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Der Mondtränendieb; Will & Leigh

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Will braucht die legendäre Mondträne, um seine Schwester zu retten. Dem jungen Dieb bleibt keine Wahl, er muss das Reich der verhassten Feen betreten – und vielleicht mit seinem Leben dafür bezahlen. Kaum hat er die Grenze passiert, wird er in einen Kampf mit dem Feenkrieger Leigh verwickelt und unterliegt. In der unausweichlichen Gefangenschaft erwartet er das Schlimmste und gibt die Hoffnung schon fast auf, seine Schwester jemals wiederzusehen. Doch Leigh behandelt ihn unerwartet sanft. Gegen seinen Willen verliebt sich Will in ihn, nicht ahnend, welche Konsequenzen seine Gefühle haben werden ...

184 pages, Paperback

Published April 25, 2022

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About the author

Michael Hamannt

25 books7 followers
Michael Hamannt lebt in der Nähe von Düsseldorf und schreibt fantastische Romane. Seit über fünfzehn Jahren veröffentlicht er Bücher und Geschichten – u.a. als Michael Borlik – für alle Leserinnen und Leser, die sich gerne von magischen Abenteuern und romantischen Fantasy-Geschichten verzaubern lassen. Er liebt Schottland (seine grünen Hügel und Mythen), ist ein begeisterter Brettspielfan und verschlingt reihenweise Bücher. Denn: »Lesen bedeutet Träumen – und wer wären wir ohne unsere Träume?« Seine größte Schwäche sind Gummibärchen, »Peanut Butter Crunch«-Eis und White Chocolate Mocha. Außerdem ist er verrückt nach Katzen.

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5 stars
19 (38%)
4 stars
14 (28%)
3 stars
10 (20%)
2 stars
6 (12%)
1 star
1 (2%)
Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Andrea.
924 reviews46 followers
April 18, 2022
"Gerade erinnerte ich mich wieder an die Unwägbarkeiten des Lebens. Am Ende bekam man nie, was man sich erhoffte. Aus diesem Grund hatte ich auch schon vor langer Zeit aufgehört, zu hoffen, zu wünschen und zu träumen."

Straßenjunge Will schlägt sich mit Diebstählen durch, mehr schlecht als recht. Um seine Schwester zu retten,muss er den Feen ein magisches Artifakt stehlen, die Mondträne. Doch schon auf dem Weg ins Feenreich wird er gefangen genommen. Kann er seine Schwester noch retten? Und wie umgehen mit den Gefühlen, die in ihm aufkeimen seinem Wächter gegenüber.

Mit "Der Mondtränendieb" hat Autor Michael Hamannt wieder einmal eine wunderbare Fantasywelt erschaffen. Besonders die Hauptstadt des Feenreichs, Lichterglanz, ist so herrlich dargestellt, dass man sich sofort dorthin wünscht. Aufgrund des sehr bildhaften Schreibstils des Autors hatte ich beim Lesen fast durchweg Kopfkino und konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist rasant erzählt, es passiert viel, das Tempo ist hoch. Und man trifft unglaublich viele magische Wesen, die teilweise sehr interessant sind ... und nicht immer nett.
Besonders habe ich in diesem Roman den Humor geliebt, ich habe mehrmals beim Lesen laut aufgelacht und hatte eigentlich ein ständiges Grinsen im Gesicht. Das Buch sprüht vor verrückten Ideen, ich liebe das. Und auch die Romantik kommt nicht zu kurz.
Einzig eine für mich wichtige Frage bleibt am Ende noch offen, was ich sehr schade finde, zumal es mehrere Hinweise im Buch dazu gibt. Vielleicht können wir ja noch auf eine Fortsetzung hoffen.

Ein zauberhaftes Buch, voller Magie und Fantasy mit einer gehörigen Portion Romantik, gewürzt mit viel Humor. Ich bin traurig, die Welt wieder verlassen zu müssen
Profile Image for Rolito.
