Dorothee Steffensky-Sölle was a German liberation theologian and writer.
Sölle studied theology, philosophy and literature at the University of Cologne. She became active in politics, speaking out against the Vietnam War, the arms race of the Cold War and injustices in the developing world. Notably, from 1968 to 1972 she organized Cologne's Politisches Nachtgebet (political night-prayers). Between 1975 and 1987, she spent six months a year at Union Theological Seminary in New York City, where she was a professor of systematic theology.
She wrote a large number of books, including Theology for Skeptics: Reflections on God, The Silent Cry: Mysticism and Resistance (2001) and her autobiography Against the Wind: Memoir of a Radical Christian (1999). In Beyond Mere Obedience: Reflections on a Christian Ethic for the Future she coined the term "Christofascist" to describe fundamentalists. Perhaps her best-known work in English was Suffering, which offers a critique of "Christian masochism" and "theological sadism." Sölle's critique is against the assumption that God is all-powerful and the cause of suffering; humans thus suffer for some greater purpose. Instead, God suffers and is powerless alongside us. Humans are to struggle together against oppression, sexism, anti-Semitism, and other forms of authoritarianism.
"I believe in God who created the world has not done such a thing that always must remain, not the ruled by eternal laws, which are immutable, not by natural systems of rich and poor, experts and uninformed, rulers and extradited. I believe in God, who wants the appeal of living and the change in all states through our work, our policy".
DIES IST NUR EIN STELLVERTRETER FÜR Chaos auf Augenhöhe - Das zweite Buch der Wochenendrebellen (durch Eigenvertrieb hier nicht gelistet)
Jason und Mirco liefern ein unfassbar gefühlvolles Buch ab. Nach dem super interessanten Einstiegsbuch über die Stadiontour wird dieses Mal ebenfalls eine Reise durch Osteuropa detailliert erzählt. Auch dieses Mal steckt im gemeinsamen Schreiben so viel Liebe, dass man sich einbildet, alles gut nachfühlen zu können. Genau das kann man eben nicht und so ist neben dem Schlüsselwort Empathie eben auch ganz viel Staunen und Überraschung dabei. Es entsteht eine tolle Mischung aus Emotionen.
Auch abseits der Reise, die etwa die Hälfte ausmacht, erfährt man sehr viel über das Familienverhältnis. Gerade die Einblicke von Papa Mirco sind ebenso rührend wie herzzerreißend.
Man merkt in jeder Seite die Liebe zum Projekt, zur Familie und nicht zuletzt zu diesem tollen Planeten. Die Empathie ist ein großes Moment in diesem Buch und führt dazu, dass die inhaltlichen Themen auch nur als Aufhänger für die Erzählungen funktionieren würden.
Auch der dialogische Schreibstil ist trotz Chaos sehr charmant und macht das Buch sehr abwechslungsreich und humorvoll. Immer wieder bekommt man gleich beide Perspektiven was zu einigen lustigen Momenten führt.
Klare Empfehlung für alle, die offen für eine außergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung sind.
Kurzmeinung: Arg scheinphiloSOPHisch-intellektuell Verkopftes einer "linken" Gott-ist-tot-Polit-Theologin, die viel von scharfer, berechtigter Gesellschaftskritik & christl. Nächstenliebe hielt aber nicht von Christus (GOTT!)! Hoffentlich sieht sie jetzt im Jenseits GEISTIG klar!
"Erinnerung ist hier Bedingung der Möglichkeit von Zukunft"??? "weil Gott sich zwischen Menschen ereignen kann" ??? Wenn eine GEISTIG Halbblind:in anderen (begeistert applaudierenden ;-) Halb- & Vollblind:innen PseudophiloSOPHES beim & vom "stellvertretenden" Lichtfeuer in einer sehr stark bevölkerten "Höhle" predigt (von Platon gemietet ;-) & den schwachSINNIGEN Hegel liebt: "Des Geistes Substanz ist Freiheit!"...! Ho, Ho, Ho!
1) Fazit: a) Am Besten ist es m.E., die z.T. scheinchristliche, sehr diesseits & "links" orientierte feministische Falsch-THEO-LOGin Sölle bzw. ihre literarischen Werke trotz ihrer berechtigten, scharfen Endzeit-Gesellschaftskritik ganz "links liegen zu laßen" und sich wesentlich Beßerem zuzuwenden, von dem es wahrlich mittlerweile sehr viel gibt, vor allem Nachbiblisches von Christus! Siehe seine (Auto)Biographien: "Drei Tage im Tempel", "Die Jugend Jesu", "Johannes, das große Evangelium"..., die er nachbiblisch als "Neuoffenbarung" gab (Jakob Lorber, Max Seltmann...).
