So schillernd wie ein großer Privatermittler Carlos Herb in seinem vierten Pfalz-Fall!Zwischen Weinreben und Pfälzer Lebensart wartet eine tödliche Überraschung … und jede Menge rasanter Krimi-Spaß!Die Deutsche Weinstraße ist seit Jahrhunderten für vieles berühmt. Kriminell gute Spannung stand bisher jedoch nicht auf der Karte. Das haben Britta und Christian „Chako“ Habekost jedoch inzwischen geändert. Ihre erfolgreiche Elwenfels-Reihe nimmt das Leben auf pfälzische Art und macht Mundart, Humor und einen liebenswerten Privatermittler zum Mittelpunkt einer wunderbar eigensinnigen Regionalkrimi-Reihe.Im vierten Elwenfels-Fall scheint Privatermittler Carlos Herb vorerst zum Archäologen werden zu müssen. Als das Fundament des Kirchturms absackt, wird darunter eine Leiche gefunden, die dort eigentlich nicht hätte hingelangen können. Ein altes Tagebuch am Fundort gibt dabei mehr Rätsel auf als es löst. Während Elwenfels zum Schauplatz eines Medienspektakels wird, muss Carlos Herb sein ganzes Können zusammenraffen, um einen scheinbar unlösbaren Fall zu entwirren.Die Krimi-Neuerscheinung 2021!„Weingartengrab“ ist mehr als eine humorvolle Täterjagd für Pfälzer und Pfalz-Verliebte. Die Elwenfels-Reihe sprüht vor Selbstironie und feinsinnigen Beobachtungen. Auch der Wein kommt nie zu kurz. Schließlich sind Britta Habekost und ihr Mann Chako als gestandene Pfälzer wahre Weinkenner und setzen ihrer Region ein perfektes Krimi-Denkmal mit kulinarischen Untertönen.Viermal Mordsspaß – viermal eine neue Krimi-EntdeckungIn vino veritas – der Täter hat keine Chance! Packen Sie Ihre Koffer und auf nach Elwenfels! Jeder Fall für Privatermittler Carlos Herb ist ein Weinfest für Krimi-Fans und kann unabhängig voneinander gelesen werden. Unser Bei „Weingartengrab“ anfangen, nach vorne durcharbeiten und wieder neu beginnen. Denn diesen Regionalkrimi werden Sie ins Herz schließen!
Nachdem ich schon den ersten Elwenfels-Band von Britta und Christian Habekost mochte, war ich voller Vorfreude, wieder in das Dorf zurückzukehren.
Ich muss sagen, an Elwenfels hat mich ja sofort der Privatermittler Carlos Herb angesprochen. Er ist ein Hamburger durch und durch und ich konnte schon im ersten Band gut mit ihm mitfühlen. Denn die Menschen in Hamburg unterscheiden sich doch ein wenig von den Bewohner*innen in Elwenfels.
Daran hat sich natürlich auch jetzt im vierten Band Weingartengrab nichts geändert. Aber Carlos Herb ist mittlerweile ein Teil des Ortes und er lernt Schritt für Schritt, auch mal einen Gang zurückzuschalten. Sich auf die Eigenheiten der Dorfgemeinschaft einzulassen.
Als in Elwenfels die nächsten Geheimnisse und auch eine Leiche ans Tageslicht gelangen, da kann er es sich aber natürlich nicht nehmen lassen, das genau unter die Lupe zu nehmen.
Zu Beginn hatte ich so meine Probleme mit dem (sprachlichen) Einstieg in Weingartengrab. Dialekte liegen mir einfach nicht. Da hatte ich teilweise so meine Verständnisprobleme. Aber seit ich mir vor einiger Zeit mal die Lesungen von Britta und Christian Habekost angeschaut habe, hatte ich beim Lesen ihrer Krimis deren Stimme im Ohr und konnte die Dialoge förmlich hören. Das ist irgendwie ganz cool, weil ich das alles zwar noch immer nicht vernünftig aussprechen kann, aber ich kann es mir anhören. Mit der Zeit wurde das Verständnis aber wieder besser und ich konnte auch die Dialekte flüssiger lesen.
Die Figuren wuchsen mir allesamt sehr ans Herz. Es sind natürlich in der kleinen Gemeinschaft so einige besondere Menschen unterwegs, aber sie haben mich sehr begeistert. Sie alle haben eine Seele, ein großes Herz und stehen füreinander ein. Jede*r darf einfach so sein, wie er*sie ist. Außerdem haben sie alle mal einen kessen Spruch auf den Lippen, über den ich schmunzeln musste.
Unterhaltsam ist es auf jeden Fall in Elwenfels, aber auch spannend. Auch hier verbirgt sich hinter einem schiefen Kirchturm weit mehr als nur ein Geheimnis. Ich wurde jedenfalls Stück für Stück in die Geschichte gesogen und wollte gar nicht mehr auftauchen.
Wie gesagt, so eigenwillig die Pfälzer*innen manchmal sind, so abenteuerlustig sind sie auf der anderen Seite. Diese Mischung ist Britta und Christian Habekost wirklich gut gelungen.
Wenn ihr Lust auf einen Ausflug in ein (manchmal) ruhiges und beschauliches Dorf habt, aber auch auf Geheimnisse und Abenteuerlust, dann auf nach Elwenfels. Die einzelnen Bände könnt ihr generell unabhängig voneinander lesen, aber natürlich entwickeln sich die Figuren mit der Zeit auch weiter.
Besonders erwähnen möchte ich auch mal den „Abspann“ des Buches. Da werden nämlich immer ein paar Figuren aus dem Buch aufgegriffen und die Geschichte wird für ein paar Sätze weitererzählt. Finde ich total schön, da über das Ende hinaus noch ein wenig zu erfahren. Zumal das nicht unbedingt die Personen sind, die sonst auch im Fokus stehen.
Mit Weingartengrab von Britta und Christian Habekost hatte ich spannende und unterhaltsame Stunden und ich empfehle euch diesen Regionalkrimi sehr gerne für euer nächstes freies Wochenende!
Ein toller Abschluss, einer tollen Reihe. Wobei er am Ende Spielraum für einen weiteren Band lässt. Wer weiß, vllt. wird mein Wunsch noch erfüllt. Wer Lust hat, sich auf eine sprachliche Herausforderung (unser Dialekt ist nicht ganz ohne) einzulassen, mitzufiebern und herzhaft zu lachen, dem kann ich die Reihe nur empfehlen.
"Da kannscht Netflix grad vergesse!" (Zitat Seite 88) Und genauso ist es auch! Wenn ich ein Elwenfelsbuch in Händen halte, brauche ich kein Fernsehen mehr. Auch der 4. Band ist wieder ganz großes Kino! Diesmal kommen Archäologen und Fernsehteams in das kleine beschauliche wundersame pfälzische Dorf Nähe Deidesheim, um dort Untersuchungen und Grabungen durchzuführen ist doch, wie in Band 3 am Ende erwähnt, das Fundament des alten Kirchturms abgesackt und ein uraltes Gewölbe freigelegt worden. Die Elwenfelser bekommen es dabei mit einem ganz besonders miesen - man kann durchaus sagen - Arschäologen zu tun.
Gewohnt witzig, satirisch mit viel Pfälzer Mundart, weisen Sprüchen, kleinen Seitenhieben auf andere Regionen, sehr gelungenen vermeintlichen Nebensächlichkeiten und mega spannend geht es in diesem auch an einigen Stellen sehr emotionalem Roman zu. So spielt diesmal auch die Elwenfelser Vergangenheit eine große Rolle, wird doch das Tagebuch eines Mädchens gefunden, welches zusammen mit ihrem Bruder 1939 nach Elwenfels kam. Beim "Übersetzen" dieses Tagebuchs zeigt sich einer der Hauptfiguren, der Privatdetektiv Carlos Herb sehr emotional, was ihn mir noch sympathischer werden lässt. Wie die unorthodoxen autarken Einwohner wieder mal sehr kreativ mit den ungebetenen Gästen umgehen, ist wunderbar beschrieben, wird doch sogar in diesem Buch ein Crashkurs in pfälzischer Schimpfwörterkultur gegeben, die seinesgleichen sucht. Ich habe mich selten so amüsiert. Meine Lieblingsfabeltiere, die Elwetritsche bekommen diesmal einen großen, absolut gelungenen Auftritt und viele sympathische Protagonisten aus den vorherigen Bänden sind wieder mit dabei.
Beste Unterhaltung und für mich viel Wiedersehensfreude. Es waren so viele herrliche Szenen dabei, bei denen ich dachte, dieser Roman muss verfilmt werden und das Kopfkino lief dauernd mit.
Dieser Band kann unabhängig von den Vorgängern gelesen werden, aber Vorsicht: Elwenfels macht süchtig - und ich freue mich schon wieder auf das nächste Abenteuer von diesem mystischen, geheimnisvollen, beschaulichen, wunderbaren Sehnsuchtsort namens Elwenfels.
