Ein Jahr Kolumbien. Noch ahnt Jasmin nicht, was sie erwartet. Dass sie Verzweiflung kennenlernt. Sich sich von der Magie des Landes verzaubern lässt, Gewalt begegnet, den Duft der Freiheit schmeckt, an die Grenzen des Möglichen kommt. Vor allem aber trifft sie Damiàn. Damiàn, den gut aussehenden Indio, der ein dunkles Geheimnis hütet. Tief im kolumbianischen Urwald und den nebligen Bergen der Anden findet Jasmin Antworten. Und ist doch längst rettungslos in ihrer Liebe zu Damiàn verfangen. Packende Liebesgeschichte, geheimnisvoller Abenteuerroman und fesselnder Politthriller in einem.
Christine Lehmann is a German author and activist.
The daughter of journalist and non-fiction writer Johannes Lehmann, she grew up in Stuttgart and started her writing career in 1994. Since 2015, she has been a member of the Stuttgart city council.
She also writes historical romance novels under the pen name Madeleine Harstall.
DNF nach 250 Seiten. Das Buch lag über 6 Jahre auf meinem Sub und meine bereits niedrigen Erwartungen wurden trotzdem nicht getroffen. Neben einer vorhersehbaren Story quält man sich auch noch mit einer ignoranten, kindischen und irrationalen Protagonistin herum, deren Handlungen und Gefühle nicht nachvollziehbar sind.
2011 was a wild time like why was i reading about these people having sex in a lake in the columbian jungle in my 8th grade physics class AAAAAAAAAAAAAAAAAAHAHHAHAHAHAHAHHAHAHAHA LIKE WHAT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
I‘ve read this book a second time now. I love how the author intertwines the story with facts about Colombia. The first time I read it, I thought that Damián only liked the narrator only because she was white. That ruined the story for me. The second time though, I didn’t see it that way. Lovely story. You can really imagine what it’s like to be there.
I agree, that the protagonist is very childish and it’s funny how she is sure that she will be with this guy forever without knowing anything about him. It’s difficult to identify with her when she’s moody and childish in her inexperienced ways.
An viel erinnere ich mich nicht mehr. Über 10 Jahre ist es her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Doch ich weiß noch ganz genau, ich fühls: Es war das liebste, am schnellsten durchgelesene Buch meiner pubertären Jahre. Vielleicht war ich genauso nervig wie die Protagonistin, genauso genervt und romantisch sowieso. Manche Bücher gehören einer anderen Generation und das ist auch ok so.
Ich hatte mir das Buch vor einer Kolumbienreise gekauft. Man lernt ein wenig über Land und Menschen, leider verliert das Buch ein wenig durch lange Passagen, in denen sehr wenig passiert, und durch die ein wenig unrealistische Protagonistin. Aber vielleicht war ich ja mit 16 ähnlich gestrickt. 😊
Inhalt: Fest entschlossen in ihrem Leben noch einmal etwas Nützliches zu tun, möchten Jasmins Eltern ein Jahr nach Kolumbien gehen, um die Armen dort medizinisch zu versorgen. Die 16 jährige Jasmin ist davon gar nicht begeistert, da sie als Minderjährige natürlich mitkommen muss. Auf der deutschen Schule in der Hauptstadt Bogotá freundet sie sich mit Elena, der Tochter des reichen Minenbesitzers Leandro Perea, an. Zusammen planen sie zu Elenas 16. Geburtstag eine Besichtigungstour zu den Minen. Durch ein Missverständnis, bei dem Jasmin ihn für einen Dieb hält, lernt sie auch den Eingeborenen Damián kennen und verliebt sich Hoffnungslos in ihn. Er warnt sie vor Leandro und bezeichnet ihn als skrupellos seinem Volk gegenüber. Doch als sie alle bei der bevorstehenden Minen-Tour Opfer einer Entführung werden, weiß Elena nicht mehr, wem sie vertrauen soll.
Meine Meinung: "Der Ruf des Kolibri" von Christine Lehmann ist ein Jugendbuch, was die Geschichte von der 16 jährigen Jasmin Auweiler aus Deutschland erzählt, die bei ihrem ungewollten Aufenthalt in Kolumbien ihre erste große Liebe und das damit verbundene Gefühlschaos erlebt. Erzählt wird das Buch in der Ich-Perspektive der Hauptperson, was sich an sich leicht und flüssig lesen lässt. Dabei haben sich jedoch die spannenden Ereignisse viel zu oft mit langweiligem Gerede abgewechselt. Der Anfang der Geschichte ist ziemlich hektisch, so dass man als Leser nicht wirklich viel von Jasmins ersten Tagen in ihrem neuen Leben mitbekommt, sondern immer nur ihren Widerwillen dagegen.
Und das ist auch schon der erste Punkte, der mir richtig auf die nerven gegangen ist. Jasmin ist in ihren Gedanken pausenlos am jammern darüber, wie ungerecht ihre Eltern sie behandeln und dass diese ja auch überhaupt nicht an sie denken und solche Sachen. Dass sie selber sich dabei die ganze Zeit total kindisch und egoistisch verhält, merkt sie gar nicht erst. Zum Beispiel denkt sie, wenn irgendetwas passiert, immer erst darüber nach, wie sie den anderen zeigen klar machen könnte, dass dies nicht ihre Schuld sei. Was dabei überhaupt passiert ist, scheint ihr vollkommen egal zu sein. Außerdem beschwert sie sich in Gedanken auch immer wieder, dass ihre Eltern sie wie ein kleines Kind behandeln, aber denkt, wenn es um Entschuldigungen geht, immer nur, dass ihre Eltern ja den ersten Schritt machen könnten, da diese ja schon Erwachsen seien und sie selber ja noch nicht. Das sind so richtige Widersprüche, die mich beim Lesen total aufgeregt haben und wo ich nicht selten die Augen verdreht habe. Und jedes Mal, wenn ich die Hoffnung hatte, das Jasmin sich jetzt doch mal ändert, weil sie sich ein bisschen reifer verhalten hat, kam doch wieder irgendwas kindisches von ihr.