Von unübertreffbarer Wichtigkeit, Nützlichkeit & Klarheit sind seine Endzeit-Prophezeiungen zu den "letzten sieben Jahren der Erde" (m.E. 2026-33! siehe Gerd Gutemann & Bertha Dudde: 9030 Kundgaben!)!
b) Rezension: der-schwache-glaube.de c) Rezensionsbuch anhören: dorothee-soelle.de d) Band 3 der Werkausgabe enthält die wichtigsten Texte „Stellvertretung“, „Phantasie und Gehorsam“, „Atheistisch an Gott glauben“ und „Mutanfälle““
d) Krude, emotional-intellektuell-rationale Mischung von Politischem, Gesellschaftskritischem, Schein-PhiloSOPHischem & -Theologischem, Anti-Monotheistischem, Religiösem, Atheistischem, ...! Wer intellektuelle (Schein)Klugheit- & -theologie einschließlich GEISTIG unersprießlicher Sprach- & Kalthirn-Akrobaten wie Hegel, Kierkegard, Marx, Bloch, Musil... mehr liebt als WAHRHEIT, GEIST & LIEBE...!
Beispiele für Sölle-Schwachsinn (GEISTIG gesehen), von dem es in ihren literarischen Werken nur so wimmelt! d1) dorothee-soelle.de: "Stellvertretung in der theologischen Tradition Im Felde der Endlichkeit ist die Bestimmung, dass jeder bleibt, was er ist; hat er Böses getan, so ist er böse; das Böse ist in ihm als seine Qualität. Aber schon in der Moralität, noch mehr in der Sphäre der Religion wird der Geist als frei gewusst, als affirmativ in sich selbst...der Geist kann das Geschehene ungeschehen machen." ???
d2) "...weil Gott sich zwischen Menschen ereignen kann, [??? Völlig falsch!] in jenem «das habt ihr mir getan»." aus Sölle, Dorothee: "Atheistisch an Gott glauben Beiträge zur Theologie", 1981
d3) Sölle: <„Christus aber ist nicht Ersatzmann des gestorbenen Gottes, sondern Stellvertreter des lebendigen, für den eben das gilt, was wir für den Menschen in Anspruch nehmen: dass er unersetzlich aber vertretbar sei. …Identität steht noch aus, wäre es anders, so ersetzte Christus nur die vergangenen Toten. Aber Jesus von Nazareth hat die Zukunft offengehalten, indem er ihm ‚Vorlief‘, und eben dies ist das Geschäft Christi bis heute: Vorläufer Gottes zu sein.“ (S. 153).> der-schwache-glaube.de
2) Hilfen a) Rezensionsbuch zum Anhören (on-line): dorothee-soelle.de band-3-vorgelesen: Hinrich Kley-Olsen und Viola Gabor lesen vor. b) dorothee-soelle.de c) deutsche-biographie.de: Sölle d) wikipedia Dorothee_Sölle Ihr Glaube war nach eigenen Aussagen geprägt von dem Bewusstsein, nach Auschwitz zu leben. In einem Vortrag vor dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Vancouver machte sie 1983 folgende Äußerung:
„Ich spreche zu Ihnen als eine Frau, die aus einem der reichsten Länder der Welt kommt; einem Land mit einer blutigen, nach Gas stinkenden Geschichte… Reich ist die Welt, in der ich lebe, vor allem an Tod und besseren Möglichkeiten zu töten.“
In ihr werde Kindern nichts als Konsum-Sand geboten. In scharfem Kontrast bezeichnete sie westliche Länder als verödete Zentren der Kultur und die Dritte Welt als ein Dauer-Auschwitz.[10] Die Lehre von der Allmacht Gottes wurde so für sie zum Gegenstand kritischen Nachdenkens. Sie war der Meinung, dass Gottes Wirken in dieser Welt abhängig ist von unserem Handeln, Gott habe keine anderen Hände als unsere. Kern ihrer Gott-ist-tot-Theologie war der Abschied von einer „Papa-wird’s-schon-richten-Theologie“.[11] Sölle vertrat eine politische Theologie, die sich durch eine radikale Diesseitigkeit und eine Entmythologisierung der Bibel auszeichnete. In ihrem Buch Gegenwind (erschienen 1995) schrieb sie:
„Theologisches Nachdenken ohne politische Konsequenzen kommt einer Heuchelei gleich. Jeder theologische Satz muss auch ein politischer sein.“