333 reviews1 follower
September 1, 2022
*4,5 Sterne*

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Und jetzt lag ich hier neben Leigh, so verwundbar wie schon lange nicht mehr, und das nur, weil er ein bisschen nett zu mir gewesen war. Oder auch ein bisschen mehr. Was er definitiv nicht hätte sein müssen.
🥺❤️
~~~~

Der rothaarige Will und seine Schwester Kela verlieren schon früh ihre Eltern. Während Kela bei dem reichsten und fiesesten Mann der Stadt als Dienstmädchen unterkommt, wird Will aufgrund eines Aberglaubens bezüglich seiner Haarfarbe, zu einem Leben auf der Straße verdammt. Fortan schlägt er sich als Dieb durchs Leben.. doch seine Schwester versucht trotz allen Widrigkeiten, ihm zu helfen, wo sie nur kann. Als Will dann die Möglichkeit geboten wird, Kela „freizukaufen“, zögert er nicht und begibt sich auf die gefährliche Reise ins Feenland, um die Mondträne zu stehlen…

Eine zauberhafte Reise in eine magische Welt. 🥰 Der Autor hat einen schönen, locker-leichten Schreibstil, sodass die Geschichte wunderbar „dahinfließt“.. damit gelingt es ihm auch, dass man sich mit Leichtigkeit in die Welt von Will und Leigh einfühlt und durch ihre Augen sieht.

Mir hat die Story sehr gut gefallen, deshalb…
Fazit: Leseempfehlung ❤️👍🏼
Profile Image for Desi.
42 reviews
August 15, 2025
War eine nette Story für zwischen durch, leider ging alles etwas schnell mit der Entwicklung und man hätte eventuell mehr Seiten schreiben können.
Profile Image for SanNit's Büchersalat.
692 reviews2 followers
May 27, 2023
3,5 Sterne

Das war eine nette Geschichte für zwischendurch. Für mich wäre es glatt eine schöne Kinderfantasy gewesen, durch den eher märchenhaften und recht einfachen Weltenbau. Die Kreaturen hatten lustige Namen und auch das äußere Erscheinungsbild wirkte kindgerecht beschrieben.
Die Handlung ist auf je ein Thema beschränkt, somit auch leicht zu verfolgen. Aus Will’s Sicht die Rettung seiner Schwester und was Leigh’s Begehren ist, nachdem er den Tötungsversuch an Will abgebrochen hat, müsst ihr natürlich selbst herausfinden.
Vor allem der Erzählstil war toll. So als wäre Will ein Kumpel, der mir sein unglaubliches Abenteuer schildert und mich als Leserin mit einbezieht. Fand ich klasse gemacht und auch super leicht zu lesen.
Durch die Portion romantischer Gefühle, die sich hier Bahn bricht, wird es allerdings eher eine leicht romantische Jungendfantasy. Dieser Spagat hat für mich manchmal nicht ganz gepasst. Anders ausgedrückt, es harmonierte für mich nicht. Man hätte die Gedanken etwas jugendfreier lassen können, damit auch die Kleinen mit Will sein Abenteuer beschreiten können. Aufbau, Stil und Sprache, waren dafür perfekt.
Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten und hatte angenehme Lesestunden.
Profile Image for Juliane Seidel.
Author 31 books33 followers
May 22, 2022
Story:
Seit er denken kann, sehen andere aufgrund seiner feuerroten Haare ein schlechtes Omen in Will. Ein normales Leben ist unmöglich, so dass er sich als Dieb durchschlägt. Einzig seine Schwester hält zu ihm, doch diese war gezwungen sich in die Hände eines windigen Kaufmanns zu begeben. Nur wenn Will ihm die legendäre Mondträne aus dem Land der Feen bringt, soll das Mädchen die Freiheit erhalten. Trotz der Tatsache, dass er die Reise wahrscheinlich nicht überlebt, macht sich Will auf dem Weg und trifft im Reich der Feen auf den Krieger Leigh, der gar nicht so ist, wie man den Feen nachsagt. Auf ihrem Weg in die Hauptstadt der Feen, lernt Will Leigh nicht nur besser kennen, er beginnt auch sich zu verlieben …

Eigene Meinung:
Mit dem Roman “Der Mondtränendieb” legt Michael Hamannt seinen ersten Fantasyroman mit schwulen Helden vor. Der Autor hat bereits mehrere Romane – teils für Kinder und Jugendliche, teils für Erwachsene – veröffentlicht und ist sowohl als Verlagsautor, als auch als Selfpublisher erfolgreich. Die Geschichte um Leigh und Will ist in sich abgeschlossen, bietet aber Potenzial für weitere Abenteuer in der Welt, die der Autor sich ausgedacht hat.

