Oskar Maria Graf erlernte das väterliche Bäckerhandwerk, lief von zu Hause fort und übte wandernd vielerlei Befufe aus. Nach dem ersten Weltkrieg kehrte er nach München zurück und nahm an der revolutionären Bewegung teil. Er war Mitarbeiter des Simplicissimus, wo er seine ersten Bauerngeschichten veröffentlichte. Aus ihnen stellte er diese Schwanksammlung, Das bayrische Dekameron (1927) zusammen, die wie seine Kalendergeschichten, (1929) und sein Roman Das Leben meiner Mutter (1940) das bayrische Dorfmilieu in realistischer Sprache ohne jede Schönfärberei wiedergibt. In den Erzählungen des Großen Bauernspiegels (1962) weitet sich das Thema zur Darstellung des bäuerlichen Menschen schlechthin.
Oskar Maria Graf lebte von 1938 bis Juni 1967 in New York.
Oskar Maria Graf (1894–1967) was a German author who wrote several socialist-anarchist novels and narratives about life in Bavaria, mostly autobiographical.
In the beginning Graf wrote under his real name Oskar Graf. After 1918, he edited his works for newspapers under the pseudonym, Oskar Graf-Berg; for the works he regarded as "worth being read", he selected the name Oskar Maria Graf.