Manchmal hat der Zufall einen fragwürdigen Humor. Dann schiebt er uns einfach wie Schachfiguren durchs Leben. Paris, 09. November Denkst du, du kennst die Wahrheit über deine Welt? Was, wenn ich dir erzähle, dass innerhalb eurer menschlichen Gesellschaft eine weitere existiert? Eine, die aus all dem besteht, was ihr für obskure Horrorgeschichten und düstere Märchen haltet? Magier, Werwölfe, Dämonen ... Einem Spinner wie mir glaubst du nicht? Sehr gut! Das ist der beste Beweis, dass wir unseren Job richtig Geheimhaltung und Schutz der paranormalen Bevölkerung. Eine Gratwanderung, die ich in anderen Welten zu oft scheitern sehen musste, um mich hier herauszuhalten. Aber dieser Fall ist seltsam. Irgendetwas stimmt nicht. Vielleicht war es ein Fehler, der Wiederbelebung dieses Ermittlerteams zuzustimmen. Vielleicht hätte ich längst verschwinden sollen. Jetzt ist es zu spät. Vanjar Belaquar
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Dies ist der Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Reihe und er hat mich überzeugt. Warum? Ganz einfach. Die Charaktere besitzen unterschiedliche Facetten, die im Laufe des Buches zutage treten und für Überraschungen sorgen. Vanjar ist ein Wanderer, kann zwischen den Welten wechseln, und jagt in unserer Welt paranormale Bösewichte, die sich nicht an die Regeln halten. Auch die anderen Figuren des Teams besitzen ihre Fähigkeiten, die nicht unbedingt übersinnlich sein müssen. Wo ich gerade bei übersinnlich bin. Die unterschiedlichen Begabungen, Magieformen und magischen Wesen werden sukzessive en passant erklärt. Dazu möchte ich gar nicht mehr verraten, denn das würde spoilern und euch den Spaß am Lesen nehmen. Auch das Worldbuilding erfolgt hervorragend mit „Show, don’t tell“. Ja, hauptsächlich spielt alles in Paris, aber in einem besonderen Paris. Und dieses finde ich verdammt interessant. Die Spannung steigert sich kontinuierlich. Dazu tragen auch die Abschnitte bei, die aus der Perspektive des Bösewichts geschrieben sind. Das war äußerst faszinierend, denn obwohl ich mehr als Vanjar und sein Team wusste, habe ich die Überraschungen und Twists nicht erahnt. So wurde die Handlung immer weiter getrieben und ich konnte das Buch nur schwer pausieren. Der Humor war ziemlich trocken und kam auch nicht zu kurz. Mir haben die amüsante Wortgefechte sehr gut gefallen und mir häufig ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber es ist klar, dass noch weitere Abenteuer auf Vanjar und sein Team warten und ich freue mich darauf. Genug geschwafelt: toller Auftakt, der Lust auf die Reihe macht und das wird mit 5 Narren Sternen belohnt. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ »Manchmal hat der Zufall einen fragwürdigen Humor. Dann schiebt er uns einfach wie Schachfiguren durchs Leben.« Paris, 09. November Denkst du, du kennst die Wahrheit über deine Welt? Was, wenn ich dir erzähle, dass innerhalb eurer menschlichen Gesellschaft eine weitere existiert? Eine, die aus all dem besteht, was ihr für obskure Horrorgeschichten und düstere Märchen haltet? Magier, Werwölfe, Dämonen ... Einem Spinner wie mir glaubst du nicht? Sehr gut! Das ist der beste Beweis, dass wir unseren Job richtig machen: Geheimhaltung und Schutz der paranormalen Bevölkerung. Eine Gratwanderung, die ich in anderen Welten zu oft scheitern sehen musste, um mich hier herauszuhalten. Aber dieser Fall ist seltsam. Irgendetwas stimmt nicht. Vielleicht war es ein Fehler, der Wiederbelebung dieses Ermittlerteams zuzustimmen. Vielleicht hätte ich längst verschwinden sollen. Jetzt ist es zu spät. Vanjar Belaquar
Ein packender und interessanter Urban Fantasy-Auftakt! Anfangs war ich stark an Lukianenkos Wächter der Nacht erinnert, aber nach ein paar Seiten zogen Vanjar, Jordi und ihre Kollegen mich in den Bann und ich konnte Narrenlauf als eigenständiges Werk betrachten, das nicht nur besteht, sondern überzeugt. Das Magiesystem und die verschiedenen Organisationen, die magische Wesen überwachen, sind spannend erklärt und aufgebaut. Die Charaktere sind ein bunter Haufen, besonders Vanjar und Jordi haben mich gemeinsam oft zum Lachen gebracht. Vanjars Hintergrund als seltener Wanderer (Weltenwechsler) aus einer anderen Dimension macht ebenfalls neugierig und stellt eine Idee dar, die ich bisher in keiner anderen Urban Fantasy gefunden habe. Der Schreibstil war flüssig und angenehm, stellenweise aber auch etwas trocken und langatmig (was zum Teil einfach Vanjars Erzählstimme ist). Die Handlung blieb fast immer aufregend und unvorhersehbar - die Protagonisten machen sogar Fehler, die ernste Folgen nach sich ziehen! Alles in allem es ein wahres Lesevergnügen und eine klare Empfehlung für alle Fans von Urban Fantasy, in denen eine "helle" und eine "dunkle" Organisation verschiedenster Magienutzer und magischer Wesen gegeneinander antreten.
