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Als wir uns die Welt versprachen

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Protetta dalle mura di una casa nascosta dal rampicante, Edna aspetta un segno. Da sempre sogna il giorno in cui potrà mantenere la parola data. L'unico a farle compagnia è Emil, un pappagallo dalle grandi ali blu. Non le è mai servito altro. Fino a quando una notizia la costringe a uscire dall'ombra e a mettersi in viaggio. È arrivato il momento di tener fede a una promessa a lungo disattesa. Una promessa che lega il suo destino a quello dell'amico Jacob, che non vede da quando erano bambini. Da quando, come migliaia di coetanei, furono costretti ad affrontare un terribile viaggio a piedi attraverso le montagne per raggiungere le fattorie dell'Alta Svevia ed essere venduti nei mercati del bestiame. Scappati dalla povertà, credevano di trovare prati verdi e tavole imbandite, e invece non ebbero che duro lavoro e un tozzo di pane. Li chiamavano «bambini di Svevia». In quel presente così infausto, Edna scoprì una Jacob. La loro amicizia è viva nel suo cuore, così come i fantasmi di cui non ha mai parlato. Ma ora che ha ritrovato Jacob, è tempo di saldare il suo debito e di raccontare all'amico d'infanzia l'unica verità in grado di salvarli. Per riuscirci, Edna deve tornare dove tutto ha avuto inizio per capire se è possibile perdonarsi e ricominciare. Lungo antiche strade romane e sentieri dei pellegrini, ogni passo condurrà Edna a riscoprire la sorpresa della vita, ma al contempo la avvicinerà a un passato minaccioso. Perché anche la fiaba più bella nasconde una cupa, insidiosa verità. I bambini di Svevia è un romanzo indimenticabile. Per la capacità di leggere l'animo umano con profondità ed empatia. Per il coraggio di far luce su un capitolo poco conosciuto della storia italiana, quello dei bambini che, per tre secoli e fino alla seconda guerra mondiale, venivano venduti dalle famiglie per lavorare nelle fattorie dell'Alta Svevia. Per la protagonista, Edna, un personaggio vivido e coinvolgente. Una storia che è un tuffo in un mondo in cui la natura dice più delle parole e in un passato dimenticato che chiedeva di essere raccontato.

Paperback

First published January 9, 2020

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Romina Casagrande

18 books5 followers

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159 (32%)
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160 (32%)
2 stars
61 (12%)
1 star
8 (1%)
Displaying 1 - 30 of 85 reviews
Profile Image for Georgiana 1792.
2,405 reviews162 followers
February 16, 2024
Questa è la storia di Edna Weiss, una signora altoatesina quasi novantenne che vive una vita di abitudini, ma che nasconde nel proprio passato remoto un segreto. Lei è uno dei bambini di Svevia, bambini poveri, appartenenti a famiglie numerose delle valli vicine, che venivano raccolti e accompagnati in Alta Svevia per essere venduti al mercato come se fossero del bestiame per lavorare nelle fattorie. Edna ha la fortuna di incontrare Jacob, che la seguirà nella sua stessa fattoria e sarà per lei un punto di riferimento e una spalla su cui trovare conforto.
Fino a quando Edna... non fuggirà, portandosi via Emil - il pappagallo di Jacob - e lasciandoselo alle spalle.
Dopo una settantina d'anni, Edna - che ha sempre comprato Stern nella speranza di trovare in qualche modo notizie su Jacob - scopre che il suo vecchio amico è stato ricoverato in un ospedale di Ravensburg in seguito a un'alluvione, e intraprende così un viaggio per riportargli il suo Emil. Ma subito il viaggio si prospetta difficile, perché a Edna capitano non pochi imprevisti, cosicché, dopo un primo percorso in pullman, è costretta a camminare o a utilizzare mezzi di fortuna, che le fanno conoscere tantissime persone nuove (e anche alcune su cui fino a quel momento aveva avuto pregiudizi), in un viaggio che - nonostante i nuovi mezzi di trasporto - quasi rispecchia quello di settant'anni prima, che Edna continua a ricordare durante il percorso.
Profile Image for Feli.
324 reviews26 followers
May 1, 2021
Danke an Netgalley für das Leseexemplar.

Dies ist die Geschichte von Edna. Oder vielmehr die Geschichten: Zum einen lernen wir die “Zimperliese” kennen, wie sie als Schwabenkind in jungen Jahren ihr Zuhause verlassen muss, um über die Berge zu wandern und auf einem fremden Hof zu arbeiten. Zum anderen
begleiten wir die 90-jährige Edna auf ihrem Weg zurück über die Berge und zurück in die Vergangenheit, um endlich abschließen zu können, einen Zugang zur Gegenwart zu bekommen und um eine alte Schuld zu begleichen.

Bei ‘Als wir uns die Welt versprachen’ handelt es sich also z.T. um einen historischen Roman, in einem zweiten Erzählstrang befinden wir uns jedoch in der Gegenwart und arbeiten mit Edna ihre Erlebnisse auf.

Ich hab recht lange gebraucht, um über diese Geschichte nachzudenken und zu einer Bewertung zu kommen. Den historischen Teil habe ich sehr gemocht, er ist gut geschrieben und spannend erzählt. Wir lernen die kleine Eda dort richtig gut kennen und lieben.
Mit dem zeitgenössischen Teil hatte ich jedoch so meine Probleme. Er gefiel mir nicht wirklich gut. Es sollte aufmunternd und auflockernd sein im Vergleich zu der doch recht harten und emotionalen Geschichte ihrer Kindheit, doch wirkt er oft leider gezwungen, aufgesetzt und unglaubwürdig.
Eda lebt in ihrer eigenen Welt, sie verschließt sich fast 80 Jahre lang komplett vor der Außenwelt und versucht nun ein letztes Abenteuer zu erleben. Dabei setzt sie sich und ihrem Papagei wirklichen Gefahren aus und was dem armen Emil alles geschieht grenzt nun schon an Tierquälerei. Auch sind viele von Ednas Ansichten, verständlicherweise, denn story bedingt, sehr veraltet. Dadurch wirken ihre Begegnungen jedoch sehr arrangiert, sehr belehrend. Natürlich geht es darum, dass Edna neue Sichtweisen kennen lernt und gleichzeitig jüngeren Menschen ein wenig von ihrer Lebenserfahrung mitgibt. Das ist auch okay, doch eben ein wenig too much. Direkt nach dem ersten ‘Hallo’ in tiefenpsychologische und philosophische Thematiken einzutauchen wirkt einfach sehr gescriptet.
Auch wenn ich im Verlaufe der Geschichte die ‘alte’ Edna etwas mehr zu verstehen gelernt habe und ihre Beweggründe z.T. nachvollziehen konnte, bin ich leider doch nie so recht mit ihr warm geworden. Traumatische Erlebnisse, eine gewissen Abgeschiedenheit vom Rest der Welt haben sie dazu gebracht, viel zu lange in ihren Erinnerungen zu leben, was erklärt, weshalb sie sich so an ihre Vergangenheit klammert.

Auch finde ich, kann man, selbst mit diesem Hintergund, gewisse Aussagen heutzutage einfach nicht mehr unkommentiert in einem Roman stehen lassen. Edna hält den Atem an aus Angst sich ‘irgendwelche Krankheiten einzufangen’, weil ein in Frauenkleidern steckender Mann den Raum betreten hat. Ja, sie ist alt und nicht up-to-date. Dennoch finde ich diese und auch weitere z.T. rassistische Äußerungen müssen einfach im Verlaufe der Geschichte korrigiert werden. Eda sieht zwar etwa 200 Seiten später ein, dass sie vorschnell war, den dunkelhäutigen Mann direkt als Kriminellen einzustufen, doch wird über ihre anderen ‘vorschnellen’ Einschätzungen leider oft kein Wort mehr verloren.

