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Pseudonyme küsst man nicht

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Du glaubst nicht an die Liebe? Dann rechne mit Überraschungen! »Rote Rosen für den Lord« »Ein Schloss für Violetta« – so heißen die Liebesromane, die die Autorin Abigail Madison ihrer schmachtenden Fangemeinde präsentiert. Eine begeisterte Leserin will ihre Lieblingsautorin – sozusagen die Expertin für die Liebe – zu ihrer Hochzeit einladen. Doch das geht nicht, denn Abigail Madison gibt es gar nicht.In Wahrheit produziert die mehr als abgeklärte Amanda Schneider die Schmonzetten unter Pseudonym, denn sie möchte ihre wahre Identität nicht preisgeben. Nur hat Amanda Schneider nicht mit dem Vater der Braut gerechnet, der seiner Tochter keinen Wunsch abschlagen kann. So sieht sich Amanda plötzlich gefesselt in einer Villa einem russischen Bodyguard gegenüber. Die Auseinandersetzungen mit dem verdammt gutaussehenden Bruder der Braut gestalten sich mehr als hitzig, bis sogar die wenig romantisch veranlagte Amanda einsehen Die wahre Liebe gibt es doch.

249 pages, Paperback

Published November 23, 2017

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About the author

Vera Nentwich

28 books6 followers
Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war? Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren. Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen. Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.

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Community Reviews

5 stars
5 (14%)
4 stars
4 (11%)
3 stars
9 (26%)
2 stars
12 (35%)
1 star
4 (11%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Jasbr.
932 reviews13 followers
February 12, 2018
Schon auf den ersten Seiten weiß man: Man hat ein Buch von Vera Nentwich in der Hand. Der Humor ist einfach unverkennbar und so ist es kein Wunder, dass man schon auf den ersten Seiten nicht aus dem Schmunzeln herauskommt.

Amanda Schneider ist eine wunderbare Protagonistin, die einfach ist, wie sie ist: Nicht so glamourös oder erfolgreich, wie ihr Pseudonym, unter denen sie ihre Liebesromane verfasst und bei weitem nicht in einer glücklichen Beziehung. Gerade deswegen, weil sie so herrlich normal ist, muss man sie sofort ins Herz schließen. Außerdem ist sie sehr stark, denn sie macht nicht, was ihre Eltern eigentlich wollen. Statt in Papas Firma einzusteigen, bleibt sie ihrer Leidenschaft, Bücher zu schreiben, treu. Hut ab!

Aber auch die anderen Figuren sind einfach herrlich. Mein liebster Charakter war eigentlich Dimitri, der russische Bodyguard, hinter dem viel mehr steckt, als man zuerst erwartet. Von ihm hätte ich gern noch ein bisschen mehr gelesen, aber ich denke, das hat seine Rolle in dieser Geschichte nicht hergegeben. Nicht so gern dagegen mochte ich die Braut Vanessa. Sie ist ziemlich naiv und verwöhnte. Denn sie bekommt alles, was sie möchte, dafür sorgt ihr Papa - und so kommt ja auch Amanda sehr unfreiwillig auf die Hochzeit.

Der Schreibstil ist einfach genial: Locker-leicht zu lesen und mit ganz viel offensichtlichen und verstecktem Humor gespickt. Es gibt eigentlich keine Seite, auf der man nicht einmal Schmunzeln muss. Extrem wird es aber immer dann, wenn Amanda auf die Bruder der Braut, Sascha, trifft. Dass zwischen den beiden eine besondere Situation herrscht, wird dem Leser schnell klar.

Und das ist auch mein einziger kleiner Kritikpunkt an dem Buch: Auch wenn es teilweise sehr chaotisch ist und drunter und drüber geht, ist mir das Ende dann doch zu plötzlich bzw. zu vorhersehbar. Es passt ohne Zweifel sehr gut zum Buch und als Leser wäre man sauer, wenn es anders ausgehen würde, aber es geht dann doch alles sehr schnell und ohne nochmal einige Hindernisse. Hier hätte es für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein dürfen - und auch gern nochmal mit einigen Pannen.

