Der König ist tot – es lebe der König!Rio Reiser hat deutsche Musikgeschichte geschrieben. Als Sänger und Texter der Band Ton Steine Scherben lieferte er in den Siebzigern mit Liedern wie »Keine Macht für niemand« oder »Macht kaputt, was euch kaputt macht« den Soundtrack zum Aufbruch einer ganzen Generation. In den Achtzigern wurde er als Solokünstler mit Hits wie »König von Deutschland« und »Junimond« schlagartig einem breiten Publikum bekannt. Von Reinhard Mey über Nena bis zu Jan Delay, Ferris MC oder Clueso – immer neue Musiker interpretieren seine Lieder und lassen sich inspirieren von der Poesie seiner Texte, von der Zärtlichkeit, der Kraft und der Kreativität seiner Sprachkunst.In seiner Autobiografie erzählt er von seinen Konflikten als politischer Mensch, als Künstler und als Liebender. Eine mitreißende, befreiende und frische Lebensgeschichte – mit einem aktuellen Vorwort von Rocko Schamoni.
super detailliert erzählt, mit vielen eigentlich unrelevanten anekdoten und fakten, die mir persönlich aber besonders gefallen haben. das buch löste in mir nostalgie für eine zeit lange vor mir aus.
(und ich denke jetzt jedes mal, wenn ich eine schlecht konzipierte verpackung in der hand habe an rios vater)
Autobiografien sind wahrscheinlich mein liebstes Buchgenre. Zwar ist "König von Deutschland" stellenweise ein wenig langatmig, aber Rio Reiser ist ein sympathischer Erzähler und man bekommt wieder ganz viel Lust "Ton Steine Scherben" und seine Solo-Alben zu hören.
Schon interessant, aber die ersten 100 Seiten haben sich sehr gezogen, weil ich mit vielen Namen und Referenzen nichts anfangen konnte. An manchen Stellen zu detailliert, vielleicht bin ich aber auch einfach zu wenig Fan, um das alles spannend zu finden. Pluspunkte, weil dieses 'Wenn ich Trainer von Schalke wär'- Cover erwähnt wurde hahah