Robin, 15, ist pubertär, einsam und gelangweilt, als er Leo trifft, der so cool und selbstsicher ist, wie es Robin gern wäre. Leo verführt ihn zum Rauchen, Kiffen, Saufen. Sie lernen Anna und Karla kennen. Und durch Karla erfährt Robin, was ein richtiger Rausch ist, körperlich und geistig. Während Leo unverändert gelassen bleibt, stürzt Robin ab.Robin erzählt die Geschichte seines Absturzes, direkt, schonungslos. Er teilt Leo alle seine Ängste und Hoffnungen mit. Erst am Ende wird er merken, dass das noch lange nicht alles war, dass seine Realität eine andere ist. Und, dass Leo vielleicht gar nicht so über den Dingen steht, wie Robin glaubt.
Ich mochte den Schreibstil von Anfang an, das Thema bzw. die Beschreibung der Drogentrips jedoch war für mich manchmal etwas langatmig und langweilig – ich sehe allerdings, dass diese eindrückliche Beschreibung natürlich einen Sinn hat. Drogenkonsum reizt mich persönlich absolut gar nicht, daher konnte ich mich nur bedingt mit den Entscheidungen des Protagonisten identifizieren ... aber das muss man ja auch nicht bzw. das ist ja auch das Schöne am Lesen, dass man andere Perspektiven kennenlernt.
Das Ende war für mich alles andere als überraschend – bereits auf Seite 8 hatte ich eine Ahnung, wie die Geschichte wohl enden würde, und so war es dann auch. Na ja. Vielleicht bin ich zu alt für Jugendbücher.
Alles in allem ein ein nettes Jugendbuch, das sich schnell liest, mit einem (meiner Meinung nach) tollen Titel. Den Schreibstil mochte ich, wie gesagt, sehr – er ist direkt und "frisch" und passt zum Thema. Insgesamt schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen.
An die Erzählweise musste ich mich zuerst ein bisschen gewöhnen, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Obwohl - oder gerade weil - ich das Ende jetzt kenne, werde ich es sicher bald nochmal lesen!
Das Buch verspricht mit dem "Ende, das alles fulminant auf den Kopf stellen wird" nicht zu viel, man sollte es danach glatt noch einmal lesen. Das Buch ist recht kurz, gibt jedoch viel Stoff zum Nachdenken. Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Jugendbuch, das fesselt und Charaktere erschafft, mit denen man mitfühlen kann.
In einer erzählerisch interessanten Geschichte folgt man dem Protagonisten Robin auf seiner Erfahrungsreise. Von Raves bis hin zur ersten Liebe wird an Erfahrungen nichts ausgelassen, die Kontrolle verliert der Erzähler immer weiter, dementsprechend gefesselt sitzt man als Leser/in auch an der Geschichte und will wissen, was als nächstes geschieht. Das Ende überrascht!
Ich musste das Buch als Klassenlektüre lesen, allerdings fand ich das Buch so interessant, dass ich es an einem Tag gelesen habe. Ich habe noch nie etwas ähnliches gelesen, aber es war sehr spannend. Anfangs fand ich die Schreibweise etwas komisch, aber man gewöhnt sich daran.
Dieses Buch war eine reine Achterbahnfahrt. Langsam steigt man in den Plot ein, es wird alles immer schneller und schneller, Hochs und Tiefs kommen und dann ist man auch schon ganz plötzlich am Ende angelangt. Von mir eine klare Empfehlung!
Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar von Lesepunkte lesen. Nachdem ich mich an den Schreibstyl gewöhnt hatte, war ich schnell drinnen. Nur leider schnell auch wieder draußen. Beim Hauptteil (zweiter Buchabschnitt) haben mir Seiten gefehlt. Die an sich erzählten Situationen sind sehr gut geschrieben, jedoch sind es meiner Meinung nach zu wenig. Ansonsten war das Buch aber sehr gut. Es gab sehr gute Beschreibungen und die Story wirkte erschreckend authentisch. Zusätzlich ist es nicht übertrieben, wenn ich sage: „Das Ende verändert alles.“
Ein spannender Jugendroman, der in einer lockeren Sprache und auf Augenhöhe geschrieben ist. Besonders gefiel mir die detailreiche Beschreibung der (Neben)wirkungen der Drogen, die konsumiert werden. Das Highlight des Buches jedoch ist dessen Ende! Als Erwachsene war das Ende ein wenig absehbar, aber die Jugendlichen meiner Klasse waren total überrascht und "mind-blowed".
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Allem in allem ein gutes Buch mit Lesefluss. Ich habe selber zwar garnicht mit Drogen am Hut aber konnte mich trotzdem gut in die Hauptfigur versetzten. Manche Gedankengänge waren zwar nicht so nachvollziehbar aber das ist halt so. Der Schreibstil war erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Das Ende war etwas überraschend.
Pubertät in einer deutschen Stadt meets Nicholas Sparks. Wobei der typische Nicholas Sparks Effekt mich eher abturnt. Mir gefällt es, wie die Autorin die Jugendlichen zeichnet: Präzise, auf Augenhöhe.
Gut als Schullektüre zum Thema Drogenmissbrauch verwendbar. Allerdings habe ich den Twist recht schnell durchschaut, sodass das Ende keine Überraschung mehr war.