**Ein Weihnachtsmann zum Verlieben**Cathy hasst die Adventszeit. Alles daran. Das Wetter, die künstliche Fröhlichkeit und allem voran den Zwang, Geschenke für Leute kaufen zu müssen, die sie nicht leiden kann. Diese Einstellung ändert sich auch nicht, als sie Nick Claus kennenlernt, der von sich selbst behauptet, der Sohn des Weihnachtsmanns zu sein. Sie ist sich sicher, der Typ muss verrückt sein. Doch obwohl sie sich die größte Mühe gibt, ihm aus dem Weg zu gehen, gelingt es Nick immer wieder, sich in Cathys Leben zu schleichen. Und sie muss sich eingestehen, dass sie an seiner Seite immer wieder Momente erlebt, für die sie keine anderen Worte findet als »einfach magisch«. Aber Den Weihnachtsmann kann es nicht geben … oder doch?
Lana Rotaru wurde im Dezember 1987 geboren. Der Lesewahnsinn begann bei ihr bereits in früher Jugend, wo sie Stunde um Stunde in einer öffentlichen Leihbibliothek verbrachte. Nun füllen über 400 Hardcover und Taschenbücher ihre Wohnzimmerregale und ein Ende ist nicht in Sicht. Wenn sie nicht gerade an einem neuen Buch schreibt, stöbert sie gerne in Buchhandlungen oder lümmelt mit einem guten Buch.
Ihr Debütroman Black - Das Herz der Panther erschien im November 2015. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Ehemann in Aachen.
Ich habe mich sehr gefreut, als bekannt gegeben wurde, dass ich bei der Leserunde zu dem Titel "Weihnachtswunder von Manhattan" von Lana Rotaru gewonnen habe. Vielen Dank noch einmal auf diesem Wege für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar, welches ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Autorin Lana Rotaru war mir bisher nicht bekannt und ich war sehr neugierig auf ihr Buch, was viel Liebe und Magie versprach.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und ich wurde durch die Ich-Perspektive der Protagonistin Cathrin Nolan direkt abgeholt. Es handelt sich um eine 17-Jährige, die vor einem Jahr ihren Vater verlor und nun ziemlich viel Verantwortung in ihrer Familie übernommen hat. Sie kümmert sich oft um ihre kleine Schwester, während ihre Mutter in Schichten im Krankenhaus arbeiten muss, keine leichte Angelegenheit. Da ihr Vater an einem Weihnachtsmorgen verstarb, ist Cathy schlecht auf Weihnachten zu sprechen. Vor allem, da es ihren geliebten Papa nicht mehr gibt, der immer für viel Weihnachtsfreude gesorgt hatte. An den Weihnachtsmann glaubt sie nicht (mehr), das steht für sie fest!
Doch dann trifft sie unter ungewöhnlichen Umständen Nick Claus, über dessen Namen ich schon bei dem Klappentext lachen musste. Er gibt sich als Sohn des Weihnachtsmannes auch und Cathy nimmt ihn nicht für voll. Nach und nach passieren allerdings Dinge, die sie ins Grübeln bringen, ob an seiner Theorie vielleicht nicht doch etwas dran ist. Ihre inneren Monologe waren teilweise echt köstlich! Auch der Schlagabtausch zwischen ihr und Nick war oftmals amüsant, die Frotzelei zwischen den beiden gefiel mir gut, wenn auch oft etwas Trauriges in ihrem Verhältnis mitschwang. Dem geht der Leser nach und nach auf den Grund. Denn: Weihnachten steht auf dem Spiel und Cathy ist sich nicht wirklich bewusst, was für eine Rolle sie dabei spielt.
