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Murmeljagd

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Albert Trebla, Wiener Journalist und im Ersten Weltkrieg Jagdflieger, flieht im Frühjahr 1938 mit seiner Frau aus dem deutsch besetzten Österreich auf Umwegen ins Engadin. Aber für den Verfolgten gibt es in der vermeintlich freien Schweizer Bergwelt keine Zuflucht. Trebla fühlt sich durch eine Serie rätselhafter Todesfälle bedroht und immer mehr in die Enge getrieben. Wie ein Murmeltier versucht er, in Deckung zu gehen, aber wo er auch hinkommt, wird er in äußerst merkwürdige Geschichten verstrickt.

Mit Murmeljagd wird einer der großen Romane der deutschen Literatur wieder zugänglich: eine Tour de Force über Vertreibung und Exil, über das Leben im Ausnahmezustand, über Wahn und Bedrohung, absurde Irrtümer und eine Menschenjagd. Ulrich Bechers Lust an Sprachexperimenten, seine Vorliebe für ausgefallene Charaktere und sein politisches Engagement kulminieren in einem psychologischen Entwicklungsroman, der gleichzeitig Politthriller ist - immer vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit dem Faschismus.

704 pages, Hardcover

First published September 1, 1969

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About the author

Ulrich Becher

33 books3 followers

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Community Reviews

5 stars
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8 (9%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Markus.
282 reviews95 followers
July 27, 2025
Man schreibt das Jahr 1938, in Deutschland ist seit einigen Jahren Kleinhäusler an der Macht, die Lage in Österreich wird prekär. Der linke Journalist und ehemalige Flieger Trebla von *** flüchtet auf Skiern über die Silvretta ins schweizerische Engadin. Er fühlt sich verfolgt. Mit verdächtiger Regelmäßigkeit trifft er auf zwei junge blonde Österreicher. Sind es Nazischergen mit dem Auftrag ihn zu ermorden oder sind es nur seltsame, aber harmlose Urlauber? Im Laufe weniger Tage ereignen sich mehrere zum Teil sehr mysteriöse Todesfälle.
Unter den Toten ist auch Ernst Ludwig Kirchner, der sich in Davos aus Enttäuschung über die Diffamierung seiner Werke in Deutschland am 15. Juni 1938 mit einem Herzschuss das Leben nahm.

Trebla wird von der Schweizer Fremdenpolizei verhaftet. Jegliche politische Betätigung oder Parteinahme ist in der Schweiz verboten, er erhält Schreib- und Veröffentlichungsverbot, seine antifaschistische Haltung verstößt gegen das Neutralitätsgebot.

Die Welt ist komplett verrückt geworden. Jedes Wort kann einem das Genick brechen, jede flüchtige Bekanntschaft kann ein Spitzel sein. Paranoia ist das beherrschende Lebensgefühl.

Und trotzdem, das Leben ist lebenswert. Humor und Witz sind die überzeugendsten Waffen, um all dem Grauen zu begegnen. Auch wenn der Humor im Angesicht des Irrsinns oftmals so schwarz wird, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt.

Den Roman über Flucht und Exil, Angst und Bedrohung kann man ohne Übertreibung fulminant nennen: Wortwitz, Phantasie, schwarzer Humor, eine extravagante Sprache mit wechselnden Sprachstilen, wienerische und romantsche¹ Klänge, präzise historische Bezüge und authentische Schauplätze, eine packende Handlung mit oftmals haarsträubenden Szenen und vor allem unglaublich starke Charaktere, all das summiert sich zu einem beeindruckenden Porträt dieser Zeit in ihrer ganzen schrecklichen Absurdität.

Ulrich Becher schöpft wirklich aus dem Vollen und ich kann mir auch gut vorstellen, dass das manchen Leserinnen oder Lesern einfach zu viel ist. Wer aber Überzeichnung, Groteske und Spektakel mag, wird an diesem Buch große Freude haben. Becher war Schüler und langjähriger Freund des Malers George Grosz. Ich finde Bechers Schreibstil und Grosz' Malstil haben dieselbe unbändige und fratzenhafte Ausdruckskraft.

Murmeljagd ist erstmals 1969 erschienen und war zu der Zeit für das Publikum offenbar eine Überforderung. 2009 wurde der Roman als Geheimtipp wiederentdeckt und neu aufgelegt. Er erlebte ein kurzes Revival und ist inzwischen wieder vergriffen. Murmeljagd würde einen Ehrenplatz im Kanon der ganz großen Nachkriegsliteratur verdienen.

Der Tod ist uns gewiss. Warum sollten wir nicht heiter sein.
Dieses ursprünglich von Friedrich Nietzsche stammende, im Text aus kompositorischen Gründen Abbé Galiani zugesprochene Zitat, wird öfters wiederholt und trägt wie ein Leitmotiv durchs ganze Buch.