Aus diesem Grund, und weil der zweite Handlungsstrang doch um viele Seiten zu lang ausgefallen ist und viel zu viele Informationen, die nicht zur Geschichte beitragen, enthält, kann ich dem Teil des Buches leider nur 1 Sterne geben.
Der historische Teil mit 4 Sternen ist sehr gelungen, doch komme ich so leide rnicht über 2.5 Sterne hinaus. Schade, denn die Idee war sehr gut. Doch nochmal lesen würde ich es nicht.
133 reviews3 followers
February 7, 2021
Seit dem Buch "Schwabenkinder" von E. Bereuter und der dazugehörigen Verfilmung mit T. Moretti ist mir das Thema dieser armen Sklavenkinder bekannt.
Auch in "Als wir uns die Welt versprachen" geht es darum.
Aber auch noch um viel mehr: um Freundschaft, um Versprechen, um Schuld und Vergebung, um innere Freiheit.
Erzählt wird die Geschichte von Edna und Jacob die beide auf demselben Hof zum Arbeiten gelandet sind.
Durch tragische Ereignisse haben sie sich auf ihrer geplanten Flucht aus den Augen verloren.
Edna ist über 80 Jahre alt als sie Jacob zufällig in einem Zeitschriftenartikel wieder sieht...........sie hat all die Jahre nach ihm Ausschau gehalten und nun ist der Zeitpunkt für die Rückreise und die Einhaltung eines Versprechens gekommen.
Zusammen mit dem Papagei Emil, der eigentlich Jacob gehört, macht sie sich auf den Weg zurück nach Ravensburg - denn da liegt Jacob im Krankenhaus.
Für Edna muss es derselbe Weg zurück über die Alpen sein wie damals auf ihrer Flucht.
Sie hat unterwegs Begegnungen mit vielen Menschen die ihr alle etwas mit auf den Weg geben, psychisch und physisch. So schafft Edna diesen in jeder Hinsicht schwierigen Weg und lernt viel über sich selbst und ihr Leben.
In Rückblenden wird die Zeit auf dem Hof geschildert, wobei die Arbeit an sich fast noch das Einfachste war........schlimmer war die seelische Einsamkeit, das Heimweh, das Ausgeliefertsein, die Knechte und Bauern..........denn es wird schnell klar, dass viele Kinder auch sexuell missbraucht wurden.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, mir hat es richtig gut gefallen, ich habe quasi vor meinen Augen schon die Verfilmung gesehen - aber dann kam das Ende und hier ist dann etwas passiert was meine Begeisterung leider etwas ausgebremst hat. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck und ich denke, die Autorin hatte ihre Gründe für diese Entscheidung.
Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch.
Profile Image for Clelia LADINI.
575 reviews8 followers
February 23, 2021
Ho letto questo libro in Francese il suo titolo La promesse d'Edna, che il 25 Marzo 2021 sara`publicato in francese.
Provo qui a tradurre la mia critica francese in Italiano:
Un capolavoro, piango raramente, qui sono uscita dal libro in lacrime. Nonostante la storia durissima di questi bambini venduti tale schiavi presso ricchi coltivatori bavaresi, la scrittrice non cade mai nel pathos, rimane positiva, come il suo personnaggio di 90 anni( Edna) che decide, per rispettare una promessa fatta, di rifare la strada a piedi partento dal suo piccolo villaggio del nord Italia, fino alla città di Ravensburg in Germania ( nel distretto della Svevia, uno dei 7 distretti della Baviera). La storia è stata reale per numerosi bambini che sono stati soprannominati i Bambini di Svevia(il titolo del libro nella sua versione italiana), questo durò fino all'arrivo dei fascisti, poi della guerra.
Questo libro non è solo un viaggio attraverso le Alpi per Edna, ed Emil il suo pappagallo,
ma anche un viaggio nei suoi ricordi, lentamente percorriamo i chilometri come i ricordi di
Edna di Giacobbe ed Emil, ma anche una sorta di testimonianza storica di questi eventi.
Tanta poesia, gentilezza nella penna dell'autore, uno stile magnifico,
fluido chela traduttrice non ha realmente reso (ho letto il libro in francese e italiano
per giudicare lo stile e la traduzione), ma come un difetto all'inizio l'ho adottato e
è diventato come un sentiero pieno di ciottoli identici a quelli attraversati da Edna,
quindi alla fine questa mancanza di fluidità non era quasi più importante.
Come la meravigliosa frase di Nicolas Bouvier "Un viaggio non ha bisogno di schemi.
Non ci vuole molto per dimostrare che è sufficiente a se.
Pensiamo di fare un viaggio, ma presto è il viaggio che ti fa o ti spezza. ".
Non usciamo indenni da questa traversata delle Alpi, degna di un buon escursionista,
una storia superba che ci conduce dolcemente a un interrogativo personale.
Abbiamo sempre mantenuto le nostre promesse?
Une pépite, je pleure rarement, et je suis sortie de ce livre en pleurs.
Malgré l'histoire très dure de ces enfants vendus comme esclaves auprès de fermiers bavarois,
l'auteure ne tombe jamais dans le pathos, elle reste positive,
à l'image son héroïne de 90 ans qui décide pour respecter une promesse de refaire la route à pied
de son petit village du nord de l'Italie à la ville de Ravensburg en Allemagne
( dans le district de la Souabe, l'un des 7 districts de la Bavière).
L'histoire a été réelle pour de très nombreux enfants, ils ont été surnommés les enfants de la Souabe
( le titre du livre dans sa version Italienne), cela a duré jusqu'à l'arrivée des fascistes, puis de la guerre.
Ce livre n'est pas seulement un voyage à travers les Alpes pour Edna, et Emil son perroquet,
mais aussi un voyage dans ses souvenirs, doucement on égrène les kilomètres comme les souvenirs
d'Edna de Jacob et d'Emil, mais aussi une sorte de témoignage historique de ces évènements.
Beaucoup de poésie, de bienveillance dans la plume de l'auteure, un style superbe,
fluide que la traductrice n'a pas vraiment rendu ( j'ai lu le livre en Français et en Italien
pour bien juger du style et de la traduction) , mais tel un défaut au début, je l'ai adopté et
il a été tel un sentier plein de cailloux identique à ceux que traversaient Edna,
donc à la fin ce manque de fluidité, n'était presque plus important.
Comme la merveilleuse phrase de Nicolas Bouvier "Un voyage se passe de motif.
Il ne tarde pas à prouver qu'il se suffit à lui-même.
On croit qu'on va faire un voyage mais bientôt c'est le voyage qui vous fait ou vous défait.".
On ne sort pas indemne de cette traversée des Alpes, digne d'un bon marcheur de randonnée,
une superbe histoire qui doucement nous amène à une remise en question personnelle.
Avons nous toujours tenu nos promesses?

A nugget, I rarely cry, and I walked out of this book in tears.
Despite the harsh history of these children sold as slaves to Bavarian farmers,
the author never falls into pathos, she remains positive,
like her 90-year-old heroine who decides to keep a promise to redo the road on foot
from his small village in northern Italy to the city of Ravensburg in Germany
(in the district of Swabia, one of the 7 districts of Bavaria).


The story has been real for many, many children, they have been nicknamed the Children of Swabia
(the title of the book in its Italian version), this lasted until the arrival of the fascists, then the war.
This book is not just a journey through the Alps for Edna, and Emil her parrot,
but also a trip in his memories, slowly we go through the kilometers as the memories
Edna of Jacob and Emil, but also a kind of historical testimony of these events.
Lots of poetry, kindness in the author's pen, a superb style,
fluid that the translator did not really render (I read the book in French and Italian
to judge the style and the translation), but like a flaw at the beginning, I adopted it and
it was like a path full of pebbles identical to those that Edna crossed,
so in the end this lack of fluidity was almost no longer important.
Like Nicolas Bouvier's marvelous phrase "A trip needs no pattern.
It does not take long to prove that it is sufficient on its own.
We think we're going to take a trip but soon it's the trip that makes or breaks you. ".
We do not come out unscathed from this crossing of the Alps, worthy of a good hiker,
a superb story which gently leads us to a personal questioning.
Have we always kept our promises?

Profile Image for Tinstamp.
1,096 reviews
July 3, 2021
"Als wir uns die Welt versprachen" hat mich, als ich es in den Vorschauen gesehen habe, sofort angesprochen. Das Thema der Schwabenkinder und Südtirol sind zwei Themen, die mich interessieren. Leider hat der Roman von Romina Casagrande meine Erwartungen so gar nicht erfüllt.

Die Geschichte basiert auf zwei Zeitebenen, wobei der Gegenwartsstrang dominiert. Genau mit diesem hatte ich aber arge Probleme. Die über neunzig jährige Edna lebt mit ihrem Papagei Emil in einem Dorf in Südtirol, dem heutigen Italien. Wie die meisten Menschen in ihrem Alter ist sie deutschstämmig und wurde in ihrer Kindheit als billige Arbeitskraft über die Berge nach Schwaben geschickt. Die Eltern der Bergbauernkinder konnten sich oftmals ein zusätzliches Kind gar nicht mehr leisten und haben ihre Kinder an reiche Bauern verkauft, in der Hoffnung, dass es ihnen dort besser geht. Auch Edna erlitt dieses Schicksal und erlebte eine schlimme Zeit, wo sie oftmals schlechter als die Hoftiere behandelt wurde. Ihr einziger Freund war damals Jacob mit dem sie die Flucht vom Hof vorbereitete. Doch dann kam der Krieg dazwischen....

Als Edna in einer deutschen Zeitschrift das Foto von Jacob sieht, beschließt sie ihn aufzusuchen. Vergessen hat sie den Jungen von damals nie und so sieht sie die Entdeckung als Zeichen des Schicksals an. Anhand einer alten Karte möchte sie dieselbe Strecke, die sie vor 75 Jahren schon einmal gegangen ist, nochmals gehen....quer über die Alpen bis nach Ravensburg, wo Jacob heute lebt. Denn Edna muss noch ein Versprechen einlösen...