Insgesamt habe ich das Buch verschlungen und habe wirklich herzlich gelacht. Kleine Abzüge gibt es für das Ende, deswegen gibt es von mir 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung, wenn man mal wieder gute Laune braucht!
Profile Image for Sinah.
101 reviews
May 10, 2023
Dieses Buch hat mich stark an Fanfiction erinnert. Ironische Mafia AU Fanfiction.

Der Plot war meiner Meinung nach nicht gut durchdacht, weil vieles einfach keinen Sinn ergab. Warum sollte das Gericht ihn als nicht schuldig empfinden, weil er sie nicht bedroht hat, wenn er sie trotzdem entführt und eingesperrt hat?

Die Charaktere waren nicht gut ausgearbeitet. Sie haben verschiedene Persönlichkeiten, das schon, aber keine vollen Charaktere. Die Charaktere haben entweder interessante Interessen oder eine Persönlichkeit. Beides ist nicht drin.

Das Pärchen, was am Ende zusammen kommen soll, hat von Anfang bis zu den letzten paar Seiten keine glaubhafte Chemie und man kann nicht nachvollziehen, wo genau da die Liebe sein soll. Vor Allem nachdem die sich etwa zwei Tage kennen. Auch dass sie sagt, dass sie wegen dem anderen Paar an die Liebe glaubt, konnte ich nicht nachvollziehen. Der Typ hätte genauso gut nach ihr suchen können, weil er an ihr Geld wollte - ich mein ja nur.

Die Geschichte war sehr kurz und an manchen Stellen auch echt unterhaltsam, aber wären die Charaktere und Plots auch nur ein bisschen besser ausgearbeitet, hätte das Buch auch länger sein können ohne Probleme. So hätte ich es nicht fertig gelesen, wenn es länger gewesen wäre.

Noch eine Anmerkung: was ich ganz besonders problematisch fand, war das fat-shaming. Der Hauptcharakter wird von seinen Eltern verbal misshandelt, weil sie "pummelig" ist. Natürlich wird nie darauf eingegangen, wie dick sie nun wirklich ist, aber alleine die Andeutung reicht ja. Dann wird sie auch später noch von ihrem Fan darauf angesprochen, dass "sie sich gehen lässt" und sie ihr dabei helfen will, sich wieder in Form zu bringen, damit ihr Mann sie nicht verlässt. Darauf wird später nicht mehr eingegangen, als wäre das nicht ein absolut unangebrachter Kommentar, den sie sich hätte sparen können. Später stellt sich raus, dass die Männer sie ja doch attraktiv finden und sie gar nichts an sich ändern musst etc. Also was soll das? Warum muss eine Frau von anderen Frauen runtergemacht werden, damit sie sich von Männern wieder aufbauen lassen kann. Sie hat auch kein Selbstbewusstsein, bis sie einen Freund hat und das zeigt sich auch nur dadurch, dass sie sich nicht mehr selbst runtermacht. Das hat mich während des Lesens am meisten gestört. Wenn in der realen Welt Frauen schon die ganze Zeit nach ihrem Aussehen beurteilt werden, braucht man das nicht auch noch in seiner Freizeitlektüre.
Profile Image for Marion2505.
300 reviews5 followers
January 25, 2018
Inhalt:

Abigail Madison schreibt Liebesromane und hat eine große Fangemeinde. Dieser spielt sie ein Leben vor, das sie in Wirklichkeit nicht führt. Denn privat ist sie Amanda Schneider und lebt ein sehr unauffälliges Leben. Niemand soll ihre wahre Identität kennenlernen. Doch Amanda bekommt in dieser Hinsicht große Probleme als sie von einer begeisterten Leserin zu deren Hochzeit eingeladen wird. Natürlich lehnt Amanda dankend ab. Aber leider hat sie nicht mit dem Vater der Braut gerechnet, der seiner Tochter wirklich jeden Wunsch erfüllen würde. So findet sich Amanda gefesselt in einer Villa wieder und wird von einem russischen Bodyguard bewacht. Amanda ist wenig begeistert und liefert sich auch mit dem Bruder der Braut, der nebenbei gesagt sehr attraktiv ist, manchen Schlagabtausch. Bald stellt die bisher völlig unromantische Amanda fest, dass es möglicherweise doch die große Liebe geben könnte ...