Die Geschichte beginnt etwas holprig, denn man braucht ein wenig, um sich auf Will als Erzähler einzulassen – man erlebt alles aus seiner Sicht und erfährt erst nach und nach, welches Leben er führt und warum er auf dem Weg ins Reich der Feen ist. Mit der Zeit stellt man sich aber auf ihn ein und kann in die Geschichte einsteigen. Diese schreitet recht schnell voran, im Grunde geht es für einen Fantasyroman fast zu schnell – man hat den Eindruck die Handlung läuft nach festgelegten Punkten ab, die beschrieben werden, der Rest wird eher in wenigen Sätzen umrissen. Das können Tage sein, die nur in einem Nebensatz zusammengefasst werden, manchmal auch längere Zeiträume. Dadurch wirkt die Geschichte sehr gehetzt und man kann nicht wirklich tief eintauchen. Das wirkt sich auch auf die Welt aus – der Autor gibt sich Mühe eine fantastische Welt zu entwerfen, viele Rassen mit irrwitzigen Namen zu präsentieren und fremdartig klingende Orte zu erwähnen, die man eher durch Redewendungen und Vergleiche kennenlernt, aber das macht eine fantastische Welt nicht lebendiger. Man hat leider nicht den Eindruck, in diese Welt einzutauchen und diese wirklich zu erleben, denn nur eine Aufzählung von fantastischen Namen und Begrifflichkeiten macht keine Fantasy-Welt aus. Dazu sind mehr Beschreibungen notwendig, denn erst diese sorgen dafür, dass man in eine fremde Welt eintauchen und sie nachvollziehen kann. Bei “Der Mondtränendieb” hat man eher den Eindruck, dass der Autor möglichst viel Fantasievolles hineingepackt hat, ohne dass es zu einem stimmigen, nachvollziehbaren Gesamtbild kommt.
Die Liebesgeschichte läuft ebenfalls nach dem bekannten Muster ab – Will, der sein Interesse an Männern versteckt, da er nur schlechte Erfahrungen gesammelt hat, verliebt sich (natürlich) sofort in den gutaussehenden Krieger, der ihn gefangen nimmt. Das diese Gefühle irgendwann erwidert werden, ist nur bedingt nachvollziehbar, denn Will ist nicht gerade der perfekte Partner. Natürlich darf auch die Ex von Leigh nicht fehlen, um ein wenig Drama in die Liebesgeschichte zu bringen – wer hier etwas wirklich Neues erwartet, wird leider nicht fündig.

Die Figuren wirken recht stereotyp, was jedoch größtenteils der stark gestrafften Handlung geschuldet ist. Will wirkt nicht so recht greifbar, da er für das Leben, das er geführt hat, viel zu kindisch und unreif daher kommt. Man hat nicht den Eindruck, dass er wirklich auf der Straße aufgewachsen ist, zumal er Dinge tut, die keinen Sinn ergeben. So ist er verständlicherweise notorisch misstrauisch gegenüber anderen, glaubt aber, dass sich der Kaufmann an sein Wort hält, wenn er die Mondträne zurück bringt. Dafür ist er Leigh gegenüber beständig misstrauisch, obwohl dieser ihm bewiesen hat, dass man sich auf ihn verlassen kann. Viele Dinge, die passieren und handlungsrelevant sind, wären nicht möglich, wenn Will sich wirklich ein Straßendieb verhalte würde.
Leigh bleibt wiederrum recht blass, da man ihn nur durch Wills Augen kennenlernt – er ist der typisch gutaussehende, gutmütige Krieger, der Will mehr als einmal das Leben retten muss und eine Geduld an den Tag legt, die (egal wie oft Will ihn hintergeht) bewundernswert ist. Aus welchem Grund er sich in Will verliebt, ist vollkommen schleierhaft.