Romina Casagrande erzählt abwechselnd in zwei Zeitsträngen. Die Erzählung über die Erlebnisse der Schwabenkinder war herzzerreißend, der Gegenwartsstrang hingegen völlig unglaubwürdig. Die Reise über die Alpen, die die über neunzig Jährige zu Fuß (!) unternimmt, hätte sie schon nach den ersten 50 Kilometern nicht mehr erlebt. Mit einem kleinen Rucksack und einer schweren Kiste, wo sie ihren Papagei untergebracht hat, wandert sie über die Berge und gerät nicht nur an lauter Gutmenschen, sondern verliert ihre Geldbörse, kämpft gegen die Naturgewalten und wehrt sich gegen Raubvögel, die ihren Emil schaden wollen. Völlig durchnässt läuft sie zwei Tage und Nächte in den Bergen herum....da wären wohl auch schon Jüngere an einer schweren Erkältung oder Lungenentzündung gestorben. Edna aber bleibt frisch und munter. Die bereits vorhandenen körperlichen Beschwerden in ihrem Alter werden ausgeblendet und lassen oftmals jeden fitten Alpinisten vor Neid erblassen. Ihre Naivität und Planlosigkeit passt außerdem so überhaupt nicht zu ihrem Alter. Als Figur blieb mir Edna völlig fremd.
Ihr merkt schon ich bin mit der Geschichte im Gegenwartsstrang überhaupt nicht klar gekommen und konnte nur immer wieder den Kopf schütteln. Schade um die eigentliche ernste Thematik, die die Autorin mit der Geschichte um die Schwabenkinder schreiben wollte. Sie verliert sich völlig in der klamaukhaft geschriebenen Gegenwart, statt die Vergangenheit in den Vordergrund zu stellen. Diese erzählt sie berührend und voller Emotionen. Zusätzlich verliert sich die Autorin in Details und unwichtigen Nebenhandlungen.

Als Deutschlehrer würde ich jetzt sagen: Thema verfehlt und nicht genügend. Als Leserin sage ich ...schade um den guten Plot und die Erzählung in der Vergangenheit, die mich überzeugen konnte. Leider muss ich aber das Gesamtwerk betrachten und gebe daher 2 Sterne (für die Geschichte in der Vergangenheit und den flüssigen Schreibstil)...das war's aber auch schon.

Fazit:
Das war leider gar nicht meins! Eine völlig an den Haaren herbei gezogene Geschichte in der Gegenwart, die den berührenden Vergangenheitsstrang über das Leiden der Schwabenkinder völlig ruiniert. Schade um die eigentliche ernste Thematik, die die Autorin schreiben wollte. Leider total am Thema vorbei! Ich gebe hier keine Leseempfehlung!
32 reviews2 followers
August 14, 2024
Mi piacciono i romanzi storici, anche quando -ahimè- le storie in questione sono capitoli così tragici del nostro passato. Non conoscevo la tratta di bambini da Val Venosta ed Austria verso le ricche fattorie della Svevia, durata ben 3 secoli (!) e gli orrori che hanno vissuto questi poveri innocenti.
In questo libro si intrecciano due storie, quella di Edna bambina e quella di Edna 90enne, che compie un viaggio dell'eroe (o forse meglio eroina) a ritroso, in cerca del perdono e, infine, della sua liberazione. Di grande ispirazione.
Profile Image for Azzurra Sichera.
Author 4 books89 followers
January 16, 2020
Chi erano i bambini di Svevia? Quei bambini che, per tre secoli e fino alla seconda guerra mondiale, venivano venduti dalle famiglie per lavorare nelle fattorie dell’Alta Svevia. O forse, sarebbe più corretto dire, quei bambini di cui ci siamo dimenticati o di cui non abbiamo mai sentito parlare.

È questo il primo, grandissimo merito, di Romina Casagrande: avere, grazie al suo nuovo romanzo, che si intitola proprio “I bambini di Svevia“, riconsegnato al lettore una pagina di storia che era andata strappata, dandoci adesso il compito di custodirla e di tramandarla.

Il romanzo scorre su due piani temporali: il passato, con la storia di Edna bambina, venduta da suo padre, riempita di false promesse; e il presente, nel quale il senso del viaggio sarà proprio quello di mantenere fede a una promessa fatta tantissimi anni prima.

Nel passato, Edna conserva tutta l’ingenuità di una bambina, tanto da meritarsi il soprannome di “pappamolla” da Jacob. Jacob che è il suo unico frammento di luce in un quadro che tende a dipingersi con tinte sempre più fosche.

Man mano che si va avanti nella lettura, la vita alla fattoria si fa insopportabile. Incontri che diventano incubi, lacerazioni che si trasformano in segreti. Solitudine che si mischia alla paura e valori che smettono di essere un appiglio.

E allora, l’unica cosa da fare è scappare. Insieme a Emil, ovviamente, quel pappagallo spelacchiato che secondo Jacob porterà loro solo fortuna.

Nel presente Edna ha 90 anni ed è chiusa nel suo mondo. Si potrebbe dire che è ferma, ferma a quel giorno in cui ha fatto una promessa che non è riuscita a mantenere. Sarà un articolo di giornale a spingerla a ripercorrere i passi fatti da bambina, alla ricerca della libertà. Sarà il pensiero al suo amico Jacob a metterla in marcia.

Il viaggio di Edna sarà fatto di tappe, ma soprattutto di incontri. A ogni fermata porterà con sé qualcosa lasciando un consiglio, o un parere. Sono certa che ciascun lettore troverà una piccola chiave nelle parole di Edna, e farà proprie quelle di cui ha bisogno nel momento in cui leggerà “I bambini di Svevia“.

Ho amato l’Edna bambina, commuovendomi in diversi momenti della sua storia. Ho adoralo l’Edna novantenne, con il suo modo di fare un po’ svampito, che compensa con grandi dimostrazioni di generosità.

In entrambi i momenti della narrazione, Romina Casagrande ci fa stare con il fiato sospeso. Qual è questa promessa che Edna racconta di aver tradito? Riuscirà a ritrovare il suo amico Jacob?

Un’altra protagonista del romanzo “I bambini di Svevia” è senza dubbio la natura. L’autrice ci descrive in modo incantevole i paesaggi, i fiori, i rumori, i colori di tutto ciò che circonda Edna durante il suo cammino. E lo fa con una straordinaria capacità descrittiva, tanto da sembrare di essere lì con lei.

Questo rientra nello stile di Romina Casagrande che è davvero unico e riconoscibile. Elegante e pacato, proprio come lei che ho avuto il piacere di incontrare durante la presentazione del suo romanzo precedente.

