Jump to ratings and reviews
Rate this book

Jägerskind

Rate this book
n St. Martinville, Louisiana, treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Junge Frauen verschwinden und werden später nackt, gefesselt, und mit einem Sack über den Kopf in den Sümpfen gefunden. Weil sie durch einen Gewehrschuss in den Rücken starben, wird der Täter in der Stadt als der Jäger bekannt. Der Jäger, der kommt, wenn es dunkel wird. Der Jäger, der es liebt, zu jagen und zu töten. Michelle Noland belastet der Zustand, dass sich ihr Ehemann Clark seit den Morden in Schweigen hüllt und sich auch ihr Sohn Lee sonderbar verhält. Warum wird sie das Gefühl nicht los, den Jäger zu kennen? Als es dann eine weitere Vermisste gibt, die auch noch aus der eigenen Familie stammt, beginnt Michelle in ihrer eigenen Familie zu forschen und findet verdächtige Hinweise auf den Jäger – sogar bei Clark. Während der Jäger erneut zuschlägt und sich ein Chaos in der Stadt ausbreitet, kommt Michelle der Wahrheit immer näher: Ja, sie kennt den Jäger. Und weil sie seine grausame Vergangenheit kennt, weiß sie, dass er nicht aufhören wird, zu jagen …

510 pages, Paperback

First published July 30, 2022

1 person is currently reading
3 people want to read

About the author

Rebekah Stoke

29 books13 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
4 (23%)
4 stars
6 (35%)
3 stars
7 (41%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Sandra.
260 reviews16 followers
August 28, 2022
Rebekah Stoke ist ein Name, den man als Thrillerleser im Normalfall definitiv schon einmal gehört hat, und das im positiven Sinne. Somit wurde ich ganz klar dazu verleitet, mir wenigstens den Klappentext genauer durchzulesen. Das reichte dazu aus, meine Neugier zu wecken.

Ich mochte es gleich ins Geschehen gezogen zu werden. Das Mädchen auf der Party und die eher unangenehme Erfahrung mit ihrem Schwarm. Das ungute Gefühl in der dunklen Umgebung. Dementsprechend war ich eigentlich von Anfang an gebannt, wozu auch der super flüssige Erzählstil der Autorin dazu beigetragen hat.

Man will von Seite zu Seite mehr erfahren und das eigentlich von Beginn an. Wie konnte Orson seine Frau einfach alleine in den Wald gehen lassen? Wie konnte ihm beim kurzen Blick aufs Handy entgehen, wohin sie ging?

Ich mag die Szenerien, die die Autorin herauf beschwört, genauso wie die nachvollziehbaren Charaktere. Der Punkt, dass viele Autoren die Spannung in ausgefallenen Personen suchen, hat Frau Stoke nicht nötig und genau das machte für mich das Lesevergnügen aus. Die Spannung kommt ganz natürlich auf ohne erzwungen zu wirken, was dem Lesefluss total hilfreich ist.
Profile Image for Jenny.
66 reviews
August 20, 2022
Zuvor habe ich schon ein Buch von der Autorin gelesen, daher wollte ich unbedingt auch ihr Neues haben.
Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht.

Was haben wir: Ein Serienmörder mordet rund um eine Kleinstadt in Louisiana.
Ein großes Familiengeheimnis und mittendrin die mitreißende und teils traurige Vergangenheitsgeschichte eines Kindes, das auf einer Farm aufwächst, mit einem Jäger als Vater.

Das Buch beginnt rasend schnell und fulminant, mit Spannung gespickt werden wir direkt hinein katapultiert.
Mit dem Lied des Vaters für seine Kinder entsteht sofort eine düstere, gruselige Atmosphäre, die mit der Kulisse von Sümpfen und einem heruntergekommenen Bauernhaus noch spürbarer wird.

Die Charaktere haben alle ihre kleinen, dunklen Geheimnisse, Ecken und Kanten und trotzdem finde ich sie größtenteils sympathisch. Haben wir nicht alle Geheimnisse?
Ich wusste nicht wo mir der Kopf steht. Habe ich Mitleid? Aber diese ist doch nicht gerechtfertigt?
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, wobei der Spannungsbogen durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und der Perspektiven konstant hoch bleibt.


Das Ende packte dann nochmal eine Schippe drauf. Plötzlich ging alles schnell und gleichzeitig. Verwirrend aber auch verständlich. Teils überraschend aber anderes habe ich auch so erwartet
Profile Image for Daniela Anders.
707 reviews2 followers
August 16, 2022
Serienmörder in Louisiana jagt und töte junge Frauen – ein brutales Familiendrama


