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Marta und Arthur

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Marta ist Schülerin, Arthur Referendar. Arthur interessiert sich für die frühreife Marta, und Marta fühlt sich von Arthur angezogen, warum, weiß keiner von beiden richtig. Marta ist keine Schönheit und Arthur in seinen braunen Cordhosen auch nicht gerade ein Womanizer. Trotzdem beginnen sie eine Affäre. Nicht aus Liebe oder Leidenschaft, sondern aus Angst und Pfl ichtgefühl bleiben sie über 40 Jahre, bis zu Arthurs Tod, zusammen. Es ist eine Beziehung ohne Höhen, dafür mit umso mehr Tiefen.

Paperback

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About the author

Katja Schönherr

7 books3 followers

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Community Reviews

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2 stars
6 (12%)
1 star
1 (2%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Uta Braun.
81 reviews4 followers
October 17, 2020
So ein verstörendes, bewegendes, wütend machendes Buch. Ein kleines bisschen hat mich Martas Schicksal auch deprimiert - aber auf alle Fälle hat mich die Geschichte an all meinen Nervenfasern berührt und wird mich auch noch eine ganze Weile beschäftigen! Vorsicht beim Bahnfahren besteht die Gefahr die Haltestelle zu verpassen! 😉👍
Profile Image for La Belle Belletristik.
12 reviews
October 3, 2019
Das Debüt von Katja Schönherr. Eine Liebesgeschichte, die genau das nicht ist. Was hält ein Paar zusammen, wenn nichts zusammenpasst? Arthur ist gestorben und Martha lässt in dem Tag (oder sind es zwei) nach seinem Tod ihr Leben Revue passieren. Wer ist mehr schuld am Leid des anderen?
11 reviews1 follower
May 25, 2022
Mata und Arthur. Eine Liebesgeschichte, die genau das nicht ist. Wie kamen die beiden zusammen und was schnürte sie bis zu seinem Tod zusammen?

Ein Buch mit ruhiger, reduzierter Atmosphäre, in die sich langsam immer mehr unangenehme Spannung und Mistrauen und Unglaube mischt. Ein Buch, das wütend macht, verstört und dank den vielen psychologischen Elementen definitiv zum Denken anregt. Der Schreibstil wirkte auf mich kühl, beschreibend, kurze Sätze und Kapitel. Das Zusammenspiel aus Gegenwart und Vergangenheit wirke harmonisch und die beiden Zeitebenen unterstützen sich gegenseitig. Einen Stern abziehen muss ich jedoch, weil einerseits sich die Handlung nach meinem Empfinden oft sehr gezogen hat und andererseits dann bei gewissen Szenen/Dialogen bedeutungsvolle Sätze zu platziert wirkten (Sodass ich genau wusste: Oke diesen Satz muss ich jetzt anstreichen.). Dadurch war es mir ein bisschen zu viel Tell und zu wenig Show und die Tiefe wirke teilweise zu konstruiert.
Trotzdem insgesamt ein spannendes, durchdachtes Buch, das in einem definitiv Gefühle weckt (wenn auch unangenehme) und mich noch ein paar Tage nicht loslassen wird.
Profile Image for Quentin Perissinotto.
3 reviews1 follower
January 6, 2022
Initialement paru en 2019 en Allemagne, Marta und Arthur gagne le public francophone deux ans plus tard grâce à la traduction de Barbara Fontaine aux Editions Zoé. Journaliste établie en Suisse, Katja Schönherr signe ici un premier roman d’une virtuosité remarquable, aussi nocif qu’irrésistible.

Marta. Arthur. Deux individus, deux personnalités opposées, deux trajectoires qui s’éloignent pour finalement se croiser à nouveau, deux destins liés. «Marthur». Un seul amour. Une seule haine. Leur couple: toxique. Rarement j’ai lu un roman qui m’a mis autant mal à l’aise! Il flotte autour de cette histoire une odeur malsaine qui prend aux tripes et qui ne nous lâche plus. Et pourtant, on ne le repose pas. Pire, on le dévore! Dès les premières pages, on sent que quelque chose ne tourne pas vraiment rond.

«Il n’y a personne sur la plage en dehors de Marta. Des centaines de carapaces abandonnées, de fines pattes cassées et de pinces rejetées par les flots sont éparpillées sur le sol; un champ de bataille de crabes morts.»

En très peu de mots, Katja Schönherr noue un climat instable et étrange. Rien ne semble être à sa place, tout paraît dissonant. Marta quitte alors la plage et remonte à l’appartement conjugal, un sac de sable sous le bras. Puis, très consciencieusement, elle recouvre son mari de ce même sable. Peut-être dort-il. Il ne réagit pas, ne bouge pas, ne respire pas. Il est bien mort. Le récit revient alors à l’enfance de Marta, à sa relation conflictuelle avec sa mère, à sa rencontre avec Arthur, son professeur au lycée. Pour ensuite sauter les années et retomber à cet ensevelissement presque cérémonieux.

La narration alternera sans cesse entre le passé de Marta de l’idylle naissante et le présent avec la mort d’Arthur, créant ainsi un roulis. Plus on tourne les pages, plus les contours de leur vie commune se révèlent et surtout, plus on se demande ce qu’ils ont fait quarante ans ensemble. Leur union ne dissimule que les lambeaux d’un cataclysme silencieux. Les débris d’un mutisme vénéneux, qui s’insinue docilement pendant des années jusqu’à scléroser les âmes d’abord. Les corps ensuite. Des peaux desséchées craquellent les douleurs enfouies. De celles impossibles à racler sans tout arracher.

Katja Schönherr nous plonge dans les affres d’une relation construite sur le rejet, grâce à une écriture minutieuse et sensible, entre tension et tangage, d’un tapage implacablement silencieux, pour savoir ce qui a pu pousser ces deux êtres l’un vers l’autre. Pas de trash, pas d’explosion, mais tout le glauque du non-dit. Un intense roman noir d’ambiance, qui déroute autant qu’il glace.
Profile Image for Ellinor.
42 reviews
Read
October 28, 2019
Angenehm unaufgeregte Sprache. Feiner Sinn für Psychologie und besonders da stark, wo nicht versucht wird, Schlüsselszenen hervorzuheben. Die Atmosphäre ist reduziert aber gelungen. Eine eher "leise" Geschichte, die sicher vielen zusagt, die sich für melancholische Portraits eines einsamen Lebens interessieren.

Trotz des Muts zum gelegentlichen Adjektiv leider etwas wenig "Fleisch" auf dem Plot. Diejenigen Details, die ausgewählt werden, wirken am Reißbrett geplant und sehr bewusst gesetzt. So reduziert empfinde ich es nicht mehr als präzise, sondern als prätentiös und überladen. Egal wie ordentlich die Motivik eingewebt ist, egal wie sehr da von einem Zeitschnipsel in den nächsten gesprungen wird und unheilsschwangere Sätze vor die Pausen geschoben- die Tiefe wirkt vorgetäuscht.

Fazit: Persönlich kann ich wie man merkt nicht so viel damit Anfangen. Aber die Autorin schreiben kann, ist unbestreitbar. Ein im Ganzen vielversprechendes Debut.
Edit: Ich habe NICHT etwa null Sterne vergeben, sondern einfach kein Sternerating gegeben, weil das nicht so aussagekräftig ist.
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