Weiterhin bestimmend war eine durch den Feminismus geprägte Mystik, die ohne die Vorstellung eines persönlichen Gottes auskam. Viele Ideen Sölles waren von der Befreiungstheologie Lateinamerikas geprägt sowie durch die Bücher Das Prinzip Hoffnung (1959) und Atheismus im Christentum (1968) des Philosophen Ernst Bloch. Ihre Kernüberzeugungen brachte sie in ihrem Glaubensbekenntnis zum Ausdruck: „ich glaube an Gott, der die Welt nicht fertig geschaffen hat (...) ich glaube an Gott, der den Widerspruch des Lebendigen will und die Veränderung aller Zustände (...)“[12][13] Die Theologin Antje Vollmer bezeugt, die Natur und die Musik habe Sölle als die einzigen Gottesbeweise betrachtet. Von dieser Grundvorstellung habe sie gelebt.[14]"
3) Rezensionen a) Sehr ausführlich: Christoph Fleischer, Werl 2010: der-schwache-glaube.de "Dieses Buch ist, ausgenommen die germanistische Promotion über die „Nachtwachen von Bonaventura“, das erste Buch von D. Sölle, mit dem sie einen geschlossenen theologischen Entwurf vorstellt. Die Bücher „Die Wahrheit ist konkret“ und „Atheistisch an Gott glauben“ sind erst 2-3 Jahre später erschienen. Man sollte aber bei der Lektüre der „Stellvertretung“ daran denken, dass die Beiträge, die in den anderen beiden Büchern veröffentlicht sind, teilweise Vorträge oder Aufsätze zeigen, die schon vor 1965 gehalten und teilweise auch etwa in Zeitschriften veröffentlicht wurden.
Die Bedingung unter der Unbedingtes heute erscheint, ist im Untertitel dieses Buches genannt, es ist der „Tod Gottes“, jenes alles bestimmende Ereignis, das sich innerhalb der letzten zweihundert Jahre europäischer Geschichte begeben hat.“ (S. 9). D. Sölle macht sofort klar, dass es sich dabei um ein geistesgeschichtliches Ereignis handelt, und liegt damit schon formal auf der Linie Hegels. Damit bezieht sie also nicht eine atheistische Position, sondern eine theologische, die allerdings darin ihre Aporie hat, dass ihr Gegenstand „Gott“ als absolute Größe abhanden gekommen ist. Das Ereignis, von dem die Rede ist, besteht darin, dass genau wie schon F. Gogarten sagte, das menschliche Denken sich verselbständigt hat und eine Rückbindung an eine theistische Weltanschauung nicht nötig hat. "
4) Über Sölle a) "Sie war links [!] und frei, bildete sich Meinungen, um sie manchmal auch später wieder zu verwerfen. Dorothee Sölle war eine engagierte Friedensfreundin,..Es ist schwierig, einen Namen für die von ihr betriebene Theologie zu finden. „Theologie der Befreiung in Europa“ kommt dem noch am nächsten....Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter unterstrich bei der Trauerpredigt in der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen: „Wir sagen Gott großen Dank für das wunderbare (bar aller Wunder ;-), reiche, schwere, konfliktreiche, schöne Leben von Dorothee Sölle, einer wahren Prophetin [Nein!] unserer Zeit.“ Herwig Sander, Journalist, Juist, Erschienen in der Zeitschrift „Anstöße“ der OFFENEN KIRCHE Nr. 3/2007" offene-kirche.de pdf
5) Zitate aus dem Rezensionsbuch: Beispiele für GEISTIGEN & THEO-LOG-ischen SchwachSINN: a) S. 153: „Christus ist überall dort impliziert, wo ein Mensch an der Stelle Gottes handelt oder leidet.“ b) S. 155 „Denn nicht nur Christus vertritt Gott in der Welt, auch seine Freunde und Brüder vertreten Gott, indem sie ihm – und das heißt zugleich denen, die ihn brauchen – zeit lassen....Christus vertritt den abwesenden Gott, indem er ihm Zeit lässt, zu erscheinen “
