Was hat Schönheit mit Liebe zu tun? Für Elsie viel, denn sie ist so hässlich, dass die Leute erschrecken, wenn sie sie sehen. Ein Außenseiter der Gesellschaft ist auch Stan: Er saß wegen Mordes fünfzehn Jahre im Gefängnis. Wie die beiden sich zufällig begegnen, wie daraus eine ungewöhnliche Freundschaft erwächst, das erzählt der literarische Solitär Charles Chadwick so unsentimental, so zart und zugleich hart, wie es nur ein großer Menschenkenner vermag.
Elsie liebt schöne Gärten und ihre kleine Wohnung. Sie arbeitet als Putzfrau in einem Krankenhaus, besucht einmal im Monat ihre Mutter und ist gern allein. Denn Elsie ist so hässlich, dass sie immer und überall auffällt. Vor allem, wenn sie lächelt oder aufgeregt ist, wenden sich die Leute angewidert von ihr ab. Auch der Mann, der eines Tages in einem Bus neben ihr sitzt, fühlt sich von ihren neugierigen Blicken belästigt. Um sie loszuwerden, sagt er ihr, er habe einen Mann umgebracht und dafür fünfzehn Jahre im Gefängnis gesessen und hätte jetzt gern seine Ruhe. Aus dieser zufälligen Begegnung entwickelt sich eine Freundschaft zwischen zwei Einzelgängern, die für die Menschen um sie herum zutiefst rätselhaft ist und die beide auf äußerst ungewöhnliche Pfade führt …
After his success with "It's all right now" Chadwick published this shorter novel which to be honest is not as authentic and convincing as his first one. But though the plot (almost a crime story with dead gangsters) is somewhat exaggerated Chadwick again is best when inventing his characters: The ugly main protagonist, her mother and her friend are in line with the "inconspicuous" character of "It's all right now". (I read the book in German). -- Lakonischer Ton, etwas triste Story, deren Wert mehr in der Einsicht in die Psychologie eines hässlichen Menschen gibt, dabei zwar unglaubwürdig ist, aber Mitleid und Verständnis befördert.
I bought this book because it was recommended by a columnist I like in the FT - Susie Hoyt. It is beautifully written, and very English. A little like Anita Brookner, sort of soft and evocative. But I prefer Brookner.
This is one of those off centre books that I love. A interior journey for two unusual main characters that is very revealing for the reader as well. Highly recommend.