Wie findet man etwas, was nicht gefunden werden will? Insbesondere, wenn man es nicht finden wollen darf? Axazar droht, in der Dunkelheit zu versinken. Tief legt König Darok seinen Nebel über die Welt der Elemente. Gierig nach der Herrschaft, versucht das Finstere das noch letzte vorhandene Licht zu finden und an die einzige wahre Macht Axazars zu gelangen. Und nichts scheint sich der rammenden Dunkelheit entgegen stellen zu können. Bis auf eine einzige Schicksalsoffenbarung. Elios, der König über das Erdreich, schreitet zusammen mit dem frechen Baumling Mira und dem haarigen Lavandier Nuo einem Abenteuer entgegen, auf dessen Pfaden sich nicht nur trügerische Irrwege befinden, sondern auch verfluchte Träume, Verrat und Blut. „Das letzte Licht – Die Welt von Axazar“ ist der Auftakt einer ultimativen Reise durch die Welt der Elemente, geführt von Mut, Hoffnung, Stärke und einem Herz voller Liebe für alle Fans von Tolkien und Herr der Ringe.
Endlich mal wieder richtig gute High Fantasy! Die Welt ist düster und wundervoll ausgearbeitet. Besonders die Wesen haben mir sehr gefallen. Generell ist das gesamte Setting unheimlich fantasievoll und macht es einem leicht darin zu versinken.
Und natürlich darf bei High Fantasy eine epische Quest nicht fehlen. Und die ist wirklich spannend. Ich möchte so gerne wissen, wie es weitergeht und welche Abenteuer die Helden noch zu bestreiten haben.
Die Charaktere und deren Entwicklung sind ebenfalls sehr sympathisch.
Aber... jetzt kommen wir zu meiner ganz persönlichen Kritik. "Das Letzte Licht" wird aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers wiedergegeben. Und mit dem habe ich einfach generell so meine Probleme. Für mich schafft diese Erzählperspektive immer eine gewisse Distanz zu den Charakteren und den Geschehnissen. Als würde ich beobachten, aber nicht wirklich teilhaben. Das führte leider dazu, dass ich nicht so sehr mit den Charakteren mitfiebern konnte und sie auf mich ein wenig unnahbar wirkten.
Und noch eine persönliche Anmerkung: die Wortwahl ist zum Teil umgangssprachlich. Das mag viele nicht weiter stören, aber ich finde es nicht passend zu einem High Fantasy Roman. Ich erwarte da eher eine andere Sprache.
Aber, wie gesagt, das sind meine persönlichen Vorlieben und ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich den Roman uneingeschränkt jeder/-m empfehlen würde, der den allwissenden Erzähler mag und sich nicht an lockerer Wortwahl stört.