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Livets Strand: Roman (1915)

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Livets Strand er en roman skrevet af den islandske forfatter Gunnar Gunnarsson og blev udgivet i 1915. Bogen f������lger historien om en ung mand ved navn Gestur, der bor p������ en g������rd ved kysten af Island sammen med sin far og sin s������ster. Gestur er forelsket i nabopigens datter, men deres forhold bliver udfordret af forskelle i deres sociale status og livsfilosofi.Gennem Gesturs rejse gennem livet udforsker bogen temaer som k�����rlighed, tab, overlevelse og menneskets forhold til naturen. Romanen er skrevet p������ en poetisk og beskrivende m������de og giver et indblik i livet p������ Island i begyndelsen af det 20. ������rhundrede.Livets Strand er en af Gunnar Gunnarssons mest kendte v�����rker og har vundet international anerkendelse for sin realistiske beskrivelse af livet p������ Island. Bogen er oversat til mange sprog og er stadig popul�����r blandt l�����sere i dag.This scarce antiquarian book is a facsimile reprint of the old original and may contain some imperfections such as library marks and notations. Because we believe this work is culturally important, we have made it available as part of our commitment for protecting, preserving, and promoting the world's literature in affordable, high quality, modern editions, that are true to their original work.

286 pages, Paperback

First published January 1, 1915

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About the author

Gunnar Gunnarsson

94 books54 followers
Gunnar Gunnarsson is one of Iceland's most esteemed writers. From a poor peasant background, Gunnar moved to Denmark in 1907 to get an education. He wrote mainly in Danish throughout his career, in order to reach a wider audience.
In 1955, he was considered for the Nobel Prize, the year in which it was awarded to his fellow countryman, Halldór Laxness.

For the Icelandic author born in 1947, see Gunnar Gunnarsson.

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Profile Image for Петко Ристић.
176 reviews14 followers
August 4, 2023
"Das Leben ist nur ein Strand, an den wir alle getrieben werden und Schiffbruch leiden, jeder auf seine Weise.
Das Leben spielt mit uns wie die hinterlistige Welle, es lächelt uns zu, um den Fall, die Verzweiflung nur noch größer zu machen. Wir sind alle nur angeschwemmte Leichen... angeschwemmte Leichen am Strande des Lebens..."

Gunnar Gunnarson's "Strand des Lebens" ist ein isländischer Roman aus dem Jahre 1915, dessen Bedeutung von der Zeit nicht gepriesen wurde und folglich größtenteils der Vergessenheit anheim gefallen ist. Umso reizvoller für mich. Ohne zu wissen, worauf ich mich mit diesem Buch einließ - denn es gibt nur noch antiquarische, deutsche Ausgaben dieses Werks aus dem Jahre 1949 die im Internet keine Beschreibungen enthalten - bestellte ich es mir und strandete in's literarische Island. Und ein moderner flüchtiger Leser würde in dem obigen Zitat naturgemäß nur den Ausdruck einer realitätsfernen Verzweiflung eines Verlierers herauslesen, ohne den Glanz der tröstlichen Strahlkraft zu erkennen, die aus einer solchen Erkenntnis hervorleuchtet.

Bekanntlich geht mein Urteil aus der Anschauung als Urquelle aller Erkenntnis hervor und wenn eine Geschichte auf ein starkes Gemüt wie das meine, auf welches die vorliegende nächste Außenwelt mit ihrer zu anschaulichen Realität gewaltsam eindringt, zu wirken wünscht, darf es keineswegs in's abstrakte oder artifizielle hinübergleiten. Wie froh ich war zu erkennen, das dies hier nicht zutrifft.

Gunnar's Geschichte eines Priesters im Kampf mit dem Leben wirkt für den Durchschnitt freilich zermürbend, was das Leben für den Echten, Edlen und Starken gewiß nicht selten ist, doch weiß unser einer, dass man aus Leid nicht nur geistig und charakterlich wächst - sofern der Druck desselben nicht übertrieben ist - sondern sogar das Denken und Urteilen positiv geprägt wird; das Leben erscheint nicht mehr als das, was wir mit trüb und elend bezeichnen, sondern gleichsam als nüchtern und kalt, denn es kennt kein Gut, kein Böse. Es gibt und es nimmt. Eine im Grunde schlichte Einsicht, wenngleich es in unserer nach Glücksüchtigen Zeit kaum einer erkennt, obgleich das Leben dadurch wesentlich gewinnt.

Wir gewinnen aus diesem Buch auch die Erkenntnis, dass der Strand des Lebens in seiner ganzen Willkür und Pein keinen Zweck verfolgt, als das, was es gegeben hat, vielfältig zurückzuholen. Die Verletzungen die man dabei erleidet können wir als Stärkung oder als Schwächung interpretieren; es obliegt dem Individuum hier ein korrektes Urteil fernab aller modernen Moralvorstellungen abzugeben, sofern es dazu überhaupt fähig ist.
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