April 1945. Es sind die letzten Stunden, bevor die Hölle losbricht in Berlin und der Häuserkampf beginnt.Die letzten Tage, bevor alles vorbei die Schüsse, das Gebrüll, die Befehle und die Angst. Aber vorher müssen Fritz und Schultz noch einen Auftrag erfüllen. Und der führt sie mitten hinein ins Zentrum der Gefahr. Der großartige Schauspieler Burghart Klaußner erzählt von zwei Männern, die es geschafft haben, den Krieg zu überleben, indem sie den Kopf unten hielten. Und die es auf den letzten Metern doch noch kalt Sie erhalten den Auftrag, die Geldkasse ihrer Einheit ins Reichsluftfahrtministerium zu bringen. Nach Berlin-Mitte – einmal quer durch die zerbombte Stadt. Und das einzige Beförderungsmittel, das sie haben, sind ihre klapprigen Fahrräder …»Vor dem Anfang« ist ein kraftvoller Roman über Freundschaft, über das Ende einer Welt und die Hoffnung auf einen Neubeginn. Voller Düsterkeit, aber auch Wärme und feinem Humor.
4,5 Sterne, weil es mir einfach zu kurz, zu komprimiert ist, was aber wahrscheinlich gewollt ist. Fritz als zentrale Figur mitten in Berlin im Mai 45 und mit der Angst, dass es ihn doch noch erwischt. Er blickt zurück auf sein Leben, hat Angst und sucht nach einem Ort der ihn rettet und beschützt. Das erzählt Burghart Klaußner in trockener, zeitgemäßer und zu den Figuren passender Sprache. Ich hätte gerne noch mehr davon gelesen.
Ich kannte und mochte Burghart Klaußner bisher nur als Hörbuchsprecher. Auch als Schauspieler ist er mir bekannt. Und nun schreibt dieser Mann auch noch, und das sogar ganz phantastisch! Eine nette kleine Geschichte über zwei junge Männer in Berlin 1945. Das Kriegsende ist naht und beide wollen diesen letzten Kriegstag überleben. Ernste Töne und Witz wechseln sich ab und so schnell wie Fritz mit dem Rad durch Berlin fährt, so schnell ist man leider auch durch die Geschichte durch. Und das ist auch der einzige Wehmutstropfen, die schöne Geschichte endet zu schnell, ist ziemlich kurz. Ich hoffe, nach diesem Debüt werden wir noch einiges mehr von diesem Autor zu lesen bekommen. Wünschen würde ich es mir sehr. Und wenn möglich, dann auch bitte etwas länger.
Ein tolles Buch, sehr präzise und kompakt geschrieben und eine ganz wunderbare Geschichte. Ins besondere mit dem Hintergrund, dass der Autor diese Geschichte als Kind immer erzählt bekommen hat. Es war ein spannender kleiner Ausflug in das Berlin der letzten Tage des zweiten Weltkriegs.
Sehr spannend die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin erzählt. Und wieder einmal wird klar, dass wir ein großes Glück haben, dass wir im Frieden leben - und Corona ist nichts dagegen...
Schöne kleine Erzählung über den letzten Kriegstag und die Versuche zweier Männer, dem Krieg doch noch zu entkommen. Ich mochte die Rückblicke und die Idee, das Segelboot als Rückzugsort zu thematisieren. Ob man Fritz nun sympathisch findet oder nicht ist eine Sache, aber in den letzten Stunden den Krieges noch zu sterben wäre wohl wirklich ein Jammer gewesen. Und dieser Nervenkitzel, ob der Krieg die beiden doch noch erwischt, spürt man als Leser ganz intensiv.