¹) romantsch - rätoromanisch, Sprachinsel in Graubünden/Schweiz.
Profile Image for Matthias.
409 reviews8 followers
June 7, 2019
Becher erzählt die Geschichte vom Sozialisten Albert Trebla, dem Murmeltier, in seinem Schweizer Exil, in einer waren Wortflut voller irrwitziger Details über Zeitgeschehen and Privatleben. Bei https://www.murmeljagd.ch/index.html findet man Erläuterungen. Ich fand den Stil auf die Dauer ermüdent:

N-nein. Ich möchte nur, om, anhand des Kommunistischen Manifestes I-h-r-e Stellung fixieren, wie sie sich für m-e-c-h ergibt. Hören Sie zu, Römisch Drei, Arabisch Eins, A. Omm, Ommmm – ›um Sympathie zu erregen, mußte die Aristokratie scheinbar ihre Interessen aus dem Auge verlieren und nur im Interesse der exploitierten Arbeiterklasse ihren Anklageakt gegen die Bourgeoisie formulieren. So bereitete sie die Genugtuung vor, Schmählieder auf ihren neuen Herrscher‹ – om, die Bourgeoisie – ›singen und mehr oder minder unheilvolle Pro-phe-zeiungen ihm ins Ohr raunen zu dürfen.‹ Cho-cho. ›Auf diese Art entstand der feudalistische Sozialismus, halb Klagelied, halb Pasquill, halb Rückhall der Vergangenheit, halb Dräuen der Zukunft, mitonter die Bourgeoisie ins Herz treffend durch bitteres, geistreich zerreißendes Urteil, stets komisch – s-t-e-t-s k-o-m-i-s-c-h wirkend durch gänz-li-che Un-fä-hig-keit, den Gang der modernen Geschichte zu begreifen.‹ Punkt. Absatz.


Das Buch glänzt in den leider seltenen Abschnitten, in denen Becher sich zurückhalten kann.
Profile Image for Michael Madel.
549 reviews11 followers
March 19, 2021
Ulrich Bechers monumentales Zeitbild verlangt dem Leser einiges ab, er sollte bei der Lektüre ein Lexikon neben sich liegen haben oder Wikipedia öffnen. Die sprachliche und stilistische Virtuosität und Vielfalt nötigt Respekt ab, schießt aber manchmal auch übers Ziel hinaus und endet in Bildungshuberei. Wer sich von diesen Passagen nicht abschrecken lässt, den erwartet ein Lesevergnügen.
Profile Image for Wal.li.
2,566 reviews71 followers
February 12, 2017
Schweizer Exil

Im Frühjahr 1938 flieht der österreichische Journalist Albert Trebla mit seiner Frau in die Schweiz. Doch auch in dem vermeintlich neutralen Land fühlt er sich nicht sicher. Zwar lernen die Eheleute schnell neue Menschen kennen und treffen alte Bekannte. Doch schon bald nach der Ankunft bekommt Trebla das Gefühl, er werde von zwei Blonden beschattet. Und bald darauf verstirbt ein Jurist, mit dem Trebla sich anzufreunden begann. Die Meldungen aus der alten Heimat stimmen auch nicht eben fröhlich, der Krieg schickt seine Boten voraus, die Gefahr scheint immer näher zu kommen.

Wem kann man noch trauen in dieser verrückten Zeit? Hilfe kommt manchmal ebenso unerwartet wie eine Bedrohung von einer Seite, die man sicher glaubte. Auf der Flucht ist auch das Geld verdienen keine leichte Aufgabe, will der Journalist Trebla etwas veröffentlichen, braucht er eine Erlaubnis, für eine Erlaubnis braucht er einen gültigen Ausweis. Doch er hat nur Papiere eines Landes, das es seit kurzem so nicht mehr gibt. Dauernde Geldsorgen, das Gefühl der Bedrohung, die Sorge um die Gesundheit seiner Frau. Wie eine Schlinge, die sich langsam zuzieht, scheint sich das Schicksal um Treblas Hals zu legen. Schlechte Nachrichten aus der Heimat tun ein Übriges dazu, Treblas Nervenkostüm aufzureiben.