Endlich ist der 4 Teil von der Elwenfelsreihe erschienen, auf den ich schon lange gewartet habe, für mich ist das jedesmal ein freudiges Erlebnis, die Geschichten um das sagenumworbene Elwenfels zu lesen, sag ich mal, die liebenswerten Einwohner des Schönen Weindörfchens und die Geschichten um den Privatdetektiv Carlos Herb der dort seine zweite Heimat gefunden hat und die Liebe seines Lebens. Da das Örtchen ja in der Pfalz liegt wird dort auch Pfälzisch Dialekt geschrieben, gesprochen und manchmal musste ich schon regelrecht überlegen wenn der eine oder andere Schimpfausdruck zur Sprache gebracht wurde, denn manche kannte ich auch noch nicht. Diesmal geht’s richtig zur Sache, denn in einem freigelegen Gewölbe wird eine Leiche gefunden und das alles soll Archäologisch wertvoll sein etc und die Presseleute machen den Elwenfelsern das Leben schwer, denn es wird alles Public gemacht, sogar auf Instgram und im Fernsehen und das finden die Dorfbewohner überhaupt nicht witzig, denn sie werden als dumme Einfaltspinsel oder dergleichen dargestellt, auch Carlos Herb findet dieses überhaupt nicht witzig, denn er muss sich leider imernoch verstecken. Die Dorfbewohner haben einiges mitzumachen und leiden unter dem arroganten Ausgrabungsleiter Gruber der sich Dr. der Archäologie nennt, aber er musste es auch bitter büßen der gute. Die Liebe kommt auch nicht zu kurz in dieser Geschichte. Kurz um wieder eine sehr gelungene Geschichte, wo man auch was von früher erfährt als der Erwin noch kein Geist war, aber die Sprüche doch gleich waren. Mir hat es wieder sehr gut gefallen und ich war traurig als es wieder zu Ende war, nun muss ich wieder ewig warten bis Band 5 endlich kommt. Die Zeit vertreib mir mit einigen Rieslingschorlen bis Band 5 endlich wieder erscheint
In Ewenfels ist auf einmal die Hölle los. Erst sackt der Kirchturm ein und macht, Pisa Konkurrenz, dann ist in einem Hohlraum unter der Kirche eine Leiche und altertümliche Wandmalereien. Die Ewenfelser sind in Panik. Polizei, Archäologen, Presse und anderes Ungeziefer fällt in ihren beschaulichen Ort ein. Irgendwie hat der Ort und seine Bewohner es immer geschafft nicht in dem öffentlichen Bewusstsein aufzutauchen. Nun kommen sie sogar ins Internet. Jeder kennt nun ihren Ort und was noch schlimmer ist, sie wollen alle kommen, denn mit den Funden ist auch ein Gerücht über einen Schatz aufgetaucht. Die Figuren sind einfach liebenswert. Egal ob es nun Carlo, Erwin, Charlotte, Frau Zippel oder eine von den anderen ist. Es ist eine besondere Sorte Menschen in diesem Ort, Carlo ist zwar zugezogen aber er passt wunderbar in diese Gesellschaft. Genauso ist es mit uns Lesern, nach anfänglichen Beschnuppern gefällt uns der Ort und seine Menschen. Mir gefällt die Beschaulichkeit und die Besonderheiten. Für mich als Norddeutsche gab es ein Manko. Die Ewesfelder sprechen ein pfälzischen Dialekt, den ich nur teilweise erraten konnte. Auch das Glossar am Ende des Buchs war wenig hilfreich, da nur die wichtigsten Begriffe erklärt wurden. Klar geht es nicht auf Hochdeutsch, aber da Carlo auch Norddeutscher ist, hätten man die Autoren mehr sofortige Übersetzungen schreiben können. Vielleicht ist es besser die ersten drei Bände erst zu lesen um sich mit der Sprache besser vertraut zu machen. Ansonsten lässt sich dieser Band ohne Vorkenntnisse lesen.
Kurzmeinung: Die lustigen Elwenfelser haben mal wieder zu geschlagen. ;-) Spannend, humorvoll, mit viel Lokalkolorit, liebenswert stur und eigen.
Das Gute-Laune-Buch
Cover: Das Cover ist wunderschön. So mit dem Dubbeglas und der Region mit sanften Hügeln, Reben, einfach eine schöne Landschaft. Ich fühle mich schon auf dem Cover wohl. Auch der Buchrückentext ist stimmig. Ich habe bekommen, was ich erwartet habe. Dafür eine Eins mit Sternchen.
Inhalt: Carlos ist in Elwenfels untergetaucht, als die Kirche absackt und er einen Toten findet. Schnell wimmelt es von Reportern, Arschäologen (lachweg) und unliebsamen Zeitgenossen. Die Elwenfelser unternehmen alles, um diese so schnell wie möglich wieder los zu werden.
Meine Meinung; In Elwenfels fühle ich mich als Leserin „sauwohl“. Es ist spannend, immer was los, sympathische und nette Menschen, die man gerne kennen würde und mit denen man gerne befreundet wäre. Ein Abtauchen in eine Welt, die einfach so ist, wie man sich das mit Gemeinschaft vorstellt. Es ist auch total witzig, daher gibt es viel zu lachen. Die Charaktere kann ich mir auf den Punkt vorstellen, sind super getroffen und finde sie genial ausgedacht und beschrieben. Der Lokalkolorit mit Landschaft, Eigenheiten der Menschen und alles drum herum, stellen mich endlich mal zufrieden.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Warum können nicht alle Bücher so sein? Und wann kommt das nächste Buch? 10 Sterne für diese geniale Elwenfels-Erfindung.