Ci sarebbe tanto da dire ancora su “I bambini di Svevia“, ma credo che in realtà che sia uno di quei romanzi che vadano vissuti più che raccontati. Il mio consiglio è di farlo al più presto.
Profile Image for Sally68.
298 reviews32 followers
February 24, 2020
Tre stelline e mezza..
Un altro capitolo triste, poco noto della nostra storia, che per molti aspetti mi ha fatto ricordare un altro libro che ho appena letto “Il treno dei bambini” di Viola Ardone, perché entrambi i libri raccontano del traffico di bambini negli anni prima o poco dopo la seconda guerra mondiale. Anche in questo caso, sono i genitori, sostenuti dal parroco del paese (che organizzare questi viaggi), a decidere di mandare i propri figli a lavorare all’estero, per pochi soldi.
È il viaggio di Edna, anziana, che vuole tornare sui suoi passi per fare pace con un passato ormai lontano e raccontarci il suo legame con Jakob ed Emil.
Sarebbe sicuramente potuta diventare una storia con un alto potenziale narrativo, soprattutto storico e culturale ma per la struttura e il modo in cui la scrittrice ha scelto di raccontarla ha messo in ombra la storia in sé, facendola diventare banale e in molti tratti addirittura inverosimile, non concentrandosi sulla vicenda, tragica di suo, di conseguenza tralasciando aspetti che avrebbero maggiormente potuto dare valore, profondità alla storia.
Profile Image for Elisa.
242 reviews7 followers
March 5, 2020
Edna ed Emil, compagni di un’intera vita, aspettano da sempre un segno. Quel segno che le permetterà di mantenere una promessa che aspetta da troppo tempo e che pesa su Edna come un macigno. Sarà così che inizierà il suo viaggio per ritrovare il suo amico Jacob che non vede da quando erano bambini. Da quel terribile viaggio condiviso fra le montagne per raggiungere l’AltaSvevia insieme ad altri tantissimi bambini che come loro venivano venduti alle fattorie per lavorare. Scappavano dalla povertà convinti di trovare cibo ed un giaciglio caldo mentre ad attenderli non c’era altro che schiavitù e maltrattamenti. Edna deve ritrovare Jacob per riuscire a raccontagli la verità che gli ha sempre taciuto e dare un perché ai suoi gesti ed alle situazioni. Ma il viaggio di Edna sarà molto di più che la semplice strada che la porterà da Jacob, sarà un viaggio di formazione, una dolorosa riscoperta del passato.
Wow. Romina è riuscita a creare un capolavoro nonostante la ‘semplicità’ con cui tratta temi estremamente difficili. Fin dalla prima pagina ti prende per mano, facendoti entrare nel mondo di Edna, svelandoti poco a poco la sua anima, i suoi pensieri ed i suoi ricordi. Ogni personaggio che compare nella storia ha il suo perché e la sua ragione di essere in questa vicenda così concatenata con il presente ed il passato che sembra di conoscerli tutti da sempre, di ritrovarti con loro finalmente pronti a svelare un piccolo tassello di se stessi fino ad ora celato. Il viaggio di Edna è scritto in modo da essere il viaggio del lettore perché su quei sentieri, su quei prati, davanti a quei laghi sembra di esserci davvero. Si sente la fatica, si sente la disperazione ma si sente anche la speranza. Il viaggio di Edna però è anche un viaggio interiore, un viaggio di scambi fatto con le varie persone che incontra che le insegneranno e a cui lei stessa insegnerà qualcosa. Il modo in cui Romina racconta i tragici fatti storici attraverso i ricordi di Edna bambina, attraverso le sue sensazioni così radicate nel tempo è assolutamente un valore aggiunto. Una pagina di storia che non conoscevo, che mi ha turbata e sconvolta, fatta arrabbiare. Onore all’autrice che per rendere ancora più concreta la sua opera ha percorso lei stessa il viaggio intrapreso tanti anni fa dai bambini così come da Edna ai giorni nostri. Questo ha fatto si che i dettagli e le emozioni che riesce a trasmettere siano così tangibili. Il personaggio di Edna è uno scrigno da scoprire poco a poco, assaporare con pazienza, conoscere attraverso i suoi tempi ed i suoi pensieri e allo stesso modo di riflesso Jacob. I temi trattati aprono mille domande e mille spunti su cui riflettere. Le famiglie che vendevano i propri figli per sostentarsi o magari credendo di dare loro un futuro migliore, i bambini catapultati in solitudine in una realtà tutt’altro che migliore, la cattiveria e la disumanità che ancora una volta fa parte dello spregevole essere umano nei secoli dei secoli. La forza dell’amicizia, della purezza infantile, della voglia di salvarsi sempre e comunque. Il tema della promessa ‘non mantenuta’ ricorrente in tutto il romanzo porta a riflettere a quanto una parola data è importante e può segnare il corso di un’intera vita. Ho adorato l’altro personaggio principale del libro, Emil. Ho la fortuna di conoscere bene e di poter interagire spesso con un’ara e ritrovare tanti suoi comportamenti, atteggiamenti in questo libro mi ha fatto amare ancora di più la lettura. Esseri straordinari con una intelligenza ed un’empatia che sembra impossibile da credere. Emil è il filo conduttore che lega Edna e Jacob. È quella speranza che fa si che non si smetta mai di cercare di arrivare al punto finale dei proprio desideri, dei propri sogni. Inutile dire che il finale mi ha spiazzata (non dirò nulla per paura di fare spoiler) ma arrivata alla fine di questo lungo viaggio dico che si, ci sta. Forse la giusta conclusione a questa storia così piena di amore, passione e sentimento, che in realtà vorresti non finisse mai.
I bambini di Svevia è uno di quei libri che VA LETTO, è un libro necessario per conoscere e non dimenticare mai. Leggetelo, leggetelo e leggetelo ancora.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5
188 reviews2 followers
March 14, 2021
Romina Casagrande thematisiert in ihrem Roman das Schicksal der Schwabenkinder. Bevor ich diesen Roman gelesen habe, kannte ich diesen Teil unserer Geschichte noch nicht. Die über 80-jährige Protagonistin Edna Weiss ist eine dieser Schwabenkinder. Sie macht sich mit ihrem Papagei Emil auf den Weg von Südtirol bis nach Deutschland, um Jacob wiederzusehen, der nicht mit ihr zusammen vom Hof fliehen konnte, wo sie schwer arbeiten mussten. Ednas Reise las sich für mich wie ein Abenteuerroman der etwas anderen Art, da sie auf ihrer Reise einige Hindernisse zu bewältigen hat. Auf ihrem Weg begegnet sie verschiedensten Menschen, die sie und auch mich inspiriert haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so interessant finde, eine Geschichte mit einer Protagonistin zu lesen, die mehrere Jahrzehnte älter ist als ich. Die Autorin schafft es nicht nur einfühlsam und amüsant aus der Sicht einer älteren, entschlossenen Dame zu erzählen, sondern erzählt auch immer wieder von Ednas Erinnerungen auf dem Hof aus der Sicht eines 10-jährigen Mädchens. Ednas Schicksal hat mich sehr berührt und eine ihrer Erinnerungen hat mich sogar wütend gemacht. Ich habe während dem Lesen zusammen mit Edna das Ziel ihrer Reise ersehnt und den Papagei Emil ins Herz geschlossen. Ein rundum einfühlsames Buch, dass mit einer Leichtigkeit ein schweres Schicksal schildert.
Profile Image for Ellemir.
271 reviews5 followers
August 4, 2021
Dieses Buch erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Edna, die sehr jung ihre arme Familie über den Sommer verlassen muss, um auf einem fremden Bauernhof zu arbeiten. Dabei widerfährt ihr Schreckliches, sie schließt aber auch eine enge und tiefempfundene Freundschaft, die leider das Ende des Sommers nicht überdauert.

80 Jahre später lebt Edna von der Außenwelt weitestgehend abgeschottet, bis sie in einer Zeitschrift auf einen Hinweis auf ihren damaligen Freund stößt. Sie beschließt, um endlich abschließen zu können, den Weg, den sie als Kind von diesem Bauernhof in ihre Heimat gegangen ist, noch einmal in Gegenrichtung zu gehen.

Ich fand den Teil, der in der Vergangenheit spielt, gut gelungen, die Geschichte der Schwabenkinder ist mir sehr nahe gegangen und ich fand Ednas und Jakobs Geschichte sehr überzeugend erzählt. Allerdings galt das zumindest für mich nicht für den Teil in der Gegenwart. Die Begegnungen, die Edna auf einer Reise von wenigen Tagen macht, scheinen mir überzogen und unglaubwürdig, ihre Reaktionen sind nicht konsistent und die meisten anderen Figuren bleiben mir zu vage und klischeehaft. Da hätte ich mir mehr gewünscht.

In Summe bin ich trotzdem froh, das Buch gelesen zu haben. Es hat mich auf die traurige Geschichte der Schwabenkinder gestoßen und dazu gebracht, mehr über ihre Schicksale zu lesen. Deshalb drei Sterne, trotz des für meinen Geschmack schwächeren und nicht sehr glaubwürdigen Gegenwartsteil.
Profile Image for Grazia, La spacciatrice di libri .
375 reviews82 followers
January 10, 2020
"I bambini di Svevia è un libro che non va letto, ma vissuto.
Edna sarà uno di quei personaggi che vi entrerà nel cuore, con il suo coraggio, il suo temperamento e la sua caparbietà vi mostrerà che l'età non è un limite, che l'amicizia non conosce confini, che la vita e il destino trovano sempre il modo di sorprenderci.
Capirete che la vita è sempre fatta di infinite possibilità."

Recensione completa: https://laspacciatricedilibri.blogspo...
220 reviews1 follower
February 2, 2020
Un bellissimo ed interessante romanzo che porta alla luce una storia vera e per tanti sconosciuta, quella dei bambini che venivano venduti dalle proprie famiglie per andare a lavorare nelle fattorie dell'Alta Svevia perché non avevano di che sfamarli.
Interessante anche la conversazione con l'autrice a fine libro.
Profile Image for Alexa.
192 reviews
April 29, 2024
Apparently Crazy Parrot Lady is the leveled up version of Crazy Cat Lady.
Profile Image for Viola80.
539 reviews10 followers
March 6, 2020
Anche se il finale è prevedibile già dal primo capitolo e anche i foschi avvenimenti che avvengono alla fattoria dove questi poveri bimbi venivano mandati come schiavi moderni, questo libro ha il grandissimo pregio di non scadere nel melenso, di non calcalre la mano sul pietismo (lo avesse scritto un'americana sarebbe stato insopportabile), mantiene una certa leggerezza e uno spirito lieve, notevole!! Poi non è un libro perfetto, ma come una tazza sbeccata ha un valore aggiunto, una sua bellezza esaltata proprio da qualche mancanza. Bello, se fosse un film sarebbe di Sofia Coppola, per capire lo stile!
Profile Image for Twinsta_book.
50 reviews2 followers
September 29, 2020
bambini di Svevia di Romina Casagrande edito @garzantilibri , é il primo libro del 2020 che mi ha fatta incavolare di brutto. Lo avevo preso con la speranza che, raccontasse uno spaccato di storia italiana dimenticato. Ebbene, di storico c'è ben poco se non solo alcuni riferimenti alle peripezie che i bambini del primo 900' erano costretti a subire, quando in famiglia mancava il sostentamento, e venivano venduti, come braccia da lavoro, ai fattori di Svevia. Sostanzialmente é il racconto di un viaggio intrapreso da Edna, una donna ormai ultra ottantenne accompagnata dal suo pappagallo. Edna era stata una di quei bambini, costretti ad attraversare le montagne per andare a lavorare la terra in Germania. Riceve per caso un'informazione riguardo Jacob, un ragazzo al quale si era molto affezionata in quel periodo della sua infanzia, e decide di mettersi in viaggio ripercorrendo esattamente l'itinerario che tanti anni prima aveva percorso a piedi, per andare a trovarlo. Durante il suo percorso incontrerà persone, a cui darà tanti insegnamenti e ne otterrà altrettanti. Il suo sarà un viaggio che alterna il presente al passato, svelando a poco a poco i veri motivi della sua impresa. Le cose che sostanzialmente non ho apprezzato sono state in primis la conclusione del libro, ma su questo non posso dilungarmi per evitare spoiler. La mancanza di riferimenti storici accurati, si tratta semplicemente del racconto di una storia di vita, anche abbastanza inverosimile. Inoltre non ho apprezzato lo stile della Casagrande, utilizza molte similitudini che spesso ho trovato poco pertinenti, oltretutto scrive periodi molto lunghi, poco chiari, e per nulla esaustivi. In sostanza è un grande vorrei ma non posso.
Profile Image for Barbara Caccin.
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March 13, 2022
Romanzo tanto osannato ma che sinceramente non mi ha convinto al 100%.
Di positivo c'è sicuramente l'aver raccontato una pagina di storia poco conosciuta, la storia di bambini poveri venduti per lavorare nelle ricche fattorie tedesche, bambini sfruttati e abusati che spesso non tornavano più a casa.
Di positivo c'è pure la scrittura che ti coinvolge e riesce a toccare le corde giuste. È un libro che trasmette emozioni, che in certe parti ti fa davvero commuovere.
Ma, se il racconto di quanto ha dovuto sopportare la protagonista da bambina è intenso, drammatico e appassionante, non vale lo stesso per il presente di Edna. Insomma per me non è credibile che una signora novantenne scali da sola le montagne con il trasportino contentente un pesante pappagallo vecchio quanto lei. Ecco, questo mi ha indisposto molto. Ma nel complesso non posso dire sia un cattivo libro.
Profile Image for Caterina Buttitta.
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January 18, 2020
RECENSIONE DI CATERINA BUTTITTA -- https://labibliotecadikatia.blogspot.com
Giù nell'oscurità della paura, dove non c'è aria. Lei si dibatte, ma le sue orride ali sono troppo pesanti e la trascinano a fondo, mentre una flebile speranza la tiene su. Su, su, di nuovo verso l'aria, avanzare in una terra straniera all'inizio di primavera.