Das Buch hat 3,5 Sterne verdient, denn es gab einiges, was ich daran mochte, aber auch einiges, was mich störte.
So war der Weltenbau anfangs faszinierend, die Erklärungen zu anderen Dimensionen, dem magischen System in dieser Welt und den magischen Wesen waren sehr ausführlich und gut verständlich, doch bis auf eine Situation und gelegentliches Springen zum Abkürzen eines Weges blieb das Potential der Parallelwelten unausgeschöpft.
Die Handlung hatte ihren Reiz, allerdings fiel es mir schwer, ihr immer zu folgen und die einzelnen Elemente miteinander in Verbindung zu bringen. Szenen aus dem Alltag und dem (belanglosen) Miteinander der Figuren standen stärker im Vordergrund als die Arbeit der Ermittlungsteams. Vieles wurden in Dialogen erörtert, mit Argumenten und Gegenargumenten, so dass ich manchmal nicht mitbekam, was jetzt eigentlich das Ergebnis war. Auch Handlungselemente spielten sich in den Dialogen ab, so dass ich manchmal ganze Abschnitte nochmal lesen musste, um zu verstehen, was jetzt passiert war. Darunter litt die Spannung
Überhaupt stellten die Dialoge mich vor Schwierigkeiten. Oft war mir aufgrund der Satzzeichen nicht klar, wo das gesprochene Wort endete und wo die sprechende Figur einen Gedanken einfügte oder wann sich zwei Figuren telepathisch unterhielten. Auch die Reaktion der Figuren auf das, was eine der anderen gesagt hatte, war mir oft unverständlich oder kam mir überzogen vor. Zum Beispiel, wenn jemand sich durch eine normale Aussage gekränkt fühlte.
Ich hatte zudem große Probleme, die Figuren auseinanderzuhalten, oder musste manche Szenen zweimal lesen, um zu verstehen, was passiert war oder wer jetzt was getan hatte. Ihnen mangelte es an Tiefe, ihr Verhalten und ihre Reaktion auf gewissen Aussagen oder Ereignisse ähnelten sich stark. Zudem gab es zwei Personen mit ähnlichem Namen (Henry und Hendrik), was zusätzlich für Verwirrung sorgte.
Die Gegenseite verstand ihr Handeln als Schachspiel und es fielen auch immer wieder mal Begriffe aus dem Schach, doch da ich mich mit diesem Spiel nicht auskenne und auch keine weiteren Erläuterungen dazu kamen, konnte ich damit nicht viel anfangen.
Dennoch verfolgte ich die Handlung mit großem Interesse, denn das Grundgerüst war originell und durch die vielen unbekannten Faktoren nicht so leicht zu durchschauen. Mir gefiel auch die wechselnde Erzählperspektive vom Ich-Erzähler zu einer Dritten Person. Das war entweder jemand aus dem Team, so dass man erfuhr, was dort gerade geschah, oder sogar der Gegenspieler, was dem ganzen für mich einen besonderen Reiz verlieh.
Eine klarere Struktur und besser ausgebaute Charaktere und ich hätte den halben Stern auf- statt abgerundet. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen.
Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan, weil der Hauptprotagonist manchmal etwas zu ausschweifend war, aber nach dem ich mich dran gewöhnt hatte, war das okay. Aber was mich gleich zu Beginn begeistert hat war der sehr wortgewandte und bildreiche Schreibstil. Es ist eine Urban Fantasy-Geschichte, in der es Magier, Vampire, Dämonen und alles mögliche gibt. Die Protagonisten gehören dabei zu einer Organisation, die Verbrechen und Zwischenfälle in dieser magischen Gesellschaft aufklärt und gleichzeitig versucht, deren Existenz vorm Rest der Welt zu verbergen. Den zweiten Band werde ich mir spätestens 2020 auch noch zulegen, denn für mich hat das Buch 4,5 von 5⭐ verdient.