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Polizeiärztin Magda Fuchs #1

Das Leben, ein ewiger Traum

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Das Jahrzehnt der starken Frauen!

Liebe und Hass, Armut und Glamour, Aufstieg und Fall: Die große Berlin-Saga rund um die goldenen Zwanziger

Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So wird ihr die Fürsorgerin Ina eine Freundin, die sich ebenso wenig um Konventionen schert wie Rechtsanwältin Ruth. Einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe zu befreien sucht. Die blutjunge Doris jedoch träumt davon, berühmt zu werden. Inmitten der kaltherzigen Millionenstadt muss sich Magda behaupten. Als sie es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles …

Paperback

First published March 2, 2021

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About the author

Helene Sommerfeld

24 books12 followers

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Community Reviews

5 stars
40 (24%)
4 stars
73 (45%)
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42 (25%)
2 stars
7 (4%)
1 star
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Displaying 1 - 30 of 32 reviews
Profile Image for Nadine Schrott.
685 reviews66 followers
December 18, 2021
Was für gelungener Auftakt....ich muss mir unbedingt sofort den nächsten Band besorgen!

Magda wohnt mit ihrem geliebten Mann im beschaulichen Hildesheim....doch ihr glückliches Leben nimmt ein abruptes Ende, als ihr Ehemann ermordet wird.
Sie wagt den Neuanfang im quirligen Berlin der 1920er Jahre.....und beginnt dort, als Polizeiärztin zu arbeiten.
Im Strudel der gewaltbereiten Stadt lernt sie die Untiefen menschlicher Abgründe kennen....und findet doch echte Freundschaft und vielleicht eine neue Liebe!?

Unfassbar flüssig, vielschichtig und gut recherchiert geschrieben, spannend und abwechslungsreich! Ich bin wirklich begeistert!

Absolut lesenswert
Profile Image for Lazy_bookelf.
173 reviews11 followers
May 24, 2021
Unglaublich interessant und atmosphärisch - da verzeihe ich auch den fiesen Cliffhanger am Schluss. Freue mich schon auf die Fortsetzung!
Profile Image for Petra Sch..
391 reviews3 followers
May 25, 2021
Spannender und mitreißender Auftakt um die Polizeiärztin Magda Fuchs im Berlin des Jahres 1921

1920: Nach dem Tod ihres Mannes beschließt Magda Fuchs nach Berlin zu ziehen und als Polizeiärztin zu arbeiten.
Es fällt ihr anfangs schwer, denn Frauen haben es nach den harten Kriegsjahren nicht leicht.
Doch immer mehr Frauen nehmen ihr Leben selbst in die Hand, wie zB Fürsorgerin Ina, die sich um die Ärmsten der Armen, die Kinder, kümmert; Rechtsanwältin Ruth und Journalistin Erika, die sich in Männerdomänen durchsetzen müssen; Celia, die aus ihrer lieblosen Ehe zu fliehen versucht und die junge Doris, die unbedingt berühmt werden möchte.


Meine Meinung:
"Das Leben, ein ewiger Traum" ist der Auftakt der Polizeiärztin-Trilogie.
Der Schreibstil ist unheimlich fesselnd, es passiert so viel in der Geschichte und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Am interessantesten fand ich das schwere Leben der Menschen zu Beginn der 1920er, denn das war damals noch alles andere als glamourös. Alle mussten hart kämpfen, vor allem die Frauen, um sich und die Kinder durchzubringen.
Das kam in diesem Buch sehr gut raus, denn es waren verschiedene Charaktere vertreten von starken Frauen, die ihr Schicksal selbst bestimmen wollten.
Armut stand an der Tagesordnung, Hunger, und daraus resultierend Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Besonders die Kinder hatten es schwer, sie mussten betteln oder stehlen, es gab eine hohe Sterblichkeitsrate und diejenigen, die ihre Eltern verloren haben, hatten ein ungewisses Schicksal.
Die empathische und hilfsbereite Magda möchte hier unbedingt helfen und freundet sich mit der Sozialarbeiterin Ina an, um den Kindern wenigstens ein bisschen Hoffnung zu geben.
Auf der anderen Seite ist die gut betuchte Oberschicht-hier wird die andere Seite der damaligen Zeit aufgezeigt, anhand der jungen Celia, die gegen ihren Willen reich verheiratet wurde und nun für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben kämpft. Die Kluft zwischen Arm und Reich im pulsierenden Berlin wird authentisch wiedergegeben.

Dem Autorenpaar ist es wundervoll gelungen, die Atmosphäre der damaligen Zeit lebendig einzufangen, mich zu berühren und in seinen Bann zu ziehen. Auch der Kriminalfall hat mich überzeugt und die damalige Polizeiarbeit war spannend zu verfolgen.

Toll fand ich, dass es am Ende ein hilfreiches Register der meisten handelnden Personen und in der hinteren Klappe des Buches Kurzbeschreibungen der starken, außergewöhnlichen Frauen Magda Fuchs, Ina Dietrich, Ruth Jessen, Celia von Liebenau, Doris Kaufmann und Erika Hausner gibt.
Äußerst hilfreich ist auch der Stadtplan von Berlin aus dem Jahre 1921 in der vorderen Klappe, in dem alle wichtigen vorkommenden Orte gekennzeichnet sind-ich habe immer wieder die aktuellen Schauplätze nachgesehen.


Fazit:
Ein fesselnder und berührender Auftakt um die Polizeiärztin Magda Fuchs im Berlin der 1920er Jahre. Ich freue mich schon auf die beiden Folgebände und kann eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen!
33 reviews1 follower
May 17, 2021
Erinnert an die Babylon-Berlin-Bücher, lässt sich aber besser lesen. Gespanntes Warten auf die Fortsetzungen
Profile Image for lenisvea`s Bücherwelt (Sandra Berghaus).
1,046 reviews21 followers
April 4, 2021
DETAILS
EUR 14,90 € [DE], EUR 15,40 € [A]
dtv premium
Originalausgabe, 544 Seiten, ISBN 978-3-423-26297-2
Das Jahrzehnt der starken Frauen!
Liebe und Hass, Armut und Glamour, Aufstieg und Fall: Die große Berlin-Saga rund um die goldenen Zwanziger

Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So wird ihr die Fürsorgerin Ina eine Freundin, die sich ebenso wenig um Konventionen schert wie Rechtsanwältin Ruth. Einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe zu befreien sucht. Die blutjunge Doris jedoch träumt davon, berühmt zu werden. Inmitten der kaltherzigen Millionenstadt muss sich Magda behaupten. Als sie es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles …

Zur Autorin

Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Ihre Trilogie um die Ärztin Ricarda Thomasius hat ihre Leser mitten ins Herz getroffen und landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die fesselnde Kombination aus historischer Genauigkeit und leidenschaftlichen und glaubwürdigen Figuren machen die Romane von Helene Sommerfeld zu einem mitreißenden Leseerlebnis.