Meine Meinung:

Das Buchcover hat mich mit seinen leuchtenden Farben sofort begeistern können. Es passt wunderbar zum Buch und mir gefallen die Abbildungen auf dem Cover sehr. Im Vordergrund die Schreibmaschine und im Hintergrund die Symbole, die alle mit Liebe und Hochzeit zu tun haben, stimmen mich perfekt auf die Geschichte des Buches ein.

Auch der Schreibstil des Buches hat mich von Beginn an sofort in der Geschichte abtauchen lassen. Er ist wunderbar flüssig und schnell zu lesen. Außerdem ist das Buch sehr humorvoll geschrieben und hat mich oft laut auflachen lassen.

Amanda und ihre Art haben mir sofort gefallen. Sie hat mich während des Lesens oft zum Lachen gebracht, denn ihre Gedanken und Sprüche sind einfach herrlich. Aber ich habe auch an einigen Passagen nachdenkliche Momente miterleben dürfen, was ich besonders schön fand. Darüber hinaus hat es mir großen Spaß bereitet, zuzusehen, wie sie sich im Verlauf des Buches verändert. Zu Beginn belächelt sie alles, was mit Romantik zu tun hat. Doch Schritt für Schritt darf der Leser miterleben, wie sich ihr Herz öffnet und auch die Liebe in ihrem Leben eine Chance erhält.

Sehr maßgeblich an dieser Veränderung ist natürlich Sascha, der Bruder der Braut, beteiligt. Er ist sehr charmant, aber auch nicht auf den Mund gefallen. Daher hat er sich mit seiner unvergleichlichen Art sofort in mein Herz geschlichen.

Aber auch Dimitrij, den ich beim Lesen wirklich bildlich vor Augen hatte und der mich im Laufe des Buches komplett überrascht hat, war ein überaus toller Charakter. Und Melanie ebenso! Und das sind nur ein paar Protagonisten, die ich erwähnen möchte. Ich finde, es ist Vera Nentwich unglaublich gut gelungen, ein wunderbar buntes Grüppchen von Protagonisten zu kreieren, die einander und mich als Leserin sehr glücklich machen konnten. Jeder einzelne war irgendwie besonders.

Beim Lesen des Klappentextes hatte ich sofort eine Idee, wie das Buch verlaufen wird. In Ansätzen war das auch so, aber es gab noch viele andere Handlungsstränge, die ich so nicht vorausgesehen habe. Diese haben aber wunderbar ins Buch gepasst und konnten mich immer wieder überraschen. Eigentlich ist die Zeit mit dem Buch viel zu schnell vergangen ...

Mein Fazit:

"Pseudonyme küsst man nicht" von Vera Nentwich ist eine locker-flockige Liebesgeschichte, die mich wunderbar unterhalten hat. Amanda hat mir mehr als einmal ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.
Profile Image for Berfin.
27 reviews
May 20, 2026
2.5 Sterne... Charaktere hätten besser ausgebaut werden können, die Romanze besaß keine große Basis und aus irgendeinem Grund scheint die Autorin eine Vendetta gegen blonde Frauen zu haben, die mehrmals als "blondes Etwas" bezeichnet werden und keinen weiteren Existenzgrund haben, als 2 Buchseiten lang zu nerven...??? Das Aussehen des Romeos wurde auch sehr spät beschrieben, sodass ich zum Zeitpunkt ein Bild im Kopf hatte, was der tatsächlichen Beschreibung gar nicht entsprach. Man soll sich wohl selber in der Rolle der Protagonistin vorstellen, deshalb wird sie auch kaum beschrieben.

Das Buch war dennoch schnell durchgelesen und vielleicht sollte man einfach keine zu hohen Erwartungen haben, Bücher wie dieses haben auch ihren Platz in der Welt.
Profile Image for Jodi.
81 reviews
June 17, 2024
Der Anfang war super und die Prämisse interessant, aber nach etwa 1/3 des Weges geriet es aus der Spur und konzentrierte sich mehr auf billigen Sex und ungesunde Beziehungen, die auf Verliebtheit basieren.
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