Im Nationalpark Berchtesgaden zerreißt ein Schuss die Stille. Die junge Studentin Anna will eigentlich nur ein Praktikum hier machen, doch dann gerät sie an den gewalttätigen Parkranger Veit Brenner. Er scheint den Naturschutz etwas zu ernst zu nehmen. Ist er wirklich so gefährlich, wie die Leute sagen? Sind es die Adler, die angeblich Menschen angreifen? Oder lauert eine andere, tödliche Gefahr in den schönen Tälern um den Königssee?
In dem Krimi aus dem Berchtesgadener Land geht es u.a. auch um Themen wie Naturschutz versus touristische Nutzung, Nationalpark, Biosphärenreservat, Nationalpark-Ranger, menschliche Knochen, die in einem Adlerhorst gefunden werden. Da ich mit dem ein oder anderen davon (nicht mit Adlern und menschlichen Knochen zum Glück nicht) auch öfter dienstlich konfrontiert werde, war der Krimi nicht ganz so mein Fall. Es war mir insgesamt zu reißerisch, der Ranger deutlich zu viel Wild West Cowboy. Aber ich glaube, es hat wirklich damit zu tun, dass ich mit ähnlichen Themen zu tun habe und ich es deshalb einfach zu aufgesetzt fand. Deshalb gibt es von mir wohlwollende 3 ⭐, weil es mir wahrscheinlich besser gefallen hätte, wenn es keine Themenbereiche berühren würde, die ich kenne und wo ich deshalb bei der ein oder anderen Szene nur mit dem Kopf schütteln konnte.