Der Leser taucht ab in die Magie von Weihnachten und reist an den Nordpol, wo der echte Santa Claus lebt. Dort soll sich entscheiden, wie es mit dem Weihnachtsfest und seinen Verantwortlichen weitergeht. Auch Cathy spielt eine entscheidende Rolle, auch wenn sie sich dessen erst spät im Klaren ist, hielt sie sich doch oft für unerwünscht. Sie durchlebt in der Geschichte einige Charakterveränderungen, langsam aber sicher geht die Magie in sie über, die nicht nur Nick aussendet. Doch genügt dies, um Weihnachten zu retten? Und haben ihre Gefühle für Nick Hand und Fuß und beruhen auch tatsächlich auf Gegenseitigkeit? Da war ich als Leserin sehr gespannt und lange im Unklaren, was sich am Ende des Buches auch leider nicht völlig klärt und auflöst. Das Prickeln zwischen den beiden Protagonisten hat bei mir auf jeden Fall eingesetzt, aber ich habe es schade gefunden, dass ihnen kein richtiges Happy End zuteil wurde, das hätte ich mir wirklich für sie gewünscht. Ein offenes Ende, was zumindest diese Tatsache angeht, lässt den Leser weiter fantasieren. Dem ein oder anderen mag das vielleicht gefallen, ich persönlich bin da kein großer Fan von. Ich hab es gerne Schwarz auf Weiß, dass die Protagonisten glücklich sind und bleiben :)
Die Geschichte lädt auf jeden Fall zum Träumen und Schmunzeln ein und schürt Weihnachtsfreude. Respekt, dass dieser Roman im Sommer verfasst wurde, denn das Feeling ist definitiv bei mir rübergekommen!
Für eine süße Geschichte, deren Schreibstil locker leicht, humorvoll und flüssig ist vergebe ich gerne eine Leseempfehlung und gut gemeinte 4 Sterne ****
Cathy lernt Nick kennen, der ihr erzählt, er sei der Sohn des Weihnachtsmannes. Sie selbst hat den Glauben an Weihnachten längst verloren und kann somit erst recht nicht glauben, dass es den Weihnachtsmann wirklich geben soll.
Zunächst einmal finde ich drei Sterne zu wenig und vier Sterne zu viel. Die Geschichte finde ich, im Nachhinein betrachtet, wirklich süß und Weihnachtsstimmung ist aufgekommen. Allerdings war Cathy mir zunächst ewig lang einfach nur unsympathisch - es war weniger ihre eigentliche Art als die Darstellung davon, die ich leider sehr klischeehaft fand und so leider schon sehr oft gelesen habe. Auch erschienen mir ihre Reaktionen tlw. zu übertrieben, sodass ich mich mit ihr nicht identifizieren konnte, außerdem stellt sie echt jede Gefühlsregung in Frage. Dazu kommen ständige Erinnerungslücken (so fragt sie sich zB anfangs ständig, wo sie Nick schon einmal gesehen hat - die Antwort lautet: im November, als sie ihn bedient hat. Da kommt sie bis zum Schluss nicht drauf, obwohl es eine recht eindrückliche Begegnung war). Auch Dinge wie "die beste Feindin" fand ich einfach nicht einfallsreich. Erst war ich nichtmal sicher, ob ich das Buch überhaupt beenden möchte.
Aber dann war da noch Nick, der mich irgendwie neugierig gemacht hat. Mit seiner freundlichen und liebevollen Art gelingt es ihm im Verlaufe des Buches doch sehr gut, Cathy aus ihrer Reserve zu locken. Auch wenn er sich manchmal etwas besser hätte anstellen können ;-)
Lana Rotaru schafft es dann tatsächlich noch, dass ich anfange, Cathy irgendwie zu mögen. Die Charakterentwicklung ist wirklich gut dargestellt und ich hab sie ihr abgekauft.
Letztlich hat mich zunächst meine Neugier, ob es denn den Weihnachtsmann wirklich gibt oder nicht, weiterlesen lassen. Am Ende gefiel mir die Geschichte dann aber doch ganz gut und es hat mir Freude bereitet, sie zu lesen. Die Magie der Weihnacht konnte ich im Verlauf tatsächlich spüren. Das Ende hab ich von der Logik auch nicht ganz verstanden, wurde doch wenige Seiten vorher eigentlich gesagt, dass genau das Gegenteil auch geht. Hier möchte ich aber nicht spoilern.
Es sind lieb gemeinte drei Sterne, denn nach Beendigung des Buches möchte ich wirklich gerne wieder an den Weihnachtsmann glauben. 🎅🏼
"Weihnachtswunder von Manhattan" ist für mich das erste Buch welches ich von der Autorin gelesen habe, Ich habe es durch eine private Leserunde kennen lernen dürfen. Wir haben jeden Tag drei Kapitel gelesen und dann ein wenig ausgetauscht. Als ich gelesen habe worum es in dem Buch geht und ich auch dieses wunderschöne Cover gesehen habe, habe ich mich sehr gefreut, das unsere Wahl auf dieses Buch gefallen ist.