Am Vorabend des zweiten Weltkrieges angesiedelt ist dieser Roman ein bedrückendes Dokument, dass Flüchtlinge damals ebenso wie heute nicht freudig empfangen wurden. Mit Mühe finden die Eheleute Trebla Unterschlupf, eher noch bei Ihresgleichen. Widersinnig wirkt so manches fröhliches Beisammensein vor dem Hintergrund der politischen Lage. Doch vielleicht bedarf es einfach der Ablenkung, ein stundenweises Kopf in den Sand. Denn die Gefahr lauert. Die Flucht will organisiert sein, sie macht Wege notwendig, das Herauswagen aus dem Bau, der auch nicht sicher ist. Das Gefühl der Bedrohung, des Unwillkommenseins, der Angst vor schlechten Nachrichten ist immer gegenwärtig. Wie ein Tanz auf der Rasierklinge wirkt Treblas Weg durch die unsichere Zeit. Wenn auch dieser Roman in manchen Belangen undurchsichtig bleibt, so fesselt er in besonderem Maße durch die Beklemmung, die er bei dem Gedanken an ein Flüchtlingsschicksal auslöst. Wobei hier der Flüchtling Trebla durch seine Beziehungen und seine gewisse Bekanntheit noch begünstigt wirkt. Wie mag es da erst jenen ergangen sein oder ergehen, auf die tatsächlich niemand wartet?
67 reviews
October 22, 2022
Ganz anders als ich dachte, weil es in der Zusammenfassung heisst, dass man dem Protagonisten Albert Trebla in das Schweizer Exil und ueber die von Nazischergen bewimmelten Alpen folgt. Schon, aber dass er seine Frau Xane dabeihat, und dass der Stil schnodderig ist, oder dass man Vignetten von den bunt gewuerfelten Einwohnern vom Engadiner Pontresina bekommt, die mit phonetisch wiedergegebenen Dialogen durchsetzt sind, davon hat man vorher keine Ahnung. Das Ehepaar wird dem Leser lieb – sie reden sich mit “Mütterchen” an, und trotz der traurigen Umstaende, und der Tatsache, dass sie jung ein Kind abgetrieben hat und jetzt, seitdem sie verheiratet sind (8 Jahre lang) kein Kind haben konnten, herrscht zwischen ihnen oft ein heiterer Plauderton. Das heisst nicht, sie reden nicht ueber wichtige Dinge. Ganz am Anfang des Buchs scheint Xane dabei zu sein, Selbstmord zu begehen, und er rettet sie. Wir finden erst spaeter ueber die Abtreibung heraus, aber in dem Moment sieht es so aus, als waere sie durch den Tod – im KZ – eines gemeinsamen Freundes motiviert. All das macht die Schnodderigkeit noch unglaublicher! Auf jeden Fall gefaellt mir der Roman sehr gut. Er ist nicht leicht zu lesen, und ich bin oft versucht, Pontresina, St Moritz, oder andere oertliche oder chronologische Fakten nachzuschauen, um eine Pause vom Stil und den vielen Persoenlichkeiten zu haben. Dem Protagonisten Alfred Trebla geschehen eine Reihe unerklaerlicher Dinge, die er alle auf leicht paranoider Weise auf sich bezieht. Sein Seitensprung mit einer Kellnerin stoert mich sehr; er rechtfertigt ihn damit, dass nach einer Reihe Todesfaelle seine “Vergnuegungssucht” zu gross ist. Ha. Das Ende ist ziemlich unbefriedigend. Nachdem Alfred und Xane sich seit Wochen (so scheint es) nicht richtig ausgesprochen haben, und er seit drei Tagen über den Tod ihres Vaters weiss (in Dachau), ohne es ihr haben sagen zu koennen, laufen sie sich in der Dunkelheit der Nacht auf der Dorfstrasse über den Weg: sie zeigt ihm, zu welchem Grad er schon lange von Verfolgungswahn gepackt ist, und sagt ihm, sie wisse von ihres Vaters Tod – und dass sie schwanger sei. Es geschieht ihm recht, kurz abgefertigt zu werden (sie scheint etwas von seinem Seitensprung zu wissen), aber dennoch, ich dachte, dass der Autor uns ein fruchtbareres Gespraech zwischen den beiden schuldig war.
Profile Image for Kathrin (la_chienne).
64 reviews20 followers
December 30, 2020
Der Journalist und ehemalige Kampfflieger Albert Trebla flieht mit seiner Ehefrau 1938 aus dem von den Deutschen besetzten Österreich in die Schweiz. Die Idylle der Bergwelt erweist sich aber als trügerisch. Trebla, ein überzeugter Sozialist, glaubt sich auch dort von der Gestapo verfolgt und wird in eine Serie sonderbarer Selbstmorde verstrickt. Wahn und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen.

Trebla fühlt sich zusehends in der Rolle eines „Murmelmenschleins“ („allein und elend auf weiter Flur, allein mit meinem wesenlosen Verfolger“), ähnlich einem Murmeltier, auf das die Jagd eröffnet ist. Zudem muss er tatenlos zusehen, wie Familie, Freunde und politische Weggefährten durch die Nazis umkommen.

