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Consummatus

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Stuttgart, April 2004. Ralph Zimmermann sitzt im Café Rösler, leert zu viele Gläser Wodka, während Stationen seines Lebens Revue passieren – Tod der Eltern, Kindheit, vor allem die fatale Liebe zu einer Underground-Sängerin, mit der er bis zu ihrem Tod einige Monate lang durch Europa kreuzte.
Die Sehnsucht hatte den Mann ins Jenseits geführt. Mit der Pflicht, Bericht zu erstatten, wurde er von dort zurückgeschickt. Seitdem sind die Toten um ihn, seitdem muß er daran herumrätseln, was sich im Jenseits gezeigt hat: kluge Tiere, zaghafte Tote, die eine Schleuse meiden, hinter der man Jesus lachen hört. Selbst im Café halten sich die Toten in seiner Nähe auf. Andy Warhol, Jim Morrison und Edie Sedgwick sind mit von der Partie, die Eltern auch und natürlich seine Geliebte.
Stunden später macht sich Zimmermann auf den Weg und gerät in ein Unwetter. Schnee hüllt ganz Stuttgart ein. In den Flocken treiben die Toten ihr zartestes Annäherungsspiel.

236 pages, Hardcover

First published January 1, 2006

22 people want to read

About the author

Sibylle Lewitscharoff

29 books18 followers
Sibylle Lewitscharoff is a German author. Among her novels are Pong (1998), Apostoloff (2009) and Blumenberg (2011). She has received several German literary awards, including the Georg Büchner Prize in 2013.

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Profile Image for Wolle.
498 reviews5 followers
July 11, 2020
Mir fiel es schon Schwer in diesen Roman hinein zu kommen. Was daran liegen mag das der Roman eigentlich kein wirklichen Plot hat.
Ralph Zimmermann sitzt im Café Rösler, hat Verbindung zum Totenreich und Monologisiert während er sich nach und nach Wodka rein schüttet. Das Totenreich widerspricht ihm manchmal.
Manche Monologe haben durchaus Fahrt und erfrischen mit den Gedankenkleister der geliefert wird, dennoch wird es zwischendurch immer wieder Gedrosselt. So das manche teile dieses großen Monologs doch eher so vor sich hin treiben.
Das Ende wiederum ist der Autorin wunderbar gelungen, allein deswegen kann man diesen nicht so ganz dicken Roman sich schon ein mal zu Herzen führen, auch wenn es kein Meisterwerk ist.
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