"Dopo lunghi viaggi da paesi diversi che alcuni di loro non avrebbero mai più rivisto. Neppure il sopraggiungere dell'inverno aveva ricondotto a casa i più sfortunati e il loro coraggio non era bastato a vincere la malattia, la fatica, nè a cambiare il volere di chi aveva deciso. In tutti quegli sguardi Edna vedeva la declinazione della stessa malinconia. Lei e Jacob erano vicini, uno di fianco all'altra."

L’incontro con il ragazzo le regala una ragione in più per lottare. Il cuore sembra battere con più forza, quando lui è al suo fianco. E Edna cresce diffidente, si tiene lontana dai ricordi arrivano di seguito, senza logica e frammentate, schegge che si conficcavano nella carne. Sono così, i ricordi: decidono loro quando è il momento di svelarsi, guidano a volte le mani prima che la mente. Alla fattoria, le immagini nella sua mente correvano più veloci del suo sguardo che spaziava sulle montagne.

Ripete la sua storia agli amici e a chiunque voglia ascoltarla. Li mette in guardia. Ma «dove c'è luce, c'è anche ombra» dice spesso Edna e, insieme alla luce che fa risplendere la bellezza, la giovane donna sperimenterà anche l'ombra più cupa, la violenza poco conosciuta della storia italiana, quello dei bambini che, per tre secoli e fino alla seconda guerra mondiale, venivano venduti dalle famiglie per lavorare nelle fattorie dell’Alta Svevia ed essere venduti nei mercati del bestiame. E il serpeggiare delle discriminazioni. E rischierà di esserne inghiottita.

"Nella durezza della vita c'era la traiettoria breve e perfetta che aveva imparato, ripetendola centinaia di volte sempre uguale."

Dice loro - ascoltate, è la parte più importante - che Edna ricordava bene l'incontro con Jacob. Lui invece, non aveva scelta. Costretto dalla povertà aveva perso anche la casa. Come Edna, aveva perso Emil, un pappagallo dalle grandi ali blu, tanti anni prima, dopo averlo salvato, accudito.

"Ed era stata tutta colpa sua se i loro destini a un certo punto si erano scambiati." Una bugia. Aveva quasi dimenticato la sensazione che le danno, viscida e nauseante. Jacob non replica e Edna, si rende conto che stava già pensando alla giornata che lo aspetta, spuntando voci di una lista mentale proprio come faceva lei appena pochi mesi prima ... solo che sembra passata una vita.

Anche per Jacob, l’incontro con Edna è provvidenziale. Quella ragazza combatte contro un destino avverso, e lo fa con tutto il coraggio di chi non conta nella comunità. La sua dolcezza e la sua forza lo attraggono, piegandone il difficile carattere fino a cedere all’imprevisto sentimento che le regala una ragione in più per lottare.

Ma quale disegno il destino ha preparato per loro? Basterà la forza della verità a vincere ogni battaglia?

Frammenti di ricordi si alternano a veri e propri incubi che la spingono a immergersi sempre più a fondo in un viaggio alla ricerca della verità. Si lascerà trascinare lontano dai suoi sogni per inseguire un desiderio che appartiene a una vita non sua? Ci sono cose che non possono essere spiegate, ma al suo fianco troverà Jacob, amico d''infanzia. La loro amicizia è viva nel suo cuore, così come i fantasmi di cui non ha mai parlato. Ma ora che ha ritrovato Jacob, è tempo di saldare il suo debito e di raccontare all’amico d’infanzia l’unica verità in grado di salvarli.

Guidati da una furia che sembra allontanare da loro i momenti di felicità, intenso e sincero, e Jacob con il quale sente una connessione inspiegabile. E alla fine, quando tutto sarà sul punto di infrangersi, dovrà decidere se continuare a vivere nel passato o dedicarsi, una volta per tutte, al suo presente.Fece un respiro profondo, con la sensazione di essere sul punto di tuffarsi da un trampolino altissimo. Non aveva idea che quell'unica decisione le avrebbe cambiato la vita per sempre.

Adesso lo ha riconosciuto per quel che è veramente. Conosce la malvagità, la sua natura diabolica. Mentre riavvolgeva i ricordi, la mente si riempiva di domande che si affastellavano sconclusionate.

"Si chiedeva quanto contassero le fantasie di due bambini a cui avevano strappato il mondo, nascondendolo dietro i confini dei boschi che cingevano una vecchia fattoria. I loro discorsi fatti di sogni strampalati assediati da una realtà troppo nera, scura come gli incubi che si fanno a mezzanotte."

La nostalgia era una bestia che ti succhiava le ossa, lasciandoti fragile e vuota. La sera dormivano in una sorta di camerata, non riscaldata in inverno e bollente d'estate. Lei era riuscita a ritagliarsi un cantuccio tutto suo. Si addormentava mentre, biascicava le parole di una preghiera. Le piaceva pensare che quella cantilena fosse destinata a qualcuno che l'avrebbe ascoltata e si sarebbe preso cura di lei.

Con la forza d'animo e la grazia che conosciamo, Edna, con i boschi e le montagne di casa sempre nella mente e nel cuore, affronta esperienze estreme che la conducono, pur così giovane, a fare i conti con temi cruciali e di bruciante attualità - il senso di colpa di chi è costretto ad abbandonare la propria terra, il rapporto tra nostalgia e identità, l'importanza di coltivare pazienza e speranza per inventarsi il futuro e continuare a vivere. Romina Casagrande ci racconta la solitudine e l'amicizia, il cuore nero degli uomini e il calore dell'accoglienza. Una scrittura conscia di quanto la sopravvivenza e il destino dell'uomo siano intrecciati a quelli dell'ambiente.
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July 23, 2020
E' la storia di una anziana signora che in compagnia del suo pappagallo decide di ripercorrere le orme di quando era bambina per rincontrare il suo amico Jacob. Il romanzo è gradevole anche se in molti punti non verosimile considerata l'età della protagonista; curiosi i personaggi che la donna incontra sempre un po' troppo ottimisti e sereni.
Il titolo purtroppo inganna deludendo le aspettative. La storia dei bambini venduti dalle famiglie per andare a lavorare nelle fattorie della Svevia e il loro sfruttamento rimane sullo sfondo costituendo una storia parallela non approfondita. Prendono invece il sopravvento il viaggio di Edna e gli ostacoli che deve affrontare puntando così sull'aspetto avventuroso meno interessante.
Profile Image for Leggere in Silenzio.
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January 29, 2020
Recensione completa: https://www.leggereinsilenzio.com/202...

