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Die Hebammen-Saga #2

Jahre der Veränderung

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Unusual book

Paperback

Published January 20, 2020

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Linda Winterberg

25 books5 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,175 reviews642 followers
September 12, 2023
Der zweite Band der Hebammen-Saga von Linda Winterberg. Dabei ist der Name "Jahre der Veränderung" sehr passend, wie ich finde.
Wir begleiten wieder die drei Hebammen Edith, Luise und Margot. Im ersten Band waren sie noch Hebammen-Schülerinnen, in diesem Band verfügen sie schon über einige Berufsjahre und Erfahrungen.
Die Geschichte in diesem zweiten Band spielt in den Jahren 1929 bis 1933 und somit sind wirklich einige Veränderungen spürbar.
Die Arbeitslosigkeit steigt, die Armut wächst, das Volk ist unzufrieden. Und Edith, die Jüdin ist, erfährt erste Anfeindungen und Ausgrenzungen.
Ein sehr emotionales Buch, wenn auch eher auf die stille Art. Es ist nicht unnötig dramatisch, fast schon eher ein wenig sachlich, geht aber dennoch unter die Haut.
Ich habe die Charaktere hier im Buch wieder sehr gerne begleitet und fand besonders die Arbeit der Hebammen damals und das Frauenrecht sehr interessant.
Nun freue ich mich auf den dritten Band!
Profile Image for Anja.
657 reviews12 followers
January 26, 2020
Gleich auf den ersten Seiten war alles wieder total vertraut. Sofort war Teil 1 wieder in meinem Kopf und die einzelnen Protagonisten noch so bekannt, als würde man sie persönlich kennen. Edith, Margot und Luise sind nach wie vor die besten Freundinnen und Teil 2 schließt nahtlos an den ersten Band an. Auch Elfie war gleich wieder mit dabei und sofort war ich in dieser tollen Geschichte gefangen. Auch von den Geburten und den teilweise tragischen Hintergrundgeschichten der Mütter zu lesen war sooo interessant. Außerdem schafft es die Autorin, Berling von sämtlichen Facetten zu zeigen. Schillerndes Berlin mit regem achtleben, sowie ein Berlin voll mit Armut und Krankheiten, die ganzen Gegensätze kamen wunderbar zur Geltung. Die drei Freundinnen entwickeln sich in ihrer Persönlichkeit sowie natürlich beruflich und privat weiter und nicht immer läuft alles glatt, ganz im Gegenteil. Falsche Freunde, falsche Entscheidungen und falsche Liebespartner kommen genauso viel vor wie tiefe Freundschaft, Hoffnung und Zusammenhalt. Kurz vor Ende merkt man dann auch schon die ersten Vorboten des nahenden Krieges und es stand ein Abschied an, welcher mich erstmal richtig traurig gemacht hat. Ich warte jetzt händeringend auch Teil 3 und kann es kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht. Ein klasse Buch!

Profile Image for Gitti.
1,170 reviews
February 16, 2020
10 Jahre nach Ende des ersten Bandes. Margot, Luise und Edith arbeiten immer noch an der Frauenklinik in Neukölln. Und keine von ihnen hat es geschafft ein glückliches Liebesleben zu führen. So sind sie sich nicht nur Freunde sondern auch Familie, die sich gegenseitig durchs Leben helfen. Wir begleiten die drei bis in das Jahr 1932 hinein, durch eine Zeit in der es wirtschaftlich immer schwieriger wird und sich auch die politische Stimmung immer wieder aufheizt. Besonders Edith bekommt das immer wieder zu spüren, obwohl sie ihre jüdische Abstammung selbst nicht lebt.

Ich war sehr begeistert von diesem Buch. Linda Winterberg schafft es das wahre Leben in Berlins Straßen lebendig werden zu lassen. Man spürt die Armut und die Sorgen aber gleichzeitig gibt es auch immer wieder Szenen, bei denen einem das Herz aufgeht. Wenn die Kinder im Sommer im Springbrunnen planschen und sich Schlangen am Eisverkäufer bilden. Trotz der Sorgen, die die Leute ja weiter umtreiben. Und auch in der Klinik liegen Leid und Freude extrem nah beieinander. Da werden Geburten gefeiert und gleichzeitig müssen viele auch bei schweren Geburten sterben oder nach einer verpfuschten Abtreibung. Dieses Thema steht auch im täglichen Alltag der Hebammen immer wieder im Vordergrund. Die Debatte, Abtreibungen zu legalisieren stand auch schon damals auf der politischen Tagesordnung. Die Autorin schafft es hier mehrere Seiten zu beleuchten und das Dilemma deutlich zu machen, wann es moralisch denn zu rechtfertigen ist.