Meine Meinung
Ich habe ja damals mit absoluter Begeisterung die Reihe Die Ärztin gehört und habe mich schon sehr auf den Auftakt dieser neuen Reihe gefreut.
Anfangs lernt man zunächst einmal Magda Fuchs kennen, früh verwitwet, die gerade wegen einer neuen Stelle nach Berlin gezogen ist und dort eine Stelle als Polizeiärztin antritt. Sie wird auch direkt mit einem Mordfall konfrontiert, bei dem ein kleines Mädchen traumatisiert zurück bleibt und der kleine Bruder spurlos verschwunden ist.
Sie hat ein Zimmer bei einer Arztgattin gemietet und dort lernt man verschiedene Personen kennen, u.a. ein junges sehr naives Mädchen namens Doris und die Tochter des Hauses, Celia, die bereits verheiratet ist.
Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, die einzelnen Charaktere auseinander zu halten, aber das hat sich dann auch schnell gelegt.
Man begleitet Magda in dieser Zeit, aber auch Doris und vor allem Celia haben einen großen Anteil an dieser Geschichte.
Zum Ende hin gibt es einen heftigen Cliffhanger, weshalb ich jetzt schon sehnsüchtig auf den 2. Teil warte.
Alles in allem kann ich eine klare Lese- und Hörempfehlung aussprechen, auch wenn mir Die Ärztin doch noch etwas besser gefallen hat. Von mir gibt es für den Auftakt der neuen Reihe 4 Sterne.
4 von 5 Sternen
Cover, Buchdetails und Klappentext: ©dtv Verlag
Infos zur Autorin: ©dtv Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt

1,292 reviews2 followers
June 17, 2021
Im Auftakt der Trilogie begleitet man 1920 die verwitwete Magda von einer Kleinstadt nach Berlin. Sie nimmt eine Stelle als Polizeiärztin an und sieht gleich zu Beginn ihrer Karriere viel Elend und Armut in der großen Stadt. Ausserdem nimmt sie ein Fall sehr mit, indem es um Kinder geht die auf mysteriöse Weise verschwinden, sie beginnt daraufhin zu ermitteln. Gleichzeitig versucht sich Celia aus einer unglücklichen Ehe zu befreien, Doris träumt davon berühmt zu werden und Erika versucht sich als Polizeireporterin. Immer wieder treffen die Frauen in der Handlung aufeinander.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen und gefesselt! Der Schreibstil ist sehr bildhaft und berührend, die Grundspannung ist während der gesamten Geschichte auf einem hohen Level, sodass es niemals langweilig wird. Die Autorin versteht es einen mit ins Berlin der 20er Jahre zu nehmen, aber nicht in den goldenen Glanz der Cafés und Tanzlokale sondern in die dreckigen Hinterhöfe der Armenviertel in denen Hunger, Elend und große Verzweiflung herrschen.

Magda war mir mit ihrem Tatendrang und Mitgefühl von Anfang an sehr sympathisch. Sie sieht nicht weg, sondern versucht gerade den Kindern zu helfen und alles möglich zu machen was in ihrer Macht steht. Trotzdem setzt sie sich aber auch in gewisser Weise in der Männerdomäne der Polizei durch und macht ihr eigenes Ding! Der erste Fall für Magda geht unter die Haut! Gerade als Mutter musste ich oft schwer schlucken und mit dem Leid und Elend muss man auch erst mal umgehen können. Nichts für Zartbesaitete mit schwachen Nerven.

Mit Celia musste ich erst warm werden. Ich fand sie nicht immer sympathisch und konnte sie nicht immer ganz verstehen, mit der Zeit wurde es aber besser. Super finde ich, dass jeder der Frauen ihren ganz eigenen Charakter mitbringt, manche kann man mehr leiden, manche weniger.

Ich habe diese Geschichte als Hörbuch genießen können und die Sprecherin Tanja Fornaro hat ihren Job sehr gut gemacht! Die Stimme ist angenehm, sie betont gut aber nicht übertrieben. Besonders gefallen hat mir auch der berliner Dialekt mit dem sie teilweise gelesen hat. Das hat die Geschichte nochmal authentischer gemacht und es war ein Hörgenuss.

Fazit: Ein absolut fesselnder Auftakt, mit einer sehr sympathischen Protagonistin und einem Fall der unter die Haut geht! Auch als Hörbuch sehr empfehlenswert!
Profile Image for bookishlifelines.
202 reviews3 followers
April 3, 2021
Die Handlung:
Nach einem Schicksalsschlag gelangt Magda Fuchs, eine junge Ärztin, nach Berlin. Im Jahr 1920 ist es noch ungewohnt auf weibliche Mediziner zu treffen und umso mehr freut sich die junge Frau, dass das Berliner Gesundheitsamt eine Stellenanzeige aufgegeben hat, in dem explizit nach einer Ärztin gesucht wird und zwar als Polizeiärztin. Magda hofft damit ihrem traurigen Leben in Hildesheim entfliehen zu können doch mit dem was sie in Berlin erwartet, hätte sie nicht gerechnet. Im Rausch der goldenen zwanziger Jahre blickt Magda Fuchs in den Abgrund der Nachkriegszeit. Hungernde, mangelversorgte Kinder sind dabei längst nicht das Schlimmste was Magda Fuchs dabei ertragen muss. Aber Magda möchte helfen und muss dabei doch erkennen, dass sie selbst als Polizeiärztin, nicht von jedem ernst genommen wird. Schnell stellt sie fest, dass dies nun die Zeit ist, in der Frauen ihr Leben selbst in die Hand nehmen müssen und gemeinsam mit Ina Dietrich, einer Fürsorgerin, schmiedet sie Pläne, bei dem die zwei Frauen letztlich durch Kriminalkommissar Kuno Mehring Hilfe erhalten.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Triologie von Helene Sommerfeld, welches das Pseudonym eines Schriftsteller-Ehepaares aus Berlin ist. Klappentext und Leseprobe, haben mich auf Anhieb angesprochen gehabt, so dass ich mich sehr gefreut habe, bei vorablesen.de ein Leseexemplar gewonnen zu haben.

Die goldenen Zwanziger und das schillernde Berlin der damaligen Zeit sind wohl jedem ein Begriff, die meisten denken dabei wohl eher an: Berliner Kaffeehauskultur, die neue Frau, Kunst welche sich neu erfindet und Schauspielhäuser. Dieses Buch jedoch führt auf die Schattenseite. Der 1. Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei und die meisten Berliner leben in absolut ärmlichen Verhältnissen. Kinderhandel und Prostitution ist da längst an der Tagesordnung um sich über Wasser zu halten.