Stilistisch ist “Der Mondtränendieb” Geschmackssache – Michael Hamannt hat einen lockerleichten, rasanten und witzigen Stil, der jedoch nicht so recht zu einem High Fantasy Roman passt. Diese leben durch ausführliche Beschreibungen und Dialogen, die eher altertümlich klingen – etwas das dem Autor nicht gelingt, denn so ziemlich jeder Charakter nutzt eine sehr moderne Sprache und Begriffe, die in einem mittelalterlich angehauchten Fantasyroman nichts zu suchen haben. Zudem ist die Tatsache, dass Will sich mitunter an den/die Leser*in wendet und direkt mit ihnen kommuniziert gerade in einem Fantasyroman unüblich – man muss für sich entscheiden, ob man das mag.

Fazit:
“Der Mondtränendieb” ist ein queerer Fantasy-Roman mit etlichen Schwächen, der nur bedingt überzeugen kann. Gerade versierte Fantasyleser*innen werden mit dem modernen, auf Humor getrimmten Schreibstil ihre Probleme haben, ist er zu wenig detailliert. So wirkt weder die Welt lebendig und greifbar, noch die Figuren. Dafür schreitet die Handlung recht schnell voran, man hat leider das Gefühl, dass festgelegte Handlungspunkte abgearbeitet werden. Das ist schade, denn die Grundidee ist durchaus spannend und hätte Potenzial gehabt. Wer epische Fantasyromane mag, wird mit dem Roman nicht glücklich werden, wer neugierig geworden ist, sollte zumindest einen Blick in die Leseprobe werfen und entscheiden, ob der Schreibstil gefällt.
Profile Image for Drachenbuecherhort.
334 reviews5 followers
May 26, 2023
„Der Mondtränendieb“ von Michael Hamannt ist ein Fantasy-Roman mit einer queeren Liebesgeschichte. Es handelt sich dabei um das erste Werk des Autors, in dem ein schwuler Protagonist zu sehen ist. Die Handlung ist in einem Band abgeschlossen.

Das Buch ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Es ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Will geschrieben, der auch die Hauptfigur ist. Die Geschehnisse werden auf eine humorvolle, teilweise sarkastische Art und Weise geschildert, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.

Die Handlung beginnt gleich spannend damit, wie Will sich anschickt, die Grenze zum Feenreich zu überschreiten, wohl wissend, wie gefährlich es dort für die Menschen ist, denn die Feen sind den Menschen ebenso wenig wohlgesonnen wie die Menschen den Feenwesen. Überall lauern Gefahren und man fiebert mit, ob Will seine Reise heil übersteht.

Das Buch spielt in einer eigenen mittelalterlichen Welt, die in das Reich der Menschen und das Reich der Feen geteilt ist – ähnlich wie in ACOTAR, nur ohne Mauer. Auf beiden Seiten herrscht großes Misstrauen; die Menschen, die sehr abergläubisch sind, fürchten die Feen, die wiederum nicht an das Gute im Menschen glauben. Die Welt, in die man hineingeworfen wird, wird nicht großartig erklärt, aber das ist auch nicht nötig, denn man versteht alles, auch ohne dass man erst eine ausführliche Erklärung bekommt, wie sie sich zusammensetzt, wie man es von Werken der High Fantasy kennt. Für mich war das ideal, denn ich mag es nicht, wenn in Büchern das Worldbuilding zu ausführlich erklärt wird.

Die Charaktere haben alle eine große Tiefe und sind sehr gut vorstellbar. Sie haben viele verschiedene Facetten und verfügen alle über einen interessanten persönlichen Hintergrund.
Will, der Protagonist der Geschichte, ist erst 17 Jahre alt und noch grün hinter den Ohren. Er lebt auf der Straße, wo er klaut, um sich zu über Wasser zu halten. Aufgrund seiner Vergangenheit ist er anderen gegenüber sehr misstrauisch und macht daraus auch keinen Hehl. Er verhält sich rebellisch und erzählt seine Geschichte voller Sarkasmus. Doch hinter seiner rebellischen Fassade steckt ein guter Kerl, der sich um seine Lieben sorgt und für sie alles tun würde. Das macht ihn so unfassbar liebenswert.