In St. Martinville, Louisiana, treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Junge Frauen verschwinden und werden später nackt, gefesselt und mit einem Sack über dem Kopf in den Sümpfen gefunden. Da sie durch einen Gewehrschuss in den Rücken starben, wird der Täter in der Stadt als der Jäger bekannt. Der Jäger, der kommt, wenn es dunkel wird. Der Jäger, der es liebt, zu jagen und zu töten.
Michelle Noland belastet der Umstand, dass sich ihr Ehemann Clark seit Beginn der Morde in Schweigen hüllt und auch ihr Sohn Lee sich sonderbar verhält.
Warum wird sie das Gefühl nicht los, den Jäger zu kennen?
Als es eine weitere Vermisste gibt, die dazu noch aus der eigenen Familie stammt, nimmt Michelle die Spur auf und findet verdächtige Hinweise auf den Jäger – sogar bei Clark. Während der Jäger erneut zuschlägt und sich in der Stadt Chaos ausbreitet, kommt Michelle der Wahrheit immer näher. Ja, sie kennt den Jäger, und sie weiß, dass er nicht aufhören wird, sein Spiel mit ihnen zu spielen und zu jagen … [Klappentext]

Der Jäger, wie der Serienkiller genannt wird, hat rund um St. Martinville in Louisiana einige Frauen getötet. Alle Morde haben dieselben Merkmale: die Frauen haben einen Sack über dem Kopf, sind gefesselt und nackt und wurden von hinten durch einen Schuss in den Rücken ermordet und alle sind sie Prostituierte. Als Sarah und Jane, beides keine Prostituierten, verschwinden, werden auch diese Fälle dem Jäger zugeschrieben. Aber ist das so? Michelle, Verwaltungsangestellte bei der Polizei, bekommt die Ermittlungen hautnah mit und ist auch privat involviert. Denn Sarah war die Freundin ihres Sohnes Lee und Jane die Lebensgefährtin ihres Schwagers Orson. Michelle hat das Gefühl, der Jäger beobachte sie. Und auch, dass ihr Mann und dessen Brüder irgendwie in der Sache drinhängen. Warum sonst schweigen sich alle über ihre gemeinsame Kindheit aus und verbergen offenbar ein furchtbares Geheimnis. Und warum verhält sich ihr Sohn Lee so seltsam? Michelle hat eine schreckliche Vermutung und geht auf Spurensuche.

Nachdem ich „Das Versteck“ von Rebekah Stoke grandios fand, wollte ich „Jägerskind“ unbedingt auch lesen. Ähnlich bei beiden: sie spielen in den Südstaaten, sie sind brutal und es geht um Psychopathen. Doch was mich bei „Das Versteck“ noch völlig gefesselt hat, nämlich die Atmosphäre und der tolle Aufbau, hat mir hier ein Stückweit gefehlt. Zwar springen wir auch zwischen Vergangenheit in Gegenwart hin und her, erfahren viel aus der furchtbaren Kindheit des Jägers und seiner Familie und so langsam ergibt sich ein Bild. Doch für mich war der Hauptfokus hier auf der Brutalität, dem Jagen, dem Morden. Die Rückblicke, was den Kindern angetan wurde, war für mich absolut schrecklich und extrem unter die Haut gehend. Die Morde an den Frauen ebenso. Das Drumherum, also die Geschichte von Michelle und ihrer Familie, wie das alles mit dem Jäger zusammenhängt, da hat für mich irgendwie das gewisse Etwas gefehlt. Ich kann gar nicht so wirklich den Finger drauflegen, was mir gefehlt hat, doch ich empfand es als eher nebensächlich und auch ein Stückweit konstruiert. Vielleicht, weil die Rückblicke und die aktuellen Morde so extrem brutal waren, dass daneben alles andere verblasste?

Ich bin durch das Buch geflogen, weil der Schreibstil richtig gut zu lesen ist und auch durchweg so viel Spannung aufgebaut hat, dass ich einfach wissen wollte, wer nun der Jäger ist und was für ein Problem Michelle mit ihrer Familie hat. Was davon aber letztlich bei mir hängengeblieben ist, sind die traumatischen Erlebnisse der Kinder. Das kann ich nicht einfach wegstecken und daran habe ich echt zu knabbern (weil ich immer im Hinterkopf habe, dass es auf der Welt garantiert viele Kinder gibt, die so etwas durchleben müssen). Alles andere – die Zusammenhänge mit der Familie von Michelle, die Morde an den Prostituierten, etc. – waren beim Lesen zwar präsent, verblassten dann aber. So wie auch die Charaktere, bis auf Kayla, die ich großartig gezeichnet fand – ich habe sie verabscheut, bemitleidet und bewundert.