Als Fan von historischen Romanen, habe ich direkt gut in das Buch reingefunden, der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, lediglich die teils sehr abrupten Erzählperspektiven innerhalb des Kapitels machten es mir zu Beginn schwer, der Geschichte folgen zu können. Etwa bei der Hälfte des Buches, fiel es mir dann aber zunehmend leichter und ich war endgültig in der Geschichte angekommen. Ab da konnte ich das Buch kaum noch weglegen, so dass ich die zweite Hälfte des Buches dann innerhalb von zwei Tagen weggelesen hatte.

Dem Autoren-Ehepaar ist es gelungen, die Charaktere so unterschiedlich und doch authentisch zu erschaffen, dass ich sie bildlich vor Augen sehen konnte. Dabei gefiel mit die Entwicklung der Protagonistin Magda Fuchs, die traurig und einsam in Berlin aufschlägt und am Ende augenscheinlich ihr Glück findet und neue Freundschaften schließt. Celia von Liebenau, deren Geschichte parallel zu der von Magda Fuchs verläuft, war mir zunächst alles andere als sympathisch. Erschien sie doch wie die verwöhnte Tochter eines wohlhabenden Arztes, als ihr Vater jedoch schwer erkrankt und es keine Aussicht auf Genesung für ihn gibt, fackelt ihre Mutter nicht lange und verheiratet Celia ungewollt mit dem älteren Albert. Celia ist darüber alles andere als glücklich, denn sie selbst hatte andere Pläne für ihr Leben, welche ihr nun verwehrt bleiben würden. Je näher man Celia und ihr Leben und dessen Umstände kennenlernt umso mehr kann man ihr Handeln und ihren Trotz verstehen und umso eher konnte ich mich in sie hineinversetzen.
Auch die zahlreichen Nebenprotagonisten wurden sehr detailreich beschrieben und fügten sich gut in die Geschichte ein.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich bevor ich fast die Hälfte des Buches gelesen hatte, das Buch an sich ganz ok und die Geschichte recht interessant fand, gerade da hier auch viele kriminalistische Aspekte in dem Buch zu finden sind. Dennoch war für mich zu diesem Zeitpunkt, klar, dass ich die Trilogie wohl niemals ganz lesen werde, sondern es bei Band 1 belassen werde. Doch dann kam der Cliffhanger am Ende des Buches, der mich aufschrecken ließ und im nächsten Atemzug saß ich schon an meinem Handy, um rauszubekommen, wann Band 2 der Triologie erscheinen soll. Somit sollte also klar sein, dass mich dieses Buch am Ende so sehr gepackt hat, dass ich sehnsüchtig auf Band zwei warte und ich sehr gespannt bin wie es mit den großartigen Damen aus der Pension Bleibtreu weitergeht.

Fazit: Für mich persönlich war dieses Buch schon teilweise „harte Kost“ da die Themen Kinderhandel und Kinderarmut so detailreich beschrieben wurden, dass einem das mütterliche Herz dabei bricht. Dennoch gehören auch diese Schattenseiten zur Geschichte der zwanziger Jahre und daher kann ich das Buch all jenen empfehlen, die gerne historische Romane auf Grund von wahren Begebenheiten lesen.
486 reviews
April 12, 2021
Träume und Albträume im Berlin der Zwanziger

„Wieder ist ein Traum geplatzt. Aber ich finde einen neuen Traum. Das ganze Leben ist doch ein ewiger Traum. Nicht wahr, Frau Doktor? Man darf nur nicht aufwachen. Sonst bemerkt man, dass man gar nicht in seidenen Laken geschlafen hat. Sondern auf dem Holzboden.“

Magda Fuchs hat eine schwere Zeit hinter sich. Ihr Ehemann Bertram, ein Staatsanwalt, wurde in seiner Heimatstadt Hildesheim ermordet. Magda zieht daraufhin nach Berlin, um zu vergessen und ein neues Leben zu beginnen. Sie mietet sich in einer Pension ein und nimmt eine Anstellung als Polizeiärztin an. Bei ihrer Arbeit lernt sie die Schattenseiten der Metropole Berlin kennen: große Armut, Prostitution, Mord, Kindesmisshandlung oder Kinderhandel....
Mit Fürsorgerin Ina, die sich engagiert für benachteiligte Kinder einsetzt, hat Magda beruflich und privat immer mehr zu tun. Auch die selbstbewusste Anwältin Ruth Jessen, Celia, die Tochter ihrer Pensionswirtin, die unglücklich verheiratet ist, und die junge Verkäuferin Doris, die von Reichtum träumt, kreuzen häufig ihren Weg. All diese Frauen suchen in Berlin nach ihrem Platz im Leben.

Helene Sommerfeld, das Pseudonym eines Berliner Autorenehepaar, schreibt einfach und unkompliziert. Der leicht verständliche Schreibstil machte es mir leicht, mich rasch in Magdas aktueller Situation zurechtzufinden.

Magda Fuchs Leben verändert sich innerhalb kurzer Zeit komplett. Eben noch war sie in Hildesheim glücklich verheiratet und erwartete mit ihrem Mann Bertram ein Kind. Nun ist von ihrem alten Leben nicht mehr viel übrig. Sie entschließt sich, als Polizeiärztin zu arbeiten. Dabei unterstützt sie die Polizei bei ihren Einsätzen, kümmert sich z.B. um verletzte Opfer oder untersucht Frauen im Gefängnis. Magda hegt für ihren Beruf als Ärztin eine große Leidenschaft, sie setzt sich engagiert für andere wie vernachlässige Kinder ein, auch im Privaten kann sie nicht richtig abschalten. Magda ist eine sympathische, couragierte und „vorbildliche“ Heldin, dennoch blieb sie wie die anderen Figuren für mich etwas blass. Ebenso erging es mir mit Fürsorgerin Ina, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, sehr direkt, pragmatisch und bewundernswert zupackend ist, mich aber dennoch gefühlsmäßig nicht richtig erreichen wollte.
Die beiden Frauen Doris und Celia definieren sich hauptsächlich durch ihre Zukunftsträume, zeigen von sich selbst und ihrer Persönlichkeit allerdings recht wenig. Celias Mutter, Pensionswirtin Agnes Fahrland, die stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist, stellt hingegen einen unbequemen Charakter mit Potential dar, sie spielt allerdings eine recht kleine Rolle.
Hinter der eigentlichen Hauptfigur, dem übermächtigen Berlin, mit seinen vielen Gesichtern, dem Glanz und dem Schmutz, dem Reichtum und dem Elend, verschwinden die meisten Charaktere ein wenig.

„Das Leben ein ewiger Traum“ entführt die Leser in das Berlin der 20er Jahre, lässt die Metropole lebendig werden. Diese Zeitreise war für mich durchaus kurzweilig und interessant zu lesen . Mich erinnerte das Setting an die Reihe „Fräulein Gold“. Die Figuren in „Fräulein Gold“ haben mich persönlich allerdings mehr „mitgenommen“ und überzeugt, wirken sie auf mich doch etwas vielschichtiger und kantiger.
Ich wollte gerne wissen, wie es mit Magda Fuchs weitergeht, ob sie den benachteiligten Mädchen Elke und Kulle, die sie bei einem Einsatz versorgt, dauerhaft helfen kann und ob sie und Celia und Doris ihr privates Glück finden. Stellenweise war ich wirklich von der Handlung gepackt, aber mitunter hatte die Geschichte Längen, plätscherte so dahin und konnte mich dann nicht hundertprozentig bei der Stange halten. Insgesamt ein solider Auftakt einer neuen Reihe mit faszinierenden Schauplatz, aber was die Ausarbeitung der Figuren und der Handlung betrifft mit „Luft nach oben“. Ich hoffe, dass das Autorenduo sich bei der Fortsetzung noch steigert. Mit ihrer Trilogie „Die Ärztin“, die mir gut gefallen hat, haben die beiden Schriftsteller für mich bewiesen, dass sie durchaus mehr können .
Profile Image for Catia.
93 reviews1 follower
May 14, 2021
Zum Inhalt (Klappentext):

Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So wird ihr die Fürsorgerin Ina eine Freundin, die sich ebenso wenig um Konventionen schert wie Rechtsanwältin Ruth. Einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe zu befreien sucht. Die blutjunge Doris jedoch träumt davon, berühmt zu werden. Inmitten der kaltherzigen Millionenstadt muss sich Magda behaupten. Als sie es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles …


Meine Meinung:

Mir war bekannt, dass das Autorenduo bereits eine andere erfolgreiche Trilogie geschrieben hat, jedoch habe ich sie bisher nicht gelesen. Auch wenn sich die beiden Reihen optisch ähneln und auch die Titel ähnlich sind, haben beide Reihen nichts miteinander zu tun, soweit ich das beurteilen kann. Zumindest konnte ich dieses Buch gut lesen, ohne die andere Trilogie zu kennen.

Der Schreibstil des Autorenduos gefällt mir soweit gut und ich konnte es ganz gut lesen. Es wird ein bisschen zwischen den Sichten der Charaktere gewechselt, wobei Magda und Celia am meisten im Vordergrund stehen. Bei Magda kein Wunder, nicht umsonst heißt die Reihe "Die Polizeiärztin". Ich habe mich beim Lesen jedoch mit dem Berliner Dialekt schwer getan und zum Teil konnte ich wirklich überhaupt nicht verstehen.

Ich fand es sehr spannend zu erfahren, wie es auf der schlimmen Seite in Deutschland zu den 1920er Jahre aussah und vor allem war es spannend zu lesen, welche Rolle Frauen eingenommen haben. Ich bin großer Krimi-Fan, aber die Elemente die hier waren, waren durchaus spannend zu lesen. Wie aber alles dann am Ende zusammanhang war mir insgesamt ein bisschen zu viel des Guten.

Magda hat mir als Hauptchrakter gut gefallen und ich habe gerne über ihr Leben gelesen. Es hat mich auch gefreut, dass sie sich mit der Zeit von ihrer Trauer lösen konnte und ihren Weg in der Welt gefunden hat, auch wenn der Weg durchaus steinig war.

Mit den anderen Charaktere habe ich mich tatsächlich ein bisschen schwer getan. Ich fand es auch schade, dass viele doch eine eher kleinere Rolle eingenommen haben, obwohl der Klappentext eher eine gerechtere Aufteilug vermuten lässt. Durch diese verschiedene weibliche Charaktere wurde aber eine unglaublich große Vielfalt eingebracht, sodass wirklich verschiedene Aspekte präsentiert werden konnten.

Das ist insgesamt ein Buch, was eher von der Handlung lebt, auch wenn die Gefühle der Charaktere, allen voran von Madga, eine große Rolle spielen. Leider hat mich das emotional nicht immer ganz so berührt, wie ich es gerne gehabt hätte.

Ich bin kein Fan von dem Ende. Die Geschichte dieses Buches ist eigentlich soweit abgeschlossen, deswegen gibt es ein super offenes Ende, weil noch etwas passiert, was erst in Band 2 aufgelöst wird. Ich mag es einfach nicht, wie auf diese künstliche Art und Weise die Leser dazu gebracht werden, die Folgebände zu lesen bzw. zumindest die Neugier stark zu steigern. Aus Marketing-Sicht verstehe ich das natürlich, aber als Leser nervt mich so was einfach. Das ist mit bei historischen Romanen aber tatsächlich schon häufiger über den Weg gelaufen.

Alles in allen war es wirklich eine sehr interessate Geschichte, die mich emotional zum Teil erreichen konnte. Interessante Charaktere und wirklich super informativ.
Profile Image for Vi ~ Inkvotary.
675 reviews32 followers
April 23, 2021
The moment Magda steps outside the train and walks into the big city, she learns the hard way that not every nice-looking kid is a good one. Her luggage gets stolen and so she starts her new life with only a few clothes and her handbag. She does not mind at first, that she is only asked to a scene when a little child needs her help. But when she realizes that most of her colleague’s don´t take her serious the way she wants them to, she starts to change her plans and to find ways to make them respect her and her work.

I LOVE this Berlin snout, as we like to call the special Berlin dialect here in Germany. Far from being standard German, it sometimes contains words that literally made me laugh out loud while reading. The scenes and dialogues with this type of dialect were fantastic. Otherwise, the writing style is easy to read, old-fashioned but suitable for this time, and unfortunately a bit flat, if not to say almost boring. The cliffhanger at the end was completely unexpected and came after a really uncomfortable scene. I also thought it was a shame that there were hardly any surprises or unexpected twists, apart from the one at the end of the book.

Magda is a widow. She lost her husband and is now looking for a new start. The way how she handles the situation, how she is making her stand in a world where men rule, is remarkable to watch. But Magda is also very naive and accordingly behaves innocently. I found myself very often shaking my head in disbelief while watching her do her work. She is a wonderful figure and to see how she changes during the ongoing plot and how she learns to stand her ground in Berlin was wonderful to read. I hope she will find her happiness in Berlin.

Unfortunately, I also have to say that the individual characters are otherwise very stereotypical. Although they are created extremely harmoniously in themselves. That puts a stamp on the story that I would rather not have noticed.

