Das Buch beschreibt überblicksartig die Verflechtungen zwischen KPD und KPdSU, vor allem die Abhängigkeit in die sich erstere von letzterer begeben hat. Der Großteil des Buches setzt sich mit den Erfahrungen der "Moskauer"" genannten Ost-Emigrant*innen auseinander. Es wird anschaulich beschrieben wie sich die KPD in der Migration beteiligt hat an internen Säuberungen und wenig gegeben hat um ihre Mitglieder zu schützen oder gar zu unterstützen. Anhand vieler kurzer Lebensgeschichten werden die kommunistische Verfolgung von Kommunist*innen und ihre Auswirkungen nachvollziehbar.
Das Buch würde genauso gut funktionieren ohne die Zitate des Extremismustheoretikers Jörg Baberowski und beschreibt die Vorgänge mit viel Empathie auch für die Ideale der Verfolgten.