« Ho terminato I Bambini di Svevia con le lacrime agli occhi. Non un pianto disperato di quelli che sanno lasciarti senza fiato, ma una crescente sensazione di umana dolcezza che sa muoversi in profondità, toccando le corde giuste senza mai forzare troppo la presa. Un approccio delicato ed intenso, generoso e testardo proprio come la sua protagonista. »
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January 13, 2020
Una bellissima favola di montagna piu’ reale del reale. Potente il tessuto descrittivo che ti permettere di vivere fedelmente i luoghi narrati. Una descrizione lirica, profondamente malinconica che trasmigra nella speranza che niente e’ impossibile se sei veramente determinato.
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September 1, 2021
Narrativa che nasconde un brutto capitolo della storia italiana. Noiosetto quello che ci è costruito sopra
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June 1, 2021
Ein besonderer Roadtrip zu Fuß mit interessanten Bekanntschaften und vielen Kindheitserinnerungen

„So ist das mit den Erinnerungen: Sie entscheiden selbst, wann der Moment gekommen ist, sich zu zeigen. Manchmal lenken sie die Hände schneller als der Verstand. Manchmal folgt das Herz dem Kopf oder es verliert sich in ihnen.“

Edna und Jacob gehören zu den Schwabenkindern. Sie stammen aus Bergdörfern und werden von ihren bitterarmen Familien vor dem zweiten Weltkrieg als Arbeitskräfte an einen Bauern in Oberschwaben verkauft. Das Leben auf dem Hof ist für beide hart und schrecklich. Sie nehmen sich vor, gemeinsam mit dem Papagei Emil zu fliehen. Jahrzehnte später erfährt Edna, die mittlerweile eine alte Frau ist, aus der Zeitung, dass Jacob einen Unfall hatte und in Ravensburg verletzt im Krankenhaus liegt. Sie macht sich zu Fuß von Südtirol aus auf den Weg, um Jacob im Krankenhaus zu besuchen und um ein Versprechen zu erfüllen, das sie ihm als Kind gab. Unterwegs trifft sie auf einige interessante Menschen und führt mit ihnen intensive Gespräche

Romina Casagrandes Roman „Als wir uns die Welt versprachen“ liest sich angenehm und unkompliziert. Die Autorin schildert Ednas aktuelle Situation, ihre Reise nach Ravensburg und lässt sie in Rückblenden von ihrer Kindheit erzählen. Dabei webt sie immer wieder viele schöne weise, traurige, manchmal fast poetische Sätze zum Nachdenken und Genießen in ihre Geschichte mit ein.

Edna ist eine wirklich besondere Frau mit extrem starken Willen. Die Zeit auf dem Bauernhof ist für sie mit schrecklichen Erinnerungen und harter Arbeit verbunden. Sie hat dort nie ihren Platz gefunden, hielt sich stets für unzulänglich: „Ednas Bestimmung schien es zu sein, rastlos von einem Ort zum anderen zu schwirren wie eine Biene auf der Suche nach ihrem Stock, bemüht, alles gut zu machen, da sie doch zu nichts gut war.“
Zu Jacob hat Edna eine außergewöhnliche Verbindung, teilt mit ihm besondere Momente:
„Obwohl sie noch Kinder waren, wussten Edna und Jacob bereits, dass man für jeden Augenblick des Glücks einen Preis bezahlen muss. Und sie waren plötzlich sehr glücklich, während sich ihr Lächeln in den Augen des anderen spiegelte und sie das Gleiche dachten. Aber sie wussten nicht, welche Rechnung ihnen das Schicksal am Ende präsentieren würde.“
Die Figur Edna hat mir imponiert. Obwohl sie schon sehr alt ist, unter körperlichen Gebrechen leidet, hat sie ihren Mut und ihre Tatkraft nicht verloren. Sie tut alles, um zu Jacob zu kommen. Eine beeindruckende Frau, ein Weggefährte fasst es treffend zusammen: „Sie haben alles daran gesetzt, so schnell wie möglich an ihr Ziel zu kommen. Das nennt man Beharrlichkeit. Klar, das hat sicher auch was von Verrücktheit, aber nur für Menschen mit wenig Phantasie. Dabei ist es doch eine Frage von Herz. Und von Mut. Sie haben ihren Traum und kämpfen dafür. Wie die Allergrößten.“
Gefallen hat mir auch die Figur Agnes, die sich um Edna kümmert und sich engagiert für sie einsetzt. Eine treue Freundin, die Ednas Freundschaft verdient hat und umgekehrt auch in Edna eine gute Freundin gefunden hat.

Ednas Reise ist ein wie ein Roadtrip zu Fuß, eine Art Pilgerreise. Edna trifft auf ganz unterschiedliche Leute, denen sie Teile ihrer Geschichte erzählt und die Edna wichtige Gedankenanstöße mitgeben. Jede Begegnung verändert einen Menschen, inspiriert ihn, das wird hier sehr deutlich. Allerdings haben die Begegnungen auch viel Märchenhaftes an sich, sie wirken nicht wirklich realistisch, müssen sie vielleicht aber auch gar nicht. Letztendlich weiß Edna:
„Das wirkliche Leben war kein Märchen. Manchmal geschahen die Dinge ohne logischen Zusammenhang, man musste darauf achten, den Felsbrocken auszuweichen und sich nicht erschlagen zu lassen.“
Das Schicksal der Schwabenkinder ging mir sehr nahe. Grausam, dass auf den Höfen so vielen Kindern ihre Kindheit gestohlen wurde, viele Kinde mussten entsetzlich leiden, einige bezahlten mit dem Leben. Romina Casagrande macht auf diesen unbekannten Teil der Geschichte Südtirols zurecht aufmerksam.
Auch wenn nicht alle Stationen von Ednas Reise hundertprozentig überzeugend geschildert wurden, so hat mir Ednas Geschichte doch recht gut gefallen. Sie liefert einige Anregungen zum Nachdenken über das Leben und macht trotz mancher dunkler Kapitel Mut: „Wo etwas endet beginnt das Neue und was zuweilen grausam erscheint, geschieht manchmal um Gutes zu bewirken. Nur eins ist wichtig, Frau Edna, man darf nie stehen bleiben. Und ich glaube, dass sie diese Lektion gut gelernt haben.“
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June 18, 2021
Da ich aus Schwaben stamme, ist das Schicksal der „Schwabenkinder“ für mich seit frühester Kindheit ein stets wiederkehrendes Thema, sei es in Film- oder Buchform oder durch Besuche in Freilichtmuseen, die das Thema aufgreifen. Daher habe ich mich auf das Buch „Als wir uns die Welt versprachen“ von Romina Casagrande gefreut. Allerdings konnte mich der Roman nicht wirklich begeistern. Die Passagen, in denen sich Edna an ihre Zeit in Schwaben erinnert, fand ich sehr gut und authentisch, die haben mich tief berührt. Der Rest der Geschichte war für mich bloßes, manchmal sogar störendes, Beiwerk, unrealistisch und klischeehaft, aber nett geschrieben.
Edna ist inzwischen fast 90 Jahre alt und teilt sich ihr Leben mit dem Papageien Emil. Obwohl sie in Tirol lebt, liest sie den deutschen „Stern“ und findet (welch ein Zufall) einen Artikel über einen Freund aus ihrer Zeit als Schwabenkind in Deutschland. Kurzerhand packt sie Emil in eine Kiste und die nötigsten Dinge für sich selbst ein und macht sich zu Fuß auf den Weg nach Ravensburg. Anhand einer uralten Karte möchte sie denselben Weg noch einmal gehen, den sie vor über 75 Jahren schon einmal gegangen ist – quer über die Alpen. Ihr Ziel ist es, ihren Freund Jacob in Ravensburg zu besuchen und ein fast 80 Jahre altes Versprechen einzulösen. Es ist für die hochbetagte Dame ein weiter Weg ins Unbekannte, ohne Plan und mit wenig Geld, dafür mit viel (unfreiwilligem) Witz und Optimismus.
Unterwegs trifft Edna ein buntes Potpourri an verschiedensten Menschen (unter anderem einen Motorradrocker, eine Schamanin und einen Homosexuellen), denen sie allen zuerst mit Misstrauen begegnet, sehr schnell aber merkt, dass ihr alle wohlgesonnen sind und jeder ihr helfen will. Und da war ich aus der Geschichte auch schon irgendwie raus, denn obwohl die Erinnerungen an die Schwabenkind-Zeit in Ednas Erinnerungsfetzen wirklich gut beschrieben sind, ist der „Jetzt“-Erzählstrang Geschichte für mich schlicht überzogen. Ausnahmslos alle, die Edna trifft, sind tief in ihrem Inneren gut und hilfreich. Obwohl sie ihren Umhang samt einem Großteil ihres Geldes irgendwo vergisst, geht sie weiter und schreibt das Verlorene einfach ab. Die Naivität und Planlosigkeit in Relation zu ihrem Alter und ihrer nicht wirklich vorhandenen körperlichen Fitness und Belastbarkeit brachten mich an den Stellen eher zum Kopfschütteln, denn zum Schmunzeln und manches habe ich quer gelesen, da sich vieles wiederholt und viele Passagen für mich zunehmend langweilig und langatmig wurden.
Der „Vergangenheits“-Handlungsstrang hingegen hat mich wirklich berührt und gefesselt. Ihr Leben und Leiden auf dem Hof und vor allem die enge Verbindung zu Jacob, der sie „Zimperliese“ nennt und ihr hilft, das harte Leben in der Fremde besser zu ertragen, hat mich wirklich bewegt. Wieso sie allerdings nie nach dem Freund gesucht hat, nachdem sie durch den Zweiten Weltkrieg getrennt wurden, ist mir ein Rätsel. Da musste der Zufall nachhelfen. Und leider erfährt man als Leser auch nicht, was die beiden in den vielen Jahren gemacht haben, das hätte mich wirklich interessiert, auf jeden Fall mehr als das, was die Autorin zwischendurch über Ednas helfende Hand Adele und deren Familie erzählt, denn das trägt nun wirklich gar nichts zur Geschichte bei.
Sprachlich ist das Buch eher einfach gehalten und flott zu lesen. Den Charakteren stehe ich eher ambivalent gegenüber. Edna finde ich beispielsweise zwar interessant und stark, aber ihre Naivität und Planlosigkeit gingen mir zunehmend auf die Nerven. Die Geschichte an sich fand ich viel zu konstruiert und alles zu sehr an den Haaren herbeigezogen, zu viel langatmige Nebenhandlung trifft auf zu wenig konkrete Haupt-Handlung. Insgesamt fand ich, dass das Buch dem Klappentext absolut nicht gerecht wird, daher vergebe ich für die gute Umsetzung des „Vergangenheits-Erzählstrangs“ drei Sterne. Wer zum Thema Schwabenkinder aber wirkliche Informationen sucht, ist mit dem Buch meiner Meinung nach nicht gut bedient.
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April 2, 2021
"Als wir uns die Welt versprachen" war leider nicht mein Buch. Die Leseprobe war vielversprechend, aber schon dort habe ich gemerkt, dass das Buch eher ulkig als tiefgründig erzählt wird. Ich hatte gehofft, dass die Geschichte an Tiefgründigkeit gewinnt, leider kamen aber nur weitere Aspekte hinzu, die mich gestört haben.
Das Buch handelt von den Schwabenkindern, die aus Italien über die Berge nach Schwaben verkauft wurden, um für reiche Bauern zu arbeiten. Von ihnen hatte ich bisher noch nichts gehört, fand es aber interessant zu lesen und hätte mir einiges mehr an Hintergrundinformationen, gerne auch politischer oder sonstiger Natut und eine bessere zeitliche Einordnung gewünscht. Erst gegen Ende des Buches kamen überhaupt einmal kutze Erklärungen zu den Umständen, was ich schon sehr schade fand.
Edna, die Protagonistin des Romanes war eines dieser Schwabenkinder, die in jungen Jahren das Pech hatte, auf einem besonders schlimmen Hof zu landen. Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt, einmal aus der damaligen Zeit und einmal, ungefähr 80 Jahre später, als Edna ihren Freund auf dem Hof, Jakob, ausfindig macht und diesen besuchen möchte. Hier fängt meine Kritik eigentlich schon an, denn die Verknüpfung dieser beiden Erzählstränge gelang meiner Meinung nach nicht wirklich gut. Zum einen fand ich es schade, obwohl der Fokus der Handlung natürlich auf der Beziehung von Edna znd Jakob lag, dass man eigentlich fast nichts über das restliche Leben von Edna erfahren hat, in welchem Jakob keine Rolle gespielt hat. Bei ca. 80 Jahren hat man da doch sicherlich einiges verpasst und mich hätte vor allem auch sehr interessiert, wie Ednas Kindheit und Jugend weiterging, nachdem sie den Hof verlassen hatte. Gleichzeitig waren die Kapitel der älteren Edna total ulkig erzählt, die alte Dame wanderte mit Papagei über die Berge und traf dabei nacheinander die merkwürdigsten Menschen. Diese fand meist erst unsympathisch, freundete sich dann aber doch mit allen an. Was genau diese Begegnungen zur Handlung beitrugen habe ich nicht so richtig herausfiltern können, für mich wirkten sie alle gleich und eher als Stilmittel, um die vergehende Zeit zu verdeutlichen. Einen Fortschritt habe ich nicht erkannt. Hier wirkt die Geschichte auch oft unrealistisch, immerhin ist Edna ungefähr 90 Jahre alt und hört auf ihrem Weg Jakobs Stimme im Kopf und redet mit ihm, wo sie ihn doch seit 80 Jahren nicht mehr gesehen hat und macht gleichzeitig eine Wanderung, für die andere intensive Vorbereitung benötigen. Die Rückblicke in Ednas Zeit auf dem Hof waren hingegen sehr ernst erzählt, tiefgündiger und verarbeiteten ein hartes Thema. Für mich haben diese beiden Handlungsstränge durch den unterschiedlichen Grundton nicht zusammenpasst. Zu Ende des Gegenwarts-Handlungsstranges ereignet sich dann doch auch eine dramatische unf ernste Szene, die allerdings schnell vergessen scheint was ich nur umso merkwürdiger fand. Ich denke, dass das Thema des Buches einen ernsthafteren Umgang hergeben würde und auch verdient hätte. Gestört hat mich teilweise auch der verschachtelte Satzbau, an welchem ich an einigen Stellen hängen geblieben bin.
Fazit: Da ich mir einen ernsteren Umgang gewünscht hätte, ist das Buch nichts für mich. Ich kann mir aber vorstellen, dass trotzdem viele Gefallen an der Geschichte finden werden, auch wenn diese sich vor allem am Ende unglaublich gezogen hat.
Profile Image for Giorgia Legge Tanto.
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January 11, 2020