Ich muss ehrlich sagen, wenn man sich das genau durch den Kopf gehen lässt, ein junger Mann taucht auf und braucht unbedingt deine Hilfe, er tauch auf deiner Arbeit auf, in der Schule, auf deinem Heimweg und weiß auch noch deinen Namen. Ich würde die Polizei rufen und ihn als Stalker festnehmen lassen. Wenn dieser dann auch noch erzählt, er wäre der Sohn vom Weihnachtsmann und nur sie könnte Weihnachten noch retten, ganz im ernst, ich würde ihn einweisen lassen... Cathy tut dies alles natürlich nicht, obwohl sei ihm auch absolut nicht glaubt und auch eher so etwas wie ein Weihnachtsgrinch ist, vertraut sie ihm dennoch, warum auch immer.
Ich musste mich wirklich zusammenreißen nur meine 3 Kapitel jeden Tag zu lesen, obwohl ganz habe ich es dann doch nicht geschafft, die letzten 8 Kapitel habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Hätte ich das Buch "normal" gelesen hätte ich es wahrscheinlich sowieso in eins gelesen. Es gibt allerdings auch etwas was mir nicht so wirklich gefallen hat und zwar das Ende, es ist nichts halbes und nichts ganzes, mir fehlt da einfach etwas und wenn es ein zweiter Teil wäre, in dem die Geschichte von Cathy und Nick weiter geht. Potential dafür ist auf jeden Fall da. Dann würde das Buch auch die volle Punktzahl bekommen. Ich hoffe die Autorin und auch der Verlag lassen sich das noch einmal durch den Kopf gehen.
Der Schreibstil der Autorin ist auf jeden Fall locker und leicht, das Buch war sehr angenehm zu lesen und der Handlung konnte ich sehr gut folgen. Teilweise hatte ich wirklich Tränen in den Augen.
Weihnachten und Manhattan geht doch immer und dann noch in einer Geschichte, da war ich so richtig gespannt darauf. Es ist die Geschichte von Cathy, die erst 17 Jahre alt ist, allerdings im Laufe des Lesens hatte ich das Gefühl, dass sie deutlich älter ist. Sie arbeitet, denn sie hat bereits ihren Vater verloren und fühlt sich so verpflichtet für sich und ihre Schwester Geld zu verdienen. Diese trifft in der Weihnachtszeit auf Nick und dieser braucht ihre Hilfe.
Persönlich fand ich die Geschichte toll. Es ist unterhaltsam und gefühlvoll. Ich fand die Idee mit Nick und dem Glauben, dass er der Sohn des Weihnachtsmannes ist, sehr ansprechend. Ich war von Beginn an, definitiv von der Geschichte gefesselt und habe mich nie gelangweilt. Richtig toll. Mir hat auch die Sache mit den Emotionen wirklich sehr gefallen, denn ich fand gerade, dass es Cathy nicht unbedingt leicht hatte, sich aber dennoch sehr stark zeigt.
Die Charaktere waren aber generell wirklich toll beschrieben. Gerade Cathy war mir von Anfang richtig sympathisch. Ich fand ihre Art beeindruckend und ich konnte ihre Handlungen wirklich gut nachvollziehen. Nick hat mir aber auch richtig gut gefallen, denn er hat so ne richtig tolle, lockere Einstellung, die klasse ist. Auf mich wirkten aber auch die Nebencharaktere sehr gut beschrieben und absolut authentisch.
Die Schreibweise war locker und flüssig. Das Buch war angenehm zu lesen und ich fand es genial, welch schöne Weihnachtsstimmung während des Lesens aufgekommen ist. Der Handlung konnte man wirklich gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich.
Das Cover ist entzückend. Es passt wunderbar zur Handlung und zur Stimmung. Wirklich sehr schön.
Fazit: Wunderbare, winterliche Geschichte. Kann ich weiterempfehlen. Sehr unterhaltsam.
Inhalt: **Ein Weihnachtsmann zum Verlieben** Cathy hasst die Adventszeit. Alles daran. Das Wetter, die künstliche Fröhlichkeit und allem voran den Zwang, Geschenke für Leute kaufen zu müssen, die sie nicht leiden kann. Diese Einstellung ändert sich auch nicht, als sie Nick Claus kennenlernt, der von sich selbst behauptet, der Sohn des Weihnachtsmanns zu sein. Sie ist sich sicher, der Typ muss verrückt sein. Doch obwohl sie sich die größte Mühe gibt, ihm aus dem Weg zu gehen, gelingt es Nick immer wieder, sich in Cathys Leben zu schleichen. Und sie muss sich eingestehen, dass sie an seiner Seite immer wieder Momente erlebt, für die sie keine anderen Worte findet als »einfach magisch«. Aber trotzdem: Den Weihnachtsmann kann es nicht geben … oder doch?
Meine Meinung: Cathy ist wie im Buche steht ein Miesepeter, der keine Freunde hat und den Glauben an die Magie verloren hat und dies sogar an die kleine Schwester weitergehen möchte, indem sie zugibt, dass es kein Weihnachtsmann gibt. Jedoch hat ihr Charakter einen traurigen Grund, den ihr es nicht ermöglicht über alles nachzudenken. Ihr langweiliges Leben ändert sich durch eine Zufallsbegegnung mit Nick. Der versucht ihr zu leben und ohne das sie es will, wird sie im den Zauber des Charmes von Nick eingefangen. Cathy verändert sich und ihre Entwicklung zu ihren Ursprung ist gut gemacht.
Das Ende am Nordpol, dass hätte ich eher nicht erwartet und dennoch war es ein positives Erlebnis für Cathy und vielleicht sehen sich Nick und Cathy irgendwann mal wieder. Wer weiß :D
Fazit: Eine herrliche, romantische, winterliche und weihnachtliche Geschichte, die uns eröffnet, dass Weihnachten immer wieder schön und romantisch sein kann.
Heute möchte ich euch gerne einen Weihnachtsroman vorstellen, bei dem es um Cathy geht, die ein Jahr zuvor ihren Vater am Weihnachtsmorgen verloren hat und seither nicht mehr an Weihnachten und seine Wunder glaubt. Außerdem gibt es da Nick, der alles daransetzt, dass sie die verlorengegangene Liebe an Weihnachten wiederfindet.
Die Idee für dieses Weihnachtsbuch mochte ich sehr gern, da es immer irgendwo einen Menschen gibt, der aufgrund seiner Erfahrungen eines vergangenen Weihnachtsfestes auch alle zukünftigen meidet.
Der Schreibstil war recht flüssig, sodass man das Buch wunderbar zwischendurch lesen kann. Eine Trigger Warnung auf den ersten Seiten wäre jedoch von Vorteil gewesen, da es auch Themen wie Krebs, Verlust eines geliebten Menschen und Kinderhospiz anspricht.
Was die Geschichte selbst und die Figuren anbelangt, so bin ich leider nicht wirklich damit warmgeworden. Es gibt viele Parallelen zu anderen Weihnachtsfilmen und -geschichten, was an und für sich nicht schlecht ist. Aber eben, weil diese Themen bekannt sind, wurden diese kurz erwähnt (Christmas Chronicles oder Polarexpress), sodass man sich dennoch den einen oder andern Nebensatz gewünscht hätte.
Ein Hauptbestandteil des Buches war eine langjährige Auseinandersetzung zwischen Cathy und ihrer Mutter oder ihrer damaligen besten Freundin Cindy. Leider wurden die Lösungen in wenigen Absätzen abgehandelt, sodass es noch ungreifbarer wurde und mich etwas weiter von dem Buch entfernt hat.
Kurzbeschreibung zu Weihnachtswunder von Manhattan
Manhattan ein paar Wochen vor Weihnachten. Eine Zeit die Cathy hasst. Sie hasst Weihnachten, die Adventszeit und all die glücklichen Mythen die sich darum ranken. Dabei trifft sie ausgerechnet auf Nick Claus. Gutaussehend, charmant und wie sich herausstellt der Sohn des Weihnachtsmanns, der ein Anliegen an Cathy hat. Cathy denkt zuerst der Typ muss verrückt sein und versucht ihm aus dem Weg zu gehen. Aber Nick ist hartnäckig.
. Mein erster Eindruck
Eine winterlich wunderschöne Story mit bildhaftem Schreibstil.
. Meine Meinung zu Weihnachtswunder von Manhattan
Hier war ich gespannt weshalb Cathy Weihnachten und die Adventszeit hasst. Welchen Grund hat es, außer dem kommerziellen diese Zeit mit all dem Lichterglanz zu verabscheuen?
Genau diese Fragen schwirrten mir im Kopf herum, nachdem ich zu Beginn Cathy kennenlernen durfte. Sie ist gestresst, unglücklich und ich war neugierig den Grund hierfür zu erfahren.
Dann das auftauchen des gutaussehenden Nick Claus, da musste ich schon schmunzeln, denn das 100 Watt lächeln konnte ich mir sehr gut vorstellen. Aber was braucht ausgerechnet der Sohn des Weihnachtsmannes Hilfe von Cathy?
Sehr coole Idee, wundervolles Setting in das ich mich trotz Sommers hineinversetzen konnte. Und interessante Protas die mich mit ihrer geheimnisvollen Charateristika überzeugen konnten.
Vielversprechender Start. Süße Entwicklung. Aber dann geht irgendwie ab dem Winterball der Faden verloren. Die Exkursion zum Nordpol und das Ende lassen mich zwiegespalten zurück. Für Cathy persönlich und Entwicklung gibt es ein klares happy end - aber in Hinsicht auf Nick muss ich einfach schmollen. Da fehlt doch irgendwie was. Finde ich irgendwie schade. Klar. Weihnachten wird gerettet *jubel* aber trotzdem. Määäh
Cathy hasst Weihnachten und alles was damit zu tun hat. Stattdessen arbeitet sie neben der Schule so viel sie kann, um ihre Mutter und ihre kleine Schwester zu unterstützen. Bei ihrem Job als Kellnerin in einer Pizzaria begegnet sie auch Nick, der sich als Sohn des Weihnachtsmannes vorstellt. Cathy hält ihn für komplett verrückt und versucht ihm aus dem Weg zu gehen, doch mit jeder weiteren Begegnung schleicht er sich mehr und mehr in ihr Herz. Und irgendwas an ihm ist auch irgendwie... magisch.
Cathy ist eine junge Schülerin, die in ihrem Leben wirklich schon einiges durchgemacht hat und besonders zu Anfang eine sehr verbitterte Haltung hat. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, da sie beginnt, ihr Herz wieder für Weihnachten aber vor allem für das Leben zu öffnen. Die Autorin legt hier einen besondern Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen und die verschiedenen Perspektiven. Aus einem anderen Blickwinkel erscheint vieles dann eben doch ganz anders.
Ganz besonders hat mir auch Nick, der Sohn des Weihnachtsmannes, gefallen. Eine ruhige, freundliche und mysteriöse Persönlichkeit, die man einfach selbst kennen lernen muss.
Der Schreibstil von Lana Rotaru hat mir sehr gut gefallen. Sie hat es geschafft, die Geschichte ganz natürlich wirken zu lassen, ohne dabei die Handlung kitischig oder albern herüber zu bringen. Viel mehr hat sie es geschafft, den Weihnachtsmann und seinen Sohn unglaublich real wirken zu lassen. Auch die Beschreibungen des winterlichen Manhattens und die Weltenbildung des Nordpols haben mir sehr zugesagt.
Insgesamt hat mir "Weihnachtswunder von Manhattan" zauberhafte Lesestunden beschert. Ich konnte mich sehr mit Cathy identifizieren und ihr Schicksal nachempfinden. Auch wenn ich dieses Buch im sommerlichen Neuseeland gelesen habe, hat es mich doch in eine melancholische Weihnachtsstimmung versetzt, die einem zeigt, worum es während dieser Zeit des Jahres wirklich geht. Das Ende hat mir allerdings ein kleines Stück meines Herzens herausgerissen und mich ein klein wenig traurig zurück gelassen. Trotzdem kann ich dieses Buch jedem nur ans Herz legen.