6) Zitate aus Sölle, Dorothee: "Das Recht, ein anderer zu werden" S. 49: "Die Geschichte von den beiden Forschern im Urwald hat aber noch eine andere Pointe. Wenn weder das kosmologische noch das emotionale Interesse des gläubigen Forschers befriedigt werden können, so fragt der Skeptiker am Ende mit Recht, was denn von diesem Gott übrig geblieben sei bzw. was denn der Rekurs auf diesen Gott, der weder wirkt noch eingreift, ausmachte. Das bedeutet, Gott ist funktionslos in diesem Streit und die Vokabel Gott tut zu dem Garten, zu seinem Verständnis und zu seiner Bebauung nichts hinzu. Gott ist den »Tod der tausend Qualifikationen« (A. Flew) gestorben, alles, was der Begriff Gott früher leistete, kann nun mit anderen Begriffen genauer gesagt werden. Auch wenn der Gärtner als existent nachgewiesen würde, würde sich das Verhalten der Forscher nicht ändern. Was ändert sich für unser Leben, so müssen wir demnach fragen, wenn Gott ist? Was macht es für den Samariter aus, ob Gott existiert oder nicht? Und was macht es für den Mann, der unter die Räuber gefallen ist, aus? Wird die Wahrheit der Liebe, wie sie im Entwurf Christi erscheint,
7) Zitate aus Sölle, Dorothee: "Atheistisch an Gott glauben Beiträge zur Theologie", 1981 a) S. 123: "Wer die eigene nationale Situation nicht annimmt, wer nicht wissen will, daß wir den Krieg zu Recht verloren haben, der läßt die Toten nicht zur Ruhe kommen. Was verlangen sie denn von uns? Was sagen sie denn ? Sie, die um ihr Leben gebracht worden sind, bitten uns darum, daß sie nicht umsonst gestorben seien. Sie bitten, daß wir nicht Gebiete beanspruchen, die heute nur zu dem Preis zu haben sind, daß Menschen aufs neue um ihre Arbeit und um ihr Leben gebracht werden. Sie bitten um Frieden."
b) S. 57: Hegel hat zwar den ontologischen Gottesbeweis Kant gegenüber verteidigt, ohne aber deswegen in die vorkritische Position zurück- zufallen, die er als « Positivität» in seinen Jugendschriften verspottet hat. Den «Gottespositivisten» gegenüber befinden sich die in der Negation Verharrenden nicht nur auf einer höheren Reflexionsstufe, sie sind als die vom unendlichen Schmerz Gezeichneten zugleich die Religiösen, die den Blick nicht fortwenden wollen von der einmal erfahrenen Gestalt Gottes. Aber es ist- nach Hegel - auf die Dauer unmöglich, bei diesem Gefühl stehen zu bleiben, ohne der Resignation zu verfallen. Nur wenn der Schmerz verstanden, das heißt, wenn er in den Prozeß der ins Bewußtsein gehobenen Geschichte hinein vermittelt wird, gibt es eine Auferstehung Gottes - im Bewußtsein des zu sich selbst kommenden Menschen. Gottes Tod erscheint nun, wie Hegel sagt, «rein als Moment, aber auch nicht als mehr denn als Moment der höchsten Idee», womit «der Philosophie die Idee der absoluten Freiheit» gegeben ist. Die Reflexion nimmt «das absolute Leiden oder den spekulativen Charfreitag, der sonst historisch war...in der ganzen Wahrheit und Härte seiner Gottlosigkeit» als ihr neuzeitliches Schicksal an -"
b) S. 75: "Die Erfahrungen mit diesem Gott lassen sich so wenig substantiieren und vereigenschaften, wie die Erfahrungen unseres Jahrhunderts mit dem Menschen, dem «Mann ohne Eigenschaften». Es sind die «noch nicht erwachten Möglichkeiten Gottes» [Musil], die das wahre Thema einer Theologie heute ausmachen. Eine solche Theologie postuliert die Zukunft nicht nur als leeres, ungeplantes «Zukommendes», sondern ruft sie wartend und kraft einer sich klarer bestimmenden Negation herbei. Dem Gott ohne Eigenschaften entspricht der «Homo absconditus», wie Ernst Bloch ihn genannt hat. Dieser, von dem noch nicht heraus ist, wer er ist, wird vereigenschaftet, wo man glaubt, ein «christliches Menschenbild» entwickeln zu müssen. Denn in Christus ist das Gesicht dieses Menschen so verborgen, daß niemand ihn kennen und über ihn Bescheid wissen kann.
Theologie nach dem «Tod Gottes» wird die Entäußerung Gottes zu beschreiben versuchen. Sie wird sich nicht in Anthropologie «auflösen», wie ihre Gegner meinen; aber sie wird Ohristologie als Anthropologie betreiben, weil Gott sich zwischen Menschen ereignen kann, [???] in jenem «das habt ihr mir getan». Sie wird in den leer gewordenen Gesichtern atheistischer Angestellter die Zöllnerfreunde Jesu wiedererkennen und deren Verborgenheit als ihre ungelebten, unentdeckten, von der Gesellschaft nicht gefragten Möglichkeiten ansehen."