Grazie a questo libro ho potuto scoprire la storia di questi bambini che erano figli di contadini provenienti dal Tirolo, Alto Adige, Liechtenstein e Svizzera e che, a partire dal XVII secolo e fino all’inizio del XX, venivano acquistati e impiegati nelle fattorie della Svevia (in Germania), dai proprietari terrieri per i lavori stagionali. Non tutti avevano la fortuna di tornare a casa, qualcuno non ha mai fatto ritorno, qualcuno è scappato, e chi è tornato ha portato con sè tutti i segni dell’esperienza. Nel racconto di questa storia si viene totalmente rapiti, è amara, forte e struggente, grazie al viaggio di Edna, oggi novantenne, che, in un alternarsi di presente e passato racconta la sua esperienza, le persone che ha incontrato e quello che ha vissuto. Il viaggio di Edna ha lo scopo di raggiungere l’unico amico che lei ha avuto durante gli anni della “detenzione”, Jacob, il ragazzino forte e sfacciato che le ha salvato la vita permettendole di fuggire. Edna sa di avere un debito con lui, deve scusarsi per una promessa non mantenuta e restituirgli qualcosa di molto prezioso che gli apparteneva e che è rimasto con lei, quella notte, durante la fuga, quando avrebbero dovuto salvarsi insieme e invece lui era rimasto indietro. Jacob è un personaggio fondamentale ma secondario, che non parla mai, le uniche cose che si sanno sul suo conto sono quelle filtrate dai ricordi di Edna, quando era una bambina che lavorava alla fattoria e l’unica persona che riusciva a renderla felice era proprio lui, che amava chiamarla “Warmduscher” (Pappamolla). Jacob aveva preso come una missione nei confronti di quella bimba indifesa, ingenua e perennemente spettinata, quella di proteggerla e di difenderla dalle brutture della fattoria. La sua promessa, Jacob, la ripeteva costantemente, sarebbero scappati, avrebbero iniziato una nuova vita, insieme lontani da quelle mura. Eppure Edna è tornata, lui no. E ora la sua coscienza è nera e sporca. L'unica cosa che ancora li lega è Emil, un pappagallo che Jacob aveva salvato e che sarebbe rimasto sempre con loro. Lui l’avrebbe addestrato permettendogli di sopravvivere, grazie agli spettacoli che avrebbe potuto proporre al pubblico curioso. Jacob era un toccasana per Edna, che aveva sin da subito dovuto imparare che la vita è fatta di regole e divieti, che ubbidire è l’unico modo per essere “brave bambine” e garantirsi la salvezza, che il mondo è dei più forti. E Jacob era di quelli forti. Lui trasgrediva ogni divieto e, in qualche modo, la passava sempre liscia, aveva così ottenuto il rispetto di tutti gli altri bambini all’interno della fattoria, ma nessuno parlava bene di lui e in qualche modo gli stavano alla larga. Non posso dire altro sulla trama altrimenti spoilero tutto il libro. Questo vi da la perfetta sensazione che si ha leggendo questo libro. Un fiume di parole che si leggono velocemente e che pesano nel cuore come un macigno. Una scrittura al presente e al passato che racconta in maniera perfetta quello che è successo a questi bambini. Unico neo che non mi ha mai lasciato in tutta la lettura è che ho trovato un po' inverosimile che una novantenne faccia tutto questo lungo percorso a piedi fra le montagne. Lo so non c'entra niente col libro, ma l'ho pensato.
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April 18, 2021
Eine interessante Erzählung mit Höhen und Schwächen

Ich bin ehrlich. Ich musste bei diesem Buch erst einmal ein paar Tage verstreichen lassen, bevor ich mich diesen Zeilen widmen konnte. Und auch jetzt fällt es mir nicht leicht. Einerseits bin ich beeindruckt, wie Romina Casagrande das schwere Schicksal der sogenannten Schwabenkinder gekonnt in ihre Geschichte eingebaut hat. Wie sie deren Geschichte erzählt, ohne emotional oder wertend zu sein. Wie glaubwürdig sie die Ängste und die Freundschaft der Kinder Edna und Jacob rüberbringt.
Doch so sehr mir auch die meisten Rückblicke des Buches gefallen haben, umso mehr hatte ich mit den Handlungssträngen in der Gegenwart so meine Probleme. Ob es nun glaubwürdig ist oder nicht, dass eine fast 90-Jährige zumeist zu Fuß die Strecke von Castelbello in Italien nach Ravensburg in Deutschland zurücklegen kann, ist hierbei nebensächlich. Mein Hadern hatte eine ganz andere Ursache. Immer wieder habe ich mich beim Lesen dabei ertappt, dass mir einzelne Passagen nicht logisch oder rund erschienen, als hätte ich den entscheidenden Satz überlesen. Doch auch bei näherer Betrachtung war keine genauere Erklärung zu finden. So als hätte man beim Korrekturlesen versehentlich zu viel Text rausgestrichen. Das hat mich von Fall zu Fall immer mehr gestört. Denn die Rückblicke in die Vergangenheit machten leider das Fehlen der Tiefe, der Beweggründe, der Wertschätzung ihrer Begegnungen in den Kapiteln der Gegenwart nicht wett. Hier fehlte mir die Liebe zum Detail, die in die Szenen der Vergangenheit eingeflossen waren. Da hätte ich mir mehr Sorgfalt gewünscht, und stattdessen am Nebenstrang mit Max (den ich stellenweise auch eher verwirrend finde) den Rotstift angesetzt. So hat es die Autorin leider nicht geschafft, mich mit diesem Teil des Buches emotional in irgendeiner Weise in den Bann zu ziehen.
Und das Ende des Romans? Ja, es ist nicht das, was ich mir gewünscht hätte? Dennoch ist es ist ein schönes Ende. Doch leider bleiben auch hier viele Fragen offen.

