Was würdest du tun, wenn dein Freund und Mentor bei einem Reitunfall stirbt und dir das Pferd vererbt, das daran schuld ist?Was tust du, wenn deinem größten Konkurrenten jedes Mittel recht ist, um dieses Pferd zu bekommen?Und was machst du, wenn du dich ausgerechnet in ihn verliebst?Ein gefühlvoller und spannender Roman, in dem sich zwei Feinde zwischen Liebe und dem Erfolg im Profisport entscheiden müssen.„Never give up“ ist in sich abgeschlossen, obwohl es zu einer Reihe gehört. Weitere Bücher mit anderen Paaren werden folgen. In den Folgebänden wird man auch Sven und Jane wiederbegegnen.
Schon als ich das Cover und den Klappentext zu Jumping Heart gesehen/gelesen hab, war mir klar, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Ich war in jüngeren Jahren ganz vernarrt in Pferdebücher und hab sie regelrecht verschlungen.
Jumping Heart zu lesen war ein bisschen wie eine kleine Zeitreise. Das Pferdefeeling war herrlich. Ich wusste sofort wieder, warum ich das als Kind so mochte. Ich hab die Pferde fast schon schnauben hören und den Heuduft riechen können beim Lesen. Aber vielleicht war das aber auch einfach nur das Landleben in meinem Heimat-Kaff. Also macht euch keine Sorgen, dass es beim Lesen plötzlich nach Pferdemist stinken könnte.
Auch für Nicht-Reiter oder Nicht-Pferdekenner hat die Autorin den ganzen „Fach-Kram“ super gelöst. Wann immer Sven, Jane oder Landon fachsimpeln oder Pferdebegriffe benutzen erklärt sie diese. Wobei es an der ein oder anderen Stelle für mich auch überflüssig war. Ich weiß nicht, wie andere sich da auskennen, aber was eine Longe ist, weiß man, oder?
Gerade der Anfang des Buches, sowie Janes pferdische Vorgeschichte und ein Zwischenfall im Buch mögen dem ein oder anderen krass erscheinen, aber ich fand das sehr realistisch. Pferdesport ist nicht ganz ungefährlich und Pferdebeine sind durchaus sehr empfindlich. Für mich ein sehr großer Pluspunkt, dass Wert auf Realität statt beschönigende heile Welt gelegt wurde. In meinen Augen: sehr gut gemacht!
Allerdings ging mir die Liebesgeschichte am Anfang ein weeenig zu schnell, wenn man bedenkt, dass Jane und Sven quasi Todfeinde sind und sich anfangs bis aufs Blut hassen. Aber am Ende fand ich die beiden doch ziemlich süß und ich gestehe, irgendwann hab ich auch die Ship-Fähnchen für Svane ausgepackt.
Ich mochte die Geschichte trotz der etwas zu schnellen Liebesgeschichte sehr gern, immerhin hatte auch die ihre Höhen und tatsächlich realistische Tiefen. Spannung kam definitiv auch nicht zu kurz. Zwar gab es keine wahnsinnig verzwickten Twists, aber mitgefiebert habe ich trotzdem, denn der Reitsport in Jumping Heart ist voller Intrigen, Neid, Geiz und Missgunst.
Das Pferdefeeling gab dem Buch dann den Rest und es war schlussendlich einfach rabenstark. Denn gerade der pferdische Anteil macht Jumping Heart – Never give up zu einem Buch, dass aus der Menge hervorsticht, weil es eben ein bisschen anders ist als all das typische andere New Adult, das man auf dem Buchmarkt relativ oft findet. Ich denke auch, dass das Cover das schon zeigt, da auch das für das Genre nicht gerade typisch ist und es einem trotz (oder gerade wegen) der dezenten Farben sofort ins Auge fällt.
4,5🌟 Bin total zufrieden und überrascht da ich immer davon ausgegangen bin das Pferde Bücher für Kinder sind. Dieses Buch hat mich total von Gegenteil überzeugt und ich werde mir sofort die anderen Teile holen. Kann das Buch nur jedem empfehlen! Ich mag das Ende besonders doll :D
Ein tragischer Verlust erschüttert die Welt des Pferdesports. Doch statt Abstand gewinnen und um ihren Freundetrauern zu können, muss sich Jane genau jenem Pferd stellen, das für den tödlichen Unfall verantwortlich ist. Und dann muss sie sich nicht nur ihren Ängsten stellen, sondern auch ihrem „Feind“ - Sven. Denn er und sein Vater wollen dieses Pferd für sich - um jeden Preis. In ihrer Verzweiflung lässt sich Jane auf einen gefährlichen Deal ein. Einen Deal, bei dem sie nicht nur das Pferd verlieren kann, sondern auch ihr Herz …
„Jumping Heart – Never give up“ ist der Auftakt der gleichnamigen Reihe von Chloe Jackson. Sie entführt ihre Leser in die Welt des Springreitens und in eine Welt, in der Sieg Macht bedeutet und die Liebe vielleicht hinter einer gut verborgenen Fassade wartet.