Despite the fact, that I enjoyed watching the main character and seeing her get along with the police, I can´t say I am thrilled with this novel. The writing style turned out to be one I don´t like very much. Reading the excerpt, I still had the impression that the style would be easy to read, entertaining and at the same time calm. Well, the actual novel turned out to be pale, and kind of dry. So, unfortunately, I have to say that this book was just average for me. Whether I will read the second part is currently still in the stars. Too bad. I promised myself a little more of that.
Profile Image for Wiebke.
689 reviews4 followers
June 16, 2022
Interessanter historischer Roman

Berlin, 1920: Nach den dunklen Kriegsjahren zieht der Glanz der Metropole Menschen aus aller Welt an. Auch Magda Fuchs hofft nach einem schweren Schicksalsschlag hier auf einen Neubeginn. Doch als Polizeiärztin lernt sie schon bald die Schattenseiten der schillernden Großstadt kennen. Vor allem die Schicksale der zahllosen verwahrlosten Kinder halten sie nachts wach. Sie werden skrupellos verkauft, aber die Polizei unternimmt nichts dagegen.
Unerwartete Unterstützung erhält Magda von der sich zunächst ruppig gebenden Fürsorgerin Ina und dem etwas fahrigen, aber engagierten jungen Kommissar Kuno Mehring.
Mutig bewegt sich Magda in einer Welt aus Korruption und Verbrechen. Doch dann bietet sich ihr die Chance ihres Lebens, von der sie nicht einmal zu träumen gewagt hatte.

„Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum“ ist der Auftaktband der neuen Reihe von Helene Sommerfeld.
Wir begleiten Magda Fuchs, die als Polizeiärztin in Berlin einen Neubeginn wagt.
Magda ist eine selbstbewusste Frau, die wirklich sehr treu zu ihren Prinzipien steht, obwohl sie vieles in Berlin erleben muss, was an ihren Grundfesten rüttelt. Sie leidet noch unter dem ungeklärten Mord an ihrem Mann aber macht eine tolle Entwicklung durch, bei der sie nach und nach ins Leben zurückfindet.
Abgewechselt werden ihre Kapitel mit denen der jungen Celia. Einem Mädchen aus gutem Hause und die Tochter von Magdas Vermieterin. Sie ist unglücklich in ihrer Ehe, möchte lieber Studieren und wird plötzlich eines schweren Verbrechens beschuldigt.
Während Celia versucht ihre Selbstständigkeit als Frau zu gewinnen und sich gegen die Beschuldigungen zu wehren, kämpft Magda um die Kinder auf den Straßen Berlins. Sie kämpft gegen den Kinderhandel, gegen die Ausbeutung der Kleinen und für einige Schützlinge ganz besonders. Alle Fälle hängen ein wenig zusammen, wodurch sie verworrener wirken als sie sind.
Begleitet wird Magda von dem engagierten Kommissar Kuno Mehring, der sich schnell mit Magda zu meinen beiden Lieblingsfiguren entwickelt hat.
Leider muss ich sagen, dass es zwischendurch ein paar Längen gab. Da niemand wirklich reden wollte und Magda ständig hin und her laufen musste, kamen ihre Fälle nicht richtig vom Fleck. Dazwischen zogen sich ihre Soireen mit den anderen Frauen auch ein wenig in die Länge. Ein bisschen schade, da wären ein paar Seiten weniger auch ok gewesen.
Aber insgesamt hat mir das Buch jedoch gut gefallen und ich war bis zum Schluss gespannt, wie es wohl ausgeht.
390 reviews
May 25, 2021
Berlin in den 20er Jahren. Ein Jahrzehnt voller Licht- und Schattenseiten, wie dieses Buch eindrucksvoll zeigt, wobei die Schattenseiten im Fokus sind und wirklich in sehr dunkle Ecken führt. Polizeiärztin Magda Fuchs kommt nach dem Mord an ihrem Mann nach Berlin und versucht Fuß zu fassen. Das ist in dieser Männerwelt schwierig, nicht nur für Magda, die immer noch darunter leidet, dass der Mörder ihres Mannes nicht gefasst wurde, sondern auch für weitere Frauen, die man in dem Buch kennen und schätzen lernt.

Der Prolog hat es in sich, dann wird die Geschichte etwas langsamer erzählt und es dauert ein bisschen, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt. Dennoch ist es sehr interessant die Stadt und ihre Bewohner besser kennenzulernen. Da gibt es unter anderem Celia, die verwöhnte Arzttochter, die unglücklich verheiratet ist, oder auch Doris, die in der Provinz groß wurde und nun in der Stadt ihr Glück versucht. Und dann geht es richtig los, vieles davon war so nicht zu erahnen, aber dennoch schlüssig. Zumindest mich hat das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt so gefesselt, dass ich es kaum mehr aus den Händen legen wollte. Natürlich lag das an der Geschichte und dem Setting, aber auch an den schön ausgearbeiteten Charakteren, deren Weiterentwicklung mich interessierte. Der Schreibstil ist kurzweilig und fesselnd.

Die Atmosphäre ist aus meiner Sicht perfekt ausgearbeitet und auch durch den einen oder anderen Berliner samt passendem Dialekt wird es noch authentischer. Das Autorenduo scheut sich auch nicht die hässlichen Seiten zu zeigen und nicht selten musste ich schon mal schlucken – Achtung: hier geht es auch um Kinder, denen so manches angetan wird. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, passt aber und war wohl leider traurige Wahrheit. Auch alles was die unteren Schichten im Allgemeinen ertragen mussten, ist nicht ohne. Mehr kann ich an dieser Stelle aber wirklich nicht verraten.

