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غبار

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في «غبار» تروي سفِنيا لايبر حكاية يوناس بلاوم الذي قضى طفولته في المملكة العربية السعودية بعد أن حصل أبوه الطبيب على وظيفة هناك. وهناك يختفي ذات يوم سميون، أصغر أطفال بلاوم، ثم يظهر بعد عدة أيام وهو يعاني من اضطراب نفسي. عندئذ تقرر العائلة العودة إلى ألمانيا على وجه السرعة. في صيف 2014 يسافر يوناس - الذي أضحى هو أيضاً طبيباً - إلى الشرق الأوسط مرة ثانية، وتحديداً إلى عمّان. وهناك يُعهد إليه برعاية صبي يذكره بالخسارة الكبرى التي عاناها في حياته: خسارة شقيقه. تحكي سفنيا لايبر هذه المأساة الفردية المتشابكة. رواية ذكية تستند إلى الخيال والشاعرية المرهفة المفعمة بالصور والرموز والإشارات والإحالات، رواية تأخذ القارئ إلى فضاء رحب، ما بين ألمانيا، والسعودية، والأردن، وفلسطين، وأفغ&

227 pages, Kindle Edition

First published March 12, 2018

23 people want to read

About the author

Svenja Leiber

7 books5 followers
She grew up in nothern Germany. In 2005 she plubished Büchsenlicht (a short story collection) and in 2010, the novel Schipino. In 2014 she published Das Letze Land with great welcome criticism and consecrated as one of the most significant authors of German literature. It has several awards, including the Werner Bergengruen.

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Profile Image for Susanne.
202 reviews41 followers
April 13, 2018
„Vielleicht gehöre ich tatsächlich zu den Menschen, die an den harmloseren Stellen der Welt Gefahr vermuten, während die wirklichen Gefahren eine Art Wind in den Segeln ihres Lebens sind."

Das neue Buch von Svenja Leiber ist ungewöhnlich. Was bei ihren Büchern eigentlich immer zutrifft. Sie schreibt keinen Mainstream. Es kommt mir so vor, als schriebe sie aus einem inneren Raum heraus, der sehr meditativ ist, auch philosophisch.

Staub ist ein Roman, der die Frage erforscht, wer wir sind, ob wir jemals sind, wer wir sind und wie sehr wir uns selbst und andere durch unsere Konstruktionen und Bilder voneinander in Gefängnisse sperren. Das Verlorensein in der Festlegung und die Flucht daraus.
Paul Jandl nennt Svenja Leibers Bücher in der NZZ „luzide literarische Psychologie“. Für mich trifft er damit sehr genau, was sie mit all ihren Werken tut und was sie in der Landschaft der deutschen Literatur für mich einzigartig macht: sie erforscht die Situationen des Menschen, sein Geworfensein nicht mit dem Verstand, sondern mit einer traumwandlerischen Poetik. Es kommt einem beim Lesen manchmal so vor, als würde sie sich selbst werfen an der Stelle der Protagonisten, und dann in ihrem Inneren, nicht mit dem Verstand, horchen, was zutage tritt, sobald der Mensch verloren geht und sich in diesem Leben nicht mehr auskennt. Dieses Verlorensein kann viele verschiedene Gründe haben. Es ist nicht nur das existentielle sowieso Geworfensein, das Sartre meinte, sondern es wird hervorgerufen: durch z.B. politische Veränderungen, die jenseits der Kontrolle des Einzelnen liegen, durch die Feststellung, in einem Körper zu leben, in dem man nicht zuhause ist, durch Begegnungen mit völlig fremden Kulturen oder Religionen, um nur einige Beispiele zu nennen, die in diesem Buch relevant sind.
Wenn Ihr mehr von meiner Besprechung lesen möchtet, sie ist jetzt bei lobedentag online unter http://lobedentag.blogspot.de/2018/04...
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