Mit einem wunderschönen Cover und einem vielversprechenden Klappentext hat mich „Jumping Heart - Never give up“ in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht. Abwechselnd lässt sie uns durch Janes und Svens Sichtweise in die Story eintauchen.
Gleich zu Beginn schaffte sie es mich mit einem tragischen Moment ans Buch zu fesseln. So viele Gefühle, eine bedrückende Stimmung und die Hoffnung auf mehr. Ein regelrechtes Gefühlschaos gleich zum Anfang! Dabei entwickelt sich die Lovestory von Jane und Sven langsam, aber spannungsreich.
Jane war mir von Beginn an recht sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie ist sehr fürsorglich und natürlich Tierliebhaberin durch und durch! Gegenüber Sven ist sie sehr voreingenommen, hält ihn stets auf Abstand und reagiert oft auch sehr zickig ihm gegenüber. Ihre Vorurteile fand ich manchmal etwas unpassend. Obwohl Sven als sehr eingebildet und arrogant beschrieben wird, habe ich ihn eher als engagierten, netten jungen Mann wahrgenommen. Nur leider fehlt ihm das Rückgrat, um sich vor allem gegen seinen alten Herrn durchzusetzen ...
Gut eingearbeitet und gut beschrieben, ist auch die Welt des Springreitens. So ist selbst bei einem Laie, wie mir, für Verständnis gesorgt. Da Tierliebe hier ganz groß geschrieben wird, gibt es natürlich viele schöne und leidenschaftliche Momente mit eben diesen.
Die Idee der Story fand ich sehr schön, und die Umsetzung ist wirklich gut geworden. Etwas unverständlich empfand ich Janes schnelle Heilung ihrer Angst, wieder aufs Pferd zu steigen. Kam für mich einfach zu schnell und überraschend. Auch im Verhältnis der Protagonisten fehlte mir noch das Feuer, vor allem da Sven ja oft als herablassender Chauvi dargestellt wird.
Nichtsdestotrotz ist „Never give up – Jumping Heart“ eine tolle Mischung aus Liebe, Ängsten, Hoffnung, Verlusten und Intrigen. Eine wahre Explosion der Gefühle, die mir die Lesezeit sehr versüßt hat.
Ich vergebe 4 von 5 Sterne.
Ich danke Chloe Jackson für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Ich warte gespannt auf Band zwei ;)
Vor ungefähr einem halben Jahr ist Janes Pferd bei einem Weideunfall ums Leben gekommen. Seit dem kümmert sie sich zwar um die Pferde auf dem Hof ihres guten Freundes und Mentor Landon, hat allerdings das Reiten selbst komplett aufgegeben. Als Landon bei einem tragischen Reitunfall stirbt, wird ihr ausgerechnet das Pferd vererbt, unter dem dieser gestorben ist. Doch Janes größter Konkurrent, Sven, möchte dieses Pferd um jeden Preis in seinen Besitz bringen. Das muss Jane unbedingt verhindern, auch wenn sie dafür wieder aufs Pferd steigen und die Gefühle ignorieren muss, die Sven in ihr weckt...
Jane war mir von Anfang an recht sympathisch. Sie ist sehr fürsorglich, empathisch und hat sehr mit den Verlusten ihres Pferdes, Mentors und der neuen Situation zu kämpfen. Allerdings tritt sie gegenüber Sven auch sehr voreingenommen auf, anstatt sich erst einmal eine eigene Meinung zu bilden. Sven wird als sehr arrogant und eingebildet beschrieben, wirkte auf mich allerdings eher wie ein verantwortungsbewusster, falsch verstandener junger Mann, der sehr unter seinem Vater zu leiden hat. Ich muss ja sagen, dass ich zu Anfang doch kleine Probleme mit dem Namen hatte, da er für mich nicht unbedingt in die Kategorie "attraktiv" fällt und mich eher an einen Disneycharakter erinnert hat. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht. Außerdem wirkt er nicht gezwungen oder zu gestochen, sondern wie aus dem Alltag heraus gegriffen. Die Geschichte ist abwechselnd in der Ich-Perspektive aus der Sicht der beiden Protagonisten Jane und Sven geschrieben.
Wer vom Reitsport beziehungsweise Springreiten keine Ahnung hat, muss sich bei dem Auftakt der "Jumping Heart"-Reihe keine Sorgen machen. Sämtliche Pferdebegriffe werden aufgegriffen und im selben Zusammenhang erklärt. Ich selbst bin jahrelang geritten und hatte somit keine Probleme, in die Welt des Pferdesports hinein zu kommen. Langweilig wurde es aber trotzdem nicht. Chloe Jackson führt den Leser in eine Welt voller Intrigen, Hass und Neid. Sie beschönigt nichts und zeigt gleich zu Anfang, dass Reiten nicht unbedingt ein ungefährlicher Sport ist.
Die Liebesgeschichte zwischen Sven und Jane ging mir insgesamt etwas zu schnell. Allgemein hätte ich mir hier etwas mehr pepp und Feuer zwischen den Protagonisten gewünscht. Die Geschichte selbst war etwas vorhersehbar, konnte aber trotzdem mit ihrer Spannung und Realität punkten. "Jumping Heart. Never give up" hat mir gut gefallen und einige entspannte Lesestunden beschert. Ich freue mich auf den zweiten Teil, der im Herbst erscheinen soll und von anderen Protagonisten handelt.
Es gibt Mädchen, die Pferde mögen. Es gibt Mädchen, die Pferde lieben. Es gibt Pferdemädchen. Und dann gibt es mich. Ich mag einfach keine Pferde. Und doch lese ich ein Buch über Pferde und eine Liebesgeschichte, die anfangs unter keinem guten Stern steht. Vielleicht sind Pferde doch nicht ganz doof? Hauptsächlich habe ich mich dazu entschlossen das Buch wegen des Covers zu lesen. Ich finde das Cover einfach wunderschön. Es strahlt eine Kraft aus, die mich in ihren Bann gezogen hat. Aber auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Letztendlich kann ich sagen, dass Pferderomane doch nicht so „schlimm“ sind. „Jumping Heart – Never give up“ von Chloe Jackson hat mir gut gefallen. Ich habe viel über das Springreiten gelernt, das für mich völliges Neuland darstellt. Manchmal verfolge ich die Turniere bei den olympischen Spielen, aber das ist es auch schon mit meinen Erfahrungen. Jane war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich in ihre Gedanken und Gefühle gut hineinversetzen. Ich habe mental die ganze Zeit die Daumen gedrückt, dass sie ihr Ziel erreichen wird. Sven ist im Grunde ein wirklich sympathischer Typ, der von Jane nur falsch eingeschätzt wird. Dies jedoch nicht zu Unrecht. Er ist arrogant, ihr direkter Konkurrent und macht ihr laufend Kaufangebote für ihr Pferd, von dem sie sich gar nicht trennen will. Wer wäre davon nicht genervt? Ich finde den Namen Sven leider nicht so sexy, weswegen ich mir bei bestimmten Szenen einfach einen anderen Namen vorgestellt habe. Aber das ist letztendlich ja Geschmacksache. Die Liebesgeschichte der Beiden entwickelt sich über die Seiten zu einer starken Liebe, die sich auch etwas in mein Herz geschlichen hat, wobei mich der Epilog besonders berührte. Leider gab es für mich auch eine Schwachstelle. Die Story war mir zu vorhersehbar und hat mich daher nicht wirklich gepackt. Ich habe natürlich bei jedem Turnier mit Jane mitgefiebert, jedoch haben mich die Intrigen und die sich daraus entwickelnden Storylines nicht hundertprozentig überzeugt. Trotzdem ist „Jumping Hearts – Never give up“ ein toller Roman für Pferdeliebhaber, die eine süße Liebesgeschichte lesen möchten. Dabei werden sie bestimmt einen Teil ihrer Herzen an die Protagonisten und deren Pferde verlieren. Und sogar mich „Anti-Pferdemädchen“ hat das Buch soweit überzeugt, dass ich zukünftig Pferderomanen doch noch eine weitere Chance geben werde. Ich bedanke mich bei Chloe Jackson für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beinflusst.
Zuerst einmal, wow! Ich bin auf dich durch ein TikTok aufmerksam geworden, daraufhin habe ich das Buch gelesen, kannte kein anderes Buch von dir, wusste dementsprechend nicht was für einen Schreibstil du verfolgst und bin wahnsinnig begeistert! Ich finde das Buch sehr gelungen und der Wechsel zwischen den beiden Sichtweisen ist so, so gut! Normalerweise mag ich dies gar nicht aber du hast es super umgesetzt 😍