In dem ersten Band werden die wichtigsten Fragen zum Fall am Ende zwar aufgelöst, allerdings gibt es auch einen Cliffhanger, der es in sich hat und man würde am liebsten direkt weiterlesen. Ich werde beim zweiten Band auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein…
Profile Image for Dani_liest.
430 reviews29 followers
April 10, 2021
Nach zwei schweren Schicksalsschlägen wagt die junge Ärztin Magda einen Neuanfang in Berlin. Als Polizeiärztin betritt sie eine Domäne, in der vor allem Männer das Sagen haben und ihr lediglich zutrauen, sich um Frauen oder verwahrloste Kinder zu kümmern.
„Das Leben, ein ewiger Traum“ ist der Auftakt einer Trilogie mit der jungen Magda im Zentrum. Wiederkehrende Figuren, die ebenfalls eine größere Bedeutung in dem Roman bekommen sind die naive Doris, die unbedingt Schauspielerin werden will und Celia, die behütet aufgewachsen ist und deren arrangierte Ehe zum Fiasko wurde.
Dies ist eins dieser Bücher, welches den Leser in die Geschichte hineinsaugt, so dass man meint, die beschriebenen Ereignisse mit eigenen Augen zu sehen. Wie ein Film lief die Handlung vor mir ab und ich habe gerne längere Zeit am Stück in dem Roman gelesen.
Helene Sommerfeld (ein Pseudonym für ein Autorenehepaar) beschreibt anschaulich die harten Kontraste im Berlin der 1920er Jahre. Während einerseits die Leute wieder ihren Wohlstand genießen, auf dem Kurfürstendamm flanieren und shoppen gehen, gibt es auf der anderen Seite auch sehr viele Leute, die in Armut und Elend leben. Die Geschichte legt hier insbesondere den Fokus auf das Schicksal der Kinder. Manches Szenario hat mich sehr erschüttert. Kinder, die nur gezeugt wurden um an den Meistbietenden verkauft zu werden, Frauen, die gegen Bezahlung Säuglinge verhungern lassen oder Kleinkinder, die gezwungen werden, zu betteln bzw. Leute zu bestehlen. Diese Zustände machen sehr betroffen.
Magda ist kein übertrieben liebenswerter Charakter doch sie hat das Herz auf dem rechten Fleck. Sie setzt sich für Gerechtigkeit ein und versucht zu helfen, wo sie nur kann. Sie kommt als fremde in eine neue Stadt und schließt schnell neue Bekanntschaften, mit den sie ein Netzwerk aufbaut.
Die Anzahl der Personen, die in diesem Roman vorkommen, ist sehr hoch, wodurch die Geschichte über die kompletten 530 Seiten abwechslungsreich bleibt. Die Handlung bleibt ständig in Bewegung ohne Verschnaufpause. Auch neue Liebschaften spielen eine Rolle.
Für meinen Geschmack wurde allerdings zu viel berlinert. Es ist zwar alles gut verständlich, aber da ich nicht gerne Dialekt lese (oder höre) hat es mich stellenweise ein wenig genervt.
Es gibt immer wieder Ausflüge in die armen Wohngegenden zu Leuten, die um ihr Überleben kämpfen müssen. Ich hätte es schön gefunden, wenn wir der ein oder anderen sympathischen Person begegnet wären, mit der ich hätte Mitleid haben können. Die armen Leute wurden allerdings durch die Bank weg als skrupellos und frei von jeglichen Emotionen dargestellt. Das fand ich schade.
Von diesen Kritikpunkten einmal abgesehen hat mir „Das Leben, ein ewiger Traum“ gut gefallen. Der letzte Absatz ist ein fieser Cliffhanger und ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung, die für Oktober angekündigt ist.
Profile Image for lesemama.
1,610 reviews1 follower
June 17, 2021
Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Magda Fuchs ist Ärztin, verheiratet und lebt in Hildesheim. Ihr Mann kommt auf mysteriöse Weise ums Leben. Nachdem sie sich irgendwann wieder gefangen hat, geht sie nach Berlin um die Stelle der Polizeiärztin anzutreten.
In Berlin angekommen wird wie gleich zu einem Todesfall gerufen, bei dem ein Kind involviert ist. Zuerst scheint alles auf Ehegattenmord hinauszulaufen, aber im Leben ist vieles anders als es scheint ...

Meine Meinung:
Ein Buch, welches mich ein wenig unzufrieden zurücklässt.
Es beginnt in Hildesheim mit Magda und dem plötzlichen Tod ihres Mannes Bertram und geht schnell nach Berlin.
In Berlin beginnt es recht spannend mit dem Tod der Mutter von der kleinen, zu diesem Zeitpunkt sechsjährigen Elke. Diese Mädchen begleitet uns durch die ganze Geschichte. Eigentlich ein spannendes, packendes Thema. Aber, und hier kommen meine Punkte, die mich störten, es waren mir persönlich zu viele Baustellen, zu viele Personen und vor allem zu viele Perspektivwechsel. Ich las das Buch als eBook und hatte nicht mal einen Absatz, bevor es mit der nächsten Person weiterging, was mich teilweise sehr verwirrt hat und den Lesefluss immens ausbremste.
Ich mag die 1920er Jahre sehr gerne, ich lese alles, was in dieser Zeit passierte mit großem Interesse, vor allem die Frauen haben in diesen Jahren unglaubliches geleistet. Das kommt in der Geschichte auch ganz gut rüber, aber für mich waren es zu viele Probleme, sie nur bedingt miteinander zu tun hatten und am Ende für ein unzufriedenes Leseerlebnis sorgten.
Leider war es nicht wirklich meine Geschichte.
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September 27, 2021
Magda Fuchs will nach einem schweren Schicksalsschlag in Berlin ein neues Leben anfangen. Die Stelle als Polizeiärztin kommt ihr da gerade recht, auch wenn sie nicht wirklich auf diese Arbeit vorbereitet ist. Die allgegenwärtige Armut und vor allem das Leid der Kinder, die ausgebeutet werden, wo es nur geht, gehen ihr sehr nahe. So freundet sie sich auch schnell mit Fürsorgerin Ina an und versucht wenigstens im Kleinen zu helfen. In Kommissar Kuno Mehring findet sie einen Mitstreiter bei der Polizei.

Celia ist in ihrer Ehe unglücklich und sucht nach einem Weg, doch noch ihr Medizinstudium anzutreten und Doris sucht in der großen Stadt ihr Glück als Schauspielerin.

Helene Sommerfeldt ist das Pseudonym eines Berliner Autorenpaars, dem es ganz wunderbar gelingt, den Flair des Berlins am Anfang der zwanziger Jahre einzufangen. Besonders die Rechte der Frauen und Kinder liegen in diesem Roman im Fokus und die Vernetzung der Frauen, die sich ein Stück Freiheit erobern wollen und sich dabei gegenseitig unter die Arme greifen.

Mich hat das Buch durchgehend gefesselt und mir sind die Protagonistinnen bis auf Doris, die mir ein wenig zu blass blieb, ans Herz gewachsen. Ich konnte von Anfang an mit Magda, Celia und Ina mitfiebern und am Ende fügt sich auch alles gut zusammen. Obwohl es am Ende des eigentlichen Buches einen fiesen Cliffhanger gibt, habe ich das Buch versöhnt beendet, ist doch der Anfang des nächsten Bandes, der demnächst erscheinen wird, als Leseprobe mit im Buch. So konnte zumindest der erste Schock gleich wieder gemindert werden.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, mir hat es einige vergnügte und kurzweilige Lesestunden beschert.
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July 5, 2022
Berlin, 1920: Nach den dunklen Kriegsjahren zieht der Glanz der Metropole Menschen aus aller Welt an. Auch Magda Fuchs hofft nach einem schweren Schicksalsschlag hier auf einen Neubeginn. Doch als Polizeiärztin lernt sie schon bald die Schattenseiten der schillernden Großstadt kennen. Vor allem die Schicksale der zahllosen verwahrlosten Kinder halten sie nachts wach. Sie werden skrupellos verkauft, aber die Polizei unternimmt nichts dagegen.
Unerwartete Unterstützung erhält Magda von der sich zunächst ruppig gebenden Fürsorgerin Ina und dem etwas fahrigen, aber engagierten jungen Kommissar Kuno Mehring.
Mutig bewegt sich Magda in einer Welt aus Korruption und Verbrechen. Doch dann bietet sich ihr die Chance ihres Lebens, von der sie nicht einmal zu träumen gewagt hatte … (Klappentext Verlag/Autor)