Eine andere Sache waren Jasmins Gefühle für Damián. Die beiden kennen sich eigentlich gar nicht, sondern fanden sich bei ihrer ersten Begegnung gegenseitig einfach nur attraktiv. Dass dann schon leichte Gefühle füreinander aufkommen, und der andere einem anderen immer wieder im Kopf herumspukt, ist ja ok, das ist nur realistisch. Doch dass Jasmin dann gleich schon von Liebe und Heiraten redet, nachdem die beiden einige Tage später auf einem Ball ein paar Sätze miteinander gewechselt haben, ist total albern.
Jasmins Freundin Elena passt gut zu ihr. Sie ist die Tochter eines reichen Minenbesitzers, die ein Leben ohne Geld gar nicht kennt und sich scheinbar wie eine kleine Prinzessin fühlt. Sie hat mit ihrem Misstrauen gegen alles und jeden auf mich ziemlich naiv gewirkt, so dass ich mit ihr genauso wenig warm geworden bin wie mit Jasmin. Die einzige Person die mir wirklich auf Anhieb sympathisch war in diesem Buch war Felicity Melroy, eine ältere Dame die Jasmin auf dem Diplomatenball kennen gelernt hat. Sie hat mir das Gefühl gegeben, dass Jasmin ihr wirklich am Herzen liegt, und ihr immer wieder gute Ratschläge erteilt.
Fazit: Die Leseprobe zu "Der Ruf des Kolibri" von Christine Lehmann hatte mich sehr gespannt auf die Geschichte gemacht, was diese leider nicht halten konnte. Bei dieser unreifen und egoistischen Protagonistin war ich echt ziemlich froh, als ich mit dem Buch endlich durch war. Vielleicht hätte mir das Buch mit 14, 15 Jahren auch gut gefallen und ich bin inzwischen einfach zu alt dafür. Von mir gibt es jedenfalls nur 2 von 5 Sternen für die spannenderen Stellen zwischendurch in der Geschichte, an denen Jasmin sich etwas reifer verhalten hat.
Mir persönlich hat das Buch überhaupt nicht gefallen. das hat vor allem 3 Gründe:
1. Die Hauptperson, Jasmin. Sie hat fürchterliche Stimmungsschwankungen (selbst für einen Teenager extrem) und reagiert auf jede Kleinigkeit mit riesigen Gefühlsausbrüchen. Das macht das Lesen manchmal sehr mühselig, insbesondere da Jasmin so gut wie alles negativ sieht (Eltern, Umzug, die Gesamtsituation)... sie ist IMMER unzufrieden und das nervt. Sehr.
2. Alles geht furchtbar langsam. Gedanken & Gefühle werden sehr ausführlich, bis ins kleinste Detail beschrieben - Das ist zwar grundsätzlich nichts Schlechtes, aber bei der ständig schlechten Laune der Hauptfigur doch sehr ermüdend. Die eigentliche Handlung dagegen geht nur schleppend voran. Immer wenn man gerade denkt, dass gleich etwas spannendes passiert, ergießt sich Jasmin wieder in ewiger Gefühlsduselei und es passiert ab Ende doch nichts.
3. Meiner Meinung nach wird Kolumbien sehr einseitig und nicht unbedingt realistisch beschrieben (bin selbst Kolumbianerin). Zum Beispiel sind weniger als 4% der Bevölkerung tatsächlich indigener Abstammung. Im Buch dagegen, ist es so gut wie jeder zweite, der in einer niedrigen Position arbeitet, Indio... Nur um darstellen zu können, wie schlecht diese behandelt werden. Auch das ist eine grobe Verallgemeinerung. Das Buch tut so gut wie nichts um mit den vielen Stereotypen aufzuräumen, die es um Kolumbien gibt. Stattdessen werden Kolumbianer (wie leider so oft) nur als Drogendealer & Diebe dargestellt.
Also zusammenfassend: Meiner Meinung nach ist das Buch unrealistisch, klischeehaft und extrem langweilig! Der einzige Pluspunkt: man lernt neues über die Tierwelt in Lateinamerika.
Die Hauptperson Jasmin lernt in Kolumbien Damian kennen. Doch Damian hütet ein gefährliches Geheimnis. Schon ziemlich bald merken die beiden, dass sie sich rettungslos ineinander verliebt haben. Doch sie dürfen/können nicht zusammen bleiben. Werden sie es schaffen, die Hindernisse zu überwinden?
Ich würde gerne wissen, wie es mit den beiden weiter geht!
Ich schwanke leider zwischen 2 und 3 Sternen weil ichs nach 100 Seiten schon abbrechen wollte weil mich die Hauptperson einfach so aufgeregt hat. Die Geschichte an sich war aber ganz ok. Zwischendurch ziemlich langezogen und auch nicht allzu spannend...