Zellen vervielfältigen sich—bei Krebs ebenso wie bei Schwangerschaft.
Abneigungen [dis-affection] jeglicher Art; legale Sucht (Kaffee, Zigaretten, Alkohol, Überarbeitung, Leistungswille), illegale Sucht (natürliche und pharmazeutische toxische und narkotische Substanzen); Selbstmord (vor allem unter Jugendlichen); Empfängnisverhütung, Abtreibung sowie die Wahl sexueller Praktiken und Identitäten; die Agonie bei chronischen Krankheiten; lebenserhaltende Geräte in und außerhalb von Krankenhäusern; Depressionen und Burnout Praktiken werden häufig anhand christlicher Moralvorstellungen bewertet oder unter Bezugnahme auf eine sakralisierte Vorstellung vom Leben und vom Individuum, das dieses lebt. Dadurch werden sie auf Pathologien, soziale Probleme oder Verbrechen reduziert.
Für ein Leben, dessen Begehren darauf abzielt, sich selbst auszulöschen, das heißt an sein Ende zu gelangen und sich dann aufzulösen, ist der Wunsch zu sterben also eine weitere Ausdrucksmöglichkeit für den Wunsch zu leben. Nicht nur besteht hier keine dialektische Spannung zwischen Eros und Thanatos, sondern beide Kräfte sind in Wirklichkeit auch nur eine -zoe als Lebenskraft zielt auf ihre eigene Erfüllung.
(...) Deleuze (...) etwas sehr deutlich: Du kannst dein eigenes Leben in seiner spezifischen und radikal immanenten Form unterdrücken und trotzdem noch das Vermögen oder die Potenz des Lebens affirmieren; insbesondere in Fällen, in denen gesundheitlicher Verfall oder soziale Zwänge dich ernsthaft der Kraft berauben, zu affirmieren und mit Freude anzudauern.
Una vez leído Lo posthumano, cuya narrativa no me desagradó y me pareció útil como guía, decidí seguir leyendo alguna obra más de Braidotti, citada en ocasiones por Haraway. No se puede atribuir a Rosi Braidotti una filosofía creativa, y sin embargo, su obra es valiosa. En este libro, Braidotti busca y rebusca en la filosofía más reciente -Haraway, Deleuze y Guattari- las maneras de reinventar la subjetividad y, a su vez, establecer la posibilidad de una ética que vaya más allá de los dilemas morales tradicionales, usualmente escolásticos y con poca o nula utilidad real. El campo de la ética per se, debo admitir, no es mi mayor interés, y tengo pendiente leer a Hannah Arendt. Y sin embargo, Braidotti consigue hilvanar a Deleuze y Haraway en la constitución de este nuevo sujeto posthumano, y después, mediante principalmente la obra de D&G, transformar este sujeto en un vector ético per se. Las últimas cincuenta páginas, sobretodo, han estado bien.