Ein Buch was sehr bewegend ist, denn es geht um schlimme Verbrechen und Kinder. Schon die Mischung ist arg gefährlich. Magda Fuchs war eine glückliche Frau, bis ihr Mann verstarb, nun sucht sie eine neue Herausforderung. Diese findet sie in Berlin als Polizeiärztin. Direkt ihr erster Einsatz hat es in sich ein Familienverbrechen und die kleine Tochter musste alles mit ansehen. Solche Fälle waren an der Tagesordnung, gerade in Armenviertel heute auch soziale Brennpunkte. Magda war für mich eine schon zu erfahrene Protagonistin, es ist eine relativ junge Frau, aber man hat das Gefühl eine deutlich ältere Person vor sich zu haben. Hingegen Celia sehr kindlich ist, trotzdem sie schon verheiratet ist und eigentlich von einem recht schwierigen Studium träumt. Die Story an sich fand ich gut, aber an manchen Stellen verstand ich die Protas nicht wirklich.
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March 27, 2021
Berlin in den goldenen Zwanzigern. Aber nicht alles ist Gold was glänzt. Magda kommt nach dem Tod ihres Mannes nach Berlin als Polizeiärztin, Ihre Aufgabe ist es zum Beispiel Frauen nach der Festnahme oder im Gefängnis auf Krankheiten hin zu untersuchen. Keine leichte Aufgabe, denn sie erfährt viel mehr als ihr lieb ist. Vor allem die vernachlässigten Kinder und armen Waisen haben es ihr angetan. Sie versucht alles um ihr Schicksal zu lindern. In dieser Umgebung erkennt sie Verbrechen die von ihren Vorgesetzten nicht anerkannt werden, sie sind nicht gewalttätig genug.
Vor diesem Hintergrund lernen wir vier Frauen kennen, die mehr wollen, mehr vom Leben, mehr Anerkennung, mehr für die Ärmsten der Armen.
Mit dem heutigen Wissen ist mir klar was diese Frauen geleistet haben, nicht nur für sich selbst sondern auch für Generationen nach ihnen.
Magda wirkt etwas spröde aber sympathisch, die anderen sind mehr Frauen ihrer Zeit. Von ihnen hat man schon öfter gelesen, während die Polizeiärztin für mich eine neue Figur war, von der ich gern mehr lesen möchte.
Das Buch ist zurückhaltend geschrieben, etwa wie ein Maler der Wasserfarben benutzt und kein Öl. Dadurch bleibt dem Leser selber überlassen wie intensiv er das Geschehene an sich heran lässt, genau und lange hinschauen und in Gedanken die vielen kleinen Einzelheiten dazu interpretieren oder etwas flüchtiger und dadurch nicht so emotional durch geschüttelt werden.
Es wird zwei weitere Bände geben, das deutete sich schon beim Lesen an, im Anhang wird es dann bestätigt.
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August 20, 2022
- Hörbuchrezension -

++ 1920/1921, Berlin - - Die Menschen erholen sich langsam vom Krieg und schauen nach vorne [#1/3 - Die Polizeiärztin] ++

Laufzeit: 13 Stunden 29 Minuten ( gekürzte Lesung) - - - Sprecherin: Tanja Fornaro

Im Mittelpunkt der Handlung steht die verwitwete Magda Fuchs, die in Berlin einen Neuanfang wagt. Als Polizeiärztin hat sie es hauptsächlich mit der Untersuchung von Prostituierten und Frauen im Gefängnis zu tun. Sie ist aber keine Rechtsmedizinerin. In einer größeren Nebenhandlung, lernen wir Celina von Liebenau kennen, die in einem goldenen Käfig lebt, der sich im Verlauf der Handlung auf sehr tragische Weise öffnet.

Zusätzlich gibt es noch eine Anwältin, eine Fürsorgerin, eine Journalistin und die leicht naive Doris, die den Traum der Schauspielerei hat und auf man dubiose Gestalt hereinfällt.

Die Handlung ist sehr breit angelegt und die Autoren haben sich bemüht ein authentisches Bild der damaligen Zeit zu zeichnen. Ein schönes Detail war z.B. dass Anita Berber einen Auftritt hatte.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der mich neugierig gemacht hat und daher besorge ich mir zeitnah, ebenfalls als Hörbuch, Band 2.

Für mich war Tanja Fornaro eine gute Sprecherin. Ich habe ihr sehr gerne zugehört. Sie hat eine angenehme Stimme, die gut zur Hauptfigur Magda passt.
Profile Image for _ich. lese_.
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June 13, 2021
Magda Fuchs ist verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Außerdem ist sie Ärztin. Als ihr Mann ums Leben kommt wagt Magda einen Neuanfang in Berlin. Sie hat sich dort für die Stelle der Polizeiärztin beworben und muss fortan Frauen untersuchen, die im Gefängnis sind.
Immer wieder muss sie sich nach Verbrechen um die hinterbliebenen Kinder kümmern. Dort lernt sie auch die Kinderfürsorgerin Ina kennen.
Dann gibt es noch Celia, die Tochter von Magdas Vermieterin, die jung verheiratet wurde uns um ihre Freiheit kämpft.

1920 war ein Jahrzehnt der starken Frauen, Frauen durften Studieren und für sich alleine Leben. Ich finde ja die Zeit nach dem ersten Weltkrieg eh sehr spannend, da alles im Wandel war.
Die Geschichte ist sehr umfangreich und spannend. Man muss aber aufpassen, dass man nicht den Faden verliert, da oft mitten im Kapitel die Erzählperspektive bzw. die Person wechselt. Gerade ging es noch um Magda und die kleine Elke und schon sind wir bei Celia oder ihrer Mutter oder sonst wem.
Trotzdem eine sehr unterhaltsame und spannende Geschichte. Eine facettenreiche Erzählung in einer total spannenden Zeit. Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten und ich werde die Reihe/Trilogie auf jeden Fall weiterverfolgen.
Profile Image for Cornelia.
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March 29, 2021
Ähnlich wie die Krimireihe zu Babylon Berlin oder die Serie Fräulein Gold zeigt dieser Reihenauftakt die Großstadt von der düsteren Seite. Vor allem das Schicksal der Frauen und Kinder wird beleuchtet. Aus Armut verkaufen einige nicht nur ihren Körper, sondern sogar ihre (ungeborenen) Kinder.

Die Hauptpersonen sind Frauen, die einen Neuanfang machen (müssen/wagen). Magda kommt aus der Kleinstadt nach Berlin, um den Mord an ihrem Mann zu verarbeiten und beginnt als Polizeiärztin zu arbeiten. Celia, die Bankiersgattin, fühlt sich in ihrer Ehe gefangen und träumt eigentlich davon, Medizin zu studieren. Doris entflieht der Provinz und träumt von einer Karriere beim Film.

Berlin und ganz Deutschland sind noch gezeichnet von dem verlorenen Krieg, viele leiden Hunger. Die dramatischen Zustände und die Verwahrlosung vieler Kinder werden schonungslos dargestellt. Daneben gibt es aber auch romantische Annäherungen und skurile Gestalten wie das Anwaltsehepaar Jessen.

Dem Autorenpaar ist eine eindrucksvolle Mischung aus historischem Roman und Krimi gelungen. Geschickt wird durch den Wechsel der Personen der Spannungsbogen gehalten. Immer wieder sorgen Einschübe in Berliner Dialekt für hohe Authenzität. Ich bin gespannt auf die Folgebände.

297 reviews
April 25, 2021
Meinung:
Ich liebe die Autorin Helene Sonnenfeld und ihr wirklich tollen historischen Romane, genau aus diesem Grund habe ich mich so sehr auf diesen neuen Roman aus ihrer Feder gefreut. Und dieser hat mich Mal wieder genauso begeistert, wie ich es erhofft hatte, denn er beinhaltet die selben Highlights und Stärken, wie man es von der Schriftstellerin gewohnt ist!

Einen packenden Schreibstil, der so plastisch und toll gezeichnet ist, dass man von der ersten Seite an in die Geschichte und die Historie versinkt. Diese wird dabei so leicht und dennoch authentisch gezeichnet, dass dieses Buch auch für historische Romane Muffel super geeignet ist. Die Charaktere sind so sympathisch und so eigen gestaltet, dass man diese sehr lange im Gedächtnis behalten wird. Hinzu kommt, dass die Frauenfiguren in diesem Buch Stärke und Abwechslungsreichtum besitzen, sodass man diese wunderbar lesen kann. Dieses Buch steckt voller Emotionen, Spannung und Abenteuer, aber eben in den wunderbar klein geschilderten Momenten.

Ein absolutes Lesehighlight!
2,275 reviews13 followers
March 25, 2021
Zum Inhalt:

Magda ist gerade erst als Polizeiärztin geworden und muss sehr schnell erkennen, dass die scheinbar schillernde Metropole Berlin verdammt viele Schattenseite hat. Als Frau in dieser Position hat sie es in den zwanziger Jahren besonders schwer. Doch sie packt an und merkt, dass Frauen ihr Leben in die Hand nehmen können und auch müssen.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen. Besonders gut gefallen hat mir, wie gut und glaubhaft die Bedingungen in der Zeit, insbesondere für die Frauen beschrieben werden. Man kann sich sehr gut hineinversetzen. Auch wenn ich mich zunächst mit dem Berliner Dialekt schwer getan habe, passte es doch sehr gut zum Buch. Gerade auch in einem Milieu, in dem man sein Kind aus Not verkauft, geht es er auch mal derber zu. Magda als Figur finde ich spannend und ich denke die Figur hat noch viel Entwicklungspotenzial. Ich würde weitere Teile auf jeden Fall lesen wollen.

Fazit:

Sehr atmosphärisch
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March 25, 2021
Berlin in den 20ern

Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines Berliner Autorenehepaars.

„Das Leben, ein ewiger Traum“ ist der Beginn einer Trilogie. Er spielt 1920 in Berlin.
Magda Fuchs lebt in Hildesheim. Nach dem Tod ihres Mannes geht sie als Polizeiärztin nach Berlin.
Da lernt sie die furchtbaren Zustände der Armut kennen.
Die Autoren haben die unterernährten und verwahrlosten Kinder so klar und detailliert beschrieben, das man diesen Jammer genau vor sich sieht.
Magda bekommt ein Zimmer in einer Arztvilla. Die Bewohner brauchen durch die Erkrankung des Arztes das Geld.

Magda lernt sich in der Männerwelt Berlins zu behaupten. Mit Hilfe der Fürsorgerin Ina und die Rechtsanwältin Ruth wollen sie den armen Kindern.
Dann gibt es noch Celia, die von ihrer Mutter i eine Ehe gezwungen wurde und eigentlich Ärztin werden möchte.
Es ist die Zeit, als die Frauen begannen, für ihre Rechte zu kämpfen.

Die Autoren haben dieser Geschichte eine besonderen Flair gegeben.
159 reviews
August 5, 2024
Nicht so gelungener Titel für einen gelungenen Trilogie-Auftrakt (4,5 🎇)

Der Titel lässt eher eine Schmonzette vermuten. Genau das ist dieses Buch aber so gar nicht. Es ist sehr spannend, hat interessante, gelungene und teilweise wirklich erschütternde Millieuschilderungen und lässt sich leicht in einem Rutsch durchlesen. Mit zwei Worten: Sehr unterhaltsam.

Den halben Punkt Sterneabzug gibt es für den Nebencharakter Doris Kaufmann, die mir dann doch ein wenig arg klischeebeladen und für meinen Geschmack (auch unter Berücksichtigung der damaligen Zeit) zu dümmlich-naiv war und weil ich mir eine genauere zeitliche Einordnung gewünscht hätte.

Auf jeden Fall so gut, dass heute Band zwei und drei mit der Post eintrudeln werden :-)
4 reviews
May 4, 2022
Die Geschichte ist wunderbar und interessant. Leider mag ich den Schreibstil der Autoren nicht so sehr, er ist mir ein bisschen zu schwulstig. Einige Stellen in der Geschichte sind sehr vorhersagbar, andere wiederum hat man überhaupt nicht kommen sehen. Grundsätzlich ist es aber in Ordnung.
Profile Image for Ellemir.
272 reviews5 followers
November 25, 2021
Dieser im Großen und Ganzen gut gelungene Roman im Berlin der 20erjahre hat mir deutlich besser gefallen als die Ärztin-Reihe derselben Autorin. Sie hat sehr gelungen die Schere zwischen dem Glanz und dem Reichtum der Zeit und dem Elend der armen Arbeiterklasse herausgearbeitet. Auch die Folgen des gerade überstandenen Weltkrieges werden nicht geschönt Teilweise gingen mir die Schicksale der Kinder extrem nahe. Wer da zart besaitet ist, sollte vielleicht die Finger von dem Buch lassen, mich hat es an meine Grenzen gebracht.

Eigentlich hätte ich dem Buch 4 Sterne geben wollen - einen Stern Abzug finde ich aber gerechtfertigt für den manchmal ins Kitschige abgleitenden Schreibstil (besonders in den Liebesszenen) und die Unsitte, das Buch mit einem Cliffhanger zu beenden. So wenig Vertrauen in die eigene Schreibe und in die Treue der Leser? Die Ärztin-Reihe habe ich nicht beendet, weil mir der Cliffhanger am Ende von Band 2 einfach zu extrem war. Hier werde ich wohl Band 2 eine Chance geben, denke ich.
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