Leigh, der Feenkrieger, ist anfangs ein stolzer Typ, der sich seiner Stärken und Schwächen bewusst ist. Er ist vorwärtsgewandt, geduldig und gutherzig. Das zeigt sich vor allem darin, wie er sich um Will kümmert und ihn beschützt.

Wirklich süß ist die Liebesgeschichte zwischen Will und Leigh. Ich finde es toll, wie sie sich ständig necken und ihre Wortgefechte austragen!

Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass dieses Buch ein Highlight wird. Es hat mich sofort gepackt und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ein Platz unter meinen Lieblingsbüchern ist ihm also sicher!

Eine tolle Gay Romantasy mit Charakteren, die man schnell ins Herz schließt und einer fantastischen Geschichte mit Happy End. Absolute Leseempfehlung!
323 reviews
April 10, 2022
Der Mondtränendieb von Michael Hammat ist ein Fantasyroman der eigenen Art. Sein sehr fantasievoll gestaltetes Cover fällt gleich ins Auge. Es ist in dunklen Blau - und Schwarztönen gehalten. Im oberen Teil sehen wir einige Verwirbelungen, die den Himmel darstellen könnten. Dort, wo schwarz und blau aufeinandertreffen, befindet sich in der Mitte ein weißleuchtender Halbmond, aus dem zwei augenscheinlich männliche Personen hervorragen. Sie sind einander zugewandt und scheinen eine besondere Beziehung zu haben. Über die untere Kante des Mondes wachsen Gräser. Am rechten Rand schlängelt sich eine weiße Blume empor. Im schwarz des unteren Teils vom Cover schimmert der Titel so hell leuchtend wie der Mond, umgeben von Blumenranken.

Im Mondtränendieb geht es um den jungen Dieb Will, der sich in Lebensgefahr begibt, um seine Schwester Kela aus der Sklavenschaft eines einflussreichen Mannes zu holen. Dafür muss er sich in Feindesgebiet begeben, das Feenreich. Seine erste Auseinandersetzung mit dem Krieger Leigh ist alles andere als friedlich. Wider Erwarten überlebt er und endet als Gefangener. Doch Leigh gibt sich ihm sehr sanft und charmant, was zu ungeahnten Gefühlen seitens Will führt, welche ihm bei seinem Auftrag ein Verhängnis werden.
Der Roman lässt sich flüssig lesen und ist anders. Schon zu Beginn sind wir mitten in der Geschichte. Ohne Vorkenntnisse begleiten wir Will über die Grenze ins Feenreich. Dies macht es sehr spannend. Das Setting finde ich interessant gewählt. Will lebt in einer Welt, die der Leser nur aus Geschichtsbüchern kennt. Zu Zeiten, wo der Nachttopf noch durchs Fenster entleert wurde. Gleichzeitig scheinen verschiedenste magische Geschöpfe den Menschen bekannt zu sein. Es ist eine Zeit, in der Homosexualität verschwiegen und der Aberglaube sehr hoch gehängt wird. Man galt beispielsweise mit roten Haaren als Unglücksbringer. Die Feenwelt dagegen erscheint fortschrittlicher. Sie besitzen neben der Magie bereits eine Kanalisation und auch Beziehungen können offener gelebt werden.
Sehr gefallen hat mir, wie der Autor Wills Gefühle dargestellt hat. Auch sein geringes Selbstwertgefühl, durch schlechte Erfahrungen der Vergangenheit wird hier treffend dargestellt. Früh die Eltern verloren, wenig Zuneigung und Liebe erfahren, glaubt er immer allein zu bleiben, ist sich sicher, kein anderer Mann könnte ihn lieben. Dies zeigt deutlich, dass alle Menschen gleich sind. Auch homosexuelle können mal unsicher sein, ihre Liebe ist nichts anderes als die zwischen heterosexuellen Menschen. Sie werden durch worte und Taten anderer Menschen genauso beeinflusst und verletzt. Dies ist eine wichtige Botschaft.

Auch wie er den Dieb in Will darstellt, gefällt mir sehr. Er klaut, um zu überleben, niemals von denen, die selbst zu wenig haben und hat ein Gewissen. Seinen neusten Auftrag erledigt er nur, weil er seine Schwester retten will. Aus Liebe eben. Dies zeigt sein gutes Herz.
Zu guter Letzt zeigt uns der Autor noch: Dass das Glück oft im unerwartetsten Moment kommt und man es dann erkennen und reinlassen muss. Träume können also wahr werden.
Mir hat das Buch sehr gefallen und ich freue mich schon auf weitere Geschichten von Michael Hammat.
Profile Image for Knabine .
330 reviews
April 18, 2022
Gay-Romantasy mit wundervollen Charakteren

Klappentext:
»Will braucht die legendäre Mondträne, um seine Schwester zu retten. Dem jungen Dieb bleibt keine Wahl, er muss das Reich der verhassten Feen betreten – und vielleicht mit seinem Leben dafür bezahlen. Kaum hat er die Grenze passiert, wird er in einen Kampf mit dem Feenkrieger Leigh verwickelt und unterliegt. In der unausweichlichen Gefangenschaft erwartet er das Schlimmste und gibt die Hoffnung schon fast auf, seine Schwester jemals wiederzusehen. Doch Leigh behandelt ihn unerwartet sanft. Gegen seinen Willen verliebt sich Will in ihn, nicht ahnend, welche Konsequenzen seine Gefühle haben werden…«


Will hat es nicht leicht in seinem Leben. Er lebt auf der Straße und ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich als Taschendieb durchzuschlagen. Sein Ziel ist es, seine Schwester Kela aus den Klauen ihres gierigen Arbeitgebers befreien. Hierfür muss er in die gefährliche Welt der Feen eindringen und die geheimnisumwobene Mondträne stehlen. Bisher ist noch niemand lebendig aus dem Feenreich zurückgekehrt…Innerhalb kürzester Zeit wird er von dem Feenkrieger Leigh entdeckt und auch besiegt. Als Leigh’s Gefangener wird er zur Hauptstadt der Feen gebracht. Doch Leigh behandelt Will nicht wie erwartet und Will verliebt sich unsterblich in Leigh ohne es zu wollen. Aber wer liebt schon den Feind? Und wie soll er jetzt an die Mondträne kommen?

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und hat mich innerhalb weniger Seiten in seinen Bann gezogen. Vor allem die inneren Monologe von Will haben mich des öfteren laut auflachen lassen. Die Liebesgeschichte zwischen Will und Leigh baut sich sukzessive auf und ist schön zu beobachten. Der Charakter von Will, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist, ist ausführlich und verständlich beschrieben. Die Protagonisten verhalten sich jederzeit nachvollziehbar. Vor allem der innere Kampf von Will wird hervorragend beschrieben. Auch die Beschreibung der „magischen“ Einwohner und der Feenwelt hat mich beeindruckt, ich konnte mir die Wesen und die Stadt Lichterglanz lebhaft vor meinem inneren Auge vorstellen. Will und Leigh sind beides Charaktere, die ich gleich zu Beginn ins Herz geschlossen habe. Auch Will’s Schwester Kela sowie die Seherin scheinen sehr sympathische Personen zu sein. 
Fazit: eine tolle Gayromance mit Charakteren, die man schnell lieb gewinnt und eine fantastische Geschichte mit Happy End. Absolute Leseempfehlung für Fantasy-Leser!
223 reviews
April 8, 2022
Story:
Der Hauptcharakter möchte seine Schwester aus einer misslichen Lage befreien. Doch leider ist der Preis dafür ein Gegenstand, der nur im Reich der Feen zu finden ist. Schon der Weg dahin ist sehr gefährlich und hat bereits das Leben einiger anderer Menschen gefordert. Schnell trifft er auf die Tiere und Pflanzen der Welt, die sowohl wunderschön und inspirierend als auch gefährlich sein können. Doch gefährlicher noch als die Natur sind die Bewohner des Feenreichs. Sie töten Eindringlinge gnadenlos und auch unser Hauptcharakter muss sich schneller als erhofft einem solchen Wesen gegenübersehen. Wie soll er so nur sein Ziel erreichen? Besonders wenn ihm dann auch noch seine Gefühle dazwischenfunken?

