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Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs

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Der Journalist und Satiriker Christian Y. Schmidt kennt sich in China bestens aus, ist er doch mit einer Chinesin verheiratet und lebt in Peking. Hier beobachtet, probiert und kostet er, was er an typisch Chinesischem, an Seltsamem und Bemerkenswertem vorfindet, und erzählt mit Charme und Witz, wie er sich unerschrocken durch den chinesischen Alltag manövriert.

Das ultimative Handbuch für künftige Chinaversteher – komisch, informativ und ziemlich anders

«Nur in den seltensten Fällen hat einer mit seinem westlichen Namen Glück, weil der zufällig auf Chinesisch was Tolles bedeutet. So wie Yahoo zum Beispiel, das hier Ja Hu heißt, ‹eleganter Tiger›. Oder der Markenliteraturhersteller Hemingway. Der wird als Hai Ming Wei verschriftet: ‹Meer, strahlend, kräftig›. So einen Namen hätte ich auch gerne. Aber die ersten Übersetzungsversuche gingen mit Ke Li Si Yang Yu Pi Si Long Shi Mi Te schwer daneben. Zwar konnte ich der Übertragung meines Nachnamens durchaus etwas abgewinnen.Wörtlich bedeutet er ‹Geschichte Geheimnis spezial›, was den Kern meiner Persönlichkeit irgendwie trifft. Aber der Vorname ‹Kann sofort sterben Schaf› geht gar nicht.

Jetzt lesen – bevor es andere tun!

223 pages, Paperback

First published January 1, 2009

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About the author

Christian Y. Schmidt

19 books6 followers
Christian Y. Schmidt, geboren 1956, war von 1989 bis 1996 Redakteur der «Titanic». Seitdem arbeitet er als freier Autor (u. a. für FAZ, SZ, taz, „Freitag“, «Stern», «konkret», NZZ und «Zeit»). Er ist Senior Consultant der Zentralen Intelligenz Agentur und war Gesellschafter und Redakteur des verschollenen Weblogs «Riesenmaschine». 2003 zog er nach Singapur, 2005 nach China. Er lebt heute in Berlin, Peking und auf Jeju Island.

Im Januar 2001 wurde Schmidts 1998 bei Econ erschienene Joschka Fischer-Biographie in einer aktuellen Stunde des Bundestags aufgeregt diskutiert und brachte den damaligen deutschen Außenminister kurzfristig in ziemliche Bedrängnis. 2008 stand Schmidts Reiseerzählung „Allein unter 1,3 Milliarden“ auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ein Jahr später erschien der China-Crash-Kurs „Bliefe von dlüben“. Hier klärt Wahlchinese Schmidt endgültig und unterhaltsam darüber auf, was an der deutschen China-Berichterstattung nicht stimmt.

Mit dem Roman „Der letzte Huelsenbeck“ (Rowohlt.Berlin) wurde der ehemalige eingefleischte Bielefelder über Nacht berühmt. Die Kritik zeigte sich - bis auf zwei traurige Ausnahmen - einhellig begeistert. „Als ob die Ideen aus einer endlosen Konfettikanone zünden“, befand Anne Haemig auf „Spiegel online“, und ergänzte, das Buch „gehört zum wunderbar Verschrobensten, was man derzeit zu lesen bekommt.“ Annette Walter fühlte sich in der „Jungle World“ “an die Beat-Prosa Jack Kerouacs erinnert oder an den harten Jargon eines Jörg Fauser“. Der Film- und Literaturtheoritker Georg Seeßlen schrieb im „Freitag“: „Christian Y. Schmidts postdadaistischer Roadtrip ist das Gegenteil von Bescheidwissen, Rechthaben, Sinnstiften und Ordnungschaffen. Mehr an literarischer Revolte ist derzeit nicht denkbar; Schmidt hat’s riskiert – und gewonnen.“ Dietmar Dath widmete dem "Der letzte Huelsenbeck" in der "FAZ" fast eine ganze Seite. Er beschrieb den Roman als "Glanzstück" und schloss: „Schmidts tolles Buch ist eine Neuigkeit, die von einer alten, sehr guten Idee spricht: Erzähldichtung ohne Getue."

Zu allen seinen Büchern unterhält der Autor eigene Facebookseiten, die ständig aktualisiert werden. Zu "Der letzte Huelsenbeck" wurde auch eine Playlist auf Spotify kompiliert, die (fast) alle erwähnten Songs in der Reihenfolgs des Romans enthält.

Christian Y. Schmidt hasst Autos, liebt Sexualität und verehrt David Lynch und August Strindberg.

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Profile Image for Marvin.
101 reviews1 follower
May 11, 2020
Humorös und kurzweilig, aber inhaltlich angestaubt.
Profile Image for Steffi.
53 reviews
January 26, 2010
Dieses Buch sollte jeder gelesen habe, auch Leute, die sich überhaupt nicht für China interessieren, vll sogar die ganz besonders. Wie schon bei "Allein unter 1,3 Milliarsen" beschreibt Schmidt wieder äußerst amüsant den liebenswürdigen Wahnsinn in Chinas Alltag, besonders die durchgeknallten Chinesen werden mal ordentlich durchleuchtet. Lesen!
5 reviews
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February 18, 2014
Zentralbibliothek
Stuttgart

5.OG.C27
Enn 1 Schmi
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