Der Roman ist sehr abwechslungsreich mit Briefen, Telegrammen, Rückblenden und Dialogpassagen durchsetzt. Ich mochte es sehr, wie Becher sowohl sprachlich als auch erzählerisch aus dem Vollen schöpft. Man wird von der Handlung mitgerissen, lacht und leidet gemeinsam mit Bechers Figuren, von denen jede für sich sehr besonders gezeichnet ist. Die geschilderten Situationen sind skurril, mal spannend, mal tragisch, mal witzig und oftmals alles zugleich.

Nach den rund 700 Seiten fiel es mir schwer wieder aus Bechers „Murmeljagd“, die bereits 1969 das erste Mal veröffentlicht wurde, aufzutauchen. Trotz allem Sprachwitz ist es ein Roman mit ernstem Hintergrund, ein Roman über Vertreibung und Exil, über den Wahn und die Schrecken des Nationalsozialismus und letztendlich eine gelungene Abrechnung mit ihm.

Kurzum: ein herrliches Buch! Oder wie Eva Menasse es im Nachwort zum Roman beschreibt: „Dieses Buch ist wie ein Raumschiff, in dem man immer wieder aufs Neue Zeit und Raum verlassen kann und aufbrechen in wahnwitzige, urkomische und höchst bedrohliche Welten.“
37 reviews
July 24, 2018
First of all it is a pretty interesting story and I read different books which are about the second world war or generally about live in National Socialism. Normally they're often really depressing or sad. But this book had some moments where I wanted to laugh but it felt so odd to do it. I don't know how to describe the writing even though I kinda like it.
They are some sad/heavy situations but not as bad as I am used to.
I expected something different but the story surprised me. All in all I "enjoyed" reading it (it sounds weird concerning the topic of the book) even though some things seemed difficult to understand or not well explained - at least to me. What I really appreciate is that when - for example there was something in Italian or French - the author tried to give more ore less the translation. Because I can recognize some words through the Latin lessons I had in school but it doesn't work every time. So I'm grateful for the little additions.
Profile Image for Meta Data.
127 reviews1 follower
July 16, 2024
Trebla und Xane fliehen vor den Nazis, 1938, aus Wien ins Engadin.
Dort sterben sie misteriös und reihenweise, dass es zum Murmeljagen ist: ein trunksüchtiger Anwalt ersäuft im See, ein schöner Soldat erschiesst sich.
Dann erinnert sich der einäugige, kriegsversehrte Trebla Albert fieberhaft, wahnend an weitere schreckliche Gräuel.
Manche werden ihm erzählt: wie die vom Arzt, der ähnlich einem Einhorn einen Dolch in der Stirn hat und so in Dachau eincheckt. Oder der Sprung ins Jenseits von Onkel Giaxa, mit dem unreitbaren Donnerhengst des Lagerkommandanten.
Ein Nachwort von Eva Menasse enthält die Diogenes-Ausgabe von 2022, an der ich gefühlt mehrere Jahre gelesen habe.
Absolut empfehlenswert für Freunde des Fieberhaften, Fantastischen, irre Ausschweifenden und jäh Abgründigen: Trebla, der Murmeljäger, auf der Flucht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Tom.
76 reviews
March 9, 2020
Vorzueglich! Fesselnde Geschichte, mit historischem Hintergrund, aeusserst detailreich, in einem hervorragenden Deutsch geschrieben.
9 reviews
Want to read
January 12, 2025
Laut Eva menasse sind die ersten 30 Seiten schwierig dann wird es toll. Brief kann man überspringen
17 reviews
October 5, 2025
Bechers große Lust am Experimentieren mit der Sprache ist ein wirklich großes Lesevergnügen
Profile Image for Ernst Hafen.
56 reviews7 followers
December 31, 2020
Ein wirklich genialer Roman, der die Schrecken des frühen (1938) Hitler-Reiches aus der Sicht eines ins Engadin geflüchteten an Heuschnupfen leidenden und im 1. Weltkrieg verwundeten Schriftstellers und Journalisten beschreibt. Sprachgewaltig treffen die unterschiedlichsten Charaktere, lokale Feden und Weltgeschichte, sowie österreichische, schweizerische, deutsche und italienische Dialekte zusammen. Ich habe die von Wolfram Berger gelesen Hörbuch Version gehört. Wolfram Berger gelingt es, diese gewaltige Sprache in all ihren Facetten zum Leben zu bringen. Ein wirklich grosses Vergnügen.
28 reviews
November 8, 2023
Mein Lesehighlight in 2022.

Dürfte viel bekannter sein.
(Rezension folgt nach zweiter Lektüre.)
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