Zum Inhalt: Als die Südtirolerin Edna in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob sieht, macht sie sich auf den Weg über die Alpen, um eine alte Schuld zu begleichen. Vor einem ganzen Leben mussten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, wie Tausende arme Bergbauernkinder vor ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Zu Fuß, mit Bus und Zug und ihrem Papagei Emil im Gepäck, beginnt Edna unbeirrt eine Reise voller berührender und überraschender Begegnungen.
Profile Image for Sabine Winkler.
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April 14, 2021
Kein Weg zu weit, kein Berg zu hoch

Das Foto eines Mannes in einer deutschen Zeitschrift ist der Auslöser für die beschwerliche Reise der Südtirolerin Edna. Jahrzehnte hat sie ihren Freund aus Kindheitstagen nicht gesehen, nun will sie – begleitet von einem Papagei - Jacob besuchen; und zwar auf demselben Weg, auf dem sie ihn verlassen hat. Kennengelernt hatten sich die beiden als „Schwabenkinder“ auf einem Bauernhof in der Nähe von Ravensburg.
Das Cover mutet nostalgisch an, zeigt ein kleines Mädchen mit zerzaustem Haar. Im Buchdeckel befindet sich eine handgezeichnete Landkarte, die Edna als Wegweiser von Südtirol nach Ravensburg dient.
Der Roman verbindet zwei Erzählstränge, den der betagten Edna, die einige Leute lieber im Seniorenheim sähen und den zweiten, der das harte Leben der Schwabenkinder erzählt. Wie schlecht muss es einer Familie gehen, wenn sie ihre Kinder ins Ungewisse schickt, in der Hoffnung, dass sie dort besser versorgt werden. Der Preis, den die Kinder zahlen ist hoch: schwere Arbeit auf Bauernhöfen Bayern-Württembergs und Bayerns.
Dennoch gelingt es der Autorin das ergreifende Schicksal der Schwabenkinder in einen beinahe „leichten“, jedenfalls leicht lesbaren Roman zu verpacken. Die Wirkung des Gelesenen bleibt einem noch lange im Gedächtnis – seien es die Beschreibungen der harten Arbeit oder aber auch die humorvollen Abschnitte.
Die Kapitelunterteilung ist sehr angenehm, die Kapitelüberschriften aussagekräftig gewählt. Auch der Schreibstil passt wunderbar zur Geschichte. Lobenswert ist auch das Können der Autorin, das harte Schicksal der Schwabenkinder nicht rücksichtslos auszuschlachten; vieles wird nur angedeutet, und trotzdem gelingt es Casagrande den Leser zu packen und ihm die ergreifende Geschichte sehr nahe zu bringen.
Die Protagonisten sind sympathisch gezeichnet und man wünscht vor allem Edna, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht und sie ihre Reise - zu Fuß, mit Bus und Zug - gut übersteht. Auch die Personen, die Edna auf ihrem Weg begegnen, bekommen viel Platz im Buch. Edna, die in ihrem langen Leben doch schon vieles kennenlernen konnte, trifft so immer wieder auf verschiedene Sichtweisen und Weltanschauungen. Sie lehnt diese nicht ab, sondern setzt sich mit den Gedanken der anderen auseinander und lernt immer wieder dazu.
Der Roman ist eine Road-Novel der besonderen Art, mit Überraschungen und so manchem Augenzwinkern erzählt, und daher absolut empfehlenswert.
Profile Image for Ines Cupo.
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March 25, 2021
I bambini di Svevia è il romanzo di esordio di questa autrice che vive e insegna a Merano, e nel libro si riconosco i luoghi della sua regione.
Parlare del libro non è semplice, perché ti dona mille emozioni e tanta rabbia, rabbia contro una consuetudine, contro la povertà che portava i genitori a vendere i propri figli. Bimbi che venivano usati, abusati, che lavoravano dall’alba fino a sera e che se sparivano, nessuno si preoccupava a cercarli.
Rabbia perché ti rendi conto che passano gli anni i secoli ma ...ancora i nostri figli non sono tutelati, che ci sono stati dove i bimbi vengono sfruttati come accadeva allora.

Il romanzo scorre su due piani temporali ci racconta la storia di Edna bambina nel 1940 circa, di Jacob e del pappagallo Emil, è la loro storia ma è la storia dei tanti bambini dimenticati, che noi abbiamo il dovere di non dimenticare e Edna quasi novantenne che intraprenderà un viaggio per mantenere una promessa che ha dovuto rompere quando era bambina, Una promessa che aveva fatto a Jacob quando si trovavano nella fattoria trattati come schiavi.
Non conoscevo la storia dei bambini di Svevia, venduti al mercato del bestiame, ho cercato su internet notizie e ho cercato di capire la strada che percorrevano, i sentieri che a piedi percorrevano nella speranza di un futuro migliore. Anche se era tutta una bugia perché i bambini non rientravano in famiglia o se tornavano a casa, le bambine erano state violate e spesso incinte.
Un libro che mi ha procurato dolore e sgomento, forse perchè si pensa che nella ricca Europa queste cose non accadevano.
Edna attraverso il passato e ripercorrendo i suoi passi farà degli incontri interessanti, dove saprà sia insegnare che apprendere perché non è mai tardi per chiudere il cerchio.

Il libro è ben scritto e le descrizioni della montagna e dei luoghi sono dettagliati e tra le righe si nota l’amore che l’autrice per la sua regione ed io che non amo molto la montagna mi sono ritrovata a fare ricerche e desiderare visitare quelle zone.
l’autrice ha fatto uno splendido lavoro, ha percorso gli stessi sentieri dei bambini e ha fatto ricerche accurate, Unico neo è che alcune situazioni sono forzate e per questo mi hanno un po rallentato la lettura.
E’ un libro da leggere per non dimenticare per provare a creare un mondo migliore.

Profile Image for Wal.li.
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March 12, 2021
Paradiesvogel

Die alte Dame Edna Weiß lebt allein in ihrem Haus mit Garten in Tirol. Der Papagei Emil, der sich manchmal wie ein Paradiesvogel fühlt, ist ihr einziger Gefährte. Ihr ganzes Leben lang hat Edna an Emils ersten Besitzer gedacht, den Jungen Jakob, mit dem sie als Schwabenkind im fernen Deutschland geschuftet hat. Jakob hat ihr vor langen Jahren zur Flucht verholfen und sie haben sich nie wieder gesehen. Und nun hat sie in einer Zeitschrift von Jakob gelesen und endlich macht sie sich auf den Weg zu ihm, Emil im Schlepptau. Auf dem Weg ist es unvermeidlich, dass die Erinnerungen aufsteigen.

Die Autorin hat mit ihrem Debüt ein Thema aufgegriffen, von dem vielleicht nicht so viel bekannt ist. Bis ins letzte Jahrhundert hinein wurden Kinder aus kargen Gegenden Norditaliens nach Süddeutschland geschickt, um dort auf Bauernhöfen teilweise sehr schwere Arbeiten zu verrichten. Man kann sagen, die Kinder wurden verkauft und wie ein Besitz wurden sie dann häufig auch behandelt. Dass da der Gedanke an eine Flucht aufkommen kann, verwundert nicht. In welcher Zwangslage müssen die Eltern gewesen sein, um ihre Kinder zeitweilig gegen Geld aufzugeben. Um ihren Jugendfreund zu besuchen geht Edna diesen schweren Weg erneut und lässt die Erinnerungen auf sich wirken. Gleichzeitig steht sie neuen Begegnungen offen gegenüber.

Ein kleines literarisches Denkmal für Kinder, die auf dem Weg und auch bei den Bauern etliches durchleiden mussten, welche eine wunderbare Idee. Geschichtliches in eine berührende Geschichte verpackt, dass lässt einen sicher zu solch einem Roman greifen. Nur geraten manche Beschreibungen etwas verschwommen und Edna wirkt manchmal etwas sehr versponnen, so dass man ihr kaum abnehmen kann, dass sie diesen beschwerlichen Weg schaffen kann. Dennoch bleibt die sympathische alte Dame präsent und man drückt ihr die Daumen, dass sie ihr Ziel erreicht. Ein schöner Familienroman, mit dem ein Thema aus dem Vergessen geholt wird, dass diese Aufmerksamkeit wirklich verdient.

3,5 Sterne
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