Die Geschichte war wunderschön und herzergreifend. Die Welt bezaubernd und fantastisch. Alles ist gut durchdacht und spannend. Einfach wunderbar.

Charaktere:

Die Charaktere sind sehr gut vorstellbar. Sie sind facettenreich und haben eine interessante Hintergrundgeschichte. Sie handeln stets ihres Charakters, ihrer Bindungen und ihrer Hintergrundgeschichte entsprechend. Die Bindung baut sich stimmungsvoll und glaubhaft auf.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist der absolute Wahnsinn! Einfühlsam und detailreich bringt der Autor dem Leser die Welt näher, sodass man mit einem seligen Lächeln die Geschichte genießen kann. Und dann gibt es noch sehr humorvolle Stellen an denen ich auch durchaus laut auflachen musste.

Ein wirklich wunderbares Buch! Sehr zu empfehlen.
Profile Image for Litteratura.
165 reviews
March 15, 2025
Das Buch ist nicht lang oder extrem spannend. Aber super emotional und total süß.

Der Protagonist Will ist ein Charakter mit Herz, der trotz widriger Umstände nach wie vor zwischen Richtig und Falsch entscheiden kann.
Trotz seiner Tätigkeit als Dieb ist er ein anständiger Teenager mit hoher Moral.

Die Gefühle, die zwischen ihm und Leigh entstehen, sind trotz der "braven" Beschreibungen, die auch kinder- und jugendgerecht sind, so dargestellt, dass sie eine eigene Tiefe bekommen.

Es ist erstaunlich, beeindruckend und auch wundervoll, wie viel emotionale Tiefe in so wenig Seiten passt - was manch andere dicke Wälzer mit dreifach so vielen Seiten nicht mal ansatzweise erreichen können.

Der Spannungsbogen ist eher flach, der Band sehr schmal, aber ich liebe die Geschichte von Will und Leigh trotzdem.
Profile Image for kristinaliest.
648 reviews9 followers
April 8, 2022
Der Mondtränendieb von Michael Hamannt ist ein wunderschöner Fantasyroman in der es um Abenteuer, Liebe und Verrat geht.
Die Geschichte war flüssig zu lesen. Besonders gut hat mir die Mischung aus Abenteuer und Liebe gefallen.
Das Buch kann ich euch nur ans Herz legen, denn es ist nicht nur eine gefühlvolle, sondern auch witzige und abenteuerreiche Geschiche.
Die Welt, die der Autor erschaffen hat war so schön magisch und detailreich beschrieben - ich hab mich direkt wohl gefühlt und denk immer noch an die coolen Namen der Orte wie z. B. der Wylderwald.
Alle Fans von queeren Liebes- und Fantasygeschichten werden diese Geschichte definitiv lieben.
Profile Image for Dead Earthling.
61 reviews1 follower
October 14, 2025
oh well.. also die Story selbst ist ganz cute, ich möchte die Fantasie-Welt und die doch sehr kreativen Wesen/Bewohner.
Aber mit dem Schreibstil hatte ich wirklich Probleme. Es war mir irgendwie zu ausgeschmückt, jede Emotion wurde detailliert beschrieben und die Gedankenwelt des Hauptcharakters gab mir das Gefühl einem Kind beim Denken zuzusehen, dabei sollte der Hauptcharakter 17 sein... Ich als Leser wurde teilweise dann auch direkt angesprochen was mich komplett rausgebracht hat. Das Pacing ist mir gleichzeitig zu schnell gewesen, die Charaktere hatten alle kaum Tiefe und es hat mich einfach nicht gecatched. ich nehme an, die Story ist eher für ein jüngeres Publikum geschrieben, dann ist es bestimmt eine nette Geschichte.
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