Mein Fazit: kein Buch für schwache Nerven! Extrem brutal und unter die Haut gehend. Wobei die Brutalität hier im Vordergrund steht und weniger das Psychologische, was ich an Psychothrillern so liebe. Sehr gut zu lesen Dank des wirklich guten Schreibstils, doch hat mir etwas gefehlt – daher gute 3 Sterne. Wer durch Kindesmissbrauch, Gewalt in der Familie, Gewalt gegen Frauen und Folter getriggert wird, sollte die Finger von dem Buch lassen. Denjenigen, die gerne harte, brutale Psychothriller lesen, kann ich hingegen „Jägerskind“ empfehlen.
Profile Image for Ourbooksoflife.
277 reviews
August 28, 2022
BUCHTITEL:  Jägerskind
AUTORIN: Rebekah Stoke
VERLAG: Kawa
ISBN: 978-3986600884
SEITENZAHL PRINT: 510

KLAPPENTEXT:
"Und wenn es anders sein soll?", fragte der Junge. "Was, wenn ich sie jagen will, sie aber alle wissen sollen, dass ich der Jäger bin?“

Vater klemmte beide Daumen hinter seine Hosenträger. "Ist das das Bild, was du malen willst?“ "Nein“, antwortete das Jägerskind, "es ist das Spiel, was ich spielen will.“

In St. Martinville, Louisiana, treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Junge Frauen verschwinden und werden später nackt, gefesselt und mit einem Sack über dem Kopf in den Sümpfen gefunden. Da sie durch einen Gewehrschuss in den Rücken starben, wird der Täter in der Stadt als der Jäger bekannt. Der Jäger, der kommt, wenn es dunkel wird. Der Jäger, der es liebt, zu jagen und zu töten. Michelle Noland belastet der Umstand, dass sich ihr Ehemann Clark seit Beginn der Morde in Schweigen hüllt und auch ihr Sohn Lee sich sonderbar verhält. Warum wird sie das Gefühl nicht los, den Jäger zu kennen? Als es eine weitere Vermisste gibt, die dazu noch aus der eigenen Familie stammt, nimmt Michelle die Spur auf und findet verdächtige Hinweise auf den Jäger – sogar bei Clark. Während der Jäger erneut zuschlägt und sich in der Stadt Chaos ausbreitet, kommt Michelle der Wahrheit immer näher. Ja, sie kennt den Jäger, und sie weiß, dass er nicht aufhören wird, sein Spiel mit ihnen zu spielen und zu jagen …


MEINE MEINUNG:
"Jägerskind" war der erste Psychothriller, den ich von der Autorin gelesen habe.

Der Klappentext klingt meiner Meinung nach schon sehr vielversprechend und daher war ich dann doch auch sehr neugierig auf das Buch.

Ein Serienmörder sorgt für Angst und Schrecken und tötet auf brutalste Art und Weise junge Frauen.

Jeder ist der Meinung, er habe ihn gesehen, aber ist das wirklich so oder bekommt die Polizei nur Hinweise, die eigentlich gar nicht wirklich hilft?

Michelle Noland arbeitet bei der Polizei und merkt bald, das ihr die Morde ganz schön zusetzen.

Die Polizei verdächtigt dann auch noch ihre Familie und sie stellt sich die Frage, ob die damit etwas zu tun haben oder ob sie unschuldig verdächtigt werden?!

Eine traurige und gruselige Familiengeschichte kommt Stück für Stück zum Vorschein.

Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen.

Die Autorin hat einen wahnsinnig spannenden Psychothriller geschrieben, bei dem ich regelrecht die Luft angehalten habe beim Lesen.
Profile Image for Julia.
1,076 reviews1 follower
October 31, 2022
Ein Serienkiller tötet junge Frauen, indem er ihnen einen Sack über den Kopf zieht und sie mit einem Schuss tötet. Michelles Ehemann Clark schweigt seit dem Beginn der Morde und Michelle hegt einen schrecklichen Verdacht.
.
Das Buch ist aus wahnsinnig vielen Perspektiven geschrieben und zwar nicht nur aus denen der Familie Noland, sondern auch noch andere Charaktere kommen zu Wort. Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, sich in so viele Personen hineinzudenken, aber die Figuren sind so unterschiedlich, dass es mir leichter gefallen ist, als ursprünglich erwartet. Die Familiengeschichte der Nolands ist sehr verworren. Man kann sich zwar einiges zusammenreimen, aber es bleibt spannend, da sich einige Dinge erst ganz gegen Ende ergeben. Besonders schön ist das Zusammenspiel aus der Handlung der Gegenwart und den Flashbacks, so bekommt man einen wirklich guten Überblick. Das Ende ist wirklich gut gelungen. Wie nicht anders erwartet, ist der Schreibstil gut zu lesen.
.
Spannender Thriller
Profile Image for kristinaliest.
685 reviews10 followers
August 31, 2022
Die Geschichte rund um einen Serienkiller wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Es wird sowohl in der heutigen Zeit (2019) und aus den späten 80igern und frühen 90igern erzählt. Hier erfahren wir auch mehr aus der Vergangenheit des Täters und seiner Kindheit. Aber es gibt auch Kapitel aus der Sichtweise seines Opfers.
Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig, aber es waren einige Fehler, die das Lektorat übersehen hat, wo Wörter vertauscht oder gefehlt hatten. Da bin ich dann ab und zu drübergestolpert.
Es ist für mich nicht der typische Psychothriller, da man relativ früh weiß was Sache ist. Aber am Ende kommt dann doch noch ein Twist, den ich so nicht erwartet hatte.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews