Zbiór pasjonujących esejów, pełnych anegdot i zaskakujących informacji o książkach, których... nie można przeczytać. Chodzi bowiem o dzieła zaginione, ukradzione, zniszczone, zakazane, nigdy nienapisane. Ich historie związane są oczywiście z życiem ich twórców - m.in. Hemingwaya, Joyce'a, Flauberta, Goethego, Puszkina, Balzaka, Kafki. Co się stało z debiutancką powieścią Hemingwaya? Z jakich powodów rodzina lorda Byrona zniszczyła jego dzienniki? O czym chcieli napisać Tomasz Mann i Dostojewski?
Entretenido. Es un paseo por las historias de los libros perdidos desde aquellos que fueron extraviados, censurados, quemados hasta los que solo fueron una idea y nunca se escribieron.
Bir kitap sadece günümüze ulaşıp, çok kişi tarafından okunduğunda mı değerlidir? Ya da sadece öyle bir durumda mı kitaptır? Var olmayan ya da günümüze ulaşamayan, yazılamayan, kaybolan kitaplar hakkında okumak hem güzel hem kitaplarla ilgili farklı bir bakış açısı kazandırabilecek bir deneyimdi.
Kitabın ilk bölümlerinde tanıdığımız yazarların kaybolan, günümüze ulaşamayan ya da tamamlanmamış kitaplarından bahsediliyor, bu bölümleri çok sevdim. İlerleyen bölümlerde ise yazarı belli olmayan hatta, hangi kitap olduğunu bilmediğimiz kitaplardan bahsediliyor, ilk bölümler kadar sevmesem de bu bölümler de kayda değerdi.
Konusuna göre güzel hazırlanmış bir kitap, ilginizi çekerse severek okuyabileceğiniz bir eser.
Oldum olası kitaplar, yazarlar, yazma edimi ve okuma eylemi hakkında okumayı severim. Bu kitap, yazılmamış, tamamlanmamış, yazarı tarafından imha edilmiş, sakıncalı bulunup yakılmış, yayınevinde kaybolmuş, tren istasyonunda unutulmuş sayısız kitaba ve taslağa dokunuyor. Dahası Kafka’dan Mary Shelley’e Melville’den Amiral Zheng He’ye kadar pek çok edebiyat düşkününe selam veriyor. Belki dört dörtlük değil ama sunduğu detaylar için tekrar tekrar ziyaret edilebilecek bir anlatı.
I really enjoyed the bunch of fascinating info gathered by the author. If only it hadn't put on a frame of "Hush, I'm a guardian of old, mossy vaults of lost books' library, follow me and I'll tell you a tale". If I wanted to read a quasi fantasy novel, I'd know where to find one. Feels like some weird implementation of supernatural-da vinci code fad. What is wrong with a good old-fashioned literature book? I don't know.
To add insult to injury, I found a couple of editorial mistakes. Oh, and translation was a bit wooden and clumsy.
Całkiem przyjemna lekturka - krótkie anegdotki o dziełach zaginionych w taki czy inny sposób. Daje do myślenia, zwłaszcza pisarzowi-amatorowi, który ciągle odkłada w czasie pisanie. Mam wrażenie, że moje opowiadanka stoją gdzieś właśnie na półkach tej biblioteki... Nic tylko pójść do nich i się zgłosić po swoją własność.
Yazarın Borges'in Babil Kitaplığı konseptinden etkilendiği çok açık. Lakin bu konu ve başlık Borges'in elinde olsaydı ortaya bir başyapıt çıkardı. Bu ise sıkıcı bir okumadan ibaret.
"Bibliotheken sind keine Ansammlungen toter Materie - sie leben, atmen und bewegen sich durch die Zeit. Wir Bibliothekare haben die Aufgabe, unsere Sammlung zu pflegen und zu bändigen wie ein wildes Tier, das immer größer und hungriger wird. Wenn es in seiner Gier zu viel frisst, geht es ebenso zugrunde, wie wenn es gar nicht gefüttert wird." (Seite 196)
Da ist sie also, Alexander Pechmanns 'Bibliothek der verlorenen Bücher'. Eigentlich war ich ja schon sehr gespannt darauf, was mich wohl erwarten würde. Natürlich hatte ich sofort an die Literatur der Antike gedacht, die in unsere heutige Zeit nur in Bruchstücken überliefert, also in weiten Teilen 'verloren gegangen' ist. Aber neben dieser offensichtlichen Tatsache, von der uns auch Alexander Pechmann teils faktisch fundiert, teils anekdotisch überspitzt und teils mythisch verzerrt berichtet, hätte ich nicht gedacht, wie viele Autoren von Rang und Namen aus der bekannten Weltliteratur zum Teil aus reiner Schusseligkeit, aus Verzweiflung, aus Rache, aus Dummheit, beabsichtigt oder auch unbeabsichtigt, bereits geschriebene Teile ihres Werkes im Zuge sich zuspitzender Ereignisse in ihrem Leben tatsächlich verloren haben.
Malcolm Lowrys Manuskripte wurden geklaut und sind verbrannt, Hemingway verlor eine Reisetasche mit begonnenen Frühwerken und überspielt den Verlust mit einigen Bonmots über die 'Kunst des Weglassens', für die er ja berühmt geworden ist.
"Er hatte begriffen, dass das Ungesagte oft eine größere Wirkung erzielt als weitschweifige Erklärungen." (Seite 27)
Prosper Merimée verbrennt eigenhändig ein Frühwerk über Cromwell, Lord Byrons Erben beschließen aus Furcht um einen Skandal seine (ungelesenen aber höchstwahrscheinlich absolut indiskreten) Memoiren den Flammen zu überantworten.
"...denn Leidenschaft ist ein Malstrom, den man vom Strudel aus nicht betrachten kann, ohne seine Anziehungskraft zu spüren."(Seite 38)
Mary Shelley, die Autorin des Frankenstein, hat sich einen schludrigen Verleger ausgesucht, der Teile ihrer Manuskripte 'verlegt'. Thomas Mann verbrennt seine (vermutlich) komprommittierenden Tagebücher - und so bleiben nur die 'langweiligen' von ihm erhalten. Franz Kafka soll gar zu einem Verleger bemerkt haben:
"Ich werde Ihnen immer viel dankbarer sein für die Rücksendung meiner Manuskripte als für deren Veröffentlichung."
Naja...seine Meisterwerke wurden dann ja doch erst posthum von Kafkas Freund Max Brod veröffentlicht. So geht es humorvoll weiter durch die Literaturgeschichte. Natürlich verschwinden nicht nur Einzelwerke, auch ganze Bibliotheken verschwinden vom Erdboden, wie z.B. natürlich die berühmte Bibliothek von Alexandria (dazu diverse Untergangsmythen). Aber wir erfahren auch von Büchern, die nie geschrieben wurden. Bücher, deren Existenz bzw. auch die ihrer Autoren auf reiner Fiktion berüht. Eines der berühmtesten Beispiele hierzu ist das von H.P. Lovecraft erfundene 'Necronomicon' (hat's schon jemand gemerkt...klingelt es in den Ohren...?), angeblich geschrieben von dem verrückten Araber Abdul Alhazred und im 13. Jahrhundert von Olaus Wormius (unvollständig) ins Lateinische übersetzt, das "die letzten Geheimnisse aller üblen und verbotenen Wissenschaften" enthält. Gebunden sei es in schwarzen Ebenholzdeckeln, die mit granatdurchsetzten Arabesken aus Silberdraht verziert sind, und seine seit langer Zeit schon vergilbten Seiten verströmen einen ekelerregenden Friedhofsgeruch... Interessant nur, dass zahlreiche weitere Autoren den Mythos des Necronomicons aufgegriffen und diesen oft auch sehr erfolgreich bedient haben.
Abgerundet wird das Buch mit einer bibliografischen Sammlung aufgelesener und zitierter Literatur (die man auch tatsächlich in Bibliotheken oder im Buchhandel findet), sowie einem umfassenden Register der erwähnten existierenden oder erfundenen Autoren samt ihrer 'verlorenen' Werke.
Der Autor plaudert angenehm über Bücher, die wir nicht besitzen, imaginäre und wirklich verlorene, nicht systematisch, mit vielen netten Anekdoten. Kafkas Puppenspiel z.B. oder die Logbücher des Zheng He.
3,5 Ich fand die relativ kurze Lektüre recht interessant. Der Autor nennt Beispiele, in denen Autoren eigene Werke vernichteten, Werke beim Verlag oder unterwegs gestohlen wurden, Flammen zum Opfer fielen oder es sich um imaginäre Bücher handelt. Auf vom Autor gewollte oder nicht gewollte Zensur/Veröffentlichungen posthum geht er auch ein, jedoch im Verhältnis zum Rest nur am Rande ( effektiv 226 Seiten incl. Bibliographie und grob geschätzt DinA5 Format). Ich kann mir vorstellen, dass das Verhältnis zwischen Umfang des Buches und Rechercheaufwand etwas aus dem Gleichgewicht ist bei diesem Thema.
Als ich das erste Mal versucht habe, dieses Buch zu lesen, habe ich es nach wenigen Seiten wieder weggelegt. Das frivol-alberne Vorwort schreckt ab. Ebenso lästig sind auch all die anderen Passagen, in denen der Erzähler in die Rolle des Hilfsbibliothekars der Bibliothek der verlorenen Bücher schlüpft und versucht witzig zu sein. Dazwischen finden sich indes einige interessante Anekdoten über Bücher, die aus unterschiedlichen Gründen verloren sind, wobei ein Schwerpunkt auf amerikanischer Literatur des 19. Jahrhunderts und auf der Literatur des fantastischen liegt.