Alles in allem ist es ein wirklich tolles Buch, das einen in diese letzten Jahre der Weimarer Republik abtauchen lässt. Das Ende ist bittersüß gehalten, für die Freundinnen verändert sich vieles. Und ich freue mich schon sehr auf den dritten Band und darauf die drei weiter begleiten zu dürfen.
743 reviews3 followers
September 11, 2020
Ich habe mich ja schon beim ersten Teil der Hebammen-Saga über einige Dinge geärgert, aber den zweiten Teil breche ich jetzt nach etwa 35% ab und entsprechend werde ich auch den dritten Teil nicht lesen.
Ich kann ja verstehen, dass man einen historischen Roman nicht unbedingt so schreibt, wie man damals wirklich gesprochen hat. Aber hier ist mir die Sprache viel zu modern, z.B. hätte man damals niemanden als "Weichei" beschimpft oder "ich muss" gesagt, wenn man schnell losgehen will. Damals hätte auch ein 14-jähriges Mädchen einen mittelalten Mann nicht öffentlich mit seinem Vornamen angesprochen und geduzt. Sie hätte ihn entweder gesiezt oder "Onkel" genannt. Es sei denn, es war ihr Vater, den hätte sie aber auch nicht mit dem Vornamen angesprochen. Das ist natürlich Geschmachssache und wer da nicht so empfindlich ist, kann natürlich die Leseprobe nutzen, um zu schauen, ob ihr/ihm das Buch gefällt.
Die Figuren sind allesamt flach. Ich habe außer bei den drei Hauptpersonen kaum ein Bild vor Augen. Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von allzu ausführlichen, blumigen Beschreibungen, aber etwas mehr möchte ich schon über die Menschen, Speisen, Getränke, Kleidung, Einrichtung lesen. Vor allem im Nachtleben ist mir aufgefallen, dass keine Musik beschrieben wird. Da wird zwar im Femina-Palast getanzt, aber ob das jetzt Walzer, Charleston oder sonstwas ist, weiß man nicht. Immerhin ist von einem Orchester die Rede. In der Scala tanzen und hopsen die Scala-Girls über die Bühne, aber Musik wird mit keinem Wort erwähnt. Dazu kommt, dass Luise am Anfang des Buches erzählen will, was sie "neulich in der Scala" erlebt hat, aber später heißt es dann: "Luise war noch nie in der Scala gewesen." Ja, wie denn nun?
Die hochschwangere "Frau Weber" wird auf der nächsten Seite zu "Frau Schönke".
Fällt das denn der Autorin oder dem Lektorat oder den Probeleser'innen nicht auf???
Mich nerven auch die endlosen Wiederholungen. Bei jeder zweiten Geburt sagt die Hebamme überrascht: "Da scheint es jemand wirklich eilig mit dem Auf-die-Welt-kommen zu haben!" Wenn die Leute in diesem Buch ins Kino gehen, ist es immer der Gloria-Palast. Dabei gab es damals so viele Kinos in Berlin!
"Historisch fundiert" kann man das auch nicht nennen, wenn Luise mit Marina mitten in der Nacht mit der U-Bahn in Berlin herum fährt. Ich habe bei der BVG nachgefragt, damals gab es keinen Nachtbetrieb bei der Berliner U-Bahn. Man kann auch nicht am Hermannplatz in die Ringbahn steigen und diese fährt auch nicht nach Wittenau. Hermannplatz und Wittenau sind beides keine Ringbahnhöfe. Hermannplatz ist nicht einmal ein S-Bahnhof!
Ach, es ist so schade, denn grundsätzlich finde ich es spannend, über die Zeit zwischen 1929 und 1933 in Berlin zu lesen. Und neben der politischen Lage geht es hier ja nicht nur um Geburtshilfe, sondern auch um Familienplanung, also Aufklärung, Verhütung und Abtreibung. Das Thema beschäftigt uns ja bis heute, denn die Paragraphen 218 und 219 wurden noch immer nicht abgeschafft. Aber ich ertrage es nicht länger, dieses lieblos zusammengeschusterte Buch zu lesen.
460 reviews2 followers
March 5, 2020
Berlin 1929. Die drei Freundinnen haben inzwischen ihre Ausbildungen beendet. Edith arbeitet nun als Hebamme in einer Klinik und in einer Beratungsstelle für Frauen, Margot hat sich in einen verheirateten Mann verliebt und Luise unterrichtet Hebammen-Schülerinnen. Gleichzeitig zeigt sich die Weltwirtschaftskrise deutlich in Berlin.

Nachdem ich bereits den ersten Teil der Hebammen-Saga gelesen hatte und dieser mir prima gefallen hatte, wollte ich den zweiten Teil natürlich auch unbedingt lesen und habe mich sehr darauf gefreut.
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und ich fühlte mich mittendrin in der damaligen Zeit. ich hatte aufgrund der bildhaften Beschreibungen alles gut vor Augen.
Anfangs musste ich kurz überlegen, um die drei Freundinnen zu ordnen. Doch das gelang mir schnell. Ich fand alle drei wieder sehr sympathisch und habe sie gerne begleitet. Die unterschiedlichen Lebenswege und Entwicklungen gefielen mir. Dennoch hatten sie immer eine Bindung zueinander. Das war abwechslungsreich und interessant.
Das Flair Ende der 1920er Jahre in Berlin wurde wirklich toll eingefangen. Die allgemeine Entwicklung der Frauen, die beginnende Nazizeit und der Beruf einer Hebamme wurden faszinierend und authentisch beschrieben. Jede der drei Frauen hatte ihr eigenes Päcklein zu tragen und musste zurechtkommen. Ich hatte Freude beim Lesen und war gespannt, was alles passiert.

Ein gelungener zweiter Teil, der mir sehr gut gefallen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
443 reviews
September 18, 2020
Es hat mich leider nicht gepackt. Mir fehlte der rote Faden und der Lesesog. Irgendwie kamen mir die Kapitel aus den 3 unterschiedlichen Perspektiven etwas lieblos aneinandergereiht vor. Schade. So wird Teil 3 erstmal nicht gelesen.
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