ihren Romanen widerspiegelt. Ihr Debüt wurde 2008 veröffentlicht und seitdem arbeitet die Autorin in unterschiedlichen Genres. Die Romance ist dabei ein fester Bestandteil ihrer Bücher. Tanja Bern ist ein sehr intuitiver Mensch, der gerne liest, sich um Tiere kümmert oder ihre Ruhe im Yoga sucht. Schreiben ist und bleibt ihre große Leidenschaft.
Das Cover ist so toll. Ich gerate direkt ins Träumen und möchte sofort nach Irland Reisen und die dort beschriebene Landschaft selbst bestaunen. Es passt wirklich hervorragend zu dieser Irland-Novelle.
Das Buch beginnt sehr traurig. Man ist mit Ben bei Kristin. Sie liegt im krankenhaus, abgemagert und ihrer Haare beraubt. Sie weiß das sie sterben wird und versucht Ben den Abschied leichter zu machen. Man spürt sofort das Ben und Kristin zwei Hälften eines Ganzen sind. So unterschiedlich ihre Vorlieben sein mögen, so verbunden sind sie und teil(t)en fast alles. Die Idee Ben nach ihrem (Kristins) Tod nach Irland zu schicken, finde ich wunderbar. Er wandelt dort auf ihren Pfaden und ist auf diese Weise immernoch bei ihr und sie bei ihm. Gleichzeit gibt die Entfernung zum Zuhause die Möglichkeit Abstand zu gewinnen, wirklich zu verstehen und verarbeiten, dass jemand geliebtes nicht zurückkommen wird. Ich konnte mich sehr gut mit Ben identifizieren und verstehen wie er sich fühlte.
Irland und seine Menschen sind bezaubernd dargestellt. Man möchte sie allesamt knuddeln und ein Guinness mit ihnen trinken. Klar, das Ben sich hier sofort wohl fühlt und mit den Menschen ins Gespräch kommt. Dann kommt Hannah ins Spiel. Auf ihrem Apfelschimmel Bríd wirkte sie fast unwirklich, wie eine irische Fee. Natürlich ahnt man, dass Ben und Hannah vielleicht zusammen finden können, aber man spürt auch, dass dies nicht ohne Hinderniss geschieht.
Tanja Bern´s Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Ihre Beschreibungen der Menschen und Landschaft sind so überzeugend, dass ich mir diese vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen konnte. Und obwohl es eine Kurgeschichte ist - von denen ich bekannterweise eher kein Fan bin - hat mir diese außerordentlich gut gefallen. Ich hatte nicht das Gefühl mitten in der Geschichte alleine gelassen zu werden - irgendwie unfertig. Ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Die Liebe zum Detail ist in jeder Zeile spürbar, daher spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus - nicht nur für Irlandfans.